Der Untergang und andere Endzeit-Szenarien – Georg Huber

von Redaktion

2012 – willkommen in Wendezeitjahr. Was wurde schon alles prophezeit und geschrieben dar√ľber. Hier einige erfrischende Gedanken von Georg Huber, Autor und Kenner der Szene

von Georg Huber
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Wenn man Menschen aus meinem Umfeld fragen w√ľrde, dann w√ľrden wohl alle sagen, dass ich ein ‚ÄěVollblut-Esoteriker‚Äú bin, auch wenn ich mich selbst als solchen nie bezeichnen w√ľrde. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich einen ganz guten Aussichtsplatz habe und ich in alle Ecken, Trends und Gesch√§fte der Esoterik Einblick habe. Manchmal frustriert mich das, manchmal erheitert mich das, manchmal erf√ľllt mich das und manchmal schaue ich einfach nur weg.

Wir konnten alle in den letzten Jahren Trends in der Esoterikwelt auftauchen und wieder verschwinden sehen. So wie es Kleidung gibt, die ‚Äěmodern‚Äú ist, so sind diese drei Trends im Moment ziemlich hip:

1. The Secret und die Wunscherf√ľllung
2. Quantenheilung
3. 2012

Man muss sich nur mal √ľberlegen, wie viele Hunderte B√ľcher √ľber das jeweilige Trend-Thema geschrieben worden sind. Es ist schier unglaublich. Die beiden ersten Trends hatten mehr Nutzen als Schaden. Gut, ich finde das Wunscherf√ľllungs-Thema schon etwas destruktiv, weil ich der Meinung bin, dass es eher darum geht, sein Leben anzunehmen und zu erfahren, dass alles ‚Äěvollkommen‚Äú ist, wie es ist. Dennoch: The Secret hat ein breites Publikum f√ľr die M√∂glichkeit begeistert, dass wir spirituelle Wesen sind.

Bei der 2012- Thematik sieht das schon ein wenig anders aus. Ich arbeite seit vielen Jahren in einer spirituellen Buchhandlung, fr√ľher Vollzeit, jetzt nur noch als Aushilfe. Mir ist in den letzten Monaten stark aufgefallen, dass tats√§chlich ein Teil unserer Kunden davon √ľberzeugt ist, dass es einen dritten Weltkrieg geben wird. Als ich beispielsweise einem Kunden erz√§hlte, dass es mich seit Jahren an den Chiemsee zieht und wir auch dort wohnen wollen, war die Antwort: „Das ist gut, denn hier in der Gegend (Frankfurt) werden bald einige Atombomben fallen. Ich haue auch bald ab!“

Viele glauben auch sicher zu sein, dass die n√§chsten Jahre sehr, sehr schmerzhaft f√ľr uns sein werden: Geldchips, Massenimpfungen, Erdbeben, Nibiru, Kriege, NWO, Hungersnot, √úberschwemmungen, Atombomben, Angriff Au√üerirdischer – die Liste ist lang.

Ich habe mich viel mit alten Prophezeiungen besch√§ftigt. Angefangen von der Johannes-Offenbarung, √ľber Maya-Propezeiungen bis hin zu modernen Propheten. Es waren bestimmt fast 200 Prophezeiungen, die ich studiert und verglichen habe. Propheten haben und hatten immer einen sehr undankbaren Job. Die Problematik ist doch Folgende: Sie sehen eine m√∂gliche Zukunft und geben diese an Andere weiter. Oft tritt diese Zukunft dann gar nicht ein und dem Propheten wird vorgeworfen, Unrecht zu haben. Dabei hatte er gar kein Unrecht. Er hatte nur seinen Job richtig erledigt und die Massen dazu bewegt, dass seine Prophezeiungen nicht eintreffen.

Ich kenne die Prophezeiungen genau, ich k√∂nnte in Wochen unterteilt sagen, was theoretisch passieren wird. Nur es w√ľrde bei der Theorie bleiben. Gott sei Dank! Die Horrorszenarien sind meiner Meinung nach n√§mlich schon l√§ngst vereitelt worden. Dennoch ist es so, dass im Gro√üteil der Literatur jene eben erw√§hnten Schlagw√∂rter weiterhin ihr Unwesen treiben. Egal, wohin man sieht, egal welches Buch man liest, es wird immer wieder von Geldchips, Irankrieg, Nibiru, Neue Welt Ordnung, Weltkrieg, Hungersnot, Atombomben etc. gesprochen und berichtet.

Nur was macht das mit uns? Ich habe mich immer gefragt: Was ist vorbestimmt und was ist wirklich selbst erschaffen? Ich habe immer noch keine eindeutige Antwort auf diese Frage. Aber was ich sagen kann, ist dass wir einen Einfluss auf unsere Zukunft haben. Und wir haben einen erheblichen Einfluss auf das, was 2012 und danach geschehen wird. Der Wandel ist vielleicht vorgeschrieben, der Aufstieg ist beschlossene Sache, das ist keine Frage. Das k√∂nnen wir nicht verhindern, so sehr wir es sogar wollen w√ľrden. Doch die Frage ist doch: Wie? Wie wird dieser Wandel vollzogen werden? Wie wird der Aufstieg sein? Und ich denke, dass wir Menschen darauf einen gewaltigen Einfluss haben.

Angst war noch nie ein guter Berater. Doch ist es nicht die Angst, die bei unseren Gedanken an den Aufstieg immer mitschwingt? Ich h√∂re immer: ‚ÄěAber das muss so sein. Die Dunkelheit k√§mpft mit aller Macht um ihre Position. Es m√ľssen Milliarden Menschen sterben! Das geld muss kaputt gehen!‚Äú Sind wir ehrlich – viele Menschen denken so.

Auch hier: Nat√ľrlich gibt es die Dunkelm√§chte und meines Erachtens hatten sie auch ziemlich lange die F√§den in der Hand. Und weiter? War das nicht das Spiel, auf das wir uns alle eingelassen hatten? War diese Dualit√§t nicht ein unglaublicher Erfahrungsschatz?

Und wenn wir es ganz genau nehmen: Ist die Dunkelheit nicht auch göttlich? Entspringt sie nicht auch der Quelle, aus der wir entsprungen sind?

Und plötzlich verschwindet die Angst, denn wovor soll ich Angst haben, wenn alles ein Ausdruck Gottes ist? Plötzlich verschwindet der Druck und damit auch der Gegendruck, weil ich erkenne, dass wir alle Kinder unser aller Vaters sind.

Kann nicht alles sanft vonstatten gehen? Gewiss gibt es Turbulenzen, die wir vielleicht nicht ganz verhindern können, weil Wandel immer Turbulenzen mit sich bringt. Ein Gewitter bringt Reinheit hervor und nach einem Sturm herrscht Ruhe. Vielleicht braucht es einen Aufstand, damit eine friedvolle Regierung gewählt werden kann. Ja, Turbulenzen gehören zum Aufstieg.

Aber ob es bei den Turbulenzen bleibt oder nicht, das liegt meiner Meinung nach einzig und allein an uns!!! An der Gemeinschaft aller Menschen.

Was wäre, wenn ein jeder von uns mit seinem hohen Selbst verschmilzt und sich dann als Teil einer Weltengemeinschaft sieht?
Von einem ICH BIN zum WIR SIND.
W√ľrde es dann noch Kriege geben?
Ich glaube nicht.

Was w√ľrde passieren, wenn wir als Menschheit freudvoll und voller Vertrauen in die Zukunft blicken? W√ľrde es dann noch Angriffe von Au√üerirdischen geben?
Ich glaube nicht.

Was w√ľrde passieren, wenn wir alle die Liebe als h√∂chste Kraft im Universum anerkennen w√ľrden? W√ľrde es dann noch eine Neue Welt Ordnung geben?
Ich glaube nicht.

Bitte verzeiht mir, dass es jetzt noch einen Text zu 2012 gibt, noch irgendein Autor, der der Meinung ist, seine Wahrheit anderen aufbinden zu m√ľssen. Ich kann dir nicht sagen, was passieren wird. Ich kann keine Prognosen stellen. Ich kann dir kein Geheimrezept f√ľr den Aufstieg geben. Ich bitte dich nur, in Erw√§gung zu ziehen, dass wir es sind, die √ľber das Wie des Aufstiegs bestimmen.

Wozu f√ľhrt es, wenn wir all diese B√ľcher lesen und mit anderen √ľber die bevorstehende Zeit sprechen?
Wozu f√ľhrt es, wenn wir Gold kaufen, Schutzbunker anlegen, Nahrungsmittel einkaufen und uns vorsorglich eine Waffe auf dem Schwarzmarkt besorgen? Das ist nat√ľrlich etwas √ľbertrieben, aber taucht ein solcher Gedanke nicht in manchen Menschenk√∂pfen auf?

Wir sind alle versorgt und wenn wir daran glauben, wenn wir danach handeln, wird es so sein. Vielleicht wird es Turbulenzen geben, aber wenn wir uns in Zeiten der Turbulenzen die Hand reichen, uns helfen, die Menschlichkeit und Liebe nach außen bringen, dann ist es möglich, dass der Aufstieg so stattfindet, wie wir in unserem Herzen sind: Sanft und voller Vertrauen!

Ein letzter Gedanke noch: Jeder Widerstand, gegen das Geld, gegen Annunakis, gegen die Neue Welt Ordnung, gegen Illuminaten f√ľhrt doch wieder nur zur Anhaftung an alte Systeme. Wenn wir den Wandel eines vorherrschenden Systems erhoffen, geht das nur, nachdem wir es zun√§chst angenommen haben.

 

Wir sind die Menschheit.
Und wir entscheiden wie der Wandel stattfindet!

Alles Liebe
Georg

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Georg Huber, Autor, www.jeomra.de

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1 Kommentar

Häuptling Herzflamme 28. Juni 2012 - 15:05

Zuerst einmal sollten wir definieren was Zeit ist. Die Hochkultur der Maya sahen Zeit als Information in einem bestimmten Zeitraum. Das erkennt man zum Einen an ihren Prophezeiungen, aber vor allem an Ihrer Sch√∂pfungspyramide. Unter den Indianern waren und sind sie bekannt als „die Meister der Zeit“. Sie selbst nannten sich sogar Zeitreisende.

Meiner Meinung nach ist 2012 ein Bewusstseinswandel, der f√ľr jeden individuell und zur rechten Zeit geschieht. Manche gehen noch einige Umwege, sammeln noch Erfahrungen, manche gehen direkt auf das Zeitfenster 2012 zu und machen kurz vorher kehrt – weil die Schwingung doch zu hoch ist, das Ego zu dominant und somit kommt keine Resonanz zustande – und wieder andere gehen direkt hindurch. Die Schattenwesen der Erde – im Allgemeinen Dunkelm√§chte, internationale Mafia oder Illuminati genannt – werden ebenfalls durch das Tor 2012 gehen. Zum einen, weil die ganze Erde aufsteigt
Рund nicht nur die vermeintlich Guten und Lichten Рzum anderen waren wir alle mal Opfer und alle mal Täter.

Es sind eben nicht alle √Ąpfel zur selben Zeit reif.

Vermutlich sind schon welche hinter dem Tor 2012, da es im Metaphysischen keine Zeit gibt und nur die Ewigkeit herrscht. So haben evtl. manche Personen der Jesus-Geschichte aus der feminen Kraft gehandelt, in die wir jetzt mit neuen Kräfte und einem neuen Bewusstsein hinein schreiten.

Die Sonne geht täglich unter und trotzdem ist sie noch da.

Das Ende des Maya-Kalenders endet 2012. Damit war aber kein bestimmtes Ereignis gemeint und schon gar kein Weltuntergang im biblischen Sinne. Schon allein wenn man den Kalender genau betrachte, l√§sst er vermuten, dass es einen weiteren Zyklus gibt. Die Maya w√§hlten aus mind. zwei Gr√ľnden das Ende ihres Kalenders f√ľr die Sonnenwende 2012. Zum einen endet ein gro√üer Zyklus von 5200 Jahren, zum anderen ist r√ľckl√§ufig zu verwenden. Der aufsteigende Zyklus wurde Aufw√§rts der Pyramide gelesen und der fenimine Zyklus liest sich von oben abw√§rts. Martin Str√ľbin, der sich seit vielen Jahren mit der ehemaligen Hochkultur besch√§ftigt spricht sogar von einer Art Halbzeit der Menschheit.

Wir werden jetzt zunehmend in die feminine Kraft gehen, unser Ego tritt zur√ľck und unser Herz koppelt sich an den Verstand – Herz-Wissen ‚Äď und aus linearem Denken ‚Äď Entweder Oder – wird ein multidimensionales Denken ‚Äď Sowohl als Auch. Unsere Intuition wird immer deutlicher erkennbar und vieles scheint im Vergleich zur alten Zeitqualit√§t auf dem Kopf zu stehen. Aufgeschlossene Neurologen und Anthropologen reden davon, dass sich die rechte und linke Gehirnh√§lfte verbindet.

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