Krebs: Geburt in die Bewusstheit – Thomas Schmelzer

von Thomas
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Viele Menschen haben Krebs – was keinesfalls ein Todesurteil ist. TatsĂ€chlich gibt es mehr Gesundungen und „Spontanheilungen“, als man denkt. Auch Thomas Schmelzer, der Chefredakteur und Moderator von MYSTICA, ĂŒberlebte diese Krankheit. AnlĂ€sslich des Themenheftes „Krebs – Ursachen und Heilung“ der Zeitschrift raum&zeit berichtet er ĂŒber seine Erfahrungen und Erkenntnisse.

von Thomas Schmelzer

Vor 22 Jahren hatte ich Krebs. Genauer gesagt Non-Hodkin B-Lymphom. Danach begann fĂŒr mich das Leben wie von neuem, auch weil ein Bewusstseinswandel mit einherging, beginnend mit einem extremen seelischen Wendepunkt. Da ich diesen inneren Weg als so entscheidend fĂŒr meine nun anhaltende Gesundheit empfunden habe, möchte ich gerne ein paar Erfahrungen und Erkenntnisse weitergeben.

Die Krise ist da

Es war mehr als gerade noch rechtzeitig, als mir in der WirbelsĂ€ule Metastasen herausoperiert wurden, die die Nerven so weit abgeklemmt hatten, dass die Beine bereits LĂ€hmungserscheinungen zeigten. Metastasen, die von extrem angeschwollenen Lymphknoten vom Bauch aus bereits andere Körperregionen belagerten. Bei dieser Notoperation gab es keine Gewissheit, ob ich danach nicht fĂŒr immer im Rollstuhl sitzen, ob ich ĂŒberhaupt ĂŒberleben wĂŒrde. Falls ja, ginge es mit einer Chemotherapie weiter.

Die Operation gelang. Nun sollte eine Chemotherapie folgen, ein halbes Jahr lang. Schockiert und voller Angst hörte ich mir die Prognosen der Ärzte an. Sie gaben mir nur geringe Überlebenschancen (ich hatte eine seltene spezielle Form der Krankheit). UnfĂ€hig, damit umzugehen, verkroch ich mich in eine Art Lethargie und ließ alles mit mir geschehen.

Irgendwann aber war die Verzweiflung nicht mehr zu verdrÀngen. Abgesehen von den körperlichen Schmerzen nach der Operation war ich innerlich voller Angst und voller Fragen. Warum ich? Was hatte ich falsch gemacht? Sollte es das gewesen sein?

Einige Tage nach Beginn der Chemo – es war der erste viertĂ€tige Zyklus, dem noch sechs weitere folgen sollten – spitzte sich die Verzweiflung zu. WĂ€hrend eine liebevolle Schwester meine Hand hielt, lösten sich plötzlich all der Schmerz, Angst und Wut. Anders als sonst ließ ich diesmal alle GefĂŒhle zu, ließ mich regelrecht fallen in alle Emotionen, die sich zeigten. Ich fiel und fiel – und begann allmĂ€hlich zu schweben. Alles verĂ€nderte sich. Es entstand ein Frieden und eine Liebe in mir, wie ich sie nie hier auf Erden fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte.

Man mag es Gnade nennen, Hilfe von oben oder einfach nur einen ungewöhnlichen Bewusstseinsprozess, aber er verĂ€nderte mein Leben. Ruhend in dieser Stille und diesem Frieden, keinen Schmerz mehr spĂŒrend wusste ich um diese innere Liebe, zu der wir alle Zugang haben können. Ich hatte plötzlich die Gewissheit, dass es möglich war zu ĂŒberleben, aber dass es auch an mir lag.

Wollte ich aber wirklich leben? Ich malte mir eine besonders „schöne“ Todesart aus, sah mich vom 14. Stock eines Hauses springen und fĂŒhlte doch: Nein, ich will noch bleiben, ich will etwas vermitteln! Innerlich ungewöhnlich frei, klar und bewusst entschied ich mich wie vielleicht noch nie zuvor in dieser Deutlichkeit fĂŒr das Leben. Und erkannte auch, dass ich schon viele Male resigniert unbewusst das Leben aufgegeben hatte, nicht wissend, dass man tiefe seelische Nöte aufgrund schwieriger Vergangenheit jederzeit auch heilen und transformieren kann.

Wendepunkt

Danach geschahen Dinge, die in ihrer Geballtheit nicht mehr Zufall genannt werden konnten. Eine psychologische Beraterin fĂŒr Krebspatientinnen irrte sich im Zimmer und wurde so eine willkommene GesprĂ€chspartnerin, gab mir die wichtige Adresse eines Heilpraktikers weiter, den ich bald aufsuchen sollte. Ein Freund erzĂ€hlte mir von einer Geistheilerin, die spontan den Wunsch hatte, mir im Krankenhaus zu helfen, obwohl sie dies noch nie zuvor getan hatte.

Auch Tage nach dem „Wandel“ konnte ich immer wieder in den inneren Frieden zurĂŒck finden – letztlich meditierte ich, ohne dies so benennen zu können. Dadurch kam mein Körper in eine tiefe Entspannung, die zunĂ€chst einmal fĂŒr jeden Heilungsprozess unerlĂ€sslich ist. Ich fĂŒhlte mich auch nicht mehr allein, sondern aufgehoben und beschĂŒtzt. Schmerzen gab es nach wie vor – aber ich erkannte auch, dass ich selbst nicht der Schmerz war. Jenseits von Gedanken oder GefĂŒhlen ruhte ich im Sein. Und vielleicht war das schon der tiefere spirituelle Sinn meiner Krankheit: Ins Herz zurĂŒck zu finden.

Aus dieser Klarheit heraus entschied ich mich, aus dem Krankenhaus abzuhauen. Vielleicht war dies eine der ersten wichtigen Entscheidungen in meinem Leben, die ich ganz allein fĂ€llte, sie sogar vor den Ärzten und den Eltern geheim hielt. Ich wĂŒrde das heute niemandem so raten, sondern empfehlen, wirklich selbst zu entscheiden, wie der eigene Weg verlaufen soll, auch nach Recherchen und GesprĂ€chen mit Experten, sofern die Möglichkeit dazu besteht.

Gesagt, getan. Mit Hilfe meiner Eltern – laufen musste ich nach der OP erst langsam neu lernen – verließ ich genau an meinem 25. Geburtstag die Klinik. Weiter gings zuhause mit innerer Arbeit und Ă€ußerer UnterstĂŒtzung durch den besagten Heilpraktiker. Ein halbes Jahr spĂ€ter war ich gesund und bereit, auf eine Schauspielschule zu gehen. Aus heutiger Sicht verhielt ich mich recht naiv und gleichzeitig konsequent: Ich wollte einfach nur meinem inneren, jetzt so starken GefĂŒhl folgen und mich nicht zu intensiv mit medizinischen Lösungen beschĂ€ftigen. Tja, nochmal gut gegangen.

Innerer Wandel

Warum erzĂ€hle ich das so ausfĂŒhrlich? Weil es deutlich macht, dass das subjektive Erleben ein ganz anderes ist als eine offizielle Krankengeschichte. Darum geht es aber. Wenn ein Mensch schwer krank ist, begleiten ihn nicht selten intensive seelische Themen, die gar nicht unmittelbar mit der Krankheit zu tun haben mĂŒssen, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Diese ernst zu nehmen, sie zu umarmen, sich damit zu beschĂ€ftigen – dazu hat der Kranke jetzt die Zeit.

NachtrĂ€glich lĂ€sst es sich munter spekulieren, warum ich krank wurde und was mich heilte – wissen kann ich das nicht, ich kann nur ErklĂ€rungsmuster finden, und das auf allen Ebenen: Falsche ErnĂ€hrung, keine Bewegung, um mal ganz körperlich zu beginnen. Mangelnde Liebe zum Körper. Mangelnde Liebe zum Seelenleben – ich hatte tiefe GefĂŒhle und SehnsĂŒchte verdrĂ€ngt, lebte im Grunde das Leben der Anderen, von Eltern mit ihren Vorstellungen, von Freunden, denen ich nacheifern wollte. Was ich aber selbst wollte, das wusste ich gar nicht, hatte mir nie Gedanken darĂŒber gemacht.

Danach, ab dem mysteriösen Zeitpunkt, war alles ganz einfach: Es ging nur darum, den tiefsten Leidenschaften und HerzenswĂŒnschen zu folgen. Mein eigenes Leben zu finden und zu leben. Aus heutiger Sicht bin ich also diesem Krebs sogar dankbar. Vielleicht stimmt es ja, wenn es heißt: Wenn die Seele nicht wachsen darf, macht es eben der Körper. An verschiedenen Stellen, mit einzelnen Zellen. Krebs, so heißt es, ist sozusagen der letzte Notruf, der Seele in ihrem Wachstum zu helfen…

Seelische Vorsorge

Ginge ich in die Zeit zurĂŒck, einige Jahre vor den Krebs, und hĂ€tte die Chance, mir selbst einige Tipps und RatschlĂ€ge zu geben – was wĂŒrde ich mich fragen? Vielleicht dies:
Gibt es Themen, die Dir im Moment viele Sorgen machen, die du vielleicht deswegen schon lĂ€nger kunstvoll verdrĂ€ngst und Dir auch gut erklĂ€ren kannst? Gerade SprĂŒche wie: „Ist schlimm, aber das kann ich wohl nicht mehr Ă€ndern“ weisen auf solche Themenbereiche hin. Vielleicht bist Du schon lange unglĂŒcklich im Beruf oder in der Beziehung, leidest unter Dingen, die Du Dir wĂŒnschst und nicht bekommst – oder die Dir widerfahren, die Du aber nicht willst?

Hast du irgendwelche „Leichen im Keller“, lehnst Du Dich in manchen Dingen ab, wenn Du beispielsweise aufbrausend oder ungeduldig bist? Nimm es an, nimm gerade jene Eigenschaften an, die Du als „schwierig“ empfindest. Schau sie Dir an, diese Themen, mit einem liebenden Auge, und sprich mit Freunden oder einem Seelenbegleiter (Therapeut muss es ja nicht gleich sein) darĂŒber.

Wo lebst du zu extrem? Wo zu viel oder zu wenig?

Gib Deinem Körper gute ErnĂ€hrung, Bewegung, Pflege. Vor allem aber: Gönne Dir Auszeiten und Stille, atme aus, schlafe aus. Seelischer und oder körperlicher Stress sind oft entscheidende Ursachen fĂŒr tiefere Krankheiten.

Und frage Dich in diesen Auszeiten: Bin ich glĂŒcklich auf meinem Weg? Was hĂ€tte ich stattdessen gerne? Was kann ich tun, dass ich mich wohler fĂŒhle?

Das alles mag ein bisschen egoistisch klingen. Aber genau diese gesunde Ichbezogenheit ist es, die an Krebs erkrankten Menschen oft fehlt. Wie in meinem Falle haben solche Menschen manchmal ein Leben hinter sich, in dem sie nur fĂŒr andere da waren oder in dem sie ein Leben lebten, das nicht das eigene war. Deswegen ist es gerade fĂŒr „gefĂ€hrdete“ Kandidaten eine wichtige Übung, sich immer wieder Zeit zu nehmen fĂŒr die eigenen seelischen BedĂŒrfnisse. Diese zunĂ€chst einmal wahrzunehmen und zu fĂŒhlen, fĂ€llt vielen Menschen in unserer heutigen lauten Gesellschaft voller verfĂŒhrender Lebenskonzepte schwer.

Ich bin krank – was tun?

Nun aber sind Sie vielleicht schon krank oder kennen jemanden, den Sie unterstĂŒtzen möchten. Hier halte ich eines fĂŒr wichtig: Die körperliche Gesundung muss nicht parallel mit der seelischen geschehen. KĂŒmmern Sie sich zunĂ€chst einmal nur um die Heilung ihres Körpers, erforschen Sie, welche Methoden ihnen helfen, sprechen Sie mit Experten, finden Sie einen Arzt und vielleicht zusĂ€tzlich einen Heilpraktiker oder Heiler Ihres Vertrauens.

UnterschĂ€tzen Sie aber die seelische Thematik nicht und lassen Sie sich Zeit. Tiefsitzende Traumata, chronische Probleme oder Ängste lassen sich am besten Schritt fĂŒr Schritt erkennen und verwandeln. Gönnen Sie sich dafĂŒr genug Raum und Zeit, aber rechnen Sie mit einem prozesshaften Geschehen, das dann am besten weiter geht, wenn der Körper nicht im Stress ist, also nicht parallel zu einer intensiven Behandlung.

Nehmen Sie, so abgedroschen das auch klingt, zunĂ€chst einmal Ihren Zustand, Ihren Körper so gut wie möglich an. Dann ist es leichter, nĂ€chste Schritte zu unternehmen. FĂŒhlen Sie sich nicht schuldig an ihrem Zustand, denn wir können letztlich nicht wissen, warum etwas geschieht, auch wenn wir gerne klare GrĂŒnde dafĂŒr hĂ€tten. Lassen Sie also auch los vom Tun-mĂŒssen. Sie haben vieles nicht in der Hand. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Sie haben, und das ist die seelische Hygiene, die innere Arbeit.

Wollen und Wille

Die zweite noch verbleibende Frage zu meinem Fall: Warum wurde ich gesund? War es die eine Dosis Chemotherapie, der noch fĂŒnf hĂ€tten folgen sollen? War es die Heilerin, durch deren HĂ€nde ich warme, liebende Energie wahrnahm? War es die behutsame Arbeit des Heilpraktikers, der mich ein halbes Jahr begleitete? War es mein ZurĂŒckkehren in mein Herz, meine Mitte, in der ich – wenn auch nur zeitweise – Frieden und Klarheit fand?

Ich glaube, dass es so etwas wie einen Seelenplan gibt, in dem einige markante Punkte unseres Lebens vorgesehen sind. Wenn es uns gelingt, Zugang zur Stimme unserer Seele zu bekommen und sozusagen im Herzen zu sein, werden wir immer wissen, wohin die Reise geht. In meinem Falle, als ich wieder in mich selbst zurĂŒck fand, spĂŒrte ich ganz deutlich: Da will noch viel geschehen und gelebt werden.

So gesehen habe ich aber genauso viel Respekt vor Menschen, die erkennen oder sich damit einverstanden erklÀren, sich zu verabschieden.

Letztlich also geht es bei alledem nur um eines: Zugang zum Herzen zu finden, voll und ganz dem zu vertrauen, was ist – und mutig danach zu leben. Als ich kurz vor dem Wendepunkt innerlich sagte: „So sei es“, also so etwas wie „Dein Wille geschehe“, konnte ich loslassen vom kleinen Wollen und ließ das Leben selbst entscheiden.

Thomas Schmelzer

Dieser Artikel erschien im neuen raum&zeit Themenheft

KrebsHeftrundz

„Krebs – Ursachen und Heilung“

Ein praxisnahes Heft fĂŒr Betroffene, Therapeuten und Interessierte, unter anderem mit diesen Themen:

‱ Die IrrtĂŒmer der Schulmedizin ‱ alternative ErklĂ€rungsmodelle zur Krebsentstehung ‱ die Rolle der Umweltbelastungen ‱ Biologische Krebstherapie ‱ Immuntherapien ‱ Orthomolekulare Therapie ‱ ErnĂ€hrung als Therapie und Vorsorge ‱ pflanzliche Heilmittel ‱ Homöopathie ‱ TCM ‱ Ayurveda ‱ die große Bedeutung von Seele und Geist ‱

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5 Kommentare

Roland 14. April 2016 - 20:37

Ja schöner Artikel schönes Mystica Portal. Ich war auch mal krankheitsbedingt vor gut 15 Jahren so an einem Wendepunkt und als ich jetzt beim Artikel so den Abschnitt Seelische Vorsorge las, dachte ich, das hĂ€tte mir glaub damals nicht wirklich geholfen, ich hĂ€tte auf all die Fragen keine hilfreichen Antworten gefunden. Seine Genesung kann ich irgendwie nachvollziehen, er ist ganz ins FĂŒhlen gekommen, das war womöglich der Anfang der Wende. Zumindest so war es bei mir, als ich nichts mehr zu verlieren hatte ist es mir gelungen, auch mit therapeutischer UnterstĂŒtzung mit einer Geistheilerin, loszulassen. Ich konnte wegen Knieschmerzen dann nicht mehr laufen, bis 6 Monate am Boden gekrochen oder dann 15 Sekunden gelaufen und dann gesessen, lesen wurde zunehmend schwieriger wegen Augenproblemen vom lĂ€nger reden und telefonieren bekam ich Kopfweh und Handarbeiten waren bald auch nicht mehr möglich wegen Schmerzen des Handgelenks, die Gabel halten beim Essen ging auch nicht mehr gut, habe ohne Gabel direkt aus dem Teller gegessen aber noch immer recht guter Laune… nebenbei doch noch irgendwie meine kranke Freundin betreut, sie hatte Probleme mit Psychosen etc. wir haben beide schon ein Jahr nicht mehr gearbeitet… wie schon gesagt, es gab dann irgend wann an einem Punkt nichts mehr zu verlieren und es ist mir gelungen loszulassen, habe gelernt GefĂŒhlen Wert beizumessen und nach einem halben Jahr Genesung war fast alles wieder bestens. Der Wendepunkt war auf jeden Fall sehr spannend daher noch ein Paar Details: Dazumal am Boden mit all meinen Körpersymptomen hatte ich ĂŒberlegt, ja was will ich den beruflich noch machen, bin Naturwissenschaftler und arbeitete den ganzen Tag im BĂŒro, ja da ist es mir plötzlich gelungen zu denken, ich will Geistheiler werden, so wie meine Therapeutin und es vergingen wenige Sekunden da lösten sich mit diesem Gedanken all meine Schmerzen auf, 2 Stunden spĂ€ter ging ich zu Bett und am Morgen war alles wieder gleich, Schmerzen, aber es war ein erster Heilungsschub… dann ein andermal erlebte ich meine GefĂŒhle plötzlich 5 mal intensiver als sonst und so wurde mir einiges klar (konnte nun besser nachfĂŒhlen) und ich konnte meinen ehemaligen GeschĂ€ftspartner besser verstehen und da tat sich eine Art Abgrund auf in den es sich hineinzufallen anbot, also alles loslassen, die Angst ĂŒberwinden und ich bin ein wenig gefallen und dann sofort sanft gelandet, hatte wohl auch etwas Angst mich so voll und ganz hinein fallen zu lassen, wusste ja auch nicht was das genau war (jetzt nach Christian Meier habe ich dazu natĂŒrlich eine bessere Vorstellung)… aber ich habe die Erfahrung gemacht, ich lasse los, falle nur kurz und werde getragen, kann mir nun vorstellen was es heisst, von Gott getragen zu werden… dann war da auch das Erlebnis, ein unpassendes GefĂŒhl (war in meine Therapeutin verliebt) verdrĂ€ngen erzeugte mehr Knieschmerzen und zulassen nahm die Knieschmerzen etwas weg… und dann mal 3 Tage starke Kopfschmerzen, die Lösung war meiner Freundin zu vergeben und die Schmerzen verschwanden in Sekunden… und die einfache Meditation mit ein- und ausatmen entdeckte ich auch selber, hat sich irgendwie ergeben, hatte dazumal keine Ahnung von Meditation und die einfache AtemĂŒbung bewegte damals oft viel… Ich hatte damals schon einiges erlebt und viel Heilung erfahren, insbesondere ĂŒber GefĂŒhle, aber erst seit einem Jahr auf einem Seminar bei Christian Meier habe ich gelernt GefĂŒhle fĂŒhlen, richtig fĂŒhlen und sich ganz hinein fallen lassen ist der passende Umgang mit GefĂŒhlen, Robert Betz sagt dasselbe und viele andere auch, soeben Bruno WĂŒrttemberg bei Mystics geschaut und der jetzt auch… und wenn ich im Freundeskreis etwas dazu sage, dass die Pointe im Leben eben diese GefĂŒhle sind, die GefĂŒhle wirklich fĂŒhlen ohne viel damit zu machen, dann erlebe ich kaum wirkliche UnterstĂŒtzung ich löse eher etwas Irritation aus… Nun mir hat als Kind das niemand gesagt, in der Schule hat man mir auch nichts gesagt usw. und jetzt erst jetzt seit ein paar Monaten oder genauer gesagt seit 14 Monaten weiss ich, da liegt ein verborgener Schatz der auf uns wartet und ich hoffe der wird sich gut entfalten und entfaltet sich ja schon sehr schön und ich fĂŒhle zumindest ein wenig Wut, dass mir das frĂŒher niemand gesagt hat. Ich hoffe der Text findet einen Leser und inspiriert den Umgang mit GefĂŒhlen in die Welt zu tragen und nochmals Danke an Thomas fĂŒr sein wunderbares Portal.

Inspiriert 28. Mai 2014 - 07:26

Vielen Dank fĂŒr diesen schönen ehrlichen, offenen und liebevollen Text.
Es steckt die Wahrheit drin und ich hoffe dass wir Menschen alle zusammen unserer SpiritualitÀt und der Göttlichkeit die in jeder Zelle alles Seins steckt, mit der Zeit bewusst werden. Wir sind so viel mehr und schöner als es uns bewusst ist.
Eines Tages werden wir es alle begreifen und erleben. Und die Stimmen und Zeichen sind immer da, man muss nur seine Sinne und vor allem sein Herz darauf richten, seine Ego öfters vergessen und die Liebe um einen herum wahrnehmen und anderen seine spĂŒren lassen – das ist die Essenz der Seele. Scham und Angst werden uns beigebracht und haben sich in vielen Bevölkerungsschichten durchgesetzt um Menschlichkeit zu verstecken und nur an das nĂ€chste eigene persönliche Ziel zu denken, ein Ziel das letztendlich andere befriedigt, da wir um Anerkennung und Status buhlen.
Wirkliche Anerkennung ist aber unbeschreiblich, weil es die universale Liebe ist, um sie braucht man nicht buhlen oder kĂ€mpfen – sie ist schon da und wartet darauf dass wir endlich aufwachen aus diesem Traum, aus unserem Kopf flĂŒchten und sie endlich spĂŒren wie sie fließt durch alles und jeden.

Sie ist im Alltag ĂŒberall und unsere Blindheit verschleiert sie, weil wir oft leider rĂŒcksichtslos sind und nur an die nĂ€chste Etappe denken, aber das fĂŒhrt letztendlich zu nichts.

Werde deiner Menschlichkeit und deines großen Herzens bewusst, sehe die Liebe in anderen, nimm sie an und sei aber authentisch dabei, wenn du Angst dabei hast, dann ist es eben so, man ist eben zittrig wenn man lernt sich von der Liebe leiten zu lassen.

Lass die Maske fallen und achte dabei auf dich, mit dem Herzen sehen bedeutet auf liebevolle Art ehrlich zu sein, zu sich und anderen, nicht aufgesetzt lĂ€chelnd und nach Anerkennung lechzend sich zu verausgaben und sich dabei selbst zu belĂŒgen. Aber auch nicht verurteilend und zerstörerisch sein. Sondern annehmen was ist, es möchte dir was sagen, mit dir sprechen und dich lehren.

Im Grunde unseres Herzens wissen wir was zu tun ist, man muss nur seine Gedanken sein lassen und sich selbst zuhören, auf sich und sein Herz vertrauen und verstehen dass du, der das liest nicht allein bist, denn ich bin du und du bist ich und wir alle sind das große Eine, das Universum. und das hat einen Plan fĂŒr dich, höre zu.

Lasst euch aber bitte nicht ausnehmen von Esoterikern und Heilern, hört dem Leben zu, wenn es sein soll wird der Mensch oder seine Inspiration zu dir finden oder du zu ihm, hör auf deine innere Stimme, gebe niemals habe Vertrauen und sei ehrlich zu dir.
Arbeite mit deinem Herz zusammen, nicht gegen, dann wirst du dem Wunder begegnen, nÀmlich DIR (; der Liebe.

Barbara StrĂ€ĂŸer 11. Mai 2014 - 14:08

Danke Thomas Schmelzer fĂŒr die Motivation, die Kraft, die Du schickst, die Ermutigung und die Offenheit. Es bereicht mich sehr!

Renate Achtsnit 5. Mai 2014 - 13:56

Mein Vater hatte vor 14 Jahren nach einer Krebsdiagnose eine Lebenserwartung von 6 Monaten, sagten die Ärzte damals!
Er hat ihnen nicht geglaubt und lebt heute ohne Metastasen.
Zugegeben, seine mentale StĂ€rke ist außergewöhnlich! Er hat nach einem schweren Schlaganfall (er war halbseitig komplett gelĂ€hmt)den Ärzten auch nicht geglaubt und geht heute mit einem Stock und verwendet die “gelĂ€hmte” Seite fast normal. Sicher war es schweres Training jeden Tag, er hatte eine genaue Vorstellung seines Ziels.

Geht nicht gibt es nicht!

25 Jahre im “Gesundheitswesen” haben es mir ermöglicht viele solcher “Wunder” zu erleben!

Ich bin sehr dankbar dafĂŒr, denn es unterstĂŒtzt mich dabei, meine Wunder zu leben!

Unser Geist ist grenzenlos und hilft uns dabei ĂŒber Grenzen zu wachsen! Daran glaube ich. Renate

Judith Weber 1. Mai 2014 - 21:19

Ein wundervoller Beitrag, der Mut macht und Wege zeigt. Danke in jeder Hinsicht. Ich bin tief berĂŒhrt und ein paar TrĂ€nen sind mir auch gerade ĂŒber die Backen gekullert..
Ich bin zutiefst ergriffen. Meine Mutter ist auch an Krebs gestorben. Damals zugrunde gerichtet durch Chemotherapie. Mein Meinung dazu war, dass ihr eigentlicher Tod soziale Einsamkeit war. Der Mensch hat schon viele Epochen, Seuchen und was auch immer ĂŒberstanden – auch Chemotherapie. Ratten haben es uns vorgemacht mit welch fatalen LebensumstĂ€nden sie ĂŒberleben können. Der Mensch ist so viel mehr als nur sein Körper. Aber wenn die Seele krank ist und nicht entsprechende Nahrung findet richtet niemand mehr was aus. Der Mensch ist so viel mehr. Und wenn aus einem sozialen Kuchen zu viel wegbricht – bricht das Gesamtsystem. Wertvolle Nahrung – alle Elemente- Ruhe – Freude-Freunde- Möglichkeiten zur KreativitĂ€t- Angenommen, verstanden und geliebt zu werden – Lachen und Entfaltung – Wachstum – neues erfahren und erleben – VielfĂ€ltigkeit und eine Plattform, die Neugierde befriedigt und neues erfahren lĂ€sst, erhalten uns gesund und am Leben. Das wĂŒnsche ich uns allen. Und vor allem Liebe in jeglicher Form, die uns die RĂŒckmeldung gibt, dass wir ok sind wie wir sind. Es ist immer ein Miteinander. So bleiben wir in uns und mit anderen – gesund, voller Freude und Lust am Leben. So vieles an Krankheiten seelisch oder körperlich mĂŒsste nicht sein wenn wir liebevoller miteinander wĂ€ren. StĂ€rken hervorheben – SchwĂ€chen tollerieren und helfen aus diesen SchwĂ€chen wieder StĂ€rken zu machen. Das ist Menschsein wo Entfaltung sein darf. Wachsen und erleben wollen ist das Prinzip einer jeden Zelle. Ein kranke Zelle macht nichts anderes wenn sie mit den falschen Dingen gespeist wird! Sie ĂŒberlebt! Sehen wir doch zu, dass wir uns unterstĂŒtzen und helfen – ZUHÖREN wenn jemand sich mitteilen will! Freude im Kollektiv verbreiten und eine neue Energie in uns strömen kann. Auf solch einem NĂ€hrboden hat eine Krebszelle keine Chance. Sie muss sich zurĂŒck ziehen, da es keine Zellatmung mehr gibt! Nicht bekriegen sondern sinnvoll entgegenwirken. Sie darf da sein aber nicht die Oberhand haben. Daran glaube ich. Judith

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