Von der Detektivarbeit eines Hellsehers – Martin Zoller

ZollerKarteTextEines der hierzulande bekanntesten Medien, der Remote Viewing Experte Martin Zoller erzählt in seinem neuen Artikel von einem aktuellen Fall und seiner Vorgehensweise, eine vermisste Person wieder zu finden. Er war auch schon bei uns zu Gast und wird demnächst in einer ganz neuen MYSTICA Dokumentation zu sehen sein.

Von Martin Zoller


An einem feuchten und heißen Abend in Bolivien im Herzen Südamerikas erreichte mich die Anfrage einer völlig aufgelösten Dame aus Italien. Ihr Ehemann sei schon seit mehreren Wochen verschwunden. Ob ich helfen könne.

Ich überlegte und las die Mail erneut. Vor einem neuen Fall spüre ich immer nach, ob ich überhaupt helfen kann oder soll. Wer meine Bücher gelesen hat, kennt meine Gedankenabläufe in solchen Momenten. Nicht immer ist es möglich zu helfen, manchmal spüre ich auch, dass ich nicht helfen darf! In einigen Fällen ist mir eine Einmischung aus karmischen Gründen nicht erlaubt. In anderen wäre es schlicht zu gefährlich. Sehe ich, dass das organisierte Verbrechen oder gewisse politische Mächte involviert sind, lasse ich besser die Finger davon.

Mir war aber rasch klar, dass in diesem Fall meiner Hilfe nichts im Wege stand und ich mich involvieren durfte.
Noch am selben Tag schrieb ich Jasmine und bat sie um ein Bild ihres Mannes und eine kurze Beschreibung der Situation vor seinem Verschwinden. Es dauerte keine 24 Stunden und ich erhielt sein Bild zusammen mit der polizeilichen Vermißtmeldung und einem kurzen Bericht darüber, was bekannt war über den Tag vor seinem Verschwinden. Die letzten Informationen sind in der Regel eigentlich nicht notwendig, helfen mir jedoch dabei, mich auf die vermisste Person einzustimmen.

Ich druckte das Foto aus, öffnete Google Earth und die Mails der Ehefrau. Mit meinem Laptop setzte ich mich auf den Boden. Ich vertiefte mich in die Aura des Mannes, um erst mal zu sehen, ob er überhaupt noch am Leben war. Das Ergebnis war positiv, sehr gut! Ich war froh darüber, der Mann hatte ja nicht nur eine Ehefrau, sondern auch noch eine kleine Tochter.
Die folgenden zwei Stunden analysierte ich aufmerksam das Foto und empfing medial Bilder über den „Ist-Zustand“ und die Vergangenheit des Mannes. In den meisten Fällen sind die Angaben der involvierten Freunde oder Familienangehörigen nicht genügend objektiv und teilweise für die mediale Analyse sogar eher hinderlich.

In diesem Fall konnte ich sehen, dass der Mann nicht mehr im Land war und seine Geburtsfamilie in sein Verschwinden involviert war. Ich konnte eine Dame sehen, die keinen guten Einfluss auf ihn hatte. Es war mir sofort klar, dass sie keine Liebhaberin von ihm war. Man kann sich das in etwa so vorstellen: Die medialen Bilder sehe ich wie beim Fernsehen vor mir. Erst schaue ich mir das Foto der Person an, schließe dann die Augen und meditiere. Sobald ich merke, dass mediale Bilder hochkommen, öffne ich die Augen und konzentriere mich auf den raumfreien Horizont vor mir. In diesem Zustand laufen Filme vor meinem dritten Auge ab.

Vor mir liegen Block und Stift. Ich schreibe und schreibe, meine Eindrücke kommen pausenlos, visuell und emotional. Wie immer in solchen Fällen gebe ich der Kontaktperson meine Informationen rasch durch. Ich bitte sie, mir eine Rückmeldung zu geben. In diesem Austausch entsteht dann ein Raum für neue Bilder und Informationen. Manchmal fühle ich mich dabei wie ein medialer Sherlock Holmes.

In den kommenden Tagen konnte ich der Ehefrau viele hilfreiche Informationen liefern. Akribisch analysierte ich die Situation, las Personen aus seiner Familie, sah mir seine finanzielle Situation an, die Nähe zu seinem Freundeskreis und mögliche Einflüsse schwarzer Magie. Jasmine hatte Informationen, dass ihr Ehemann schwarzmagisch angegriffen worden war.

Einige Wochen später entschloss sich die junge Frau, in die Karibik zu reisen. Meine Bilder deuteten klar darauf hin, dass der nächste Schritt dorthin führen musste. Wenige Tage vor der Reise hatte ich einen Traum, den ich Jasmine am nächsten Morgen gleich mitteilte. Im Traum kam sie etwas enttäuscht auf mich zu. Sie erzählte mir, dass sie den Ehemann nicht finden konnte, dass sie jedoch herausgefunden habe, dass er eine zweite Tochter habe. Im Traum zeigte sie mir sogar das Bild der Tochter.

Jasmine reagierte sehr erstaunt auf meinen Traum. Von einer weiteren Tochter wisse sie nichts. Und natürlich war der Hinweis, dass sie ihren Mann nicht finden würde, kurz vor der Reise nicht sehr viel versprechend und aufbauend.


Zu Beginn der Reise waren wir in regem Mail Kontakt. Danach flogen meine Frau und ich mehrere Tage in den Urlaub, weitere Informationen erhielt ich dort nicht. Nach meinem Urlaub war Jasmine bereits zurück in Europa und schrieb mir eine sehr eindrückliche Email über ihre Reise. Wie ich in meinem Traum gesehen hatte, ging sie ohne ihren Mann nach Hause. Dafür hatte in Erfahrung bringen können, dass tatsächlich ein weiteres Kind existierte!
Mein Traum hatte sich bis ins letzte Detail bestätigt!

Jasmine folgte auf der Karibikinsel meinen Hinweisen und konnte einen Mann ausfindig machen, der wusste, wo ihr Mann zu finden sei. Dank dieser Person war es ihr möglich, mit dem verschollenen Ehemann in Kontakt zu treten. Das Happy End war nun fast greifbar!

Jetzt war es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Nicht selten zerplatzen im Moment ekstatischer Freude die Hoffnungen wie zerstochene Luftballone. Zum Glück konnte ich bereits zu Beginn des Falles sehen, dass Jasmine und ihr Mann wieder zusammen kommen würden. Dank meiner Visionen verlor ich auch in den schwierigsten Momenten nicht die Hoffnung, dass schlussendlich alles gut werden würde.

Wenige Wochen nach der Reise erhielt ich die sehnsüchtig erwartete Mitteilung: Der Ehemann war wieder zurück bei Frau und Tochter! Ich war äußerst erleichtert.

Wenn ich mich in einen Fall vertiefe, ist es sehr schwierig, nach „Feierabend“ einfach die medialen Bilder abzustellen. Wie oben beschrieben, tauchte Jasmine in meinem Traum auf und zeigte mir den Ausgang der Reise. Nicht nur während meinen konkreten Arbeiten am Fall war ich mit Jasmine und ihrem Ehemann verbunden. Immer wieder, egal wo ich mich gerade befand, tauchte einer der beiden plötzlich auf. Ich konnte sehen, wie es ihnen geht, was passierte und welche Richtung das Leben nehmen würde. In ihrem Fall waren die Bilder vergleichsweise ruhig. Der Mann lebte noch, die Frau hatte Hoffnungen und die Umstände waren kontrollierbar.


Ich wurde aber schon für ganz andere Fälle angefragt. Man hatte mich gebeten, die Überreste vermisster Dissidenten südamerikanischer Diktaturen zu finden. Verfolgt von ehemaligen Söldnern der damaligen Todesschwadronen flohen die zuständige Staatsanwältin und ich im Auto durch die Strassen Boliviens. Wir besuchten Folterkammern und Friedhöfe. Die Seelen der gefolterten Gefangenen und massakrierten Zivilisten verfolgten mich nicht nur in meinen Träumen. Im meinem Buch „Hellsichtig“ habe ich dies ausführlich beschrieben. Vergewaltigte und getötete Touristinnen, entführte Kleinkinder, Selbstmörder, Unfallopfer und von Eltern erdrosselte Kinder gehören zu den extrem unangenehmen Fällen, die meist in Alpträumen und schlaflosen Nächten gipfeln.

Ungefähr zwei Monate nach der Rückkehr des Ehemannes schrieb mir Jasmine aus dem Urlaub, dass die wiedervereinte Familie die gemeinsame Zeit sehr genieße. Jasmines Mail war für mich ein unglaublicher Aufsteller. Was gibt es Schöneres, als zu spüren, dass eine Kundin wieder ein glückliches Leben führt. Meine mediale Schnüffelnase und ich waren zufrieden!

Zu diesem Zeitpunkt fand ich mich bereits mit neuen Fällen konfrontiert. Laut meinen Visionen stand ein neuer Krieg zwischen Israel und Palästina an. In der Ukraine, deren Entwicklung ich ebenfalls medial analysiert hatte, sah es auch nicht gut aus und mit dem Krieg in Syrien war ich seit Beginn verknüpft. Kunden oder Journalisten im Libanon und in Syrien baten mich wiederholt um Analysen.

Ich wollte unbedingt noch vor Beginn des neuen Krieges im Mittleren Osten neue Visionen empfangen und veröffentlichen. Anhand der Besuche auf meiner Webseite kann ich sehen, aus welchen Ländern die Leser stammen. In diesem Zeitraum der Unruhen hatte ich viele Besucher aus der Ukraine, Russland, dem Libanon und Saudi Arabien. Auf meinen Reisen in den Mittlern Osten erfahre ich immer wieder, dass meine VISIONEN auf meiner Webseite und Facebook Seite gelesen und ernst genommen werden.

Bei mir können Nachrichten gelesen werden bevor die Geschehnisse eintreten. Aus diesem Grunde schreibe ich jährlich Analysen für Zeitungen und Zeitschriften. Schon öfters wurde mir erzählt, dass Politiker je nach Ausgang meine Analysen mit Zittern oder Freude lesen würden. Politiker und Geschäftsleute laden mich nach Afrika, in den Mittleren Osten oder nach Südamerika ein. Politische Fälle analysiere ich ähnlich wie Vermisstenfälle. Ich studiere Fotos rivalisierender Politiker und Geschäftsleute, gebe Hinweise zu deren nächsten Schritten und Plänen. Bei politischen Unruhen lese ich die kollektive Aura des Volkes, der politischen Parteien oder Soldaten. Ich lese, wie sich Unruhen entwickeln werden, ob Kriege noch lange dauern oder wo neue entstehen werden. Diese Informationen gebe ich an bestehende oder potentielle Kunden weiter. Für diese Fälle reise ich wie ein kleiner James Bond durch die Welt, treffe Politiker, bin an konspirativen Besprechungen dabei und erkenne politische Hintergründe, die normalerweise im Dunkeln bleiben.

Heute bin ich im Urlaub und geniesse die freie Zeit.

Auf die nächste Woche freue ich mich sehr. Ich wurde nach Ibiza eingeladen um ein spirituelles Hochzeitsritual zu auszuführen. In Meditationen visualisierte ich das Ritual, sah mir die Aura der Braut und des Bräutigams an um zu sehen, wie ich das Ritual am besten aufbauen könnte. Sherlock Holmes und James Bond haben Urlaub. Nach Ibiza geht es dann bereits wieder weiter in den Mittleren Osten. Ein Geschäftsmann, der unter anderem mit Verteidigungstechnologie handelt, hat mich eingeladen seine Geschäfte zu analysieren und die Konkurrenz medial zu lesen.

Meine mediale Spürnase wird wieder beansprucht werden. Ich freue mich sehr auf Ibiza. Ebenso freue ich mich auf den Mittleren Osten, James Bond ruft schon in der Ferne!


Über Martin Zoller

ZollerlesenText1Martin Zoller ist Schweizer und lebt in Bolivien. Seit 20 Jahren arbeitet er weltweit mit seinen Fähigkeiten und Dienstleistungen als Medium und Remote Viewer. Er hat zahlreiche Artikel und fünf Bücher „Pachamama”, “Wenn die Dämonen rufen”, „Hellsichtig“ „Intuition als Schlüssel deiner Seele“ und „Die Kraft der Seelensprache“ veröffentlicht. Ebenfalls veröffentlichte er die Meditations CD „Die Kraft der Intuition“ und eine Reportage/Kurzfilm über Remote Viewing und Medialität. In Bolivien und Deutschland hatte er eigene TV-Programme.

Seine Gabe, die Zukunft vorauszusehen, erlaubt es seinen Kunden, eine klare und aussergewöhnliche Führung für die Zukunft zu bekommen. Zu seinen Kunden zählen sowohl Privatpersonen als auch Firmen,  Polizeidepartemente, Botschaften und Regierungen.

Er gestaltet und führt weltweit Workshops und hält Vorträge, um Menschen zu helfen, ihr eigenes Wesen zu verstehen und ihr Potential zu erkennen. Diese Workshops und Gruppenvorträge finden persönlich und online statt.

www.martinzoller.com

 

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  1 Kommentar für “Von der Detektivarbeit eines Hellsehers – Martin Zoller

  1. peter schmidt
    14. Oktober 2014 um 10:47

    habe Martin beim Regentreff -Vortrag gehört und seinen Vortrag genossen.Die Ausstrahlung
    auf mich war stark und sehr interessant,wie man ähnliche Fähigkeiten erlernen kann.wir
    kommen dem nächsten erforderlichen Aufstieg näher. Ich wünsche viel Gesundheit und einen
    klaren Blick in die Zukunft

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