Der Weg der inneren Nahrung – Equiano

von Thomas
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©WickelbÀr / photocase.de

Essen oder nicht essen – ist das hier die Frage, wenn wir von Lichtnahrung sprechen? Filme wie „Am Anfang war das Licht“ zeigen, was im Bereich des Möglichen liegt und doch nicht fĂŒr Jeden geeignet scheint. Sicher ist, dieser junge Mann hier hat seine Antwort zum Thema gesucht und gefunden.

von Equiano

 

 

Ja, das ist die Frage, die sich wohl jeder frĂŒher oder spĂ€ter stellt, wenn er davon hört, dass es möglich ist, ohne feste Nahrungsmittel zu leben. Diejenigen, welche dem Thema auf Anhieb zugeneigt sind, werden mit ihrem rationalen Verstand wahrscheinlich sehr schnell an ganz praktische Vorteile denken. Man spart Zeit und vor allem Geld. „Hey, stell dir vor, ich hĂ€tte nicht mehr all die Nahrungsmittelkosten! Das sind so und so viel Euro pro Monat, ich wĂŒrde jede Menge sparen! Und ich hĂ€tte auch mehr Zeit fĂŒr dies und das! Kein Kochen, kein AbspĂŒlen, kein Einkaufen, das ist ja super – das möchte ich!“ Wiederum andere werden dem Thema vielleicht auf Anhieb abgeneigt sein. „Was, nie wieder essen? Das ist doch absurd, essen ist doch so was Tolles! Außerdem koche ich doch so gerne, und vor allem das Zusammensein beim Essen mit den anderen möchte ich auf gar keinen Fall missen. Ich meine, wofĂŒr haben wir denn ZĂ€hne, Kaumuskeln und einen endlos langen Darm bekommen? So ein Quatsch!“

Bei der Erstkonfrontation mit dem Thema der inneren Nahrung lassen sich zumeist zwei Hauptreaktionen beobachten. Entweder Zuneigung, offene strahlende Augen und sofortiges Interesse, mehr darĂŒber zu erfahren, oder aber Abneigung, Widerstand, sofortige Kritik oder Wegrationalisieren dieser Möglichkeit.
Da die meisten Menschen es gewohnt sind, alles Neue und Unbekannte sehr schnell mit dem Verstand zu beurteilen und in eine Schublade zu stecken, sehen sie natĂŒrlich zuerst die oberflĂ€chlichen Vor- oder Nachteile. Je nachdem, was sie dabei zuerst empfinden. Und genau bei dem Stichwort empfinden kommt man der Sache auf den Grund. Wenn jemand das Wort „Lichtnahrung“ nĂ€mlich zum ersten Mal hört, wird es definitiv bei den meisten etwas im Innern auslösen. Wenn man diesen GefĂŒhlen dann tiefer auf den Grund geht, wurzeln alle Empfindungen am Ende in einem dieser beiden Dinge: Sehnsucht oder Angst.

Und auf der Grundlage dieser Empfindungen reagieren Menschen mit rationalen Argumenten. An dieser Stelle steht zudem folgende Frage im Raum „Welche Stimme spricht da eigentlich in unserem Inneren?“ Gibt es vielleicht eine Instanz im Menschen, welche ĂŒber seine GefĂŒhle mit ihm kommuniziert? Eine Art Navigator, der ihn auf bestimmte Dinge in seinem Leben aufmerksam machen möchte? Jeder kennt vielleicht die Situation, im Auto zu sitzen, sich verfahren zu haben und auf einmal ist da so ein GefĂŒhl, nach rechts fahren zu wollen. Und schon ist man irgendwie am Ziel angelangt. Ist es das, was man gemeinhin als Intuition bezeichnet? Doch, wenn der logische Verstand nicht wissen konnte, dass es nach rechts ging, woher weiß es dann diese Intuition?

Es ist also mehr als wahrscheinlich, dass es tief im Menschen etwas gibt, das ihn stets fĂŒhrt und ihm in aller Liebe gut gesonnen ist. Doch zu oft ist der Mensch so sehr beschĂ€ftigt, gestresst und unruhig, dass er diese sanfte, aber klare Kommunikation nicht hören kann. Und da die wenigsten Menschen sich heutzutage freiwillig bewusst der Stille und Ruhe widmen, kommen glĂŒcklicherweise ab und zu auch mal ein paar Krankheiten, UnfĂ€lle oder andere unangenehme VorfĂ€lle in ein Menschenleben. Leben kann einfach, angenehm und fließend sein, wenn es durch die innere Stimme gefĂŒhrt ist. Und wie beschwerlich und frustrierend es sein kann, wenn man diese Stimme missachtet. Ohne den inneren Navigator als stĂ€ndigen Wegbegleiter endet ein Mensch immer wieder in dem GefĂŒhl, ein Opfer des Lebens zu sein – ausgeliefert! Andersherum erfĂ€hrt er immer wieder das, was manche Leute vielleicht als GlĂŒck oder Gnade bezeichnen wĂŒrden.

Um wieder auf die ĂŒblichen Reaktionen Angst und Sehnsucht bezĂŒglich dem Lichtnahrungsthema zurĂŒckzukommen, möchte der Autor Equiano einen Schritt weg von der rationalen Reaktion aufgrund dieser Empfindungen machen und von seiner persönlichen Erstkonfrontation mit der Inneren Nahrung berichten. Als er zum ersten Mal von der Möglichkeit, „von Licht zu leben“ hörte, war er wie vom Blitz getroffen, hatte sperrangelweit geöffnete Augen und war ganz Ohr. Equiano wollte gleich mehr wissen und hatte interessanterweise nicht eine Sekunde lang Zweifel, dass das möglich sein könnte. Er spĂŒrte also sofortige Resonanz in sich. Erst spĂ€ter wurde ihm klar, dass seine innere Stimme ihm damit sagen wollte, dass das Lichtnahrungsthema bereits ein Teil seines spirituellen Wachstumsweges sein wĂŒrde. Auch er reagierte erst einmal mit den typischen Verstandesargumenten Geld, Zeit usw., doch spĂŒrte er in sich auch eine Art aufregendes GlĂŒcksgefĂŒhl, das er damals noch nicht so recht zu deuten wusste. Ganz unabhĂ€ngig davon, ob Equiano je den Lichtnahrungsprozess verwirklichen wĂŒrde, gab es da wohl irgendetwas an dem Thema, das von ihm erforscht, angesehen und erfahren werden wollte. Irgendetwas, das grĂ¶ĂŸer ist als die Frage „Essen oder Nicht-Essen?“. Und seither ließ es ihn auch nicht mehr los. So, wie es immer mehr Menschen geht, wenn die Innere Nahrung auf innere Resonanz trifft!

Doch ist es auch gut nachvollziehbar, wieso sich manche Leute von dem Thema sofort wieder abwenden oder gleich Widerstand zeigen. Wenn die innere Stimme einfach ein klares Signal gibt, dass das Lichtnahrungsthema momentan nicht von Relevanz ist, dann wĂŒrde es an ihrer Stelle wohl auch keinen Sinn machen, dem jetzt nachzugehen. Vielleicht an anderer Stelle in ihrem Leben, aber eventuell auch gar nicht, wer weiß?

Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch mehr oder weniger ausgeprĂ€gt die Sehnsucht nach dem Zustand, von innen heraus genĂ€hrt zu sein, in sich trĂ€gt. Warum das? Ganz einfach, da auch anzunehmen ist, dass sich jeder Mensch nach einem friedvollen und lebendigen Seinszustand sehnt. Bewusst oder unbewusst sehnt sich jeder Mensch nach dieser besonderen Quelle, die manche Gott, universelle Lebenskraft oder anders nennen. NatĂŒrlich gibt es unzĂ€hlige Wege, sich dieser Quelle zu nĂ€hern – manche tun das ganz bewusst und andere wiederum eher auf Umwegen. Doch bleibt am Ende die Richtung die gleiche – der Fluss fließt zum Meer! Und da es so viele Wege zum Meer gibt, klingelt die innere Stimme bei einigen einfach, wenn sie vom „Leben von Licht“ hören. Genauso wie es bei anderen nicht klingelt, da sie entweder ganz bewusst auf einem anderen Weg gehen, welcher sie stetig ein StĂŒck erfĂŒllter macht und sie bereits so eine Ă€hnliche Lebenserweiterung erfahren wie die, die man auf dem Weg der inneren Nahrung erfahren kann. Dies sind wahrscheinlich die wenigsten. Oder es klingelt nicht, da der angstvolle Verstand und weltliche GeschĂ€ftigkeit die innere Kommunikation so sehr unterbinden, dass gar kein Raum fĂŒr diesen Wachstumsweg da ist. Dies wird wahrscheinlich noch die Mehrheit sein.

An dieser Stelle sei auch klar betont, dass die Lichtnahrung kein notwendiger Prozess ist, um glĂŒcklich zu sein oder etwa Gott nĂ€her zu kommen. Doch enthĂ€lt der Weg der inneren Nahrung sĂ€mtliche Geschenke fĂŒr jene, die gewillt sind sich selbst und ihrer tiefsten Wahrheit nĂ€her zu kommen – eine sehr zielfĂŒhrende Reise in das Mysterium des Menschseins.

 

Was nÀhrt mich wirklich? Die 7 SÀulen der inneren Nahrung

Es ist eine Sache den physischen Körper zu nĂ€hren, doch wer kennt das nicht: An manchen Tagen kann ein Mensch alles Mögliche in sich hineingeben, doch er wird einfach nicht satt. Was ist da los? NĂ€here Beobachtungen von Wissenschaften und Gesundheitsphilosophien ĂŒber den menschlichen Körper aber auch spirituelle Praktiken, lassen einen roten Faden erkennen, wenn es darum geht, gut genĂ€hrt zu sein. Folgende sieben Dinge braucht der Körper des Menschen regelmĂ€ĂŸig um sich wohl und genĂ€hrt zu fĂŒhlen. Diese sieben SĂ€ulen decken sowohl grobstoffliche, als auch feinstoffliche ErnĂ€hrungsbereich zufriedenstellend ab.

1. Stille und Ruhe: Der heutige Mensch lebt oftmals in einer geschĂ€ftigen Zeit und die meisten fĂŒhren einen Lebensstil, der bei weitem nicht genĂŒgend Ruhephasen bietet. Mit Stille ist in erster Linie gemeint, dass keine Informationsströme auf einen Menschen einprasseln. Neben dem Schlafen ist Meditation oder das Sitzen im Wald und dem Lauschen eines angenehmen Vogelgezwitschers eine Wohltat fĂŒr das menschliche Sein und nĂ€hrt sehr subtile Bereiche des Hungers.

2. Atmen: Das bewusste Atmen ist wohl eines der Dinge, die am meisten unterschĂ€tzt werden und man könnte meinen das wĂ€re einfach nur eine weitere Praxis, um sich selbst nĂ€her zu kommen. Doch weit gefehlt, denn bewusstes Atmen verbindet mit dem Zustand des einfachen Seins in diesem Moment. Die Lunge ist in der chinesischen Medizin nicht umsonst dem weiblichen zugeordnet und ist das Organ, welches fĂŒr die Ausdauer im Leben steht. Besonders viel Computerarbeit, lange Autofahrten, Stress und chronische emotionale Tumulte fĂŒhren zu Flachatmigkeit. Die freie Energie in der Luft macht einen Großteil unseres GenĂ€hrtseins aus und bewusste AtemĂŒbungen können die LebensqualitĂ€t eines Menschen erheblich steigern.

3. Töne machen: Was als Kleinkind noch schamfrei und ganz normal war, ist heute eher ungewöhnlich. Wie oft im Alltag unterdrĂŒckt ein Mensch seine Töne und blockiert damit die in ihm freifließende Energie. Sowohl das Singen, als auch bewusstes Tönen öffnen Herzens und Verstand, sodass sich wieder eine sanft schwingende Energie im Menschen breitmacht. Ein Paradebeispiel vom VerstĂ€ndnis des Töne Machens sind buddhistische Mönche, die immer wieder das Wort OM tönen.

4. BerĂŒhrung: Der menschliche Körper sehnt sich nach BerĂŒhrung. Mit wem und mit was? Ja, zum einen mit anderen Menschen, doch das ist nicht alles. Die meisten Menschen hungern nach BerĂŒhrung, da sie, wenn ĂŒberhaupt, mit ihrem Partner Körperkontakt haben. Doch kann dieser niemals ihr gesamtes BerĂŒhrungsbedĂŒrfnis abdecken, da der menschliche Körper sich nach BerĂŒhrung mit allen lebendigen Dingen sehnt! Neben der BerĂŒhrung mit anderen Menschen möchte er mit der gesamten Natur in Kontakt sein. Mit den Pflanzen, den Tieren, der Sonne und dem Mond. Aber auch mit den Elementen. Allen voran ist ein angenehm brennendes Feuer oder ein Bad in einem kĂŒhlen Fluss ein besonderer Schmaus fĂŒr das menschliche Gesamtsystem.

5. Schwitzen: Gerade Menschen, die tĂ€glich jede Menge an Informationen aufnehmen und viele rationale TĂ€tigkeiten ausfĂŒhren, sollten öfters Schwitzen. Ob Sauna oder durch körperliche BetĂ€tigung, wenn der Körper schwitzt leitet er massiv unbrauchbare Informationen aus seinem System und macht wieder Platz. Neben einem Entgiftungseffekt werden dadurch unbemerkte Körperanspannungen gelöst und endlose Gedankenströme kommen zur Ruhe. Die danach empfundene Leichtigkeit rĂŒhrt daher, dass der Körper ein nĂ€hrendes GefĂŒhl von Lebendigkeit hat, es ist seine Art sich zu freuen.

6. Bewegung: Der menschliche Körper wĂŒnscht sich zudem Bewegung. Doch nicht jede Art von Bewegung ist ihm wirklich dienlich. Konditionierte Bewegungen, wie sie bei den meisten Arbeiten oder Sportarten betrieben werden, strengen den Körper eher an und pressen ihn in eine bestimmte Bewegungsform. Doch sehnt sich der Körper nach unkonditionierter Bewegung wie es beispielsweise ein Kind macht, wenn es in der Natur frei umherlĂ€uft und sich auf, unter und ĂŒber alle möglichen Dinge bewegt. Aber auch traditionelle Praktiken wie Yoga oder QiGong schenken dem Körper einen Bewegungsablauf, der energetisierend und nĂ€hrend wirken kann.

7. Physische Nahrung: Die festen Nahrungsmittel sind also lediglich eine SĂ€ule von sieben wichtigen Nahrungs- und Energetisierungsquellen. Da fast alle Menschen es zum einen so gewohnt sind und zum anderen ihre Zellerinnerung vieler vorangegangener Generationen so konditioniert ist, glauben die Meisten man mĂŒsse so und so viel feste Nahrung zu sich nehmen um gut genĂ€hrt zu sein. Gewiss muss man sich viel zufĂŒhren, wenn ein Mensch einen „hungrigen Lebensstil“ fĂŒhrt. Was das ist? Allen voran Folgendes: Wenn man tagtĂ€glich TĂ€tigkeiten ausfĂŒhrt, die man lediglich aus ÜberlebensgrĂŒnden macht und nicht, weil man morgens bereits voller Inspiration fĂŒr den Tag aufwacht und sich auf sein Wirken freut, dann kommt der Körper innerhalb weniger Jahre in einen chronisch hungrigen Zustand, in dem ihm so und so viel feste Nahrungsmittel zugefĂŒhrt werden mĂŒssen, damit er irgendwie „gesund“ bleibt. Doch am Ende hat dies nichts mit wahrer Gesundheit zu tun, sondern lediglich mit einem BetĂ€uben eines unerfĂŒllten Lebens.

Beim Thema der inneren Nahrung sei deutlich hervorgehoben, dass die Lebensmittel der Erde Geschenke sind und es wundervoll ist, wenn Menschen diese in vollen ZĂŒgen genießen! Am Ende wĂ€re es schade, das Essen aufhören zu wollen. Doch sei auch kritisch die Fragegestellt: Brauchen Menschen tatsĂ€chlich so viel, wie es derzeit ĂŒblich ist? Gewiss nicht und der Weg der inneren Nahrung ist ein eindrĂŒckliches Werkzeug, um zum einen frei zu werden vom vorherrschenden ErnĂ€hrungskrieg und welche ErnĂ€hrungsphilosophie denn „die Beste“ sein soll und zum anderen gibt solch ein Weg dem Menschen wieder seine ursprĂŒngliche Wahlfreiheit, Essen zu genießen, wenn er das möchte aber auch das Nichtessen in vollen ZĂŒgen genießen zu können.

Weitere gravierende und angenehme Vorteile des Weges der inneren Nahrung sind, dass der Körper schneller regenerieren kann, am Ende mehr Energie zur VerfĂŒgung steht, Emotionen ausgeglichener sind und ein Mensch öfters ein sanft schwingendes, freudiges KörpergefĂŒhl hat.
Ob man dabei zwingend die Erdung verliert? Dem wiedersprechen die vielen positiven Erfahrungen von Menschen auf dem Weg der inneren Nahrung, da dies nicht wirklich mit dem Essen oder Nichtessen zusammenhÀngt, als vielmehr mit einem erdigen Lebensstil eines Menschen.

Also: „Isst du noch oder nĂ€hrst du dich schon?“

 

Über Equiano
Nach dem erfolgreichen Abbruch seines unerfĂŒllenden Studiums, entschied er sich seinen Traum zu leben und ging fĂŒr ein Jahr in die nordamerikanische Wildnis. Dort lebte er ohne Zivilisation und Technik in einem Clan aus 25 Erwachsenen und 17 Kinder, Ă€hnlich einem Naturvolk. Auf seinen spĂ€teren Selbstfindungsreisen besuchte eines indischen Ashrams, Costa Rica und Peru. Heute teilt der Buchautor, NaturpĂ€dagoge, Inspirationscoach und psychotherapeutische Heilpraktiker  seine Erfahrungen und ermutigt Menschen die wahre Schönheit ihres Seins zu erkennen, sich selbst bedingungslos zu lieben und ihren tiefsten Traum zu leben. Er freut sich, wenn mehr Menschen die Umstellung auf den Weg der inneren Nahrung selbst erleben möchten und bietet hierfĂŒr Seminare an.

www.equiano-intensio.com

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