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MYSTICA Artikel Vom Traumbewusstsein ins Quantenbewusstsein – Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg

Vom Traumbewusstsein ins Quantenbewusstsein – Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg

von Thomas
Traum2Text

© froodmat / photocase.com

Im ersten Teil des Beitrags, „Träume als Hilfesteller fürs Leben“, wurde auf allgemein interessante Fakten über Träume und das Träumen eingegangen, der zweite Teil zeigt nun die Deutung der Träume im Detail auf und weist auf mögliche Schritte der Bewusstseinsebenen und -erweiterung hin.

Von Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg


Träume, Teil 2: Traumdeutung im Detail & Übergang Traumbewusstsein in das Quantenbewusstsein – Ist dies der Schlüssel in eine neue, bessere Welt?



Wie funktioniert die Traumdeutung?

Die Deutung der Träume ist komplex und benötigt deshalb viel Übung. Hat man sich aber erst mal Zugang zu den verschlüsselten Nachrichten des Unterbewusstseins verschafft, hält dieser eine Menge intuitives Wissen bereit. Ein Traum kann viele Bedeutungen haben, je nachdem welche Person ihn geträumt hat. Deshalb ist niemand besser darin Träume zu interpretieren, als Du selbst. Folgende Punkte sind grundsätzlich als Hintergrundwissen von Bedeutung:

– Träume sind Reaktionen auf die Ereignisse des Tages. Es ist deshalb hilfreich sie in Kontext zu Deinem aktuellen Leben zu setzen. Oftmals zeigen diese den Weg aus einem Dilemma. Prospektiv oder auch retrospektiv.
– Beobachte wiederkehrende Träume wachsam. Wenn Du Dich mit dem Thema, welches ihnen zu Grunde liegt auseinandersetzt und es zu lösen beginnst, zeigen Dir die Träume wiederum, ob Du auf dem richtigen Weg bist und Fortschritte machst.
– Gehe die Interpretationen sehr praktisch an. Suche immer nach einer Lektion, die Du lernen kannst. Was hast Du bist jetzt nicht angenommen und verdrängt?
– Träume sind ein wichtiges Werkzeug zur Verarbeitung von täglichen Einflüssen. Sie sollen uns in erster Linie eine Hilfe sein und dienen nicht zur Unterhaltung. Diese Werkzeuge solltest Du nutzen.

Träume können Hinweise aus früheren Leben beinhalten. Man erkennt sie oft im realen Erscheinungsbild der damaligen Zeitperiode, z.B. an Kleidung, Verkehrsmittel oder Gebäude. Diese Träume warnen uns die gleichen Fehler, wie in früheren Leben zu begehen. Sie erklären Beziehungen zu Menschen in unserem derzeitigen Leben und unsere Reaktionen auf bestimmte Dinge und Orte. So können sie zur Klärung von Verwirrung beitragen und helfen Dir, Dein jetziges Leben besser zu verstehen. Träume, die über Jahre hinweg immer die gleichen sind, zeigen die Weigerung des Träumenden auf, nötige Veränderungen anzugehen.

Die Schwierigkeit, die die meisten Menschen mit der Deutung ihrer Träume haben ist, dass sie nicht objektiv genug sind. Die Vertrautheit, welche die Person mit den Menschen und Orten hat, die in den Träumen vorkommen, verschleiert den wirklichen Sinn des Traums. Experten haben deshalb die ICH BIN und ICH BRAUCHE-Formel entwickelt. Im ersten Teil der Artikelserie wurde bereits kurz darauf hingewiesen, als Gedankenstütze findest Du nachfolgend einen kleinen Ausschnitt zur Methode und Technik: Schreibe den Traum auf und unterstreiche alle positiven und negativen Wörter und Sätze des Textes. Nun werden zwei unterschiedliche Listen angefertigt, eine Liste ICH BIN mit den negativen und eine Liste ICH BRAUCHE mit den positiven Aspekten. Anschließend bestimmst du das Thema des Traums. Durch das Einsetzen der negativen und positiven Aspekte in den Satz „Wenn es um (mein Thema) geht, BIN ICH“… oder „Wenn es um (mein Thema) geht, BRAUCHE ICH…“. Sobald man anhand des Ortes das Thema des Traums bestimmt hat, kann man mit den oben beschriebenen Sätzen auch schon in die Deutung gehen.

Es kann für einige Träume schwierig sein, diese Technik anzuwenden, denn sie lassen sich nun mal nicht in ein Schema pressen. Dennoch kann man mit viel Übung schon bald erkennen, wie ein Traum für den Alltag genutzt werden kann. Dabei sollte bedacht werden, dass die wenigsten Träume prophezeiender Natur sind. Um herauszufinden, ob ein Traum eine zukünftige Aussage enthält, bedient man sich der typischen Traumsymbolik und ihrer Bedeutung. Beispielsweise steht der Tod nicht nur für ein Ende sondern auch für Neubeginn und Veränderung.

Traumsymbole und ihre Bedeutung sind der spannendste Teil der Traumdeutung. Es gibt Tausende davon. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, die Symbole in den Kontext des Traums zu setzen. Einzeln betrachtet führen diese oft zu Missverständnissen und sorgen für Verwirrung, deshalb ist also nicht die erstbeste Deutung immer die richtige. Auf die richtige Spur kommt man eher, wenn man mehrere Möglichkeiten objektiv betrachtet und seiner Intuition folgt.

Ein Traum ist wie ein Puzzle, dennoch sollte ein Traum nicht ausschließlich in Einzelteilen betrachtet werden, sondern im Ganzen analysiert werden, da man sonst aller Wahrscheinlichkeit nach eine falsche oder unvollständige Aussage erhält. Wenn also Symboliken wie Engel, Außerirdische, Ex-Partner, Fallen, Fahren, Farben usw. auftauchen, lohnt es sich die Bedeutung dieser Symboliken nachzuschlagen und diese mit dem Rest des Traums in den Zusammenhang zu bringen.


Wege und Möglichkeiten von Traumbewusstsein und Quantenbewusstsein

Wie im ersten Teil der Artikelserie erwähnt, ist es der Wissenschaft bisher nicht gelungen, die Ursache und Funktion eines Traumes umfänglich zu erforschen. Es sind jedoch verschiedene Hypothesen bekannt, die je nach wissenschaftlichem und weltanschaulichem Hintergrund zu unterschiedlichen Aussagen kommen: So werden Träume von der Hirnforschung ausschließlich als physiologische Antwort neuronaler Prozesse betrachtet, während sie die Tiefenpsychologie als Reflexionen des Unbewussten ansieht. Was wäre wenn beides der Fall ist? Laut Quantenphysik ist ALLES EINS, d.h. ALLES IST MIT ALLEM VERBUNDEN.

Infolgedessen bedingen sich die physiologische Seite und der tiefenpsychologische Ansatz Sigmund Freuds gegenseitig. Unbewusste Erfahrungen stehen also im Traumbewusstsein, ebenso wie im Wachbewusstsein, in direktem Zusammenhang mit den neurologischen Prozessen im Gehirn. Nicht umsonst beschrieb Sigmund Freud Träume als königlichen Weg zum Unterbewusstsein! Auch Carl Jung, ein studierender Freuds war davon überzeugt, dass das Unterbewusstsein spiritueller Natur ist und machte damals die Aussage: „Träume sind die Quelle all unseres Wissens über Symbolik.“ Demnach werden alle Nachrichten, welche wir über Träume erhalten, mit Symbolen ausgedrückt und diese sollten entsprechend interpretiert werden, um ihre wahre Bedeutung zu erkennen. Selbst der Traumforscher Edgar Cayce prägte mit seinen Aussagen und Interpretationen über Träume und ihre Be-Deutung in spiritueller Hinsicht: „Träume, Visionen, Impressionen im Zustand des normalen Schlafes sind Darstellungen der nötigen Erfahrungen, die wir zu unserem Wachstum benötigen, wenn wir diese auf das reale Leben beziehen.“

Das Traumbewusstsein beschert uns also die Möglichkeit Hinweise wahrzunehmen, die wir im Wachbewusstsein, d.h. im realen Leben verändern können. Wir können anhand dieser, Fehler sowie deren Wiederholung vermeiden und unser Leben entsprechend in unterschiedliche Richtungen steuern.

Wenn wir hier also noch einen Schritt weitergehen und uns überlegen, das die Form des  Bewusstseins und die Erkenntnis daraus, die Entwicklung des Menschen vorantreiben kann, stellt sich in nächster Konsequenz die Frage: Was wäre wenn wir in der Lage wären, im Wachbewusstsein in höhere Bewusstseinsdimensionen wie der Traumebene eintauchen zu können? In welchen Dimensionen würde das unser Leben beeinflussen? Viele Quantenphysiker sind davon überzeugt, dass die neue Phase, vor der die Menschheit steht, nach Aurobindo (indischer Politiker, Philosoph, Hindu-Mystiker, Yogi) Supramentale genannt, genau diese Fähigkeiten verspricht und die allein bestimmende Zukunft sein wird. Wären wir Menschen dann in der Lage im Leben direkt aus dem vollen zu Schöpfen und wenn ja, auf welchem Wege gelangen wir in die Supramentale?

Im Verlaufe der letzten 12.000 Jahre hat es laut Gebser (Vertreter der Integraltheorie)  mehrere Bewusstseinswandlungen der Menschheit gegeben: Die archaische, die magische, die mythologische und die mentale. Die Supramentale wäre die nächste Schwelle, die der Mensch beschreiten darf. Dabei würde sich ein ganz neuer Bewusstseinsbereich öffnen, der über das gegenwärtige primär rein konditionierte Denken und vordergründige Wahrnehmen weit hinausgehen und neue spirituelle Bereiche, erschließen würde.

Wirft man einen Blick in die Vergangenheit, stellt man fest dass Spiritualität jahrhundertelang mehrheitlich vom Glauben und ab dem 19. Jahrhundert von der Psychologie vertreten wurde. Um in die Supramental einzutauchen, gilt es in Zukunft, Spiritualität im ICHbewusstsein (das für Instinkt und Intuition steht) aufzunehmen und einzuordnen. Dabei sollte das sich in den Dingen enthaltene, welches sich im Wesen ergibt, erkannt und eine neue Weltanschauung entwickelt werden. Prämoderne, moderne und postmoderne, östliche und westliche Weltsichten, sowie spirituelle Einsichten und wissenschaftliches Denken dürfen sich vereinen.

Aurobindo bezeichnet darum die Intuition als das „Erwachen eines supramentalen Bewusstseins“, worüber im Menschen ein „sechster Sinn“ freigesetzt und dieser in Zukunft für die Menschheit eine übliche Wahrnehmung werden wird. Die Menschen können dann über die neuen Bewusstseinsaktivitäten dieses „Quantenbewusstseins“ mit anderen Menschen „telepathisch“ kommunizieren und zwar ganz gleich, ob physisch nahe oder fern; denn von alle im Außen wahrgenommenen Phänomene werden nicht als unvollständig oder getrennt vom inneren Zusammenhang wahrgenommen, und man wird erkennen, dass alles unter einem universalen Gesetz steht, da das Ganze eine ungestörte harmonische Manifestation des Geistes ist. Aurobindo bezeichnet diesen intuitiven „sechsten Sinn“ als das einzige echte Sinnesorgan. „Alle anderen Sinne sind nichts als „äußere Behelfe“, die aber unser mentales Bewusstsein von sich abhängig gemacht haben, indem sie für unser Bewusstsein zu einem ausschließlichen Übertragungsorgan wurden und es so beschränkten“.

Demnach bringt alleine das zukünftige „schöpferische Quantenbewusstsein“ die Erlösung aus der bisherigen begrenzten Weltsicht mit sich. Voraussetzung in diesen Prozess eintauchen zu können, ist das Erkenntnisvermögen, die Unterscheidungskraft oder auch intuitive Intelligenz oder höherer Verstand bezeichnet.

Paranormale Erfahrungen zählen u.a. zur „quantenbewussten Synchronizität“ und verschaffen uns Zugang zu den „morphogenetischen Feldern“. Diese Felder stehen laut dem britischen Biologen Rupert Sheldrake für ein hypothetisches Feld, das als „formgebende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen, sowohl in der Biologie, Physik, Chemie als auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. Allerdings wird hier nur Einlass mit absichtslosem Willen gewährt, denn hat man erst einmal Zugang zu diesen äußerst machtvollen Feldern, ist ein Verhalten und Nutzen dieser zum Wohle aller, Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang.

Das in unserer Vorstellung herrschende Raum-Zeit-Gefüge wird also in der Quantenmechanik überschritten und kann deshalb das bestehende Weltbild entsprechend erschüttern. Zeitgleich hat die Menschheit die große Gelegenheit einen Paradigmenwechsel einzuleiten und zu begleiten.

Von Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg


Quellen:
SpiritualWiki.de
Smigelski/Wege zur Erleuchtung – zwischen Selbsterkenntnis und Verblendung
Gebser/Ursprung und Gegenwart
Lersch/Aufbau der Person


Aufschluss über eine detailliertere und spannende Ausführung der wichtigsten Traum- und Symboldeutung, sowie der oben behandelten Methoden und Thematiken, gibt das Buch „Spirituelle Deutung“ von Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg. Wissen und Wege zum Thema Quantenbewusstsein vermittelt die Deutsche Heilerschule www.deutsche-heilerschule.de, die ebenfalls von Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg geleitet wird.


Aufschluss über eine detailliertere und spannende Ausführung der wichtigsten Traum- und Symboldeutung, sowie der oben behandelten Methoden und Thematiken, gibt das Buch „Spirituelle Deutung“ von Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg:

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Nach vielen Jahren aktiver Tätigkeit als metaphysische Heiler und Heilerin, haben Brigitte Seidl und Sebastian Lichtenberg mit dem Buch „Spirituelle Deutung“ ein Werk verfasst, das Menschen auf spiritueller Basis einen Weg der Traumdeutung zeigt. Es soll Menschen die Kommunikation ihrer Seele durch Lebenssituationen und Symbolik sowie Hinweise während der therapeutischen Arbeit und Träume erhellen und dadurch die Persönlichkeit auf einen positiven und vertrauensvollen Weg geleiten helfen.

Erhältlich ist das Werk unter der ISBN-Nr. 978-3-942791-07-6 beim RARE WARE Medienverlag in D-22335 Hamburg, www.rare-ware.info

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