„Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten“ – Stephen Batchelor

von Redaktion

Erlebnisweg eines spirituell Suchenden auf den Spuren Buddhas

Was geschieht, wenn ein westlicher Wahrheitssucher auf den Spuren Buddhas wandelt und unerschrocken buddhistische Lehren auf ihre „Tauglichkeit“ für das eigene Leben prüft? Stephen Batchelor landete als Jugendlicher eher zufällig in Indien und entdeckt den Buddhismus. Mit 21 Jahren wird er Mönch, lernt die unterschiedlichen Formen des tibetischen Buddhismus und des ZEN kennen und beginnt, sie nach anfänglicher Begeisterung zu hinterfragen. Herausgekommen ist ein faszinierendes Werk, die persönliche Lebensgeschichte eines unermüdlich nach Wahrheit Suchenden, das in dieser neuen Auflage nichts an Frische und Authentizität verloren hat.

Manche Erlebnisse und Schlussfolgerungen sind recht subjektiv – wie beispielsweise der Zweifel am Wiedergeburtsgedanken oder eine gewisse Skepsis gegenüber tantrischen Formen – aber gerade dadurch ist es eine spannende Lektüre. Man erfährt viel über die Geschichte des Buddhismus, unterlegt mit kritischen Betrachtungen, ob manche Überzeugungen nicht mittlerweile antiquiert sein könnten. Immer wieder hinterfragt sich der Autor dabei selbst: Geht er nur einem Glauben, einer Geschichte nach, oder ist es für Ihn wahr, was er übermittelt bekommt? Die Liebe für diesen Weg ist aber durch alle Zeilen hindurch zu spüren – der Weg der Wahrheit, alles zu prüfen, ob es für eine selbst wirklich stimmt, ein Weg, den auch der Buddha gegangen ist…

 

 

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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Ludwig Buchverlag (14. Juni 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453280067
© 2010 Thomas Schmelzer

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