Ein spiritueller Thriller entsteht – Conrad Mayer

von Thomas
Selfie von Conrad Mayer: Seine Frau Mira empfÀngt gerade medial eine Botschaft.

Selfie von Conrad Mayer, August 2015, auf dem Palatin in Rom: Seine Frau Mira empfÀngt gerade medial eine Botschaft.

Ein angesehener Hotelier will einen Mystery-Thriller schreiben. Seine Frau entwickelt mediale FĂ€higkeiten und empfĂ€ngt Botschaften verstorbener Personen aus der Geschichte. Schließlich entsteht die faszinierende Idee, diese medialen Informationen mit einem Thriller zu verbinden. Hier die Entstehungsgeschichte des Romans „Die Paulus AffĂ€re“, geschrieben vom Autor selbst (Beide waren vor Kurzem zusammen mit Thomas Schmelzer Gast in einer Talkshow auf MĂŒnchen TV).

Von Conrad Mayer, MĂŒnchen

 

„Ein brutaler Mord in der Vatikanischen Bibliothek in Rom. Ein geheimnisvolles Medium. Zeitzeugen aus vergangenen Jahrhunderten. Das Testament des Apostels Paulus 

Die historische Schnitzeljagd nach dem letzten Paulusbrief fĂŒhrt den Geschichtsprofessor Richard Benz und das Medium Clarissa Martius von MĂŒnchen ĂŒber Rom, Neapel und Ischia bis nach Istanbul. Nicht nur Benz’ Weltbild von Logik und RationalitĂ€t gerĂ€t durch Clarissas außersinnliche Gabe ins Wanken. Denn im uralten byzantinischen Kanalsystem unter der Hagia Sophia entdecken die beiden ein Geheimnis, das ganz Europa bedroht 
“

Schon wieder einer von vielen Krimis, die die Regale der Buchhandlungen und Online-VersandhĂ€ndler fĂŒllen? Keineswegs, denn bei diesem Roman verhĂ€lt es sich ausnahmsweise ganz anders. Denn welcher Schriftsteller ist – wie ich – schon mit einem Medium verheiratet, das ihm den Stoff fĂŒr einen Roman auf außersinnlichem Wege liefert? Und so ist „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften“ der erste Thriller, der auf Basis außersinnlicher Durchgaben von Zeitzeugen aus der Vergangenheit geschrieben wurde.

 

Die MedialitÀt entwickelt sich

Die Welt und das Leben sind voller geheimnisvoller Geschichten, die erzĂ€hlt werden mĂŒssen, oder? So ist nicht nur unser History-Mystery-Thriller selbst, sondern auch dessen Entstehungsgeschichte eine Geschichte fĂŒr sich, die so mysteriös und spannend ist, dass sie erzĂ€hlt werden muss 
 Hier ist die „Story behind the story“:

Mira_Conrad_Mayer_mystica

Mira und Conrad Mayer – (c) Andy Weigel

Seitdem Mira und ich uns 1989 kennengelernt hatten, beschĂ€ftigte ich mich mehr oder minder „gezwungenermaßen“ mit ihrer Gabe. Und fĂŒr mich als Diplomkaufmann, Hotelier und Vorsitzender des Bayerischen Hotel- und GaststĂ€ttenverbands DEHOGA Bayern, Kreis MĂŒnchen (mit 1.200 Mitgliedern) war das in der Tat eine Herausforderung! Im Laufe unserer gemeinsamen ĂŒbersinnlichen Erlebnisse habe ich allerdings gelernt, dass es nichts Wissenschaftlicheres gibt, als eigene empirische Wahrnehmungen zu sammeln (zumal ich in meinem BWL-Studium an der LMU MĂŒnchen u. a. in „Empirischer Forschung“ mein Examen absolviert hatte). Sie merken schon, ich reprĂ€sentiere eher die „linke GehirnhĂ€lfte“ in unserer Ehe, wĂ€hrend meine Frau fĂŒr die rechte zustĂ€ndig ist 


Begonnen hatte diese Entwicklung mit geheimnisvoll-spielerischen „spiritistischen Sitzungen“ via Glas und Buchstaben, mit denen Mira Mitte der 1980er Jahre schon vor unserer Bekanntschaft durch einen Dorfpfarrer bei Berchtesgaden in BerĂŒhrung gekommen war. So experimentierten wir seit Anfang der 1990er – auch mit Freunden und Verwandten – mit sanftem Gruseln munter herum und staunten ĂŒber bestimmte, uns unerklĂ€rliche PhĂ€nomene.

Wir erhielten beispielsweise Durchgaben aus dem Leben der beteiligten Freunde, die korrekt waren, die wir aber gar nicht wissen konnten. Vor Weihnachten 1990 – unsere erste Tochter Laura war gerade ein halbes Jahr alt – rettete Miras Vorahnung bei einem Autounfall unser dreier Leben. SpĂ€testens ab diesem Zeitpunkt nahm ich die außersinnliche Begabung meiner Frau sehr ernst.

Schritt fĂŒr Schritt erhielten unsere SĂ©ancen eine höhere QualitĂ€t. Mira „sah“ auch zunehmend Bilder, die wir ĂŒber unsere Sitzungen prĂ€zisieren und vertiefen konnten. 1994 empfingen wir – noch ĂŒber das Glas – am Castello Aragonese auf Ischia die detaillierte Beichte einer Nonne namens Melisande aus dem 17. Jahrhundert, die wie ein Roman vor unseren Augen ablief. Schon damals begann in mir die Idee zu reifen, darĂŒber einen „echten“ Roman zu schreiben.

Und es gab von da ab keinen Urlaub oder Ausflug an historische StĂ€tten, wo Mira – nolens volens – nicht in „spirituelle“ BerĂŒhrung mit der Vergangenheit kam. Und ich mit ihr. Fast ĂŒberall drĂ€ngten sich ihr – in Bildern und Worten im Kopf – ganz normale Verstorbene oder auch historische Persönlichkeiten auf, deren Seelen sich dem Ort „eingeprĂ€gt“ hatten. Meist waren es Geschichten von Leid, Mord und anderen Untaten, die unseren Aufenthalt zwar interessant, aber nicht gerade erholsamer gestalteten 
 Der verblĂŒffende Gehalt der Informationen war allerdings in keinem der „FĂ€lle“ zu widerlegen.

Meine Aufgabe als Ehemann sah ich darin, sie in ihrer FĂ€higkeit zu bestĂ€rken und ihr zu helfen, die Frequenzen, die sie empfing, zu kanalisieren. So wurden fĂŒr uns nicht nur die Geschichten und Bilder von Verstorbenen allgegenwĂ€rtig, wir erhielten auch Einblicke in eigene, „frĂŒhere“ Inkarnationen. Eine sich seit 1999 herauskristallisierende, „nicht mehr materialisierte Energiepersönlichkeit“, fĂŒr die Mira sprach und die wir zunĂ€chst „MiCo“ (= Mira & Conny) tauften, gab in „DreiergesprĂ€chen“ verblĂŒffende Informationen und Weisheiten fĂŒr uns persönlich durch. Am Ende einer solchen SĂ©ance von ca. eineinhalb Stunden lagen dann oft bis zu fĂŒnfzehn von mir eng beschriebene DinA4-Seiten vor uns.

Dazu kam, dass Mira die Botschaften, die sich uns in den SĂ©ancen oft nur mĂŒhsam buchstabierend ĂŒber das rutschende Glas mitteilten, zunehmend vorab in ihrem Kopf „hörte“. Bald benötigten wir das Glas nicht mehr als BestĂ€tigung. So verwenden wir seit mehr als zehn Jahren ein DiktiergerĂ€t und eine Spracherkennungssoftware, die „Miras“ Diktate in geschriebenen Text umsetzt, den ich dann am PC in Reinform bringe.

 

Das erste Buch

Mit der AnkĂŒndigung, ein Buch diktieren zu wollen, begann unser grĂ¶ĂŸtes spirituelles Abenteuer. Am 28. August 2005 folgte das erste Buchdiktat, in dem „MiCo“, der sich gleich zu Beginn den Namen „Orimar“ gegeben hatte, die Anzahl der Kapitel mit neunzehn angab und uns damit vor eine schwere intellektuelle Aufgabe stellte. Denn wir erhielten ĂŒber vier Jahre hinweg in 84 Sitzungen Wort fĂŒr Wort ein Buch diktiert, von dessen Inhalt wir keinerlei Ahnung hatten. 2010 veröffentlichten wir dann – verblĂŒffender Weise quasi ĂŒber Nacht verlegt –„Die Botschaft der Seele“ im Scorpio-Verlag MĂŒnchen/Berlin.

 

Der Roman

Parallel hatte ich – inspiriert von der Nonne Melisande und ihren ErzĂ€hlungen von einer wertvollen Schatulle mit einem Paulusbrief – mit den Skizzen fĂŒr unseren ersten Roman begonnen. Aber beim Schreiben der ersten Textpassagen im September 2005 (!) hatte ich bald bemerkt, dass wir noch intensive Recherchen vor uns hatten. Unsere Reiseziele bestimmten dabei „Autoren aus einer anderen Welt“, die uns vor Ort – in Miras einer Halbtrance Ă€hnlichen ZustĂ€nden – erzĂ€hlten, wie sie ĂŒber die Jahrhunderte mit dem Paulusbrief in BerĂŒhrung gekommen waren:
Der „blaue Mönch“ Angelo Fraternati aus dem 16. Jahrhundert im Lateran in Rom.
Die Nonne Melisande am Castello Aragonese auf Ischia.
Der Apostel Paulus in Rom, Cori/Latium und Paestum/Kampanien (Orimar sagte einmal: „In der Seelenwelt gibt es keinen VIP-Status“ 
).
Yasemin Asfahan und die Favoritin des Sultans Anna Katerina Tchurin aus dem 17. Jahrhundert im Topkapi in Istanbul (KEINEN dieser Namen haben wir erfunden!).

 

Kontakt mit einem Mönch

Lassen Sie mich Ihnen nur eines von vielen Beispielen erzĂ€hlen: Im Oktober 2006 erzĂ€hlte mir Mira in Rom beim Abendessen in Trastevere von Bildern eines Mönchs namens Angelo Fraternati in einer blauen Kutte, die sie plötzlich wie Blitze empfangen hatte. Dieser Mönch habe eine Schatulle ausgehĂ€ndigt bekommen 
 Das wars zunĂ€chst.

Oktober 2006: Mira Mayer wÀhrend einer entscheidenden Durchgabe in der Laterankathedrale in Rom.

Oktober 2006: Mira Mayer wÀhrend einer entscheidenden Durchgabe in der Laterankathedrale in Rom.

Am Tag darauf begaben wir uns gemĂ€ĂŸ Miras Intuition in die Basilika San Giovanni in Laterano, wo sie auf einer Holzbank flĂŒssig die ersten Durchgaben dieses „blauen Mönchs“ diktierte. Noch in Rom folgte drei Tage spĂ€ter eine weitere Durchgabe, eine dritte dann wieder in MĂŒnchen (wenn der Kontakt zu einem Zeitzeugen aus dem „Jenseits“ einmal hergestellt ist, können Mira und ihr „historischer Gegenpart“ ihre Verbindung auch von anderen Orten aus wieder aufnehmen).

Die „Sitzungen“ fĂŒgten sich in drei „Akten“ zu einer faszinierenden Geschichte zusammen: Der Dominikaner berichtete, dass er im Herbst 1526 im Vatikan von einem Bischof im Auftrag des Papstes eine goldene, mit Smaragden und Perlen besetzte Schatulle mit einem unbekannten Paulusbrief (!) erhalten habe, die er auf das Castello Aragonese auf Ischia verschiffen sollte, um diesen wertvollen Kirchenschatz vor den anrĂŒckenden kaiserlichen Truppen in Sicherheit zu bringen. An Bord des Schiffes sei eine hochgestellte, schwarzgekleidete Edeldame gewesen, die bei Ankunft auf Ischia mit der Schatulle in einer SĂ€nfte auf das Castello getragen worden sei. Als der Mönch im Sommer 1527 nach Rom zurĂŒckgekehrt war, betrat er, wie er eindringlich schilderte, ein völlig zerstörtes Rom.

Jetzt war ich mit meinen Recherchen am Zuge: Ich hatte mich gewundert, warum der Vatikan ausgerechnet das Castello von Ischia als Zufluchtsort fĂŒr einen Kirchenschatz gewĂ€hlt hatte, das mir weit weg von Rom und eher unbedeutend erschienen war. In einem Buch ĂŒber die Geschichte Ischias, das mir spĂ€ter ischitanische Freunde schenkten, entdeckte ich voller VerblĂŒffung, dass sogar die Tiara des Papstes, also eine der wichtigsten pĂ€pstlichen Insignien, auf ebendieses Castello in Sicherheit gebracht worden war – vor dem Sacco di Roma im April 1527! Und der Sacco di Roma (ital. sacco, veralteter Ausdruck fĂŒr „PlĂŒnderung“) „war die PlĂŒnderung Roms und des Kirchenstaats ab dem 6. Mai 1527 durch deutsche Landsknechte und spanische sowie italienische Söldner. Über die Italienischen Kriege hinaus gilt der Sacco di Roma als ein Höhepunkt der Gewaltexzesse im Krieg durch von ihrer FĂŒhrung nicht kontrollierbare Söldnerheere.“ (Wikipedia)

Und wer konnte die schwarz verschleierte Dame gewesen sein?
Ich kam dahinter, dass Vittoria Colonna, Edeldame aus dem mĂ€chtigen römischen Adelsgeschlecht der Colonna, Sonettendichterin, Vertraute des Papstes Clemens VII. und Freundin Michelangelos, nach dem Tod ihres Mannes (nach der Schlacht von Pavia) im Herbst 1526 trauernd auf das Castello Aragonese zurĂŒckgekehrt war, wo sie von da ab viele Jahre verbracht hatte. Sie war mein Missing Link zwischen Rom und Ischia gewesen!
Ich glaube, jeder kann die GĂ€nsehaut nachempfinden, die mich ĂŒberzog, als ich – Monate spĂ€ter – auf diese Fakten stieß – Fakten, die sich wie PuzzlestĂŒcke z. B. in die Berichte der Nonne Melisande ein Jahrhundert spĂ€ter fĂŒgten. Und wie gesagt: Das ist nur eines von vielen Beispielen, die mich gelehrt haben, dass die Geschichte die besten Geschichten schreibt – und die „jenseitigen Mitautoren“ die besten ErzĂ€hler sind!

 

Die Geschichte entsteht

Von Sommer 2007 an schrieb ich – hauptsĂ€chlich im Urlaub, nachts und an Wochenenden – eifrig, wobei mir Miras postkognitive Durchgaben faktisch „den Stift gefĂŒhrt“ hatten – allerdings in einer zeitgemĂ€ĂŸen Version mit Voice Tracer, Laptop und Spracherkennung. Von den meisten Schriftstellern weiß ich, dass sie ihre Romane „von hinten nach vorne“ bzw. „von unten nach oben“ geschrieben hatten. Auch unser langjĂ€hriger Stammgast im CONRAD-HOTEL de Ville MÜNCHEN, mein literarischer Mentor Professor Herbert Rosendorfer, der mir auch Recherche-Tipps fĂŒr Rom gegeben hatte, erzĂ€hlte mir, wenn er zu schreiben beginne, sei der Roman in seinem Kopf bereits fertig.

Unser Roman „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften“ ist dagegen entstanden wie eine Fortsetzungsgeschichte – „von vorne nach hinten“. Nur die Sprache der Durchgaben habe ich behutsam dem jeweiligen Zeitkolorit angepasst, ohne aber die Fakten zu verĂ€ndern – mit viel Respekt vor den „Urhebern“.

Die Handlung der Gegenwart, den „Krimi“ außenrum mit Professor Richard Benz und dem Medium Clarissa Martius, habe ich natĂŒrlich selbst erfunden. Der zweifelnde Professor reprĂ€sentiert dabei meine linke GehirnhĂ€lfte, die versucht, in das „UnerklĂ€rbare“ der außersinnlichen Wahrnehmung wenigstens ein bisserl RationalitĂ€t und Logik hinein zu interpretieren.

Über Ian Fleming, den Autor der James Bond-Romane, hatte ich gelesen, dass er in seiner Villa „Golden Eye“ auf Jamaika 1.000 Wörter pro Tag geschrieben hatte – vor und nach seinem abendlichen Wodka Martini. Also begann ich, 1.000 Wörter pro Tag zu schreiben – allerdings ohne Wodka Martini -, und so lag das Romanmanuskript bereits nach einem Jahr fertig vor mir.

Und so ist „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften“ der Thriller, den ich immer lesen wollte. Und es ist der Film, den ich sehr gerne sehen wĂŒrde 
 Hoffentlich geht’s Ihnen genauso.

 

Nachrecherchen ergeben die Richtigkeit der Durchgaben

In jahrelangen Nachforschungen in Internet und Literatur (inkl. vier Paulus-Biografien) habe ich nichts gefunden, was Miras Durchgaben „falsifiziert“ hĂ€tte. So bin ich absolut ĂŒberzeugt, dass sich diese Geschichten so und nicht anders zugetragen haben. Alles passt, wenn es auch nicht endgĂŒltig beweisbar ist, in die „LĂŒcken der Geschichte“. Wer sich beispielsweise mit dem Apostel Paulus beschĂ€ftigt, dessen Briefe ein Drittel des Neuen Testaments fĂŒllen, wird feststellen, dass er zu Neros Zeiten (noch vor der ersten Christenverfolgung um 64 n. Chr.) einfach „verschwunden“ ist 
 Die „Apostelgeschichte“ des Lukas, die viele Details aus dem Leben Pauli aufzĂ€hlt, endet, ohne auf seinen weiteren Werdegang nach seiner Ankunft in Rom einzugehen.

Die Legenden um sein Martyrium sind erst zwischen 200 und 400 n. Chr. (!) entstanden, also bis mehr als 300 Jahre spĂ€ter! Auf der Viale del Martirio di San Paolo beim heutigen Kloster Tre Fontane bei Rom soll er – der um 400 n. Chr. entstandenen Sage nach – auf dem Weg nach Ostia enthauptet worden sein. Wo sein Kopf dreimal aufschlug, seien drei Quellen entsprungen – Tre Fontane. Ein Schelm, wer diese bunte Sage in Frage stellt 

Unser Freund Anselm Bilgri, der ehemalige Prior von Kloster Andechs, war einer unserer wichtigsten Testleser. Auch nach seinem Urteil ist unsere (zuvor nie erzĂ€hlte) Version des „Lebensabends“ des Apostels Paulus historisch durchaus denkbar 


 

Testleser und Verlagssuche

Mit UnterstĂŒtzung von ĂŒber 50 „Testlesern“ (u. a. Herbert Rosendorfer, Anselm Bilgri, die SZ-Redakteurin Astrid Becker u. v. a.) folgten Verbesserungen und wieder Verbesserungen, weitere Recherchen und Reisen, Aktualisierungen und Korrekturen. Weitere Highlights waren der Aufstieg auf das Minarett der Blauen Moschee in Istanbul mit Sondergenehmigung des Mufti-Amts und die PrivatfĂŒhrung durch die Vatikanische Biblio-thek in Rom durch die Expertin fĂŒr Bibliotheksgeschichte, Frau Dr. Christine Maria Grafinger – unter geradezu magischen UmstĂ€nden. Bis heute habe ich niemanden getroffen, der wie wir in die Biblioteca Vaticana vorgedrungen ist! So gibt es – außer den Katakomben direkt unter der Hagia Sophia – keinen Schauplatz, den wir nicht persönlich genau in Augenschein genommen haben.

Sieben magere Jahre der (vergeblichen) Verlagssuche zogen ins Land: Langen-MĂŒller, LĂŒbbe, Gmeiner, Goldmann und viele andere. In einige Lektorate war ich schon 2008 vorgedrungen. Oft erst bis zu einem dreiviertel Jahr spĂ€ter kamen (zumeist nur auf Nachfrage) die Absagen – wenn ĂŒberhaupt: „Anders entschieden“, „Unbekannter Autor“, „passt in keine aktuelle Kategorie“, „Der Roman eines deutschen Autors muss in Deutschland spielen, wenn er erfolgreich sein soll“. Aber „Dampfnudeln“ oder „LeberkĂ€s“ kommen halt bei uns nicht vor 


Mitte 2015 entschieden wir uns endlich, der frustrierenden Warterei ein Ende zu setzen und die Veröffentlichung unseres Thrillers selbst in die Hand zu nehmen! Denn die Zeit war ĂŒberreif fĂŒr ein neues Abenteuer, nĂ€mlich die Beziehung zwischen uns Autoren und der Leserschar direkt aufzubauen: Mit „Books on Demand“, Online-Verkauf ĂŒber Amazon, www.buch.de etc., den Sozialen Medien und eigener PR!

Mit Michael Kaindl (fĂŒr Marketing und Keyword-, Konkurrenz- und Potenzialanalyse) und Jeanette Zeuner (fĂŒr Buchsatz und Coverdesign) holten wir uns professionelle Berater an unsere Seite, die – nach jahrelanger Autorenschwangerschaft – als „Geburtshelfer“ unseres Romans fungierten.
Rot und Schwarz sollte das Cover sein, die bestimmenden Farben des Romans! Mit einem Foto der Paulus-Statue von 1461, das ich selbst vor dem Petersdom fotografiert hatte …

Und dann der Roman-Titel: Mein Arbeitstitel war „Trance“, aber war der zugkrĂ€ftig genug? Also stellte, ich „betriebsblind“, wie ich war, zunĂ€chst meiner Familie und unseren „Testlesern“ neun google-optimierte Titel zur Auswahl. Letztendlich stimmten 100 (!) interessierte Freunde und Bekannte aus Wirtschaft, Politik und Medien und unser Team vom CONRAD-HOTEL de Ville per E-Mail mit ĂŒber den Romantitel ab! Und siehe da: „The winner was 
“ (mit doppelt so vielen Punkten als der zweitplatzierte Titel): „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften“.
Eine echt demokratische Entscheidung, denn wir selbst hatten anders abgestimmt 


Als Paperback, Hardcover und eBook in allen Versionen (Kindle, Tolino etc.) ist „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften“ seit Oktober 2015 endlich auf dem Markt, die zweite Auflage folgte schon im Dezember 2015, die dritte ist in KĂŒrze erhĂ€ltlich! Zehn Jahre Arbeit, Reisen, Recherchen und Erfahrungen stecken in diesem Roman – ich hoffe, das „liest“ man auch!

Tauchen Sie also ein in ferne Zeitalter und spĂŒren den „Hauch der Vergangenheit“, der Sie beim Lesen umweht – den Hauch unserer Protagonisten aus vergangenen Jahrhunderten, vor allem aber unseres „Special-VIPs der Kirchengeschichte“ – Paulus von Tarsus himself! Langweilig wird Ihnen – das sagt das Feedback unserer LeserInnen – ganz sicher nicht werden 
 (siehe auch www.facebook.com/diepaulusaffaere1)

 

Infos zum Buch

PaulusAffaere_Cover

 

Mira und Conrad Mayer: „Die Paulus-AffĂ€re – Mörderische Botschaften: Ein Mystery-Thriller und historischer Roman um einen Professor und ein Trance-Medium“
Verlag: BOD
Umfang: 432 Seiten
Preis: 24,99 € (gebunden) und 14,99 €
ISBN: 978-3738645897

Hier können Sie das Buch bestellen.

 

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