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MYSTICA VideoInspiration TV • Video Bodo Deletz – Warum alte Muster oft hartnäckig sind (Video)

Bodo Deletz – Warum alte Muster oft hartnäckig sind (Video)

von Thomas

Manche Menschen hängen lange Zeit an einem Thema oder Problem, obwohl sie schon viel an sich gearbeitet haben, meint Bodo Deletz. Das kann mit dem emotionalen Gedächntis zu tun haben: Alte Muster sind in frühester Kindheit entstanden und nun im limbischen System gespeichert.

So sind durch früher Erinnerungen vielleicht Liebe mit Leid oder mit brav sein gekoppelt, und diese Muster wirken fort. Dann reicht es nicht, mit mentalen Coachingmethoden ran zu gehen, obwohl diese den Anfang bilden können, tiefer zu gehen.



Als Autor der Ella Kensington Reihe mit über einer Million verkaufter Bücher und 30.000 Seminarteilnehmern gehört Bodo Deletz seit 30 Jahren zu den erfolgreichsten Trainern Deutschlands. Warum er ein Selfcoaching-Konzept anbietet, hat Konfuzius sehr schön auf den Punkt gebracht: Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.

www.bodo-deletz-akademie.de


Hier finden Sie Bücher von Bodo Deletz und Ella Kensington

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10 Kommentare

Pamela 2. April 2015 - 14:59

Das ist auch eine mögliche Erklärung.
Nichts jedoch ist die absolute Wahrheit.
Ich bin auch eine, die schon fast alles getan hat…
Mir fehlt hier der Hinweis wie ich nun ans limbische System komme, in einer Therapie, wenn ja, welche Methode?
Jedoch ist auch das wieder eine ewige Suche in der Vergangenheit.
Ich bin für das Einfache. Es ist ja angeblich in dieser Zeit möglich, viel einfacher und schneller zu heilen. Bloss wie?

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Anna 5. April 2015 - 10:05

Ja, das würde mich auch sehr interessieren! – Wie kann ich die Konditionierungen im Limbischen System auflösen.
Bodo Deletz bitte führen sie dies doch in einem weiteren Beitrag etwas mehr aus.

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Thomas 6. April 2015 - 12:26

Hallo zusammen,

Bodo Deletz hat ja schon angedeutet, dass es da ein paar Methoden gibt, wollte aber bewusst keine Werbung für eine bestimmte machen.

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Gottfrieda Gluderer 13. April 2015 - 12:48

Mit der Dekodierung des Unbewussten eine tolle Technik die von den Arcturieren und Sai Baba getragen wird ,ist das sofort getan. Sanft und einfach.
Liebe Grüße

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Jürgen Elsen 11. April 2015 - 17:03

Bodo Deletz hatte betont, dass solche Lösungen eben gerade nicht über den Intellekt erreicht werden können (sondern hier höchstens eine Vorbereitung stattfinden kann). Die Schilderung einer Methode hat nichts mit der Wirkung zu tun, daher wäre es eine Zeitverschwendung – wer Mango-Melonen-Eis essen will, dem nutzen keine Schilderungen – der muss dahin gehen, wo es das zu essen gibt 😉
Einige Methoden, die insbesondere auf der Energetischen Ebene arbeiten sind z.B.:
– Orgontherapie (in Anlehnung an Wilhelm Reich)
– core energetics
– Schwitzhütten und Feuerlauf (mit entsprechender Einstimmung)
– Urschrei- bzw. Primärtherapie nach Jannov
– Logotherapie (bedingt)
– Psychosynthese (Assagioli)
– Klangtherapie
– biodynamische Therapie (Gerda Boyesen)
– Körpertherapien: auch hier kann es zu kathartischen Abreaktionen kommen
nur ein kleiner Ausschnitt – die Jetztpräsenz gestaltet den Kontakt zu demjenigen, was der nächste Schritt ist – denn oft wollen wir, ohne dass wir es wahrnehmen, Schritte überspringen …

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Thomas 12. April 2015 - 00:31

Vielen Dank für diese informativen Ergänzungen!

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Katrin Hartmann 29. Juni 2015 - 11:00

Hallo Ihr Lieben,
ergänzend zu den oben beschriebenen Methoden möchte ich hier noch folgende nennen:
Deeksha (-Prozesse), Geistheilung/Schamanische Heilarbeit, Osteopathie/Craniosacraltherapie und ganz wichtig ist Aura-Heilung! Da gibt es wiederum unterschiedliche Herangehensweisen.
Alle Themen, Traumata, Verletzungen, mentale Muster etc. die in der Aura nicht geheilt werden, haben eine belastende Auswirkung auf die darunterliegenden Ebenen wie eben den physischen Körper etc. und hier können auch karmische Themen bearbeitet werden.
Eine weitere wunderbare Ergänzung ist Aura-Soma, um die Heilprozesse damit zu unterstützen, um so die Aura täglich zu reinigen, zu klären und energetisch aufzuladen, so wie wir es mit unserem physischen Körper tun. Dadurch wird täglich Lichtenergie unserer Aura und ZellSystem zugeführt!
Liebe ♥ Grüße

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Thomas 29. Juni 2015 - 11:11

Vielen Dank für die hilfreichen Infot!

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Regine 25. Juli 2015 - 08:08

Hallo ihr Lieben!

Stellt euch vor, eine Seele, deren Ausdrucksform Liebe und universelle Akzeptanz ist, lebt in einem Körper, der dafür sorgen will, dass wir überleben, und von daher aussortiert, was uns zum Überleben hilft oder schadet. Der Körper hat in vielen Jahrtausenden ein Gehirn entwickelt, einen riesigen Computer, der dazu Reflexe, Emotionen (mag ich/mag ich nicht, tut mir gut/tut mir schlecht) und den Verstand benutzt – um unser Überleben zu sichern. Diese Überlebenssicherung kann uns weit weg von der bedingungslosen Annahme und Liebe der Seele führen, denn diese Überlebenssicherung ist geprägt und springt blitzschnell an. Es ist mittlerweile bekannt, dass das limbische System/emotionale Gedächtnis schon in der 7. Schwangerschaftswoche entsteht, während das explizite Gedächtnis/Faktenwissen sich mit der Sprache entwickelt. D.h. anfänglich entsteht beim Kind eher eine Spannung „angenehm/unangenehm“, die körperlich gefühlt wird. Die Mentalisierung, d.h. das Begreifen der Spannung als eine Emotion, deren Benennung und Erkennen auch beim Gegenüber, ist ein Entwicklungsprozess in der kindheit, und klappt nur, wenn die primären Bezugspersonen ausreichend feinfülig sind und selber mentalisieren können.
Das limbische System liegt im Zwischenhirn („Reptilienhirn“), ist bei allen höheren Tieren so vorhanden, und sorgt dafür, dass sich Tierkinder optimal von den Eltern aufs Überleben prägen lassen. Wir Menschen haben eine sehr lange Prägephase, da wir hochkomplexe soziale Wesen sind udn unser Überleben in der Sippe über viele Jahrtausende einen Überlebensvorteil brachte. D.h. die kinder überlebten, die sich an die Vorgaben der Sippe anpassen konnten. Das ist so tief verankert. Sobald wir Stress haben, aber auch durch unsere Gedankenschleifen, springen die Prägungen an. Sie laufen im Untergrund immer mit. Je nachdem, wie gesund und feinfühlig das Elternhaus war, haben wir hilfreiche oder eher das Leben störende Prägungen. Hörten wir immer wieder „das schaffst du“, springt bei Stress „das schaffst du“ an. Haben wir dysfunktionale Prägungen, springen die an. Wobei wir ständig weiter prägen, aber in der kIndheit sind wir wie kleine Schwämme, die Prägungen regelrecht aufsaugen (müssen). Der Inhalt des limbischen Systems kann nicht per Willenskraft gelöscht werden, eine Reset-Taste gibt es nicht. Dazu war über Jahrtausende der Überlebensvorteil MIT diesem emotionalen Erfahrungsspeicher zu wichtig. Aber man kann den Inhalt des limbischen Systems BERUHIGEN, wenn er angesprungen ist, und dadurch wird die gespeicherte Information immer weniger dramatisch, es kommt Ruhe rein. D.h. es ist wichtig, gerade wenn etwas Negatives anspringt, dann etwas zu tun, was die Kraft der Seele aktiviert. Denn: Seele drückt sich über Liebe aus, und Liebe heilt. Meist ärgern wir uns über uns selbt, wenn wieder etwas Negatives anspringt, oder werden mutlos, oder kreisen ums Problem. D.h. wir gehen nicht liebvoll mit uns um. Eine liebevolle Berührung in so einem Moment bringt unsere Liebe wieder zum Schwingen, und es kann sich ein alter Schmerz lösen. Die Prägung springt im Lauf der Zeit immer weniger an, und wir verstehen immer mehr Zusammenhänge. Die Erfahrung, wie es sich anfühlte, in so einer Familie groß zu werden, bleibt, und wir bekommen immer mehr Verständnis für andere in ähnlichen Situationen. Wir verbinden uns immer mehr mit der Liebe und merken, dass die schon immer ein Teil von uns war, bloß halt überlagert von den dysfunktionalen Mustern, mit starken Emotionen udn Gedankenschleifen. Wenn sich die Überlagerung auflöst, kommt die Liebe immer mehr durch.

Meiner Erfahrung nach ist es wichtig, sich immer wieder fühlend mit liebe- und lichtvoller Energie zu verbinden. Meist gelingt das anfangs nur in guten Momenten, wenn das Programm des limbischen Systems läuft, vergessen wir, dass es Liebe gibt. Sobald wir Liebe fühlen, lösen sich dysfunktionale emotionale Prägungen, Liebe ist die stärkste Kraft. D.h. die emotionalen Muster lösen sich nicht über das darüber reden, sondern IM MOMENT wenn das Muster anspringt, Liebe fühlen. Das darüber reden ist anfangs wichtig, um einen Wegweiser zu haben: Was ist mein Muster, wie löst man so was auf. Aber im Moment der Auflösung stört der Verstand nur, er muss sich hinten anstellen udn abwarten, denn es geschieht etwas, was er noch nicht kennt. Und der Verstand kann nur schon Gesehenes und Gelerntes wiedergeben.

Die Methode, wie wir mit Liebe in Kontakt kommen, spielt nicht so sehr die Rolle, sondern jede liebevolle Begegnung heilt. Sei es in einer Therapie, durch ein sich wert sein, sich um sich zu kümmern, eine Verbindung mit einem Engel. Sobald etwas Altes anspringt, die liebe- und lichtvolle Berührung spüren. Und auch nicht traurig sein, wenn dann doch nochmal was Altes, Dysfnktionales anspringt. Das heißt einfach nur, dass wir ein intaktes, gesundes Gehirn haben, das sich prägen ließ bzw. lässt, mehr nicht.

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Reinhard Völker 18. September 2015 - 23:56

Die hier gemachten Ausführungen decken sich weitgehend mit meinen eigenen Erfahrungen und Heilungsansätzen. In den letzten 15 Jahren ist das ganze Spektrum von prä-kognitiven, verkörperten Emotionen ins Visier der Wissenschft und somatischer Therapien geraten. Lange hat man das für spirituellen Quatsch und billige Esoterik gehalten, doch weltweite Forschungen besonders zur pränatalen Phase haben zu faszinierenden wie neuen Einschten geführt, die in der Tat endlich helfen zu verstehen, warum bestimmte, vor allem kognitiv-rationale Therapien und Coaching-Methoden, schlichtweg nicht helfen, ja sogat kontrainduziert für Betroffene sein können.

Leider gibt es auch „Lösungs“-ansätze, wie etwa auch hier im Blog, die völlig daneben gehen. Es wurde nach konkreten und wirksamen Heilmethoden auf der somatisch-limbischen Ebene von einigen hier gefragt. Folgende Literatur kann ich jeden wärmstens ans Herz legen, die meinen Horizont immens geweitet haben (Pflichtlektüre!):

1. Franz Ruppert: Trauma, Angst, Liebe (Kösel-Verlag)
2. Peter A. Levine: Sprache ohne Worte (Kösel-Verlag)
3. Arthur Janov: Vorgeburtliches Bewusstsein (Scorpio-Verlag)
4. Franz Rengli: Das goldene Tor zum Leben (Goldmann-Arkana-Verlag)
5. Robin Karr-Morse & Merdetih S. Wiley: Sich krank fürchten (Junfermann-Verlag)
6. Alan Fogel: Selbstwahrnehmung und Embodiement (Schattauer-Verlag)

Das ist viel Holz, ohne Frage, aber gerade die ersten vier Bücher sind wahre Augenöffner!

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