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MYSTICA Artikel Pflanzen sind Weisheitsträger – Karin Leffer

Pflanzen sind Weisheitsträger – Karin Leffer

von Natascha

Wer die Verbindung zur Natur verliert wird verrückt – ver-rückt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gedanken, Absichten und Taten sind weggerückt von dem Weg, den wir eigentlich beschreiten sollten. Die Autorin erhält auf medialem Wege Informationen der Pflanzenwesenheiten. So sprach sie für unseren Artikel mit dem Pfaffenhütchen…

von Karin Leffer

 

 

Schamanen raten also nicht ohne Grund dazu, sich so viel wie möglich in der Natur aufzuhalten. Sie selbst sind oft wochenlang im Wald, in den Bergen usw., weit weg von jeglichen Siedlungen, um ihr inneres Gleichgewicht wieder herzustellen und sich zu reinigen. Unser Geist soll wieder gerade gerückt werden, wenn wir also von einem Schamanen die Anweisung erhalten, in die Natur zu gehen. Warum ist das so? Wo ist der Unterschied zu unseren Wohnungen, Industrie- und Büroarbeitsplätzen? Es sind die Pflanzen und Tiere, die unser Innerstes berühren, die uns zu uns selbst zurückbringen. Schon ein kurzer Waldspaziergang gleicht unsere Stimmung aus. Das liegt nicht nur an der frischen Luft und der Bewegung. Es ist ein Netz von Energien in das wir eintauchen, ein Netz von Informationen, über die Düfte, Farben und Formen der Landschaft, der Pflanzen und Tiere. Alles um uns herum trägt eine Botschaft, will uns etwas sagen und beeinflusst uns unbewusst.

Früher, als die Menschen noch viel intensiver in der Natur und mit der Natur lebten, war der Zugang zu diesen Informationen und Naturwesen für die Menschen noch leicht. Heute, wo noch nicht einmal das Wetter eine große Rolle spielt, weil man sich die meiste Zeit in geschlossenen Räumen, womöglich noch klimatisiert, aufhält, ist es für die meisten Menschen schwierig geworden, die Botschaften der Naturwesen zu empfangen. Wir fühlen zwar die ausgleichende Wirkung, wenn wir einmal einen Spaziergang wagen, können aber noch nicht einmal mehr sagen, woher diese Wirkung kommt.

Die Pflanzenwesen haben eines Tages angefangen, mir zu erzählen, wofür sie auf diese Erde gekommen sind, welche Aufgaben sie haben und wie sie uns helfen, unsere Seelenaufgabe hier erfüllen zu können. Am Anfang wusste ich nicht, was der Zweck dieser Texte und Bilder war. Erst im Laufe der Zeit verstand ich, dass daraus ein Buch werden sollte. Sie übermittelten mir nicht nur die Texte, sondern auch symbolhafte Bilder als Ausdruck ihres Wesens. Ich bin immer wieder überrascht, wenn die Leser erzählen, wie treffend für sie die Aussage einer Pflanze war, die sie intuitiv ausgewählt hatten.

Sie sind uns ein Spiegel, halten uns einen Spiegel vor, warnen, beraten und helfen. Sie sind eingewoben in unseren Märchen, sind Teil der Geschichten und man fragt sich, was war zuerst da, das Märchen oder die Pflanze.

Nehmen wir das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus). Sie wird auch Spindelstrauch genannt, weil aus ihr früher Handspindeln hergestellt wurden. Alle Teile dieser Pflanze sind giftig, besonders die Samen.

 

©2017Karin Leffer und Reichel-Verlag

Das Pfaffenhütchen – die Zauberin

„….. Ich bin eine starke Pflanze, eine Feenpflanze, eine Zauberin mit Verbindung zur Anderswelt, für Verschwörungen, Verwünschungen und Zauberformeln. Ich bin in beiden Welten zuhause – in der Wirklichkeit und in der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Ich bin eure Botin, Nachrichtenübermittlerin an die Anderswelt, an Urds Netz….“

(Erläuterung: Urd, Verdandi und Skuld sind nach der germanischen Mythologie die drei Schicksalsgöttinen, die älter sind als alle anderen Wesen und an einem Brunnen am Fuße des Weltenbaums sitzen. Dabei spinnt Urd den Schicksalsfaden, Verdandi misst ihn ab und Skuld schneidet den Faden ab.)

„…. Du hast mich gewählt, weil du Schutz brauchst vor negativer Energie, die dir entgegengebracht wird, vor Angriffen von negativer Energie und vielleicht sogar von schwarzmagischen dunklen Energien. Ich werde dich schützen und die Energien wandeln, wie die Fee bei Dornröschen, die den Tod in einen 100jährigen Schlaf wandelte. Ich bin deine Botin zu den Wesen der Anderswelt.

Aber hüte dich selbst vor der Aussendung von negativen Wünschen, alles kommt siebenfach verstärkt zurück. Es liegt kein Friede darin andere Menschen beeinflussen zu wollen, auch wenn es gut gemeint ist. Überlege also wohl, was du wünschst.

Ich bin deine Spindel, mit der du den Schicksalsfaden spinnst, deinen Schicksalsfaden.

Deinen Schicksalsfaden zu Urds Netz mit dem alles und jedes verwoben und verbunden ist. Ich bin dein Zugang zu Urds Netz, zu Urd, zu Verdandi und Skuld, die an der Quelle am Fuße des Weltenbaumes sitzen, den Schicksalsfaden spinnend, abmessend und abschneidend, wenn die Zeit gekommen ist.

Ich bin die Spindel von Urd. Ich bin dein Bote zu Urd an der Quelle. Schade dir nicht selbst. Nutze mich weise, wie die Weisen Frauen. Ich bin die Pflanze der Spinnerinnen. Ich bin der Spindelbaum, der ein Geschenk in deinen Händen sein kann, aber auch ein Gift.

Du spinnst deinen Schicksalsfaden selbst und doch nicht….

….. Besuche mich im Riss zwischen den Welten, zwischen Licht und Finsternis und ich werde dir eine treue Gefährtin sein, deinen Schicksalsfaden spinnend, drehend, wie die Schnur der DNS, wie die Spirale des Lebens.

Ich bin in deinen Händen und zugleich in Urds.“

 

Buch der Autorin:

„Heilende Pflanzenwelten“ von Karin Leffer

Verlag: Reichel (2017)

Umfang: 263 Seiten, kartoniert

Preis: 19,90€

ISBN: 978-3-946433-95-8

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Über Karin Leffer:

In ihrer Praxis bietet sie Workshops an, veranstaltet Meditationen und schamanische Trommelreisen und arbeitet an einem zweiten Buch. Es ist Ihr eine große Freude als Botschafterin für die Pflanzenwesen tätig zu sein und ihre Geschichten zu erzählen.

www.die-regenbogenbruecke.com

 

 

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