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MYSTICA Artikel Die 5 wichtigsten Schritte, um seine Berufung zu finden – Ursula Maria Lang

Die 5 wichtigsten Schritte, um seine Berufung zu finden – Ursula Maria Lang

von Thomas
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© Pixelpunk / photocase.com

Was möchte ich in meinem Leben verwirklichen? Wo liegen meine Talente? Was motiviert mich morgens aufzustehen? Worin bin ich einzigartig? Welche Lebensaufgabe erfüllt mich? Hier haben wir Ihnen die fünf wichtigsten Schritte zur Berufungsfindung zusammengestellt.

von Ursula Maria Lang


Endlich das machen, was ich schon immer tun wollte!

Die Berufung kündigt sich oft an in Form des Wunsches nach Veränderung. Vielleicht sind Sie unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation, sind innerlich wie ausgebrannt oder haben das Gefühl einer inneren Krise. Auf jeden Fall spüren Sie deutlich: „Es steht Veränderung an! Da wartet etwas Anderes! Irgendetwas schlummert noch in mir, will entdeckt werden. Es ist noch mehr in mir, als das, was ich bisher getan habe. Ja, ich will mich endlich selbst verwirklichen! Jetzt bin ICH dran und möchte endlich das machen, was ich schon immer tun wollte!“

Wenn Sie so etwas spüren, dann könnte dies ein Wink Ihrer Seele auf ihre Berufung sein.


1.Schritt: Berufungs-Fokus – Hören, wenn unsere Seele ruft

Wenn sich unsere Seele meldet und wir uns wie in einer Sackgasse fühlen, so macht sich das meist erst durch Unwohlsein, depressive Verstimmungen oder körperliche Beschwerden bemerkbar, die wir nicht unbedingt sofort mit unserer Berufung in Verbindung bringen.
Dabei zeigt uns unsere Seele, wenn uns das Alltägliche anfängt zu nerven, wir eine Leere in uns fühlen oder gar krank werden und uns immer häufiger fragen: „Welchen Sinn hat mein Leben eigentlich?“ nur den Weg zu dem, was wir eigentlich in uns tragen: Unsere Schöpferkraft, unsere Talente, unsere Berufung, die wir allzu lang vernachlässigt haben.

In der Psychologie weil man, dass sich oft durch eine seelische Krise zeigt, dass der Mensch noch etwas anderes leben möchte. Ein entscheidender Hinweis! Denn wenn wir meilenweit von einer sinnvollen Lebensaufgabe entfernt sind, spüren wir dies als seelisches Unwohlsein, als Sinnleere, so, als ob uns etwas fehlt. Unsere Seele gibt uns quasi so lange immer wieder Impulse, bis wir uns auf den Weg machen, diese unsere Sinnaufgabe zu finden, unsere Berufung, in welcher wir unsere Talente und innerste Motivation in den Beruf integrieren können.

Der erste Schritt ist es also im Alltag nachzuspüren, ob wir glücklich sind mit dem, was wir tun, ob wir uns entfalten können oder ob wir Dienst nach Vorschrift machen und jeden Abend ausgepowert sind.


2. Schritt: Talente-Findung – Was ist unsere Schöpferkraft ?!

Doch woher weiß ich, was meine Talente sind? Wie kann ich sie finden? Die Psychologie zeigt uns, dass bereits in Kindern Grundtalente angelegt sind. Dinge, die wir aus uns selbst heraus tun und die uns unser ganzes Leben lang leicht fallen.

Da ist vielleicht Ihre Begabung mit Farben und Formen umzugehen und irgendwie immer den richtigen Stil zu treffen, den Tisch hübsch zu dekorieren, ein Geschenk schön einzupacken. Und der Wunsch, egal wohin man kommt, Alles zu verschönern und zu gestalten. Andere machen Ihnen ständig Komplimente, wie schön bei ihnen alles ist und Sie finden es einfach nur „normal“. Weil Sie einfach so sind, weil dies Ihre angeborenen Talente sind, die Ihnen leicht fallen, egal wo Sie sind oder was sie tun. Fragen Sie doch einmal andere Menschen, was diese an Ihnen schätzen? Vielleicht erhalten Sie damit erste Hinweise auf ihre Begabung, ihre Talente und damit auf ihre Berufung.
Auf das was sie am besten können und am liebsten machen. Aber was so naheliegend ist, dass sie gar nicht auf die Idee kommen würden, es zu einem Beruf zu machen. Talente müssen übrigens nicht immer spektakulär sein, wenn man meint im Vergleich zu Anderen „Nichts Besonderes“ zu können. Es könnte auch ein besonderes Kommunikationstalent sein. Vielleicht sind Sie ein geborener Netzwerker und Begeisterter. Egal wo Sie hinkommen, gleich scharen sich Menschen um Sie und hören Ihnen begeistert zu. Für Sie ist es normal, denn es war er immer schon so! Und vielleicht kommen Sie auch hier gar nicht auf die Idee, dass genau DAS Ihr Talent ist, welches nur darauf wartet, von Ihnen auch beruflich gelebt zu werden?! Ergründen Sie sich doch mal und sprechen Sie mit Anderen darüber, was die an Ihnen bewundern?!


3. Schritt: Motivations-Klärung – Was treibt uns an?!

So ist einer der wichtigsten Schritte der Berufungsfindung tief in uns herauszufinden, was uns glücklich macht. Unsere Motivation ist der Motor, der uns antreibt. Dies herauszufinden, bringt uns einen riesen Schritt weiter, endlich das zu machen, was wir schon immer tun wollten.

Denn meist ist es genau andersherum. Warum empfinden so viele Menschen „Arbeit“ als anstrengend, nervenaufreibend, belastend. Warum fürchten viele am Freitagabend schon wieder den berüchtigten Montagmorgen? Oder denken in ihrem Leben hauptsächlich bis zum nächsten Wochenende, bis zum nächsten Urlaub, bis zur Rente … Weil sie eben NICHT das tun, was ihnen Freude macht, was sie innerlich erfüllt und glücklich macht!

Beobachten wir Kinder, so haben diese eine schier unbändige Energie und Antriebskraft. Sie wollen entdecken, erforschen, etwas erschaffen. Ein Baumhaus bauen, Plätzchen backen, etwas basteln, malen, kreieren. Da kann der Tag gar nicht lang genug sein. Auch bei Erwachsenen, die ein besonderes Herzensprojekt verwirklichen, die sich für eine Lebensaufgabe engagieren, kennen wir diese überdimensionalen Kräfte, die einfach aus der Freude an seinem Tun erfolgen.

In jedem steckt die Schöpferkraft

Aber selbst wenn wir uns am Wochenende ausgeschlafen haben, dann wollen wir etwas unternehmen: im Garten werken, im Hobbykeller basteln, schön kochen und backen, eine Überraschung für Freunde vorbereiten, Reisen und etwas Entdecken … der Mensch möchte etwas kreieren, etwas bewegen, etwas erschaffen, etwas Sinnvolles tun! Dafür ist er gemacht! Das ist die in ihm angelegte Schöpferkraft und Lebensmotivation, die er mit seiner Geburt mitbringt und die ihm bis ins hohe Alter zur Verfügung steht. Sofern er das Richtige tut, was ihn erfüllt.

Aber warum sehnen sich dann so viele Menschen danach nicht mehr zu „arbeiten“?
Weil sie offensichtlich das FALSCHE tun, das heißt das für „sie Falsche“, das, was nicht zu Ihnen passt. Denn es gibt nicht per se das Falsche, sondern nur für den Einzelnen das jeweils Falsche oder Richtige. Die Psychologie kann beweisen, dass es ganz unterschiedliche Motivations-Typen von Menschen gibt! Da ist zum Beispiel der ruhige, konzentrierte Tüftler, der stundenlang mit kleinen Teilen hantieren kann, eine Tätigkeit, die andere Menschen verrückt machen würde. Oder die Buchhalterin, die mit 1000 Zahlen operiert und diesen Beruf liebt, während jemand anderem schon beim Anblick der Zahlen schwindlig wird. Nun hat dies nichts damit zu tun, dass das eine besser ist als das andere! Nein, es hat nur wieder mit unseren Stärken und Talenten zu tun. Und genau aus diesem Grund hat jeder Mensch auch eine andere Motivation.

Jeder Mensch hat seine Stärken und Talente.

Bin ich zum Beispiel ein Bewegungs-Typ, so ist meine Motivation auch, mich zu bewegen. Und ich werde verrückt, wenn ich 9 Stunden am Schreibtisch sitzen muss. Einem anderen hingegen, der zum Beispiel ein analytischer Mensch ist, wird es nichts ausmachen, stundenlang an einem Platz zu sitzen und zu analysieren, er tut es sogar gerne. Oder wenn ich zum Beispiel ein Kommunikationstyp bin und sitze in der Entwicklungsabteilung eines Unternehmens, mit viel zu wenig Menschenkontakt, gehe ich jeden Abend frustriert nach Hause und weiß vielleicht nicht einmal warum. Ein anderer hingegen wird es lieben, sich introvertiert in eine Sache zu vertiefen.

Daher ist es absolut wichtig, dass wir uns bei der Frage „Endlich das zu machen, was wir schon immer tun wollten“, auch nach unserer Motivation fragen: „Was macht mir Spaß? Wofür möchte ich morgens gerne aufstehen? Was möchte ich bewegen, kreieren, gestalten, einfach gerne tun? In jeder Berufung spielt die Motivation eine entscheidende Rolle, sie ist die Antriebskraft zum Erfolg.


4. Schritt: Selbstwert-Stärkung – Wo sind wir einzig-art-ig ?! oder Die Kunst ICH SELBST zu sein

Ein wesentlicher Schritt zur Selbstverwirklichung ist auch die Wertschätzung von uns selbst. Meistens vergleichen wir uns. Die Werbung macht es uns ja jeden Tag vor: „Bin ich so schön, so schlank, so intelligent, so sonst was, wie die anderen?“ So schauen wir meistens dorthin, was wir nicht können oder nicht haben oder nicht sind. Und auf diese Weise werden wir ganz sicher nicht das finden, was wir schon immer tun wollten. Denn wenn wir uns nicht bewusst sind, was unsere Stärken sind, dann suchen wir im Aussen: mal bewundernd, mal neidisch, aber meistens als Projektion dessen, was wir NICHT sind!

Dabei ist jeder Mensch einzigartig! Im wahrsten Sinne des Wortes! In dem Wort Einzig-ART-ig steckt der Begriff ART – die KUNST. In diesem Sinne ist die Berufung eigentlich nur Die KUNST ICH SELBST ZU SEIN! Authentisch! Doch wie finde ich heraus, wie und womit ich einzigartig bin, wie ich ICH SELBST sein kann? In der Berufungsberatung schaut man sich die gesamte Persönlichkeit des Menschen an.

Da ist zum Beispiel Ihr Naturell, die Art und Weise wie Sie auf andere Menschen zugehen. Vielleicht sind Sie eher ein ruhiger Mensch und vergleichen sich mit impulsiven Entertainern? Dieser werden Sie aber nie sein! Aber haben Sie sich zum Beispiel schon mal überlegt, welche Stärken in Ihrer ruhigen Art liegen könnten? Stellen Sie sich einmal einen Entertainer als Arzt oder Psychologen oder Wellnesstherapeuten vor? Wie wertgeschätzt oder ernstgenommen würden sich die Patienten fühlen?

Oder vielleicht sind sie besonders feinfühlig und intuitiv und haben als „Rädchen“ eines großen Konzerns gar keine Möglichkeit ihre Feinfühligkeit auszuleben. Ständig fühlen sie sich am falschen Platz oder einfach nur mies, wenn sie wieder gegen ihre inneren Impulse handeln müssen, weil sie an dieser Arbeitsstelle  kein Gehör für ihre Talente bekommen.

Daher hilft es Ihnen wirklich weiter, wenn Sie sich IHRER EIGEN-ART bewusst sind, und sich eine Berufung aussuchen, wo Sie GENAU diese Wesensart zu Ihrer Stärke machen, anstatt sich zu verbiegen, um so zu sein wie die anderen.


5. Schritt: Sinn-Findung – Was ist unsere Lebensaufgabe ?!

Etwas Sinnvolles tun ist der nächste Schritt, der uns zu einem erfüllten Leben und damit zu unserer Berufung bringt. Denn irgendwann im Leben wird sich jeder Mensch einmal die klassische Sinnfrage stellen: „Wozu bin ich hier ? Welchen Sinn hat mein Leben? Was möchte ich in meinem Leben verwirklichen? Was möchte ich hinterlassen?“ Auch diesen Fragen geht man in seiner Berufungsfindung nach.

Die Seele ist hierbei unsere innere Instanz, die uns dorthin führt. Ab einem gewissen Alter kommen uns immer häufiger solche Gedanken, stellen wir infrage was wir tun, wie wir leben, ja oft sogar unsere Partnerschaft unsere Beziehungen. Eva Maria Zurhorst schrieb ihr berühmtes Buch „Liebe Dich selbst und ist es egal, wen du heiratest!“ Auf die Berufung trifft dies zu 100 Prozent zu!

Sobald wir DAS gefunden haben, was tief in uns selbst schlummert, was uns erfüllt und glücklich macht, was wir tun wollen und in der Welt bewegen wollen, fängt unsere Seele an zu singen! Und enorme Kräfte werden in uns freigesetzt, wir spüren das Glück, endlich das zu tun, was wir schon immer tun wollten.

Ergebnis Berufungs-Findung
Erfüllung unseres Lebensglücks!

Denn eines der schönsten Dinge, die ein Mensch über sein Leben sagen kann, ist der Ausspruch: „ICH BIN ERFÜLLT!“ Nicht nur zufrieden, nicht nur glücklich (denn das kann man ja nicht immer sein), sondern einfach erfüllt! Erfüllt mit dem wie ich bin, was ich kann, und was ich tun möchte.

Wenn jeder von sich sagen könnte: „Ich liebe mein Leben und mich Selbst, mit meinen Talenten und Begabungen, mit meinen Macken und meiner Eigen-Art zu Sein, für das was mich aus ganzem Herzen motiviert und ich bin glücklich ich selbst zu sein, genauso wie ich bin!“ Dann hätte dieser Mensch sicherlich so etwas wie Lebensglück gefunden. Und auf jeden Fall seine Berufung!

Dem Wunsch zu folgen und seine Berufung zu finden ist der erste Schritt dazu.

Von Ursula Maria Lang

Ursula Maria Lang, Jg. 1966, Berufungsberaterin und Coach, entwickelte 2002 ihre ganzheitliche Methode Berufungsberatung und bildet seit 2009 Berufungsberater in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Sie lebt mit ihrer Tochter am Ammersee bei München.
www.ursula-maria-lang.com / www.berufungsberatung.com

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1 Kommentar

Jürgen Eggert 28. Februar 2014 - 15:43

Dies ist ein Artikel, den ich für unsere neue Zeitung schrieb:Hartz=WIR

QuerBlick – SATIRE

Herzlich willkommen im Club!
Herzlich willkommen im „Talentschuppen“!
Nein nicht Schuppen, so hieß einst eine Fernsehsendung, im Talent-Palast sollte es heißen, schließlich haben wir hier schöne vorzeigbare Gebäude.
Sie haben 40 Jahre „gedient“, also eine lange Zeit dem Staat ihre Arbeitskraft gegeben?
Ihr Chef hat versagt und die Firma, Ihren Arbeitsplatz, an die Wand gefahren?
Nach einem Jahr ALG1 nun gelandet in ALG2?
Kann alles passieren, sie sollten keine Tipps geben, sie sollten nur ihre Arbeit tun und nun 50plus „Erfahrung zählt“ und mit 391.-€ abgespeist?
Politiker, die 9000.-€ im Monat verdienen verwalten nun ihre Armut?
Herzlich willkommen im Club, wir fördern und fordern ihre Talente!
Sie kennen ihr Talent noch gar nicht, haben ihre Berufung(Beruf) noch nicht gefunden? Wir helfen dabei. Hier in diesem Haus, welches einen Etat von 5,4 Milliarden€ hat, weiß man wie es geht. Die Hälfte geht zwar für die Verwaltung drauf, aber mit dem Rest haben wir eine Industrie aufgebaut, die ihnen weiterhilft. Wir wollen nicht, dass sie vereinsamen. Wo möglich morgens ausschlafen, dann RTL und andere merkwürdige Sender im Fernsehen schauen, wo möglich dazu noch Bier trinken und schädlichen Tabak rauchen, nein das wollen wir nicht. Sie sind gefragt: Experience counts, ihre Erfahrung ist uns wichtig.
Sie haben in all den Jahren verlernt wie man eine schöne Bewerbung schreibt?
Wir helfen ihnen!
Sie haben in all den Jahren nicht gelernt mit dieser neuen EDV umzugehen?
Wir helfen ihnen!
Anschreiben an den eventuell neuen Arbeitgeber, Überarbeitung des Lebenslaufs, „Power-Point“, ganz wichtig, Kopieren-Einfügen- und all die wichtigen Sachen, wir bringen es ihnen bei.
Wir helfen ihnen dabei ihr neues Talent zu finden, wie z.B. eine Stelle in einer Auto-Waschanlage, oder eine Tätigkeit in einem dänischem Bettenlager, oder in einem Spielforum(obwohl die laufend überfallen werden), oder als Kraftfahrer, oder ein 450.-€-Job an der Kasse in einem Supermarkt. Sie sehen wir kümmern uns, wir finden ihr Talent. Ihr Rücken tut weh, sie haben Arthritis, Diabetes, oder andere Verschleißerscheinungen, wir finden ihre Berufung und bringen sie auf den 1. Arbeitsmarkt, auch wenn sie schon 60 sind und Krücken sie stützen.
Um die arbeitende Bevölkerung nicht aufzubringen und zu beruhigen haben wir ein System erfunden, das wenn sie eine der angebotenen Maßnahmen machen, sie raus sind aus der sogenannten Statistik. Wir können dann das Volk beruhigen und sagen: die Arbeitslosigkeit geht zurück und wir beschäftigen die Menschen, die gammeln nicht da herum.
Also im Talent-Palast wird gearbeitet und geholfen, vor allem verwaltet.
Liebe arbeitende Mitbevölkerung, wir haben die Arbeits-Scheuen an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. Wir haben auch eine ganz andere neue Industrie geschaffen, ja wir sind gut. Discounter, „Lidel, Aldi“ u.v.m., nur dort kann diese Randgruppe einkaufen, ist zwar Müll, aber egal, je früher sie sterben, so billiger für den Staat. KIK&CO, auch gut. Lassen billig bei den Sklaven in Bangla Desh und sonst wo in Asien produzieren, aber egal, die „Hartzer“ können dort für billig einkaufen.
Sie sehen, wir haben für alles gesorgt.
Willkommen im Talent-Palast. Jetzt können sie lernen: WENIGER IST OFT MEHR. Sie lernen sich zu minimalisieren. Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke sind kaum möglich, aber man wird es ihnen nachsehen. Sie entdecken ihr Talent zur Sparsamkeit. Kultur, wie Kino oder Theater, oder andere Teilhabe, muss nicht sein. Wir fördern ihr Talent zu begreifen nicht zu verreisen, ist eh zu teuer, auch wenn ihre Kinder in einem anderen Bundesland wohnen. Wir fördern ihr Talent zu begreifen, dass sie jeden Tag dem 1. Arbeitsmarkt zu Verfügung zu stehen haben, weil das beruhigt die Arbeitenden. Sie sehen also, wir fordern nicht nur, wir fördern auch.
Sie haben Erfahrung, schon 40 Jahre beruflich an diesem gesellschaftlichen „Erfolg“ teil gehabt, aber wer will wirklich ihre „Experience“?… niemand!
Der berühmte Gandhi sagte einst: “eine Gesellschaft ist nur so gut, wie sie mit ihrer Randgruppe umgeht“! Es gibt keine 100%. 20% funktionieren nicht im kapitalistischem Sinne, also wird es immer 20% Randgruppe geben, ein Naturgesetz wobei es Naturgesetze für den Kapitalismus nicht gibt. Was tun? Randgruppe an die Wand stellen und erschießen, oder mit durchziehen???
Sind wir mitfühlende Menschen oder nur noch Egoisten? Möchten wir christlich sein und CDU wählen, die dieses C als christlich in ihrem Namen trägt, oder wollen wir mal richtig auf die Worte Jesu hören. Warum legt unsere mitwählende Bevölkerung so viel Wert auf dieses C in CDU, oder sind die nur noch verblödet und Gehirn gewaschen, weil der christliche Politiker zum Bischof sagt: halt du sie dumm, ich halt sie arm?!
Dies ist ein Appell an alle christliche Mitbürger….

PS aber wir suche weiter nach der Berufung…besser wäre es wir hätten ein anderes System, LOVE&PEACE-System, ohne Wall-Street-Boys, Monsanto und all dem Wahnsinn. Das „Licht“ lässt ganz schön auf sich warten, solang der graue Schatten regiert…??? LG der Jü. aus Gö., (bin auch auf FaceBook)

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