Hinter den Kulissen der Esoterik

von Redaktion

Eine sonderbar gekleidete Frau betritt eine Bar. Erstaunt beobachtet der Barmann, wie zunĂ€chst nur ihr ausgestreckter Arm in seinem Eingang erscheint. Daran baumelt ein riesiges Kristallpendel. Plötzlich zischt es. Ein wunderliches Gemisch blumig schwerer DĂŒfte dringt in den Schankraum und endlich wagt sich die Dame durch die TĂŒr. UmhĂŒllt von irritierend bunten TĂŒchern zeigt sie dem Barmann das erhabenste LĂ€cheln, das er je gesehen hat. Da erkennt er obendrein auch noch einen vollkommen goldenen Papagei auf ihrer Schulter, der die Erhabenheit der Dame sogar noch ĂŒbertrifft.

„Donnerwetter! Woher bekommt man denn so etwas Abgefahrenes?“, erkundigt sich der Wirt. Darauf der Papagei: „Zur Zeit ist eine Esoterikmesse in der Stadt. Da gibt’s Hunderte von denen!“

zwei Autoren, noch inkognito

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FĂŒr die Einen sind Esoteriker einfach nur leichtglĂ€ubige Spinner, die vor der RealitĂ€t in eine schillernde Seifenblase flĂŒchten – in eine Traumwelt, die ebenso instabil ist, wie sie selbst. FĂŒr Andere hat die Suche nach esoterischen Antworten einen bereichernden persönlichen Wandel mit sich gebracht.  Manche sprechen sogar von einem globalen Wandel, der die Menschheit ein stĂŒckweit bewusster und ganzheitlicher gemacht hat. Dazwischen gibt es alle erdenklichen Schattierungen an  verschiedensten Einstellungen zu diesem Thema. Interessanterweise gibt es zwei große Konstanten bei all dieser Meinungsvielfalt. Zum Einen ist doch im Grunde jeder Mensch irgendwie ein kleines Bisschen esoterisch. Viele werden jetzt denken, dass sie selbst ganz sicher nicht dazugehören, aber bei genauerem Hinsehen, wird fast jeder zumindest eine Spur des Irrationalen und eigentlich UnvernĂŒnftigen in sich entdecken: Etwas Aberglaube vielleicht, oder eine unbestimmte Ahnung von etwas Höherem im Leben. Der Mensch glaubt. Mit Esoterik jedoch will keiner etwas zu tun haben. Damit sind wir auch schon bei der zweiten festen GrĂ¶ĂŸe: Die nahezu einheitliche Verneinung der esoterischen Zugehörigkeit. Sogar diejenigen, die selbst an Esoterik glauben, fĂŒrchten sich oft davor, als „Esoteriker“ abgestempelt zu werden. Besonders bizarr ist diese Scham bei vielen von denen, die ihr tĂ€gliches Brot in dieser Branche verdienen. Klar, keiner will esoterisch sein, und am allerwenigsten die Esoteriker selbst. Ulkig, nicht wahr? Tja, liebe Leser, so hart es auch klingen mag: Esoterik scheint peinlich zu sein und ihre weitverbreitete Ablehnung hat, ehrlich gesagt, eine Menge berechtigte GrĂŒnde! Einen davon möchten wir in diesem Artikel betrachten.

Wenn wir hier ĂŒber die Schattenseiten der Esoterik schreiben, ĂŒberprĂŒfen wir uns stets, ob dies ĂŒberhaupt dienlich ist. Was bewirkt es Gutes, wenn wir jemanden durch unsere Einblicke verwirren oder enttĂ€uschen? Womöglich möchten wir bloß den Schatten Anderer aufzeigen, um uns selbst in ein besseres Licht zu stellen? Okay, es macht uns ungeheuren Spaß, diese Dinge einmal auszusprechen, aber wie ehrlich dĂŒrfen wir sein, ohne jemandem damit zu schaden? Derlei Fragen kreisen zuhauf in unseren Köpfen und mĂŒnden schließlich in folgender Feststellung: Uns scheint gerade jetzt eine Zeit der hervorbrechenden Wahrheiten zu sein. Unsere Welt verĂ€ndert sich augenscheinlich – und so ist es auch fĂŒr die Esoterik lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig, sich endlich einmal weiter zu entwickeln. Es wird Zeit fĂŒr einen FrĂŒhjahrsputz. Zu diesem Zweck sollte auch unser VerstĂ€ndnis dieser Weltanschauung genau ĂŒberprĂŒft und bereinigt werden. Wenn wir klar erkennen, was Esoterik eigentlich ist und vor allem, wenn wir verstehen, was sie alles nicht ist, dann wird auch ihr nĂŒtzlicher Kern wieder sichtbar. Nach Jahrtausenden der Verdrehung, Verkitschung und Vermarktung, steht uns seine Hilfe, etwas versteckt zwischen all dem Schnickschnack, noch immer zur VerfĂŒgung.

Wie ein Arzt, der auspackt ĂŒber die Machenschaften der Pharmaindustrie, weil er sich seiner medizinischen Berufung verpflichtet fĂŒhlt, so können wir Ihnen aufdecken, was wirklich hinter den Kulissen der Esoterik vor sich geht. Wir können das, weil wir seit vielen Jahren tief genug in der esoterischen Szene verankert sind und sehr enge Kontakte in diesem Markt, zu Kunden wie auch zu Anbietern, haben. Einer von uns arbeitet fĂŒr einen großen spirituellen Konzern. Stellen Sie sich einen unverschĂ€mten Handwerker vor, der nichts ernst nimmt, nicht einmal sein eigenes Misstrauen. Und irgendwie ist dieser Narr vor langer Zeit mit seinem Werkzeugkoffer in diese Branche geraten. Naja, kennen Sie Jesus? Bei dem fing das auch so an! Der andere Verfasser ist von ganzem Herzen ein esoterischer Bestsellerautor. Also, dieser Jesus wĂŒrde sich garantiert jederzeit von ihm channeln lassen – wenn er ihn nicht stĂ€ndig mit irgendetwas wegrĂ€uchern wĂŒrde. Wir kennen keinen, der das mit der Esoterik so ernst nimmt und auch keinen sonst, der immerzu ein TĂŒtchen Weihrauch dabei hat. Jeder von uns beiden hat viele Verbindungen in die deutschsprachige Eso-Szene und zusammen kennen wir sie fast alle. Jemand, der fĂŒr Andere vielleicht ein großer spiritueller Lehrer oder ein Coach ist, ist fĂŒr uns einfach ein Kollege, mit dem wir nach einer Veranstaltung ein Bierchen trinken gehen oder Ähnliches. Mit manchen Autoren und Referenten pflegen wir Freundschaften, bei vielen anderen erhielten wir lediglich ein paar Einblicke. Zum Teil ließen uns diese Einsichten ganz schön aufschrecken. Wir haben die Menschen hinter den  einschlĂ€gigen Veranstaltungen kennengelernt und die Mechanismen beobachtet, die aus kleinen PflĂ€nzchen Mega-Guru-BĂ€ume gemacht haben.

Anfangs waren sicherlich auch wir selbst geblendet und erfreut, von manchen Facetten dieser strahlend glĂ€nzenden Kugel, die all das beinhaltet, was die esoterische Szene darstellt. Doch durch unsere TĂ€tigkeit kamen wir so nahe an diese heran, dass wir erkennen mussten, dass diese Kugel nicht aus ihrem eigenen Licht heraus leuchtet, sondern, dass es ein sehr mĂŒhselig aufgetragener goldener Lack war, der uns blendete.

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Moment mal, Kollege! Das riecht mir jetzt doch etwas zu sehr nach deinem Weihrauch. Da fehlt nur noch, die Floskel: „
 und der goldene Lack fing langsam an zu bröckeln!“ Nur fĂŒrs Protokoll: Mit „wir“ ist hier unser RĂ€uchermann gemeint. Ich selbst habe keine goldene Kugel gesehen und mich schon gar nicht von dem Gefunkel tĂ€uschen lassen 


Okay, na schön. Wir beide – also eigentlich nur ich – waren so erschrocken, von vielen unserer Erlebnisse, dass wir uns selbst irgendwann wieder ein wenig aus der Szene herausholen mussten. Diese EnttĂ€uschungen betreffen grundlegende IrrtĂŒmer, Halbwahrheiten und Vereinfachungen, unkritische Fantastereien, aber auch ziemlich verantwortungslose Praktiken und bewusste Geldmacherei. Dazu gesellen sich unter Anderem noch eine Menge Klischees, peinliche Angewohnheiten, SelbsttĂ€uschung und SelbstĂŒberschĂ€tzung, faule Ausreden und die unglaubliche Schwammigkeit vieler esoterischer Begriffe. Wir wundern uns auch regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den eigenartigen Ausbildungs- und Arbeitswahn der Esoteriker – immer muss mit und an allem gearbeitet werden. Bemerkenswert ist auch das ganz eigene Vokabular: Es wimmelt von Spiegeln, Symbolen, Energien, Projektionen, PolaritĂ€ten und Schwingungen. Und eigentlich ist ja sowieso jeder von uns Gott! Es gibt also recht viele Baustellen. Deshalb werden wir in diesem Artikel nur eine davon beleuchten. Zu den mit Abstand beredtesten EnttĂ€uschungen fĂŒr uns zĂ€hlt die himmelweite Diskrepanz zwischen dem, was viele bekannte Persönlichkeiten des Esoterikmarktes ihren Kunden/Lesern/SchĂŒlern an RatschlĂ€gen verkaufen und dem, was diese selbst dann hinter den Kulissen praktizieren. NatĂŒrlich wird auch in dieser Branche gelogen – das ist nichts, was man speziell den Esoterikern vorwerfen könnte. Vielmehr könnte man ihnen manchmal sogar vorhalten, dass sie den Quark wirklich selbst glauben, den sie so produzieren. Es geht also nicht darum, den Einzelnen zu verurteilen, sondern darum, dem ehrfĂŒrchtigen Verbraucher aufzuzeigen, dass er gar nicht so weit von seinen Weisheitslehrern entfernt ist.

So manche berĂŒhmte „GrĂ¶ĂŸe“ predigt auf der BĂŒhne und in seinen Bestsellern stets von Einheit, Liebe und Vergebung, pöbelt dann aber hinter den Kulissen stĂ€ndig seine Angestellten und Kollegen an. Wir erinnern uns da beide unangenehm an diverse Lichtgestalten, die sich nur zu gerne ĂŒber jede kleine BanalitĂ€t aufregten und uns damit das perfekte Bild von Ungeduld und Trennung demonstrierten. Vor dem Zuschauerraum brannten zuweilen hunderte Menschen begierig darauf, endlich die Gegenwart ihres Idols genießen zu können, wĂ€hrend hinter der BĂŒhne jeder, der ihn dort schon einmal erlebt hat, einen großen Bogen um den Meister machte. Sie können sich vorstellen, wie enttĂ€uschend das bisweilen fĂŒr uns war. Leider sind solche Erlebnisse keine Seltenheit. Es ist also nicht immer ratsam, VerhaltensratschlĂ€ge von jemandem anzunehmen, nur weil er diese gut formulieren kann und viele BĂŒcher damit verkauft hat. Wir wollen nicht vergessen, dass gerade die wenigen wirklich erfolgreichen Autoren teilweise zu VIP-Gehabe und wirklich abgehobenem Verhalten neigen. Das sollte man sich gerade im Bereich Lebensberatung bewusst machen, bevor man diesen Vorbildern  nacheifert. Geradezu asozial erscheint das ĂŒberhebliche GebĂ€ren von einigen selbsternannten Erleuchteten, die einen gigantischen Kult um sich herum aufgebauscht haben, nur weil sie vor 20 Jahren einmal ein kurzes EinheitsgefĂŒhl verspĂŒrten. Diese Menschen sind nicht das, wofĂŒr sie sich selbst halten, nĂ€mlich etwas Besseres, sondern sie sind in erster Linie geschickte WahrheitsverkĂ€ufer, die trotz (oder gerade wegen) massenweise verkaufter BĂŒcher, absurd hohe Preise fĂŒr ihre ĂŒberfĂŒllten VortrĂ€ge und Seminare verlangen. Dort lehren sie dann oft genau das, was sie besser selbst einmal beherzigen sollten. Was sagen Sie beispielsweise, wenn ein „spirituelles Traumpaar“ der Szene, welches sehr erfolgreiche  BeziehungsbĂŒcher schreibt, in Wirklichkeit wie Feuer und Wasser ist. Merke: Die Esoterik ist ein MillionengeschĂ€ft, indem es eben auch darum geht, soviel Geld wie möglich zu scheffeln. Das sollte man nie aus dem Blick verlieren. WĂŒrde es sie wundern, wenn einer der aktuell erfolgreichsten Esoterikautoren in Deutschland einzig und allein wegen des Geldes ĂŒber Themen schreibt, die in der Szene gerade lukrativ sind? Er selbst hat sich jĂŒngst sogar damit gebrĂŒstet, wie gerissen er doch die Finanzierung neuer Autos und eines Hauses im Ausland vorausgeplant hat, indem er einfach eine Reihe von ExpertenbĂŒchern ĂŒber einen aktuellen Esoterik-Trend schreibt, dessen Inhalte ihn gar nicht wirklich interessieren. Das mag vielleicht beim Verfassen von TelefonbĂŒchern zulĂ€ssig sein, aber nicht, wenn es um Lebensberatung und um hilfesuchende Menschen geht.

Apropos Trendthema: Quantenheilung ist ohne Zweifel so ein Trend. Kaum ein neues Buch im Esoterikregal ohne das Wort Quanten im Titel. Ja, auch die Esoterik hat ihre Modeerscheinungen. Noch vor ein paar Jahren, nach dem Riesenerfolg von „The Secret“, schien fast jeder, der in der Branche etwas auf sich hielt, ein eigenes Werk zum Thema WĂŒnschen herauszubringen. Ein jeder schrieb sich die Finger wund, um auch etwas vom Wunschkuchen abzubekommen. Geheimnisvolle Siegel kennzeichneten eine ganze Flut antik gestalteter BĂŒcher mit kĂŒnstlich vergilbten Seiten und Schnörkelschrift. Alle boten exklusiv das grĂ¶ĂŸte Geheimnis des Universums feil. Komischerweise hatten diese kosmischen Mysterien auffallend oft  mit Geld, TraumhĂ€usern und Ferraris zu tun. Mit den satten Erlösen konnten sich dann wenigstens die Autoren – ganz real – einige WĂŒnsche erfĂŒllen. Die Leser blieben oft noch unbefriedigter zurĂŒck und kauften sich aus Frust die neusten Ratgeber, die erklĂ€rten, was zu tun ist, wenn es mit dem WĂŒnschen nicht klappen sollte. Übrigens hĂ€lt einer von uns beiden das WĂŒnschen fĂŒr eine wirklich gefĂ€hrliche Sache. Der andere findet es einfach nur unsinnig – Da konnten wir uns leider nicht einigen. Wir fragen uns jedenfalls: Wen erfĂŒllen diese ganzen WĂŒnsche? Welchen Teil in uns nĂ€hren Sie? Wer sagt denn, das Herbeigesehnte tĂ€te uns ĂŒberhaupt gut? Ja, seit wann wissen wir schon, was wir wirklich brauchen? Und könnte es nicht sein, dass uns diese ganze Wunschgeilheit in Wahrheit bloß blockiert? Positives Denken mag ja durchaus Gutes bewirken, aber diese Gier bringt uns garantiert nicht weiter.

Der grĂ¶ĂŸte aktuelle Esoteriktrend lockt die Leser mit dem Schlagwort Quanten: Quanten-Heilung ebnete den Weg fĂŒr Quanten-Reading, -Medizin, -Chirurgie, -Engel, -Matrizen und so weiter 
 Doch was sind Quanten ĂŒberhaupt und was hat Quantenphysik mit Buddhismus oder der Aura zu tun? Selbst Physiker, die ihr halbes Leben mit dem Studium der Quantenphysik verbracht haben, beginnen gerade erst die wissenschaftlichen Grundlagen dieser PhĂ€nomene zu verstehen. Eine ErklĂ€rung ist selbst fĂŒr sie nicht einfach. Doch zum GlĂŒck gibt es die Esoteriker. Wir waren so frei, einmal ein paar Quantenheiler zu fragen, was Quanten eigentlich sind und wieso diese denn bei der Heilung helfen sollen. Die Antworten waren ĂŒberwiegend naiv, peinlich bis unverschĂ€mt. Stellen Sie sich vor: Diese Leute bieten vermeintliches Wissen und Dienstleistungen (fĂŒr viel Geld!) unter einem Namen an, den sie selbst nicht einmal verstehen. Von den Erkenntnissen der Quantenforschung ganz zu schweigen. Der KnĂŒller dabei ist, dass sich die Quantenheiler zur Zeit auch noch gegenseitig verklagen, um ein Vorrecht auf diesen unverstandenen Begriff zu erbeuten. Viele „Quantum-Experten“, die wir befragt haben, wussten nicht einmal, wie der Singular von Quanten heißt, aber Hauptsache, das Wort prangt als GĂŒtesiegel auf ihren BĂŒchern. Offenbar genĂŒgt das, um viele Leser zu gewinnen, denn leider scheint auch die Kundschaft nicht weiter nachzufragen, wo genau hier der Zusammenhang besteht und wie gut dieser begrĂŒndet ist. Die Experten mĂŒssen es ja wissen, oder? Naja, die Antwort können Sie sich ja nun denken.

Dieselben Muster finden wir natĂŒrlich auch bei anderen großen Themen des spirituellen Lebens, wie zum Beispiel dem wirklich begrĂŒĂŸenswerten ErnĂ€hrungstrend, der gerade grĂŒne, vegane und rohe Kost immer beliebter macht. Auch hier kann es nicht schaden, sich seine Vorbilder genauer anzusehen, bevor man nach ihrer Anleitung seine komplette ErnĂ€hrung bzw. seinen Tagesablauf  umstellt. Wir könnten hier durchaus Beispiele von glĂŒhenden Rohkost-Verfechtern nennen, die offiziell nur vegane Kost empfehlen, aber selbst am Liebsten ein StĂŒck schönes halb gebratenes Fleisch genießen. An sich ist das nichts Schlimmes, aber als Vorbild nicht zu gebrauchen. Doch als kleines Gegengewicht, möchten wir auch erwĂ€hnen, dass beispielsweise der bekannteste Rohköstler Deutschlands unserer Meinung nach wirklich so ehrlich und authentisch ist, wie er in der Öffentlichkeit rĂŒber kommt! Wir freuen uns auch ĂŒber viele Autoren und Kollegen, die mit ihrer natĂŒrlichen und herzlichen Art einiges an Wertvollem in der Branche beigetragen haben. Dabei ist es gar nicht wichtig, ob wir den Informationen oder PhĂ€nomenen glauben, die diese Leute prĂ€sentieren. Wenn unser Insider mit dem Werkzeugkoffer zum Beispiel absolut nicht an Einhörner glauben will, so gibt es trotzdem eine bestimmte Persönlichkeit, der er es immer wieder vollkommen abkauft, wenn sie von den Erfahrungen spricht, die sie Einhörner nennt. Und das will was heißen! Sie können sich nicht vorstellen, wie er sich sonst ĂŒber solche Behauptungen amĂŒsiert.

Ja genau, treten wir doch mal schön breit, welch ein unsensibler Holzklotz ich in dieser Hinsicht bin! Aber dann gib auch zu, dass Du Dich am Ende doch meistens anstecken lĂ€sst, wenn ich mal wieder irgendwelche Engelmedien oder Aurasoma-Hausfrauen auslache, die ihren eigenen Hund channeln. Und, wie ich immer zu der erwĂ€hnten Einhorn-Dame zu sagen pflege: „Du brauchst gar keine Einhörner, um die Leute zu inspirieren. Dein LĂ€cheln reicht völlig aus.“

Oha, da stimme ich gerne mit Dir ĂŒberein, aber unsensibel bist Du trotzdem, denn wieso soll man nicht Informationen von seinem Hund erhalten können? Manchmal könnten wir Menschen uns von der Liebe und Selbstlosigkeit der Haustiere eine dicke Scheibe abschneiden! Und es gibt zum Beispiel tatsĂ€chlich auch wahre Engelmedien, wenn auch nur einen kleinen Prozentsatz, die wirklich echten Kontakt mit Engelenergien haben.

Da sind sie wieder: Diese Behauptungen!

Keine Behauptungen, sondern Erfahrungen, mein Freund!

Deinen Erfahrungen glaube ich gerne, aber nicht Deinen Schlussfolgerungen, dass diese Erlebnisse zwingend etwas mit Engeln zu tun haben.

Das Wesentliche ist AuthentizitÀt.

Amen!

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Spirituelle Lehrer sind wichtig. Sie bedienen eine große Nachfrage der Menschen. Es ist wichtig, dass dieses Angebot immer zur VerfĂŒgung steht, denn diese Vermittler haben schon viele Sinnsuchende ein StĂŒck weit in sich selbst gefĂŒhrt. Doch die Lehrer sind deshalb nicht besser, als ihre SchĂŒler. Leser denken oft, die Autoren der BĂŒcher seien ihnen selbst so weit voraus, so viel weiter entwickelt, so viel nĂ€her an der Erleuchtung. Wir gehen alle auf dieselbe Schule, doch in unterschiedliche Klassen. Ein DrittklĂ€ssler nimmt manchmal die Nachhilfe von einem FĂŒnftklĂ€ssler in Anspruch, weil dieser aufgrund seiner Erfahrung ein Wissen hat, dass der DrittklĂ€ssler eben noch nicht hat. Aber glauben Sie der FĂŒnftklĂ€ssler ist wichtiger? Glauben Sie Gott empfindet mehr Stolz fĂŒr ihn? Ist er bedeutender oder besser, weil er in eine andere Klasse geht? Der FĂŒnftklĂ€ssler hat genauso seine Lebensthemen und Erfahrungsbereiche wie der SchĂŒler, der die dritte Klasse besucht. Ein befreundetes Medium hat das einmal toll erklĂ€rt: Wir sind alle ZahnrĂ€der, die ineinander greifen, um die große Maschinerie des Lebens, der Schule der menschliche Entwicklung, zu bewegen. Wenn nur ein kleines Zahnrad fehlen wĂŒrde, dann wĂŒrde das Ganze nicht mehr funktionieren. Sind Sie also wirklich klein? Nein, Sie sind großartig! Blicken Sie nicht auf die spirituellen Lehrer in dem Glauben, sie seien so weit entfernt von Ihnen. Gurus und Spiritueller Lehrer sind nicht zwingend weiter wie Sie. Der Schatten eines jeden Menschen, sehnt sich nach Anerkennung, Ruhm und Macht. Was in der Industrie und in der Politik so ist, verhĂ€lt sich selbstverstĂ€ndlich auch in der Esoterik so. Vielleicht erscheinen die Schattenseiten der Esoterik umso grĂ¶ĂŸer, je weiter sich diese dem Licht nĂ€hert? Holen Sie die Gurus von ihrem Podest herunter. Lernen Sie von ihnen, besonders, wenn Sie ihre Schatten sehen können. Wenn Sie das BedĂŒrfnis dazu verspĂŒren, dann sammeln Sie Erfahrungen mit ihnen und lassen Sie sich von ihrer Aura berĂŒhren.

Oh Gott, so was musste ja noch kommen – Das mit der Aura hĂ€ttest Du Dir echt sparen können! Also, liebe Leser, vielleicht denken Sie das nĂ€chste Mal, wenn Sie sich von der Aura einer Madame Helena befummeln lassen, wieder an unsere Worte: Sie ist auch nur ein Mensch! Und der Status „Autor“ sollte ganz besonders in dieser Branche nicht ĂŒberbewertet werden. Meinungsvielfalt ist gut und lehrreich, aber nur weil einer seine Meinung zu Papier bringt (vorausgesetzt, das ist ĂŒberhaupt seine Meinung), ist diese nicht wahrer oder wertvoller als die Ihres Friseurs. Nichts fĂŒr ungut.

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Die Verfasser:

Die beiden Autoren dieses Artikels sind Insider der esoterischen Szene und Ihnen vielleicht nicht unbekannt. Sie wollen mit diesem Artikel nicht provozieren, sondern aufklĂ€ren und zu einem tieferen Nachdenken ĂŒber die esoterische Szene inspirieren. Sie schreiben gerade an einem gemeinsamen Buch zu diesem Thema. Auch in der esoterischen Szene wird es Zeit fĂŒr einen Wandel.

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22 Kommentare

Ursula 8. November 2013 - 12:01

Erstmal hallo sagen :-),
die Antworten sind vom Jahr 2012 warum ich den Bericht erst lese…keine Ahnung…aber es gibt ja bekanntlich keine ZufĂ€lle.
Ich sehe die Esoterik nicht so, sondern ich sehe sie eher Spirituell.
Esoterik liest sich so unglÀubig!.

Das die meisten Autoren und Autorinnen mit ihren BĂŒchern, Karten und auch Anderem viel Geld verdienen wollen, wurde mir erst viel spĂ€ter klar.
Ich(ich kann ja nur von mir ausgehen :-)) suche mir spirituelle BĂŒcher seit neuestem gezielt aus, es gibt einfach zu wenige Menschen mit denen man offen ĂŒber seine innersten GefĂŒhle sprechen kann, viele sind damit ĂŒberfordert und somit keine Hilfe, dann springt einem im Buchhandel, Werbung oder Internet plötzlich ein Buchtitel an und dann denkt man ganz genau, dass wollte ich schon immer mal wissen, nach etlichen hundert gelesenen BĂŒchern fĂ€llt einem dann auf, dass kennst du schon, nur anders geschrieben.
Und des öfteren dachte ich mir auch schon selber „ob diese bĂŒcherschreibenden Menschen „es“ tatsĂ€chlich auch leben“?. Sind sie doch auch nur Menschen und kochen auch nur mit Wasser.
Schöner alter Spruch „Vorsicht ist die Mutter aller Porzellankisten“.
In diesem Sinne
Namaste

Reply
Lydia Proschinger 25. September 2012 - 01:33

Na dann bin ich aber mal gespannt, ob man den beiden unbekannten Autoren „Herzlichen GlĂŒckwunsch“ zum neuen Buch ausprechen kann, oder „Herzliches Beileid“ all den Lesern, deren Zeit mit Lesen draufgeht, und damit ihre Illusionen der Esoarroganz zum Opfer fallen.

Es gibt ihn nicht, den typischen „homo esotericus“. Und auch wenn es ihm so allmĂ€hlich dĂ€mmert, erleuchtet ist er noch lange nicht. Somit hat er auch das Recht, mal so richtig im Dunkeln zu tappen, um dann in einer RealitĂ€t zu verweilen, in der es wenig Licht gibt. Im Dunkeln ist gut Munkeln;D

Dort kann er sich dann sehr viel Wissen schaffen in den Wissenschaften, es sich zur Lebensaufgabe machen, Einhörner wissenschaftlich nachzuweisen, und dafĂŒr den Nobelpreis zu bekommen, der im ĂŒbrigen von denjenigen gesponsort wird, denen es nicht echt am Herzen liegt, die ganze nackte Wahrheit zu zeigen wie sie ist, und sehr gut LĂŒgen leben und verbreiten können, solange die sich gut vermarkten lassen, und damit sehr viele Diplome und Zertifikate verkauft werden, die bescheinigen können, dass er ein oder andere etwas gelernt hat, und somit als Arbeiterbiene den Industrien dienen kann. Die sind es ja auch, die das Schulsystem steuern, die Kriege finanzieren usw…aber danach fragt ja keiner.

Ich wĂ€re dafĂŒr, dass ab sofort jeder Quantenheiler ein Higgs-Boson-Teilchen-Tuner genannt wird! Lasst uns auch wie echte Wissenschaftler um lachhafte Bezeichnungen oder Begrifflichkeiten streiten, die sich kein Mensch merken kann.

Oder lassen wir das Ego lieber aus dem Esozickenkrieg? Denn auch die auf harten Beweisen bestehende wissenschaftliche GeschĂ€ftsbranche macht gutes Geld, und es mangelt dort auch nicht an Fantasie, wie man Wissen in Produkte umwandeln kann, und aus Blei Gold macht….

Nur macht sich keiner die Arbeit alle Nobelpreisforschungen minĂŒtiös nachzuvollziehen. So manch eine besonders grosse, selbsternannte, und lustig gekleidetes EsoLeuchte wĂŒrde den Egos von Wissenschaftlern (im Prozess des organisch wachwerdenden Bewusstwerdens), das eine oder andere Licht anknipsen.

Das ist der RealitĂ€tsfaktor, es gibt so viele photonische Noch-nicht- realitĂ€ten, und alles ist Licht, oder eben nicht! Ich plĂ€diere dafĂŒr, dass vor einer Anklage Beweise geliefert werden, und dass es endlich mal gesunden Menschenverstand vom Himmel regnet. Dann wĂ€re einiges klar, nĂ€mlich: unsere einzige Lebensaufgabe besteht darin, zur Liebe zurĂŒckzufinden.

DafĂŒr wurden wir nĂ€mlich bei der Geburt ausgestattet und zertifiziert. Aus dem Licht, durch das Dunkel, zurĂŒck ins Licht. Das Dunkel ist dann das Minuszeichen zwischen Geburts- und Sterbedatum. So ist die Reihenfolge der Seelen-Gratwanderung, die man hier durchstehen muss. Denn das Leben selbst ist die Schule.
WĂŒrden Menschen Liebe leben, könnten alle anderen Schulen zumachen. Auf unbestimmte Zeit, aber spĂ€testens bis zu dem Zeitpunkt, zu dem es das absolute Wissen gĂ€be.

Bis dahin bekommt man erst von ganz schlauen Wissenschaftlern ein Chip gesetzt, und erhĂ€lt als Baby schon einen „Upgrade“ vom Standardwerk „Wissen“ nach ISO-Zertifizierung auf die DNA gespeichert.

Was fĂŒr eine RealitĂ€t wĂ€re das? Eine in der alles Friede, Freude, und Eierkuchen ist? Dann erĂŒbrigt sich der Buchhandel, und die Berufssparte „Lehrer“ gĂ€be es nicht mehr. Dann wĂ€re es ein Leben in einer Welt, in der der Wandel SelbstverstĂ€ndlichkeit ist. Dann ist jeder sich seines unbegrenzten Potenzials so bewusst, dass er es nur nach L-EGO-Baukastensystem entwickeln muss. Soviel dann zum „individuellen“ Weg. Wie kommt es, dass ich zweifle? Ach ja, ich muss ein dummer Quantenheiler sein. Bis dahin ist die Bewusstwerdung ein individueller Prozess. Zum GlĂŒck verteilt man dafĂŒr noch keine ISO-Nummern.

Lieber ein dummer, auf sein Herz hörender Quantenheiler, als ein vom Verstand, und dessen Komplize Gier, dominierter und gekaufter Wissenschaftler, oder anderer herzloser Verstandesmensch, der ungenauen MessgerÀten Glauben schenkt, und Formeln, die im Bereich der Wahrscheinlichkeit operieren.

Ich hoffe mein Humor ist durchgedrungen. Aber jetzt mal ernst:
ich beginne die GrĂŒnde zu verstehen, warum diese Fabeltiere wohl ins Land der unbegrenzten Quantenminestrone der menschlichen Vorstellungskraft ausgewandert sind.
Lieben Gruß,
Das letzte Einhorn

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HĂ€uptling Herzflamme 23. September 2012 - 12:53

1987 hatte ich einen Verkehrsunfall mit einer Nahtoderfahrung. Das Leben mit einer Körperbehinderung lĂ€sst mich die Welt mit anderen Augen erblicken. Durch die Liebe zu mir selbst habe ich bis jetzt alle Herausforderungen bewĂ€ltigen können. Man könnte fast sagen, ich denke esoterisch. Und ja, ich habe auch vor ca. einem Jahr eine spirituelle Gruppe gegrĂŒndet, die recht erfolgreich – zeitweise aber schleppend – lĂ€uft. Diese beschĂ€ftigt sich allerdings auch mit wissenschaftlichen bodenhaftigen Themen.

Ich glaube, dieser Ausgleich zw. gesunder Vision, abgefahrenes TrĂ€umen, aber auch einer gewissen BodenstĂ€ndigkeit sollte immer vorhandenen sein. Haben einige aus dem esoterischen Kreis das Gleichgewicht verloren bzw. noch niemals wirklich gehabt? Wie viel aus der esoterischen Ecke verarschen sich tĂ€glich Selbst und andere und haben ihr Wissen aus BĂŒcher? Ist ja OK. Auch ich habe viel Wissen aus BĂŒchern, aber man sollte hin und wieder dieses externe Wissen hinterfragen. Wenn ich sehe, dass angebliche „KanĂ€le“ der geistigen Welt aus der Wirtschaft kommen und mit ihren Psychotricks in Seminaren Leute in den Bann ziehen, nur um letzendlich ihre BĂŒcher zu verkaufen, könnte man wirklich an der Echtheit der Eso-Szene zweifeln.

Schwarze Schafe gibt es ĂŒberall und in der Eso-Szene kannst du der Zeit die Weißen zĂ€hlen.

Nein ich denke nicht esoterisch – spirituell ja, aber nicht esoterisch, da ich nur das wiedergeben möchte, was ich wirklich erlebt habe. Und genau da sehe ich den Wolf im Schafspelz. Zu solchen, die viel Geld fĂŒr Seminare oder VortrĂ€ge verlangen habe ich weniger Kontakt. Ich bin eher im „Low-Level-Bereich“ unterwegs, was das finanzielle angeht und es gibt in der Tat einige, die ĂŒber FĂ€higkeiten verfĂŒgen, die der rationale Verstand – rechte GehirnhĂ€lfte – nicht verstehen kann. Der rationale Verstand kann sich nur an der Vergangenheit orientieren, wĂ€hrend der emotionale Verstand – linke GehirnhĂ€lfte – auch die Zukunft und noch andere RalitĂ€tsebenen einbezieht. Es ist wirklich unvorstellbar großes möglich, wenn wir beide GehirnhĂ€lften in vollem Umfang benutzen. Das wir erst die Eisspitze vom eigentlichen Leben kennen ist auch klar. Es gibt sie wirklich, Menschen mit dem Christusbewusstsein und es gibt auch universelle Gesetze, aber eines wird fast nur nebenbei erwĂ€hnt.

„Die Welt ist, wie du sie siehst“.

Dazu kommt, dass viele Menschen noch Marionetten sind und somit keinen freien Willen haben. Wahrscheinlich die meisten Menschen, sogar solche, die aufgewacht scheinen – einschließlich ich – haben keinen oder nur teilweise einen freien Willen.

Das Leben kann man sich wirklich wie ein Hollogram vorstellen, in dem dir alles echt vorkommt, aber einige Konstante variabel erscheinen. Ähnlich wie in einem Abenteuer-Spiel auf der Konsole, wo jeder mit jedem verbunden ist. Das Leben ist ein 5D-Film und wir sind die Akteure. Vl. können wir auch gar nichts selbst steuern und wir erleben die Simulation wie echt, im Glauben einen freien Willen zu haben?

Mit dieser Veranschaulichung will ich nur Eimes verdeutlichen: „Ich weiß, das ich nichts weiß“!

Echtes esoterisches Wissen kommt tatsĂ€chlich immer mehr an die Öffentlichkeit. Jahrtausende lang wurde es vor uns geheim gehalten und verschiedene Freimaurerlogen und GeheimbĂŒnde, die es schon immer gab – angeblich liegt der Ursprung im alten Atlantis – wollen auch an dieser Macht festhalten. Deswegen gibt es so viele Freimaurer-Kriege, die uns als Amoklauf oder Terrorattentate verkauft werden. Aber ĂŒber Freimaurer und GehheimbĂŒnde herrscht ebenso die All-Eine Macht, die alles lenkt. Laut verschiedener Prophezeiungen sei jetzt die Zeit reif, dass uns – dem Otto-Normal-Verbraucher – das Wissen zugĂ€nglich gemacht wird. Diejenigen, die eine gewisse BewusstseinsgrĂ¶ĂŸe – mitunter Selbstbewusstsein – erreicht haben, können es auch verwehrten. Eine Welt voller Quantenfelder bzw. morphogenetische Felder kommt zum Vorschein. Diese Welt gab es schon immer, aber die wenigsten wussten es, wobei dieses esoterische Wissen in vergangenen Zeiten in vergangen Kulturen zumindest den StammesĂ€ltesten bekannt war. Ist es heute Ă€hnlich? Wie weit sind wir Marionette, wie weit ist die RealitĂ€t Wirklichkeit?

Reply
Hans Kolpak 15. September 2012 - 23:20

Der ganze Eso-Sch… ist Forum fĂŒr das, was morgen etabliert ist nach dem Motto „Wer heilt, hat recht!“ In dieser Fundgrube tauchen auch jahrtausendalte Wege aus anderen Kulturen auf, die anschließend in der Schulmedizin gehandelt werden nach dem Motto „Ich hĂ€tte gerne schon heute die Wahrheit von morgen!“ LĂŒge und Wahrheit in der Wissenschaft geben sich die TĂŒrklinke in die Hand. Diese S..SĂ€cke kann doch ein Mensch mit Hirn nicht wirklich achten. Die demontieren sich selbst.

Insofern sind MĂ€rchenerzĂ€hler und Filmschaffende ehrlicher. Sie erzeugen Illusionen ohne Anspruch auf die Seele ihres Publikums. Der Unterhaltungswert genĂŒgt.

Reply
Sylvia 13. September 2012 - 22:48

Was tun, wenn alles zwei Seiten hat? Bei Esoterik-Themen ganz einfach den eigenen Körper als Resonanz nehmen. Er liefert uns exakt, was fĂŒr uns gilt und was nicht. Außerdem ziehe ich immer nur das an, was selbst (als Energie) in mir ist. Wenn es wie jetzt um Frieden (den inneren) Licht und Liebe unter uns Menschen geht, dann sollte alles, was nicht danach klingt sowieso außen vor bleiben.
In diesem Sinne, viel Licht und Liebe.

Reply
Andrea 13. September 2012 - 10:29

Vielen herzlichen Dank fĂŒr diesen tollen Artikel, ich habe mich köstlich amĂŒsiert und konnte mehr als einmal zustimmend mit dem Kopf nicken. Ich selbst habe auch schon Sachen erlebt, die, naja, ich sags mal so: Im Nachhinein kann ich darĂŒber lachen. Was ja verblĂŒffend ist, an der ganzen Szene: Da haben sich Leute gefunden, die, wenn man mal genauer guckt, doch eher so aussehen, als wĂ€ren sie Ausgestossene. Da wurde eine grosse Familie gegrĂŒndet und sich somit Schutz und Anerkennung untereinander verschafft und es wĂŒrde mich nicht wundern, wenn es im Hintergrund auch einen Paten gibt.
Trotzdem darf man aber nicht vergessen, dass es ja mein angeblich gesunder Menschenverstandd gewesen ist, der sich in die HĂ€nde angeblicher Heiler begeben hat. Leuten, denen ich auf der Strasse wahrscheinlich noch nicht einmal einen Euro geben wĂŒrde. Und da gilt es natĂŒrlich auch ehrlich zu sein und zu sagen: es gehören immer zwei zu einem Paar.
Dass in der Esoterik-Szene gerade FrĂŒhjahrsputz gemacht wir, kann man schon seit einiger Zeit beobachten und es wurde auch echt Zeit dafĂŒr. Im Moment bin ich immer wieder erstaunt, welche Leute sich „outen“ und somit erstmal das lernen mĂŒssen, was sie Anderen seit Jahren predigen.
Auf das Buch bin ich auch sehr gespannt, ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass es genauso humorvoll geschrieben ist wie der Artikel.
Übrigens gibt es auf Amazon ein Buch, welches genau das Thema aufgreift, wenn auch nicht so tiefgreifend wir Ihr Autoren es durchleuchtet. Trotzdem werden da einige Begegnungen der etwas unheimlichen Art beschrieben und vor allem Szenen, die mit Sicherheit fast jeder erlebt hat, der sich mit Esoterik (nicht SpiritualitĂ€t) beschĂ€ftigt hat. Ich setze mal einen Link, falls es nicht erlaubt ist,tut es mir leid, dan entfernt ihn bitte wieder.
https://www.amazon.de/dp/B0079M0TTO
Die besten WĂŒnsche und GrĂŒsse an Euch
Andrea

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Joachim 12. September 2012 - 19:10

Einen weiteren Punkt zur Transformation der individuellen wie auch kollektiven Schatten bietet der Blick auf den „narzisstisch verwundeten spirituellen Menschen.“

Spirituell betrachtet hat der narzisstisch verwundete Mensch den Kontakt zum Sein verloren. Er lebt in einem selbstgeschaffenen GefĂ€ngnis der Ă€ußeren Suche nach Anerkennung und Liebe. Gleichzeitig ist er fasziniert von dem, was er auf der spirituellen Suche in sich findet. All die Schatten und vergrabenen Persönlichkeitsanteile begeistern ihn. Oftmals finden wir in der spirituellen Szene die grĂ¶ĂŸten Narzissten, die nicht aufhören können damit, ihre seelische GrandiositĂ€t unter Beweis zu stellen. *Mehr dazu im iBuddhismus Blog*

https://ibuddhismus.blogspot.de/2012/09/das-drama-des-narzisstisch-verwundeten.html

Beste GrĂŒĂŸe

Joachim

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Micha 12. September 2012 - 11:52

diese ganzen modeerscheinung, wie sie in diesem artikel formuliert wurden, gehen ziemlich auf den zeiger. als ob es einer verherrlichung von erkenntnissen und errungenschaften bedarf, um sich seiner macht gewahr zu sein.
klingt fĂŒr mich wie ein kind in der analen phase : „schau, was ich tolles gemacht(erfunden) habe! ich will das du mich dafĂŒr liebst! ich kann den —- nicht mehr hören!
alleine die individuelle phantasie, die lieblingsschwingung und gott als den großen lenker unserer noch in den kinderschuhen steckenden ‚zauberkraft‘, sind nötig fĂŒr unsere mission.

malt mit energie runen in die luft, gebt ihr eine bestimmung und berĂŒhrt sie oder sendet sie los. das ist unsere kraft.
das wissen die ‚alt – babyloner‘ auch und sie nutzen es jeden tag, um uns anzugreifen, saugen uns ab, wie benzin aus einem auto, um ihre dĂ€monischen herrscher zufrieden zu stellen.

damĂ€monische geister sind SÜCHTIG nach den energieniveaus aus angst und verzeweiflung, hass und gier und den ganzen anderen mĂŒll!
sie werden niemals aufhören und immer einen weg suchen, an ihr ziel zu kommen, damit sie aus ihren selbst auferlegten schmerzen zu kommen. ihre erfahrungshorizonte sind erfahren.
tötet sie geistig als einen akt der gnade. werft sie nicht in gefĂ€ngnisse – sendet sie mit allen mitteln zurĂŒck zum schöpfer – wir können ihnen nicht mehr helfen!

jah bless, mit gott und der eigenen göttlichkeit

micha

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Sylvia 12. September 2012 - 08:55

BEWUSST sein UND bewusst SEIN.

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Tanja 12. September 2012 - 04:02

Ja, der Artikel beschreibt ungefĂ€hr meine Erfahrungslinie…Ich habe mich auch schonmal „verirrt“ in den esoterischen Fachrichtungen…aber nur ganz kurz …das Leben hatte bzw. hat noch etwas anderes mit mir vor…Und ja, ich arbeite mittlerweile mit einer Energiearbeit (vesseling), die allerdings nichts mehr mit den Konzepten von frĂŒher zu tun hat…

Es geht nur darum, den Widerstand (GefĂŒhl), gegen das was Jetzt ist, zu lösen- und das passiert…

Keine WunscherfĂŒllung – das Leben steht eh fest…

GlĂŒcklich können wir allerdings noch werden – auch als MĂŒllfahrer, Hartz4 EmpfĂ€nger, BĂ€cker, Ingenieur oder MillionĂ€r…

Generell weiss ich und durfte es mehrfach erfahren: Es ist so, wie es ist – und immer richtig!

Nie gibt und gab es TĂ€ter und Opfer, Schuld und SĂŒhne oder Verantwortung…Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst!

WĂŒrde es kein Bösses im Leben geben, könnten wir nie erfahren, was Gutes ist…es muss in dieser Illusion immer beides geben Ying und Yang… und das spiegelt die Welt und das Weltgeschehen gerade wider…
Wer „aussteigen“ wird, wird Beobachter – aber selbst das liegt in der Hand des Lebens…Ich bin sehr froh, dass ich mittlerweile einfach beobachten kann und darf – ohne mich ins „Drama“ hereinziehen zu lassen…Bei anderen Menschen ist das halt anders…Da hat das Leben einfach einen anderen Plan…das gilt auch fĂŒr die Esoterikbranche und die spirituelle Branche…
Ich wiederhole mich: Es ist so, wie es ist – und das ist gut so! Das Leben ist sowieso spirituell fĂŒr jeden einzelnen Menschen, ob er daran glaubt oder nicht…

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mia 12. September 2012 - 00:30

ich denke es grundlegend zu unterscheiden zwischen denen die beabsichtigt scharlatanerie betreiben und denen, die ihrem erfahrungs.- und erkenntnisstand aufrichtig einen aktiven beitrag in der „spiritszene“ leisten. immerhin ist das ganze leben ein lernprozess, jeder von uns verĂ€ndert sein denken, handeln, wissen bestĂ€ndig. darum ist nicht jeder ein schwarzes schaf, es kann nur die dahinterliegende absicht kritisiert werden. die hier erwĂ€hnten aussagen zur „modeerscheinung“ quantenheilung finde ich Ă€usserst unprofessionell. wer sich mit quantenphysik auseinandergesetzt hat, wird mir bestĂ€tigen, dass niemand das quantenfeld klar definieren kann, egal ob wissenschaftlich oder „esoterisch“, und auch, dass es keine einzahl von quanten gibt. die qualifikation eines quanten“heilers“ daran zu messen ist unfair und mehr polarisierend als aufklĂ€rend. geht man vom kollektiven bewusstsein der menschheit aus, sind profilgeilheit, „mehr schein als sein“-menatlitĂ€t, egomanisches, dogmatisches (nicht)bewusstsein in jeder sparte unserer gesellschaft zu finden, weil es der bewusstseinslevel der masse ist. noch… und hat nichts mit esoterik im speziellen zutun. jemand der sich spirituellen erfahrungen nie geöffnet hat, sogar eher ablehnend eingestellt ist, möge seinem eigenen ego nicht zum opfer fallen ĂŒber etwas zu urteilen, etwas zu diskreditieren, das er nicht kennt. genau da stellt sich mir die frage, wofĂŒr ein buch ĂŒber etwas schreiben, das ich nicht ergrĂŒnden kann, weil ich mich nie darauf eingelassen habe und es somit auch nie fĂŒhlen konnte.. profit? 😉 lieben gruß

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Dagmar 11. September 2012 - 23:02

Der Artikel ist sehr ausfĂŒhrlich und interessant geschrieben. Wir sind alle auf dem Weg und alles hat seinen Sinn. Ob nun Kommerz oder nicht, was hat das schon zu bedeuten. Ich bin zu der Einstellung gekommen, dass die vielen Irrungen und Wirrungen letztlich zu der Erkenntnis fĂŒhren (sollten?), dass der Mensch ein Teil der Natur ist (und nicht Gott oder der Schöpfer selbst) und dass er die Aufgabe hat, seine innere Einstellung zur Welt zu bereinigen. Wenn innerer Friede einkehrt, dann gibt es auch Frieden auf der Welt. Das ist schon alles.

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Sandra 11. September 2012 - 22:13

Ha ha … fast wie bei den Horoskopen, wo es irgendwie immer auf jemanden passt 😉
Ich meine aber auch, so ein oder zwei „erkannt“ zu haben.

Danke fĂŒr diesen genialen Artikel! Ich hab ihn sehr wohlwollend und schmunzelnd gelesen.
Ich selbst hab eine Gruppe gegrĂŒndet unter geistig energetische Heilweisen bei Xing und hab seit 2008 sehr skurrile Leute kennengelernt.
Aber gut so, denn das hat dazu gefĂŒhrt, dass ich mich immer mehr auf MICH verlassen hab, statt der Spontanheilung durch telefonisches Quantengedöns oder dem Aufsagen irgendeiner Löschformel (die Liste ließe sich endlos verlĂ€ngern).

Ich glaube, dass wir mĂ€chtige Wesen sind, ja… aber was nicht durch mein eigenes BauchgefĂŒhl gegangen ist, hat fĂŒr mich kaum noch Bedeutung! 😉
Ich bin sehr aufs Buch gespannt!!

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Die Autoren 11. September 2012 - 11:33

Vielen herzlichen Dank fĂŒr eure BeitrĂ€ge und Kommentare. Wir geben euch Recht. Die eigentliche Esoterik ist zu einer Exoterik geworden und der ursprĂŒngliche Geist ist verloren gegangen. Deswegen schreiben wir das Buch und hoffen so einen Wandel auch in der Esoterik zu erreichen. Es ist dringend Zeit dafĂŒr. Eure BeitrĂ€ge motivieren uns und fĂŒhren uns auch. Das Thema ist so umfangreich, dass es nicht einfach ist ein Anfang und ein Ende zu finden. Wir freuen uns, wenn ihr etwas zu sagen habt, was euch aufgefallen ist, was euch missfĂ€llt. Vielen Dank. Und keine Sorge, wenn das Buch veröffentlicht ist, dann werden auch Namen fallen. Aber nur unsere Eigenen!

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Ina 11. September 2012 - 01:29

Ein phantastisch guter Artikel, ich hĂ€tte es selber nicht besser ausdrĂŒcken können.
Verwahre mich schon geraume Zeit gegen die New Age Szene und bemĂŒhe mich, dem real Deal zu breiterer Erkenntnis zu verhelfen!

DANKE
Ina

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Frank Reitemeyer 10. September 2012 - 18:40

Diese Kritik ist sachlich, berechtigt, notwendig und ĂŒberfĂ€llig. In Abkehr der kirchlichen Verfolgung und Inquisition hat sich jetzt im Geist der AufklĂ€rung und des Liberalismus das andere Extrem aufgetan: Ein Sumpf an Behauptungen, Heilversprechen, neuer Aberglauben und unmögliche Soforterlösungen, sehr oft mit kommerziellem Hintergrund. Oftmals ist es SelbsttĂ€uschung, aber es gibt es auch genĂŒgend Betrug.

Bleibt festzustellen, daß die echte, unverfĂ€lschte Esoterik nahezu unbekannt geworden ist, ja uninteressant, wo man nicht den schnellen Euro machen kann und wo man viele Jahre die Tugenden leben und den Charakter schulen muß – da ist eine „Einweihung“ ĂŒber’s Wochenende eben viel verlockender.

Hier zeigt sich aber auch die Bringeschuld der Theosophen und Anthroposophen, die ihre Aufgabe selbst nicht richtig verstehen und durch ihre pflichtwidrige Weltabkehr (bei den ersteren noch mehr als bei den letzteren) nicht unmaßgeblich dazu beigetragen haben, daß die vielen Sinnsucher außerhalb der Kirchenmaurern ein Vakuum vorgefunden haben, das nun zweifelhafte Ersatzgurus ausfĂŒllen.

Richtigerweise mĂŒĂŸte man auch darauf hinweisen, daß 80% des Eosterikmarktes gar keine Esoterik ist, sondern nur Psychologie, also Exoterik. Bei sehr vielen Angeboten wĂ€re es besser, von Pseudo-Esoterik zu sprechen.

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Yeshua 8. September 2012 - 00:37

Wirklich schade, daß in diesem Beitrag keine Namen fallen…
Nicht mal die der Autoren… 😉
Ich versuch jetzt einfach mal ein „Inkognitoren-Auting“ – und tippe auf die „FĂŒchsin“ Sabrina Fox und den Mystica-Meister himself Thomas Schmelzer.
Schalom Salam Shanti Om Ihr Lieben

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MYSTICA Redaktion 8. September 2012 - 00:46

Hihi, schön, dass so fleißig vermutet wird. Beide Ideen treffen nicht zu. Der eine der Beiden ist noch gar nicht bekannt, der zweite hat schon einige BĂŒcher veröffentlicht. Keine Sorge, wir spannen Euch nicht zuu lange auf die Folter.
Viele GrĂŒĂŸe, Thomas

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Alina 7. September 2012 - 00:17

Über das Thema habe ich selbst vor Jahren schon angefangen zu schreiben und muss feststellen, daß es ein Faß ohne Boden wird. Ein Buch, das niemals endet. Gerade in dieser Zeit Ă€ndert sich alles im Minutentakt. Die sog. „Alte Esoterik“ nachzulesen bei den Sumerern und den Alten Meistern wurde teilweise wie die Religionen falsch ĂŒbersetzt oder ausgelegt. Ich war eigentlich wĂŒtend darĂŒber, was sie uns unter dem Namen alles verklickert haben und deshalb fing ich an, meine Erfahrungen aufzuschreiben. Heute bin ich darĂŒber hinweg, denn in dieser Welt ist eben alles erlaubt. Bei der Aufdeckung unserer derzeitigen wirtschaftlichen Dinge scheinen sie sowieso klein und nichtig zu sein. Man lernt und wĂ€chst gerade aus diesen vermeintlich falschen und negativen Erlebnissen heraus. Um zu erfahren, was fĂŒr mich stimmig ist musste ich vorher durch einige Talsohlen gehen, unter welchen ich durchaus gelitten habe. Dann fiel mir eine Durchsage von den Arcturianern in die HĂ€nde, wo beschrieben wird, wie sich ihr höchster Herr zu Luzifer gesellt hat um von ihm zu lernen. Somit bekam er das Wissen ĂŒber die „dunkle“ Seite, um jetzt bei den Maßnahmen der Galaktischen Föderation mitwirken zu können. Wow, das war’s… da sind bei mir sĂ€mtliche Groschen gerutscht… Alles hat eben seinen Sinn… FĂŒr mich gilt heute, nichts mehr zu beurteilen, denn ich weiß nicht welcher höherer Sinn dahinter steht. Es ist eben alles relativ, wie Einstein sagte. Auch Jesus lehrte, „liebet Eure Feine“… Wir wissen heute, daß diejenigen Menschen, die uns am meißten Ă€rgern oder wehtun, in Wirklichkeit Seelen sind, die uns am meißten lieben, denn andere könnten diese Rolle gar nicht ĂŒbernehmen. Jetzt kommt vielfach die Frage: Was ist Liebe ? Warum tut sie so weh? Und erst die Wahrheit, keiner will die eigene hören… alles r e l a t i v denn der Wolf steckt umgekehrt oft im Schafspelz… usw…
Vielleicht helfen Euch meine Gedanken ein wenig weiter …
Ich wĂŒnsche Euch jedenfalls viel Erfolg, Licht und Liebe.

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Karin 7. September 2012 - 00:14

mit Licht und Liebe das Leben vollgas an die Wand fahren -> there is no black without white 🙂
da helfen auch die Engerl nicht…..
Aus Erfahrung und zum GlĂŒck mittlerweile großer Distanz zu „Esoterikern“ – die „nur“ aus Liebe handeln und ĂŒberall „Liebe“ sehen – prĂ€sentieren ihren Egoismus und JA – 100.000 verschiedene vielversprechende Therapiemöglichkeiten, mit denen es sich gut Leben lĂ€sst.

Das wichtigste und banalste was wir alle wieder gemeinsam lernen sollten und in unserer Gesellschaft unbedingt verbreiten sollten:
1) einander begrĂŒssen
2) ein Bitte und ein Danke in den Wortschatz wieder integrieren
3) stehen bleiben wenn jemand einen Unfall hat oder
4) einander helfen wenn jemand offfensichtlich Hilfe braucht
5) nicht gegeneinader kĂ€mpfen sonder sich fĂŒr ein WIR einsetzen

in Wien lÀuft z.B. gerade eine Verkehrsinitiative:
http://www.tschuldigen.at –> SUPER!

ich habe persönlich nichts damit zu tun, möchte auch nicht wirklich Werbung dafĂŒr machen, finde aber den Dialog:
„tschuldigen“ – „passt schon“ einfach nur genial!

In diesem Sinne, „tschuldigen“ wenn sich jemand persönlich angegriffen fĂŒhlt, „passt schon“ wenn’s jemand Ă€ußert 🙂

Auf ein zukĂŒnftiges MITEINANDER!

!

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Stefan Schwedler 6. September 2012 - 20:33

Toller Artikel 😉
Ich habe schon immer komerziellen Absichten in der Esoterik misstraut. „Also ich könnte gut ohne Geld leben, nur die anderen wollen stĂ€ndig welches von mir !“ fĂ€llt mir dazu nur ein 😉

Es gibt einige wenige, bei denen man merkt, daß sie sich und das Leben auf diesem schicken Planeten hinterfragen und denen der Kommerz nicht wichtiger ist als das, was sie als Wissen und Erkenntnisse vermitteln wollen.

Allerdings sind diese wenigen auch nicht auf sogenannten Esoterikmessen zu finden…. oder nur noch durch ihre Werke anwesend.

Wobei mir eines klar auffÀllt: Die wenigsten Esoteriker haben eine gutes naturwissenschaftliches VerstÀndnis oder Ausbildung oder wenigstens Interesse. Ist logisch, wenn ich von jedem Esoteriker höre: Schalt deinen Verstand aus ! Hör auf dein Herz ! (Dann kann ich dir einfacher alles Mögliche einreden und dick Geld verdienen !)

Ich setze dagegen auf meinen liebenden Verstand und mein logisches Herz.

Nirgendwo ist die Ignoranz der Naturgesetze und der Naturwissenschaften so groß wie bei Esoterikern. Was komisch ist, da sie ja Teil selbiger Natur sind und damit ihren Gesetzen unterworfen. Ich behaupte nicht, das heutige Naturwissenschaften oder die Physik alles erklĂ€ren können, aber sie geben ein gutes Werkzeug zu Differenzierungen esoterischer Wahrheiten und esoterischem Kommerz ab.

Auch wenn ich gegen die Komerzialisierung der Esoterik bin, so hat sie sogar was Gutes: durch ihre Modeerscheinungen erhalte ich immer wieder neue, interessante Sichtweisen. Allerdings wĂŒrde ich meine Position zu den verschiedenen esoterischen Moden mit der Muppet-Show vergleichen:
Ich bin eher wie die beiden Alten auf dem Balkon, die die Show angucken und es saukomisch finden und ein klein wenig sogar darĂŒber ablĂ€stern.
Diejenigen die jedem esoterischen Hype hinterherrennen, sind die, die die ganze Muppet-Show am Laufen halten und tief in der Show verstrickt sind, ohne das Gesamtkonzept der Show zu kennen. Da geht es um Hektik, Auftritte, persönliche PrÀferenzen etc. welche von der Balkonloge aus betrachtet interessant, faszinierend und manchml sogar komisch sind.

Und ja, ich wĂŒrde mich auch nicht als Esoteriker bezeichnen sondern als spirituell Interessierten und sich um ein spirituelles Leben bemĂŒhte Person.
Wobei die komerziellen Esoteriker auch darauf schon gekommen sind, und den Begriff „Spirituell“ fĂŒr sich vereinnahmen.
Ich schließe mit den Worten des unsterblichen Spock: „Faszinierend !“ und „I will never understand Humans !“
Lebt lange und in Frieden. 😉

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Lisa Wennemann 5. September 2012 - 13:57

Toller Artikel!!
Hoffentlich erscheint bald das gemeinsame Buch der beiden Autoren.
Viele GrĂŒĂŸe
Lisa

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