Susanne Hühn: Der Imago-Prozess als Sinnbild für Transformation

„Ich weiß, ich muss mich verändern, aber ich weiß nicht, wie“ – so geht es uns immer wieder. Wie also durchleben wir einen persönlichen oder beruflichen Transformationsprozess möglichst gut? Sinnbild ist die Raupe, die zum Schmetterling wird. Die Raupe spürt: etwas verändert sich. Sie entwickelt so genannte Imagozellen, die sich zu Clustern verklumpen – und schließlich zu Schmetterlingszellen werden.

Dies lässt sich wunderbar auf innere Prozesse übertragen. Abkürzen geht nicht: Aushalten zu lernen, dass sich etwas verändert, ist hilfreich. In der Luft hängen, Krisen erleben gehört oft dazu. Man schafft sich einen Kokon, braucht Ruhe. Vertrauen, groß denken, offen Sein hilft ebenfalls. Visionen können sich verwirklichen!
Am eigenen Beispiel der Entwicklung zur Autorin beschreibt die Therapeutin und Autorin ihren eigenen Imago-Prozess.

 

Susanne Hühn wurde 1965 geboren und ist seit 1987 staatlich anerkannte Physiotherapeutin. Sie begab sich schon kurz nach ihrem Staatsexamen auf die Suche nach den tieferen Ursachen der Krankheiten ihrer Patienten. Besonders berührte sie die Arbeit der körperzentrierten Psychotherapie „Hakomi“, tiefgreifende Massageformen und die Arbeit mit inneren Bildern. 1992 begann sie eine weitere Ausbildung zur psychologischen Beraterin in den Paracelsus Schulen, viele Kurse zu den verschiedensten psychologischen und auch spirituellen Themen sowie jahrelange intensive Selbsterfahrung und Therapie folgten. Sie gab Entspannungsgruppen in verschiedenen Firmen und in der Physiotherapiepraxis, in der sie arbeitete. Diese Gruppen weitete sie immer mehr aus, außerdem gab sie Einzelsitzungen mit intensiver Körperarbeit und geführten inneren Reisen. Ab 1999 machte sie sich mit systemischer Aufstellungsarbeit vertraut und setzte sie in ihren eigenen Therapieansatz um. Je tiefer sie sich selbst und den traumatischen Erlebnissen ihrer Kindheit begegnete, desto wichtiger wurde ihr die Arbeit mit dem inneren Kind. Sie beschrieb ihre eigenen Themen in Form von Romanen, ab 1998 begann sie, Sachbücher zur Selbsthilfe zu schreiben, die seit 2000 im Schirner Verlag und bei Ansata verlegt werden.

www.susannehuehn.de

 

Buch zum Thema:

 

 

Susanne Hühn: „Der Imago-Prozess. Veränderungen meistern oder von der ganz natürlichen Einsamkeit einer Raupe im Kokon“
Verlag: Schirner Verlag, 2016
Umfang: 192 Seiten
Preis: 14:95 €
ISBN: 978-3843412704

 

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  2 Kommentare für “Susanne Hühn: Der Imago-Prozess als Sinnbild für Transformation

  1. Christine
    16. Oktober 2017 um 19:48

    Wieder mal wunderbar, vielen Dank Frau Hühn!

  2. Junta Monika Triebe
    8. November 2017 um 22:14

    Liebe Schmetterlingskollegin!

    Hinreißend finde ich Sie! Danke, dass Sie so viel und so meisterhaft von sich geben.
    Ich bin noch nicht zum 3. Mal in meinem Leben ganz geschlüpft und erlebe alles gerade so, wie Sie es beschreiben, bloß dass ich schon 77 bin. Meine größte Falle: reicht die halbstarke Gesundheit?
    Meine größte Stärke: bei allen gewagten Veränderungen bin ich immer fröhlicher hervorgegangen.

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