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MYSTICA Artikel Was ist Bewusstsein? – Christian Salvesen

Was ist Bewusstsein? – Christian Salvesen

von Redaktion

Naturwissenschaftler aus vielen Forschungsrichtungen arbeiten zusammen mit Philosophen an einer umfassenden Theorie des Bewusstseins. Doch es entstehen immer neue Fragen. Das Bewusstsein erweist sich als das größte Rätsel unserer Zeit.

Von führenden Wissenschaftlern und Philosophen unserer Zeit wird dies als die wichtigste Frage überhaupt eingestuft: Was ist Bewusstsein? Wie kommt es zustande? Wie ist es möglich, dass in einer Welt von Molekülen und Schwingungen, wie sie die Physiker darstellen, ein Subjekt mit einem Innenleben, mit Wahrnehmungen und Gefühlen auftaucht? Physiker, Mathematiker, Informatiker, Neurologen, Biologen, Chemiker, Psychologen, Philosophen und weiter spezialisierte Forscher wie Neurobiologen, Neurochemiker, Neuropsychologen – fragen heute interdisziplinär: Was ist Bewusstsein?

 

Was wäre ein lebendes menschliches Gehirn, ohne dass ein Ich daraus entsteht? Es muss irgendwo gestört sein. Denn, so glauben wir doch, unser Gehirn produziert Bewusstsein. Ohne Gehirn läuft nichts. Aber wäre es möglich, dass das Gehirn noch irgendwie funktioniert, während der, „dem es gehört“, im Koma liegt, also ohne Bewusstsein ist? Dafür gibt es etliche Beispiele.
Andersherum: Können Sie sich vorstellen, ohne Gehirn zu leben? Vergleichen Sie einmal die beiden Möglichkeiten: Gehirn ohne Bewusstsein und Bewusstsein ohne Gehirn! Welcher geben Sie spontan den Vorzug? Was erscheint Ihnen plausibler und eher wahrscheinlich, was erscheint Ihnen sperrig oder gar absurd?
Ich tippe darauf, dass Sie sich für Bewusstsein unabhängig vom Gehirn entschieden haben. Das ist ganz natürlich. Denn wir wollen auch nach dem Tod weiterleben. Und wir haben so eine Art Intuition, dass das auch möglich ist.
Doch zunächst wollen wir uns fragen, was wir unter „Bewusstsein“ verstehen.
Bewusstsein – Begriff und Theorie

Der Begriff „Bewusstsein“ ist in die deutsche Sprache von Christian Wolff im 18. Jahrhundert als Lehnwort aus dem Lateinischen „conscientia“ eingeführt worden. Ursprünglich bedeutete es eher „Gewissen“, wurde aber von René Descartes auch im Sinne von Selbstreflexion verwendet. In jedem Fall ist es ein philosophischer Begriff. Kein Bürger oder Bauer sprach vor 200 Jahren von „seinem Bewusstsein“. Bis heute stellt der Begriff (im angelsächsischen Sprachgebrauch „consciousness“) eine Art Brücke zwischen Philosophie und Naturwissenschaften dar. Er umgeht die theologisch befrachteten Begriffe „Geist“ und „Seele“. Dennoch bleibt es schwierig, Bewusstsein zu definieren. Es gibt so viele, ja eigentlich alle Bereiche unseres Lebens, wo Bewusstsein eine wesentliche Rolle spielt.
In der Medizin: Jemand fällt um und scheint „bewusstlos“. Der Notdienst wird gerufen. Der Patient reagiert nicht auf Impulse von außen. Er ist „bewusstlos“, „ohne Bewusstsein“, gleichsam weg. Das kann in einem Koma noch Tage, ja Jahre so weitergehen. Doch ob er wirklich nichts mehr wahrnimmt, ist eine andere Frage. Etliche Komapatienten haben nach ihrer „Wiedererweckung“ berichtet, dass sie vieles bewusst wahrgenommen hatten. Sie konnten bestimmte Situationen so beschreiben, wie nur sie sie erlebt haben konnten. Hier erweist sich das Bewusstsein als Mysterium. Auch Menschen, die als klinisch tot galten und wieder ins Leben zurückkamen, berichten davon, wie sie über ihrem Krankenbett schwebten und ihren Körper dort unten liegen sahen, dann in einen Tunnel gezogen worden, wo am Ende ein herrliches, erlösendes Licht strahlte. Die Nahtod-Forschung von Elisabeth Kübler-Ross scheint zu belegen, dass Bewusstsein unabhängig von der Materie und vom Gehirn existiert.
Die wissenschaftliche Forschung versucht, alle nur möglichen Aspekte und Fragen zu berücksichtigen, und sie muss vor allem immer verifizierbare, in wiederholten Experimenten bestätigte Ergebnisse liefern. Hier zeichnen sich bereits zwei ganz unterschiedliche Wege des Zugangs zum Bewusstsein ab. Der eine ist von innen. Wer jemals ein Nahtoderlebnis oder eine tiefe Meditationserfahrung hatte, weiß einfach, dass er unsterbliches Bewusstsein ist. Was da im Gehirn abläuft, interessiert ihn nur am Rande. Seine Erfahrung muss nicht wiederholt werden und wird durch keine noch so überzeugende wissenschaftliche Studie erschüttert. Die Erlebnisqualität ist einfach völlig anders als alles, was Gehirnforscher messen können.
Was ist Bewusstsein? Fragen wir weiter!
Philosophie und Neurowissenschaft
„Das Problem des Bewusstseins bildet heute – vielleicht zusammen mit der Frage nach der Entstehung unseres Universums – die äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis.“ So schreibt Thomas Metzinger, ein heutiger Philosoph, der sich intensiv mit der Gehirnforschung auseinandersetzt.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) beschreibt in seiner Monadologie (§17) eine riesige, begehbare Nachbildung des Gehirns und erklärt: „[…] so wird man bei ihrer Besichtigung nichts als gewisse Stücke, deren eines an das andere stößt, niemals aber etwas antreffen, woraus man eine Perception oder Empfindung erklären könnte.“
Die Gehirnforscher sehen und messen heute Gehirnströme, sie „begehen“ das Gehirn. Doch natürlich können sie die beobachteten Neuronenblitze nicht selbst empfinden. Von außen betrachtet ist alles Erleben anders als von innen erfahren. Das ist eines der Geheimnisse des Bewusstseins. Niemand kann wissen, wie ich Schmerz empfinde oder die Farbe Blau. Obwohl es die Worte „Schmerz“ und „blau“ gibt. Die Erlebnisqualität, sie wird auch als „phänomenaler Gehalt“ bezeichnet, ist subjektiv. Sie gehört zu jenen mysteriösen und sperrigen Eigenschaften („qualia“), die sich weder in den Schwingungen der Physiker noch in den Neuronen der Gehirnforscher finden lassen. Sie lassen sich auch nicht physikalisch oder neurologisch definieren oder erklären. Deshalb gibt es bisher auch keine umfassende, objektive Theorie des Bewusstseins.
Eine andere grundlegende Eigenschaft des Bewusstseins ist die Intentionalität, die Bezogenheit auf Objekte. Auch sie ist bisher naturwissenschaftlich nicht zu erklären. Wenn ich zum Beispiel an meinen verstorbenen Vater denke – wo ist der im Gehirn oder in der physikalischen Welt zu finden? Oder wenn ich glaube, dass die Welt eine Scheibe ist? Was immer ich annehme, kann in unserem alltäglichen Verständnis problemlos als wahr oder falsch erkannt werden. Doch für Physiker oder Neurologen ist das ein Problem. Ob der Inhalt eines Gedankens oder Satzes wahr oder falsch ist, lässt sich bisher nicht an Gehirnströmen messen. Und das gilt für Bedeutung – alles was ich meine, denke, sage – überhaupt.


Eigenschaften des phänomenalen Bewusstseins
Hier möchte ich zusammenfassen, was Thomas Metzinger über unser Bewusstsein sagt, das „uns so nah und zugleich so fern wie nichts anderes ist.“ Ich finde das besonders spannend, weil ich es direkt am eigenen Erleben überprüfen kann. Metzinger beschreibt drei wesentliche Eigenschaften des Bewusstseins, die sich bisher einer objektiven Theorie entziehen.
Transparenz
Wir erleben unser Bewusstsein als „durchsichtig“, als eine Art Raum, der wir selbst sind und in dem wir alles erfahren. Metzinger schreibt: „Wir haben eben gerade nicht das Gefühl, in einem dreidimensionalen Film oder in einem inneren Darstellungsraum zu leben: In Standardsituationen spielt sich unser bewusstes Leben immer in der Welt ab. Wir erleben unseren Bewusstseinsraum nicht als einen von unserem Gehirn erzeugten Cyberspace, sondern ganz einfach als die Wirklichkeit, mit der wir auf natürliche und unproblematische Weise in Berührung sind. In Standardsituationen sind uns die Inhalte des puren Erlebens direkt und unmittelbar gegeben. Und genau in diesem Sinne kann man sagen: Sie sind uns unendlich nah. Diese unendliche Nähe ist das erste phänomenologische Hauptmerkmal von Bewusstsein.“
Perspektivität
Das zweite Hauptmerkmal des phänomenalen Bewusstseins ist laut Metzinger, dass alles Erleben unmittelbar für ein Ich, für mich gegeben ist. Das ist natürlich eine Perspektive, und nicht nur irgendeine, sondern die Perspektive überhaupt.
„Unser Bewusstsein ist ein zentriertes Bewusstsein, weil es fast immer einen Mittelpunkt besitzt. Der Mittelpunkt, der Fokus des Bewusstseins, sind wir selbst. Vor allen intellektuellen Operationen „haben“ wir uns bereits, wir sind immer schon mit uns selbst vertraut.“
Dies kann „Innerlichkeit“ oder „Subjektivität“ genannt werden, in jedem Fall sperrt sich diese Eigenschaft vehement gegen die Forderung der Naturwissenschaften, alles Subjektive auszuschließen und nur objektive Fakten gelten zu lassen. Doch eine „ernstzunehmende“ allgemeine Theorie des Bewusstseins darf diese Eigenschaft – laut Metzinger – nicht ignorieren.
Gegenwärtigkeit
Das dritte Merkmal ist besonders schwer zu fassen, weil es so nahe liegt. Was immer wir erleben, hat die Qualität von „Jetzt“. Gerade diese Eigenschaft können Physiker und Gehirnforscher gar nicht einordnen. Metzinger:
„Sowohl ich selbst als auch die Welt um mich herum sind – in jedem einzelnen Augenblick – phänomenal präsent, das heißt: gegenwärtig. Und auch hier gilt wieder, dass zunächst nichts unproblematischer und selbstverständlicher sein könnte als die Präsenz meiner Wirklichkeit. Auch sie ist – aus der Perspektive der ersten Person – transparent. Die bewusste Gegenwart ist uns unendlich nah.“
Nun ist aber eben gerade dieses scheinbar unbezweifelbare Gefühl von „Jetzt“ manipulierbar. Neurologen können durch gezielte Stimulation des Gehirns in mir den Eindruck erwecken, dass jetzt etwas geschieht, was tatsächlich gar nicht stattfindet. Und es gibt etliche Fälle von Patienten, die aufgrund eines Gehirnschadens das, was sie zu erleben meinen, gar nicht wahrnehmen können, sondern sich nachweislich „zusammenfabulieren“. Die Gehirnforschung scheint immer deutlicher zeigen zu können, dass Transparenz, Perspektivität und Präsenz, Eigenschaften des Bewusstseins, die wir als selbstverständlich erleben, Selbsttäuschungen sind. Das wird nun für Metzinger zu einer Grundfrage:

„Bei näherem Hinsehen wird unser eigenes Bewusstsein zu etwas Rätselhaftem und Mysteriösen. Die Innenperspektive gerät heute zunehmend in einen Konflikt mit der Außenperspektive. Durch die Fortschritte der wissenschaftlichen Erforschung des Bewusstseins werden wir in unserer geistigen Intimsphäre berührt, weil durch die aus der Dritte-Person-Perspektive operierende Wissenschaft nun auf einmal die Transparenz unseres Bewusstseinsraums und damit im Grunde die Autorität der Erste-Person-Perspektive überhaupt in Frage gestellt werden.“
Alles ist Bewusstsein
Doch genau an diesem Punkt können und sollten wir „Halt!“ rufen. Wie Metzinger ganz richtig sagt: Wir sind Bewusstsein. Und so wenig wir uns von anderen Menschen vorschreiben lassen, wie wir zu fühlen, zu leben, zu sein haben, so wenig lassen wir uns von Neurologen diktieren, wer wir sind. Vielleicht sollten wir einmal fragen, was die Voraussetzung dafür ist, dass so etwas wie ein Gehirn überhaupt erscheinen kann? Ist es das Gehirn selbst? Das mögen etliche Gehirnforscher behaupten. Doch worauf basiert diese Behauptung? Auf Beobachtung, auf einem bewussten Erlebnis. Es scheint zunächst wie bei der Frage: Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? Aber bei jeder genauen Nachforschung landen wir schließlich beim Bewusstsein, beim Akt des Forschens, und nicht beim Gehirn. Dies ist und bleibt Objekt.
Für den Mystiker unserer Zeit, der die Illusion des Ich durchschaut hat, gibt es keinen Zweifel: Das Gehirn ist wie unser Körper und die ganze Welt eine Erscheinung oder Manifestation im Bewusstsein. So sagen der indische Advaitalehrer Ramesh Balsekar oder der amerikanische Autor Satyam Nadeen: „Alles ist Bewusstsein!“ Doch sie meinen nicht das individuelle Bewusstsein, von dem meist angenommen wird, es gehöre einer Person. „Mein Bewusstsein“ ist auch nur ein Phänomen, das kommt und geht. Erst wenn das Ich als Täuschung erkannt wird, löst sich der perspektivische Charakter, von dem Metzinger spricht, auf. Das Bewusstsein hat dann keinen Mittelpunkt mehr. Sicher werden die Dinge weiterhin aus einer Perspektive wahrgenommen, doch diese Wahrnehmungen tauchen auf für „Niemand“. Kein Ich steht im Erlebniszentrum. Bewusstsein ist der alles umfassende, unbegrenzte Hintergrund, noch vor Zeit und Raum. Er existiert nicht „in der Welt“, sondern die Welt und das wahrnehmende Subjekt erscheinen und vergehen darin. Wenn eine umfassende wissenschaftliche Theorie schon das individuelle Bewusstsein nicht integrieren kann, wie soll es dann den Aussagen der Mystiker gerecht werden können – zumal die immer wieder betonen, dass hier kein Wort mehr hinreiche?
Buchtipps
Colin McGinn: Wie kommt der Geist in die Materie? Das Rätsel des Bewusstseins. Piper (ISBN 3-492-23653-7)
Thomas Metzinger (Hrsg.): Bewusstsein. Beiträge aus der Gegenwartsphilosophie. Mentis, (ISBN 3-89785-600-X)
Gerhard Roth: Das Gehirn und seine Wirklichkeit. Kognitive Neurobiologie und ihre philosophischen Konsequenzen. Suhrkamp, (ISBN 3-518-28875-X)
„Das Problem des Bewusstseins ist auch ein Problem der Selbsterkenntnis. Es berührt uns alle und nicht nur die Philosophie oder die Einzelwissenschaften.“ (Thomas Metzinger)
„Es gibt nichts außer Bewusstsein. Und du bist Das!“ (Satyam Nadeen)
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2 Kommentare

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2 Kommentare

Jörg Lenau 1. Mai 2019 - 18:28

Das elementare Mißverhältnis gegenüber dem Bewußtsein basiert einerseits darauf, daß es nie in sich selbst ergründet wurde, worüber es nämlich einzig überhaupt erfahrbar ist und andererseits auf der Unkenntnis gegenüber der Funktionalität der Wahrnehmung. Darüber lösen sich die Rätsel auf, in der alle miteinander fest stecken. Das Bewußtsein kann man nicht ‚den Augen ersichtlichlich‘ machen, da die Wahrnehmung darauf beruht, einzig Wirkungen wahrzunehmen und somit generell das Sein darüber einzig erfahrbar ist. Gemäß dem konnte man in der Wissenschaft auch nicht die raumerfüllende (materielle) Substanz ausfindig machen, wohingegen man in der Philosophie jedoch die elementare Infragestellung aufbrachte, ob die Kraft gegenüber dem Stoff eine Substanz sei oder das Bewegende. Ich habe in den letzten 30 Jahren die Erforschung des Bewußtseins im Selbst durchgeführt und beschäftige mich heute mit der Aufklärung. Mehr dazu auf meiner Internetseite: http://www.sya.de/

Reply
Ilona Cibis 20. Dezember 2012 - 12:46

Hallo,mein Name ist Ilona Cibis.
Ich hatte am 16.12.1986 eine Nahtod – Erfahrung.
Danach habe ich mich verändert.

Ich konnte von nun an, meine innere Stimme klarer und deutlicher fühlen – hören,
als die meisten Menschen.
Es waren plötzlich Gedanken da, mit denen ich mich vorher, nicht beschäftigt habe
und nicht beschäftigen wollte. Ich hatte plötzlich ein Wissen,
dass ich aus mir selbst nicht haben konnte.
Ich stellte mir Fragen und bekam im gleichen Moment die passende Antwort.
Zuerst habe ich den Antworten nicht getraut und habe deswegen sämtliche Quellen,
die ich damals zu Verfügung hatte befragt.
Wie zum Beispiel, Bibliotheken, Heilpraktiker, Geist – heiler usw.

Die Antworten waren immer richtig.
Somit fing ich an, mich selbst zu befragen.
Indem ich mit dem einen Wort, warum, meine Gefühle und Gedanken hinterfragte.
Mit jeder Antwort kam eine Erkenntnis und mit jeder einzelnen Erkenntnis,
wurde ich ein Stück bewusster. Es ist und war wie eine innere Reinigung, weil ich nur negative Gefühle und Gedanken fand. Somit erkannte ich sehr schnell,
warum ich krank wurde und konnte mit dieser Erkenntnis, von mir auf Andere schließen.

Wir können nicht denken ohne dabei zu fühlen und können nicht fühlen ohne uns dabei etwas zu denken, denn wir fühlen unsere Gedanken immer. Egal ob diese Bewusst oder unbewusst sind.
Die Gefühle sind bei jedem Menschen gleich, sie drücken sich nur in einer anderen Sprache aus. Unsere Sprachen sind ja nur, laute und kontrollierte Gedanken.
Aber, leider benutzen wir nur 20 % bewusst, auf die restlichen 80 % haben wir nur unbewusst Zugriff. Also bewusst keinen Einfluss. Diese unbewussten 80 % sind von uns, mit den Jahren verdrängt und leben jetzt ihr Eigenleben, dass sie in bestimmten Situationen mit uns verknüpfen.
Das was wir da verdrängen, dass sind negative Gedanken und Gefühle, die uns daran hindern glücklich zu werden. Das bedeutet, solange wir diese Gefühle und Gedanken uns nicht eingestehen,
können wir nicht bewusst in der Gegenwart leben, bewusst auf Lieben, weil diese Gefühle und Gedanken es verhindern. Ihre Verdrängung – Verbannung recht sich, indem wir bis zu 80 % von unserem eigenen Unterbewusstsein beherrscht werden.

Ich benutzte diese Erkenntnis um mich und andere Menschen zu helfen,
wieder gesund zu werden.
Sich selbst lieben zu lernen, damit wir wahrhaftig lieben können.
Mit jedes Gefühl und jeden einzelnen Gedankengang der dahinter steckt, erkennen wir uns selbst und das, was wir wirklich glauben. Aber das woran wir wirklich glauben, ist nicht mehr real.
Dieser Glaube ist eine Schlussfolgerung aus negativen Erinnerungen und diese Erinnerungen sind aus der Vergangenheit – Kindheit.

In der Gegenwart leben, das bedeutet Bewusstsein, unsere eigene individuelle Gegenwart – Leben annehmen und akzeptieren, damit wir erkennen können.
Kenntnis – Erkenntnis über uns selbst erlangen und nicht mehr glauben dass es so ist, sondern wissen das es so ist, wie es ist.
Leider, können wir im Moment nur das sehen, was wir sehen wollen.
Unser Blick ist durch uns selbst, unsere unbewussten Gedanken und Gefühle getrübt,
weil wir was erwarten, was nicht mehr existiert. Innen wie das Außen.

Wir alle leben unbewusst in der Vergangenheit und hoffen bewusst,
auf eine bessere Zukunft.
Wir brauchen nicht in der Vergangenheit bleiben und wir werden sie auch dadurch nicht vergessen, aber wir dürfen nicht mehr zulassen,
dass sie unser Leben weiterhin so beeinflusst, so das wir daran erkranken.

Um das zu bewerkstelligen, müssen wir eine andere Sichtweise zu uns selbst bekommen.
Damit wir eine andere Sichtweise zu unserm Leben und das Leben der Anderen bekommen.
Die Vergangenheit, ist vergangen und die Zukunft existiert noch nicht.
Zeit existiert in Wahrheit nicht.
Es gibt nur die Gegenwart, die sich in dem Moment manifestiert.
Und nur der, der in der Gegenwart lebt und das Leben bewusst annehmen
und somit akzeptieren kann, der lebt wahrhaftig.
Er wird seines Selbst bewusst.
Wir werden eins mit uns selbst, oder besser, wir werden einig mit uns selbst.

Vorher, sind wir uneinig mit uns selbst, dadurch das wir uns selbst teilen,
in ein sogenanntes Unterbewusstsein und ein Bewusstsein.
Die Einigkeit mit uns selbst, lässt uns die Uneinigkeit in uns selbst erkennen,
unser “Unterbewusstsein“ wird bewusst, – und dadurch erkannt.
Wir werden erkennen, dass wir die in uns enthaltenden Informationen,
nicht mehr brauchen, da sie (Gedanken und Gefühle) veraltet sind.
Sie können uns dann nicht mehr beeinflussen.
Nur auf diesen Weg, den Weg der Ehrlichkeit uns selbst gegenüber, erhalten wir bewusst, die absolute Autonomie über unsere Gedanken – Gefühle und unseren Körper.

Dieses Zusammenspiel zwischen unser denken und fühlen und unserer Materie –
unserem Körper,dass sind wir selbst.

Liebe Grüße I.Cibis

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