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MYSTICA VideoLive TV Prof. Margrit Kennedy – Occupy Money (Video)

Prof. Margrit Kennedy – Occupy Money (Video)

von Redaktion


In Ihrem Vortrag auf dem MYSTICA Kongress „Der Neubeginn“ schildert Frau Prof. Margrit Kennedy, eine der bekanntesten Expertinnen auf dem Gebiet neuer Lösungen unseres Geldsystems, warum unser derzeitiges Finanzsystem nicht nachhaltig funktionieren kann. Doch es gibt Lösungen für mehr Geldvielfalt, zum Beispiel mit Zeitbanken, die auf der Verrechnung von Arbeitsstunden basieren, Regionalwährungen, die regionale Wirtschaftskreisläufe fördern und komplementären Währungen, die den Euro ergänzen und die in erster Linie sozialen, wirtschaftlichen oder ökologischen Zwecken dienen.

Frau Prof. Dr. Margrit Kennedy war Architektin, Ökologin, Geldexpertin und Kritikerin der herrschenden Wirtschaftsordnung. Bis 2002 leitete sie als Professorin am Fachbereich Architektur in Hannover die Abteilung „Technischer Ausbau und ressourcensparendes Bauen”. Aber schon 1982 erkannte sie, dass die breite Anwendung von ökologischen Prinzipien durch Systemfehler im herrschenden Geldsystem behindert werden, insbesondere durch den aus dem Zins und Zinseszins resultierenden Wachstumszwang. In Ihrer grundsätzlichen Auseinandersetzung mit diesen Fehlern war sie zu einer Währungsexpertin geworden, die an praktischen Lösungen für lebenswichtige Fragen arbeitete.

(Foto: Hagen von Deylen)

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2 Kommentare

Petra 2. Oktober 2012 - 10:37

Ich bin sehr froh darüber, dass es Menschen gibt, die sich dieses Themas annehmen und es auch in seiner Tiefe verstehen. Ich habe damit meine Schwierigkeiten. Dennoch verfolge ich mit großem Interesse dieses Thema, auch wenn mir manchesmal das Verstehen für die Materie fehlt. Danke.

Grüße von Petra

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German JaCobi 5. Oktober 2012 - 18:47

Zins und Zinseszins an sich produzieren keine Wachstumszwänge. Das besorgt allein die Unangemessenheit der Gegenleistungen dafür, daß jemand seinen Überschuß (in Form von Geld, weil das unser großer Partnerschaftsermöglicher ist in großen Menschenhäufen) anderen zur Verfügung stellt. Die Diktatur des Geldes ist als nur eine Auswirkung von Ungerechtigkeit. Die wird möglich, weil kaum jemand weiß, was gerecht ist, folglich die jeweils Stärkeren gemeinsamer Aktivitäten sich selbst „gerechter“ behandeln als ihre abhängigeren Partner.

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