Die 5 Wunden der Dualseelen – Julian

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© Sandra.pf / photocase.com

Wie man durch das Heilen der eigenen Seelenwunden seinen Dualseelen-Prozess positiv beeinflussen kann – darüber schreibt „Julian“, ein Autor, der im Netz derzeit recht beliebt ist. Natürlich ist die Dualseelentheorie, wie sie hier dargestellt wird, nicht bewiesen – aber viele spüren darin viel Wahres…

Von Julian

 

In letzter Zeit fragen sich immer mehr Menschen: Was genau ist der Dualseelenprozess und wie kann ich das Ganze lösen? Durchforstet man das Internet diesbezüglich, so findet man schlüssige aber auch sehr abgehobene Erklärungen. Meine Erfahrung ist, je bodenständiger der Ansatz, desto größer ist die Chance der Weiterentwicklung. Ja, die Verbindung, die Dualseelen teilen, ist nicht von dieser Welt. Dennoch liegen dem Prozess ganz irdische Lernaufgaben zugrunde, die die beiden Dualseelen meistern dürfen. Es geht darum, die Wunden, die wir einmal davon getragen haben, zu heilen. Dahingehend serviert einem die Dualseelenverbindung alles, was man braucht, um ganz zu werden, auf dem Silbertablett.

Wegweisendes Hintergrundwissen dazu liefert die „Seelenwunden-Theorie“ von Lise Bourbeau. Sie geht davon aus, dass jede Seele auf die Erde kommt, um an bestimmten Seelenwunden zu arbeiten. Ziel ist diese Verletzungen zu heilen und zu unserem wahren Selbst zurückzufinden. Dies ist keine leichte Aufgabe, es braucht schon eine wirklich reife Seele, um sich den Lernaufgaben zu stellen und diese tiefen Wunden zu heilen. Man kann es leicht erkennen, wenn man sich die Menschen anschaut. Fast alle tragen Masken und schaffen sich, zum Beispiel durch übermäßigen Konsum Ersatzbefriedigungen, um diese Schmerzen nicht fühlen zu müssen. Das Ego hat ein Eigenleben gebildet, mit dem Ziel, nie wieder die Schmerzen dieser Seelenwunden fühlen zu müssen. Nur die starken, reifen Seelen beginnen zu erkennen, dass es ein sinnloses Spiel ist, das das Ego mit uns spielt. Sie beginnen zu erwachen und fangen an, sich den Schmerzen zu stellen, die sich auf dem Weg zum wahren Selbst zeigen. Für die ganz mutigen Seelen hält das Schicksal dann ein ganz besonderes Geschenk bereit. Es sorgt dafür, dass die Seelen sich in der materiellen Welt selbst begegnen. Dieses Gegenstück nennt man Dualseele.

Zur kurzen Erklärung: Dualseelen ist im Ursprung eine Seele, die sich geteilt hat, um jede für sich Erfahrungen zu sammeln. Wenn sie bereit sind, so treffen sie sich in der materiellen Welt, um sich dabei zu unterstützen sich wieder an ihr wahres Selbst zu erinnern. Dabei ist einer der beiden eher ein Herzmensch, da er in seinem Leben vermehrt auf die weibliche Kraft geprägt wurde und der andere eher ein Verstandesmensch, der in seinem Leben die männliche Kraft gut ausprägen konnte. Ziel ist für beide, in sich ganz zu werden und die jeweils fehlenden Anteile in sich zu integrieren. Deswegen ist es so explosionsartig, wenn Dualseelen sich begegnen, denn sie spüren im anderen den Teil, der sie ganz machen würde. Ein unaufhaltbarer Prozess wird in Gang gesetzt. Eine Beziehung zwischen Dualseelen ist nur wirklich lebbar, wenn beide in sich ganz geworden sind. Es ist ein unermessliches Geschenk seine Dualseele zu treffen und ist für die Entwicklung der Seele von unglaublicher Tragweite. Sie ist der direkteste Spiegel für ungeheilte Wunden, den man hier auf Erden finden kann! Und genau das macht es eben so schwierig, denn die Dualseele hält den Finger auf die Seelenwunden und fordert uns auf diese zu heilen. Doch was hat es mit den Seelenwunden auf sich? Die bekannte Autorin Lise Bourbeau unterscheidet zwischen fünf Wunden, die eine Seele erleiden kann mit jeweils einer zugehörigen Maske, die wir tragen um die Wunde zu verstecken. Das faszinierende ist, dass es typische Wunden gibt, die der Herzmensch des Dualseelenpaars hat und wiederum charakteristische, die den Verstandesmenschen betreffen.

 

Die 5 Wunden im Überblick:

Wunden, an denen typischerweise der Herzmensch leidet:
Wunde der Ablehnung — Maske der Flucht
Wunde des Verlassenwerdens — Maske der Abhängigkeit

Wunden, an denen typischerweise der Verstandesmensch leidet:
Wunde des Vertrauensbruchs — Maske der Kontrolle
Wunde der Demütigung — Maske der Unterwürfigkeit
Wunde der Ungerechtigkeit — Maske der Starrheit

 

Die Seelenwunde der Ablehnung

Bei der Wunde der Ablehnung hat der Betroffene das Gefühl, in Frage gestellt zu werden, einfach nur in seinem Recht existieren zu dürfen. Dieser Schmerz ist so groß, dass er sich bald die Maske der Flucht zulegt. Er meidet sozusagen Situationen, in denen er womöglich abgelehnt werden könnte und entzieht sich ihnen, indem er aktiv flüchtet oder sich innerlich aus der Realität zieht zum Beispiel durch Träumen. Ein Mensch, der so eine Wunde hat, neigt dazu, seinen Platz nicht behaupten zu können und hat geringe oder keine Grenzen. Es passiert häufig, dass man mit anderen Menschen verschwimmt und oft Energie im Umgang mit diesen verliert. Viele Herzmenschen in der Dualseelen-Konstellation leiden unter dieser Wunde und sind so in der ungeklärten Phase „leichte Beute“ für den Verstandesmenschen. Er will die absolute Kontrolle haben, um sich nicht seinen Gefühlen stellen zu müssen. Heilt man die Wunde und lernt sich selbst anzunehmen, steht man fester in seinem Selbstwert und seinen Grenzen. Dies hat eine enorme Wirkung auf den Verstandesmenschen, der sich nun seinen Gefühlen stellen muss, weil er die Kontrolle verliert.

 

Die Seelenwunde des Verlassenwerdens

Bei dieser Seelenwunde hatte der Betroffene Erlebnisse, bei denen er sich alleine gelassen oder verlassen fühlte. Die Wunde ist so heftig, dass er sich die Maske des Abhängigen zugelegt hat, um die Wunde zu überdecken. Menschen, die an dieser Wunde leiden, neigen dazu sich von anderen abhängig zu machen und alles zu tun, um nicht alleine gelassen zu werden. Sie stimmen dem gegenüber vorschnell zu und zeigen nicht ihre Grenzen. Viele haben sogar nie wirklich gesunde Grenzen aufgebaut. Die Betroffenen verschwimmen auch hier oft mit dem Gegenüber und verlieren dadurch häufig Energie. Diese Wunde ist auch typisch für die Herzmenschen, die in der ungeklärten Dualseelen-Konstellation alles tun, nur um nicht von ihrer Dualseele verlassen zu werden. Sie erdulden oft schwere Demütigung bis hin zur Selbstaufgabe. Diese Begebenheit nutzt der Verstandesmensch aus, um die volle Kontrolle zu bekommen, da er ja solche Angst hat, sich seinen Gefühlen zu stellen. Heilt der Betroffene die Wunde des Verlassenwerdens, so kann er seine echten Grenzen und sein wahres Ich zeigen. Bei Dualseelen ist der Verstandesmensch aufgefordert, sich seinen Gefühlen zu stellen, denn er wird den Herzmenschen nicht mehr in eine Position bringen können, in der er die absolute Kontrolle hat.

 

Die Seelenwunde des Vertrauensbruchs

Hier hat der Betroffene Erfahrungen gemacht, bei denen er sich verraten oder im Stich gelassen gefühlt hat. Das passende Gegenstück zu Vertrauensbruch ist die Treue. Eine Person, die diese Wunde in sich trägt, legt sich die Maske des Kontrollierenden zu, um die Wunde nicht zu spüren. So ein Mensch lebt vor allem im Verstand. Er versucht alles, was er kann im Griff zu haben, vor allem die Gefühlswelt. Bei solchen Personen ist es schwer, seinen Platz zu behaupten, geschweige denn eine faire Diskussion zu führen. Man hat das Gefühl diese Personen haben eine regelrechte Schutzmauer aufgebaut. Bei Dualseelen würde man hier ganz klar den Verstandesmenschen einordnen. Er hat aufgrund dieser Wunde überfunktionale Mauern um seine Gefühlswelt aufgebaut. Die Wunde sitzt so tief, dass er sie freiwillig wahrscheinlich nie heilen würde. Es bedarf eines Menschen, der ihm so viel bedeutet, dass er auf sich auf Dauer nicht gegen die Gefühle stellen kann. Hier wird ganz deutlich, dass du als Herzmensch das Potenzial hast, den Verstandesmenschen zu heilen. Um das in Gang zu bringen, musst du ihm deine Grenzen zeigen können. Dann wird er gezwungen sich zu ändern. Davor muss er sich der Verletzung gar nicht stellen, denn er hat ja die Kontrolle.

 

Die Seelenwunde der Demütigung

Bei dieser Seelenwunde hat der Betroffene Dinge erlebt, bei denen er sich gedemütigt, erniedrigt oder bloßgestellt gefühlt hat. Als Schutz legt er sich bald die Maske des Unterwürfigen zu. Diese Menschen neigen auch dazu, alles kontrollieren zu wollen, um einer möglichen Demütigung zu entgehen. Er bemuttert andere, nicht unbedingt aus Liebe, sondern um sich wertvoll zu machen und auch hier die Kontrolle zu haben. Auch diese Wunde passt exakt auf den Verstandesmenschen der Dualseelenverbindung, denn bevor er eine mögliche Demütigung riskiert, versucht er lieber, sich und andere mit seinem Verstand unter Kontrolle zu haben. Er erlaubt sich nicht in die Gefühlswelt abzutauchen, dazu ist er zu sehr mit seinem Verstand beschäftigt.

 

Die Seelenwunde der Ungerechtigkeit

Hier war der Betroffene mit Erlebnissen konfrontiert, bei denen er sich zutiefst ungerecht behandelt gefühlt hat. Er hat das Gefühl nicht geachtet zu werden oder nicht das zu bekommen, was ihm zusteht. Als Maske legt er sich Starrheit zu. Zum Verständnis stellt man sich hier einfach das bockige Kind vor, das sich nicht fair behandelt fühlt. Es stampft auf den Boden, verschränkt die Arme und zieht die Mundwinkel nach unten. Es wird starr, lässt nicht mehr mit sich reden und kontrolliert seine Gefühle. Mit solchen Verhaltensmustern geht jemand durch sein Leben, wenn er diese Wunde in sich trägt. Immer wenn er auch nur ansatzweise mit den Schmerzen in Kontakt kommt, die er mit Ungerechtigkeit erlebt hat, fährt er sofort die Maske der Starrheit hoch und unterdrückt jegliches Gefühl. In der Dualseelenkonstellation ist hier auch ganz klar der Verstandesmensch einzuordnen, der darin gefangen ist und nur schwer selbst diese Wunde heilen kann. Hier bist du sein Retter, wenn du ihm deine Grenzen zeigen kannst. Denn er liebt dich so sehr, dass er sich der Wunde stellen wird, wenn er diese Grenze spürt.

 

Fazit

Dies war eine kurze Übersicht der fünf Seelenwunden. Ich hoffe, ich konnte dir etwas Klarheit verschaffen und dir zeigen, dass der Verstandesmensch keinesfalls der Bösewicht von euch ist, sondern lediglich andere Wunden davongetragen hat, die ihn starr, kontrolliert und gefühlskalt machen. Ihr steht euch innerlich gegenüber und eure beiden Egos stehen zum Kampf bereit, denn beide wollen sich vor den Schmerzen schützen. Deswegen funktioniert eine Dualseelen-Beziehung am Anfang so gut wie nie. Man sieht im anderen den Teil, der einen vollständig machen würde, das eigene Ich. Das ist so lichtvoll, dass für den Schatten (in Form der vorhandenen Seelenwunden) kein Platz ist. Da dieser Schatten aber nun mal da ist, kommt es zur Trennung, denn das Spannungsfeld der Egos wird zu groß. Es wird einem bei der Begegnung kurz das Paradies gezeigt, um dann einen unaufhaltbaren Prozess in Gang zu setzen, der einen auffordert, sich weiter zu entwickeln und meistens erst einmal nur ohne den anderen funktionieren kann. Dann bist du gefragt lieber Herzmensch. Du bist derjenige, der den Prozess vorangeht! Ihr seid energetisch so verbunden, dass dein Verstandesmensch dir, solange du noch keine Grenzen aufgebaut hast, Energie klauen kann (er macht das unbewusst). Diese Energie braucht er, um gegen seine Gefühle ankämpfen zu können. Du bist seine Tankstelle. Wenn du nun loslegst, deine Seelenwunden heilst und somit lernst, wahre Grenzen aufzubauen, kann sich dein Verstandesmensch keine Energie mehr klauen. Somit verliert er immer mehr die Kraft gegen die Gefühle ankämpfen zu können, bis sie ihn schließlich überrollen. Dann ist der Kreislauf durchbrochen, sein Herz siegt über den Verstand. Aber er braucht dich und deine mutige Entwicklung. Deswegen mach dich auf, heile dich… heile euch!!!

Julian

 

Julian: „Hallo, ich bin Julian. Mit meinen Texten möchte ich Menschen, die sich in ihrem Dualseelen-Prozess befinden, Mut machen. Ich möchte sie motivieren, die Lebensthemen zu heilen, die ihre Dualseele ihnen spiegelt. Meiner Erfahrung nach steckt in diesem Prozess ein enormes Wachstumspotenzial. Ich helfe Menschen dabei, es zu entdecken und freizulegen.“

http://dualseelen-zeit.de/

 

Hier finden Sie Bücher von Lise Bourbeau

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  21 Kommentare für “Die 5 Wunden der Dualseelen – Julian

  1. 10. Januar 2016 um 16:17

    Super, genau so habe ich es auch erlebt. Seine Dualseele zu finden ist wunderschön, aber wahrlich kein Zuckerschlecken – für beide nicht. Wer jedoch das hohe Potential erkennt und an der Weiterentwicklung interessiert ist, für den gibt es nichts Besseres mehr.
    Ich wünsche allen ganz viel Kraft und Liebe auf diesem Weg!
    ❤︎love&light☀︎
    Susanne

  2. Lisa
    10. Januar 2016 um 17:09

    bin mit meiner Dualseele wieder im Kontakt, möchte ihm sagen was ich fühle , ist das gut oder nicht, er wird sicher wieder eiskalt ablocken was soll ich tun.

    • 11. Januar 2016 um 00:28

      Hallo Lisa. Vor was hast du Angst? Dich zu blamieren. Ich hab es gewagt meiner ds ins Gesicht zu sagen wie ich für ihn empfinde. Es War sehr befreiend für mich. Und meiner Meinung nach braucht er genau das damit er Sich zurück ziehen kann zum weiterentwickeln. Wenn du davor Angst hast ist deine Verlustangst noch nicht geheilt. Geh ins vertrauen es ist alles richtig so wie es passiert. Liebe dich selbst. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Ganz liebe Grüße Birgit

      • Elias
        15. März 2016 um 18:25

        Ich stimme Birgit zu! Offenheit führt zwar vielleicht (wie in meinem Fall) zu einem kompletten Kontaktabbruch, aber ich musste es ihr einfach sagen. Bin ein seltenes männliches Herzensmensch-Exemplar mit einer weiblichen Gefühlsklärerin. Sie redet seit einem Jahr nicht mehr mit mir. Ich hoffe sie nutzt die Zeit!

    • Mantur
      12. Januar 2016 um 13:00

      Bleib einfach du selbst – und das aus tiefstem Herzen wenn du dich dafür entschieden hast –

  3. Hans
    10. Januar 2016 um 20:03

    Bei all den Betrachtungen, die es über Dualseelen gibt, verwundert mich schon, dass viel über Therapie geschrieben wird. Jeder Mensch bekommt Aufgaben gestellt, jeder Mensch kommt mit Verwundungen seiner Seele wohl mit einer großen Augabe auf die Welt. Aber findet man seine Dualseele geht es nicht nur um Lernaufgaben, Therapien oder Wunden, die geheilt werden müssen. Wenn eine Seele entschieden hat sich vor langer (der kurzer Zeit) zu trennen, getrennte Wege zu gehen und dann sich wiederfindet, liegt wohl ein tiefer Wunsch der beiden Teile der Seele vor, sich wieder gemeinsam auf den Weg zu begeben. Das dies überaus schwierig ist, dürfte jedem klar sein, da nur diese beide Menschen wirklich eine Spiegel und das „Gegenstück“ plötzlich vor sich haben. Tief einzudringen in dieses Mysterium bleibt den beiden Seelen überlassen und eine Therapie würde ja eine Krankheit oder ähnliches voraussetzen. Die hohe Verantwortung seine zweiten Seelenpartner nicht zu verletzen, sich außerhalb der Zeit zu finden und einen Weg zu gehen, kann nicht therapiert werden. In Büchern oder auch der Autor behaupten zwar, dass sie dies erlebt hätten aber in allen Büchern und Therapien, die angeboten werden, wird eins vergessen: das Mysterium der beiden Seelen zu akzeptieren, die wohl Informationen und Gefühle über Zeitalter tragen, die tief verwurzelt sind in der menschlichen Existenz und der Seele selbst. Gerade Therapeuten haben sicher erfahren, welche Fähkigkeit von Selbstreflexion und Vertrauen zum inneren Weg diesen Menschen eigen sind. Daher stimmt aus meiner Sicht in allen Büchern oder Beiträgen nur eins: Es ist unendlich schwierig und trotzdem so einmalig, die erleben zu dürfen. Die Gnade des Augenblicks kennen Dualseelen nur zu genau. Vielleicht sind diese Menschen auch der Schlüssel zu einem Denken und Fühlen, das heute noch gar nicht verstanden wird.

    • 10. Januar 2016 um 20:14

      Es gibt natürlich ganz verschiedene Sichtweisen auf dieses Thema. Gerne verweise ich auch auf Deinen sehr guten Artikel dazu, lieber Hans, der bei uns erschienen ist: Hans Ebert – Dualseelen und Seelengefährten

      Lieben Gruß
      Thomas

    • Corinne
      14. April 2016 um 16:29

      Hallo Hans

      ich erlebe das genau so, dass das Denken, handeln, fühlen heute noch gar nicht so richtig verstanden wird. ich kenne meine DS seit über 3 Jahren und wir haben eine Partnerschaft. Bin aber heute der Meinung, dass dies nur geht, weil wir beide, mal abgesehen von unseren DS Prozessen, eine Einstellung mitbringen, den Anderen bedingungslos zu lieben, zu akzeptieren und respektieren. Wenn ich (weibliche GK) mal wieder erwarte, dass er mein Retter spielt und ich im Freundeskreis erzähle, dann kommen sofort Sätze wie: aber er sollte doch…muss doch…bla bla bla…es macht dann wie keinen Sinn für mich, Anderen zu erklären, dass es im Endeffekt bei mir liegt, meine Wunde zu heilen. Diese Liebe wird noch nicht verstanden, es wird noch stark nach Schuld und Rettung im Partner gesucht bei vielen Beziehungen, die ich sehe.

  4. Petra Flöter
    10. Januar 2016 um 23:06

    ich bedanke mich für den tollen bericht er hat mir viel über mich und meine dualseele bewust gemacht wir befinden uns im prozess der trennung vielen dank

  5. Rahel
    11. Januar 2016 um 11:35

    Das alles stimmt nur zum Teil. ich glaube mein Dual und ich haben alle 5 Wunden, nur anders ausgeprägt. Je nachdem wie intensiv man diese ansieht, sie transformiert und annimmt um so schneller kann man heilen. Ich bin nun in der bedingungslosen Liebe. Er kann machen was er will, es gibt keinen Spiegel mehr für mich. Ich liebe und genieße, was auch kommt.

  6. Emi
    11. Januar 2016 um 15:42

    Ich bin meiner Dualseele einfach nur von Herzen dankbar, ohne unsere Trennung und den darauf folgenden Schmerz und tiefe Trauer und Sehnsucht nach ihm, hätte ich nie etwas über Seelenliebe usw erfahren.Wenn es am Anfang um ihn ging und seine Rückkehr zu mir geht es jetzt nach fast 2 Jahren um MICH und die Heilung meiner Wunden:-) Ich bin jetzt gefestigt, liebe und akzepiere mich so wie ich bin.Ich bin glücklich und möchte jetzt mein Glück mit jemandem teilen.Wäre ich mit ihm zusammen geblieben hätte ich mich spirituell nie weiterentwickelt. Als Herzmensch liess ich mich nur von meinen Gefühlen leiten und da ich keine Grenzen setzten konnte, aus Angst verlassen zu werden, bot ich dem Verstandesmenschen ein williges Opfer da.Vieles was ich mir damals von ihm gefallen liess würde ich jetzt nie zulassen.Ich bin jetzt GANZ und nicht mehr bedürftig. Ob er jetzt nachzieht und sich seinen Gefühlen stellt ist mir mittlerweile egal.Ich möchte keine Energie mehr mit sowas verschwenden. Falls er sich doch noch bei mir meldet und diese Liebe leben möchte, werden wir uns auf Augenhöhe begegnen.

  7. Luna
    14. Januar 2016 um 18:04

    Ich bin überwältigt.
    Als würde man mich und meinen Partner beschreiben wir haben uns nie getrennt weil er immer weiter gekämpft hat egal wie schwer es war. Wir haben beide viel gekämpft es war eine sehr sehr harte Zeit aber jetzt wo alles überstanden ist ist es das Paradies auf erden !
    Ich musste weinen weil ich so berührt war von dem Artikel weil es mich einfach total betätigt hat

  8. Wiebke
    18. Januar 2016 um 12:29

    Was ich sehr schade finde bei vielen Auseinandersetzungen mit diessem Thema ist: Es wird meistens davon gesprochen, dass es sich bei den inkarnierten Dualseele-Anteilen konkret um einen Mann und eine Frau handelt. Es geht jedoch vielmehr um eine männliche und weibliche Ausprägung, die einen Menschen ausmacht. Yin und Yang. Beide Pole sind in jedem Wesen enthalten. So kann auch ein Mann eher ein Herzmensch sein und damit vorrangig weibliche Impulse in sich tragen wie eine Frau mehr männliche. Als Seele sind wir androgyn, nur im menschlichen Körper inkarniert gibt es geschlechtliche Unterschiedlichkeit. Ich finde es sehr wichtig, dies zu bedenken.

    Auch geht es meines Erachtens nicht darum, dass sich die letztliche Vereinigung in einer sexuellen Partnerschaft manifestiert. Bei dieser Vorstellung greift nur die Anhaftung an der Form menschlicher Körper und gegegeschechtliche Liebe als die vermeintlich vollendetste. Bedingungslose Liebe als Urzustand des Seins hat jedoch nichts mit der Liebe gemein, was Mensch allgemeinhin darunter versteht. Und eben genau um das Transzendieren in den energetischen „Zustand“, für den wir Menschen den Begriff bedingunglose Liebe verwenden, geht es im Besonderen beim Entfaltungsprozess der Dualseele… und darüber hinaus jeder Seele. Beim Aufeinandertreffen der beiden Dualseelenanteile ist nur die Reibung intensiver und somit der mögliche Entwicklungsschub größer, sonst nichts.

    Ich vermute, dass die Anhaftung an Mann und Frau als Paar auch bei dieser Thematik so rigide besteht, weil immer noch vorwiegend eine Abneigung gegen gleichgeschlechtliche, auch sexuelle Liebe besteht. Aus der Angst heraus, die eigene bisexuelle Veranlagung in sich zu erkennen und sich damit aelbst bedingunglos lieben zu können. Die nach wie vor vorherrschende gesellschaftliche Haltung, ein gleichgeschlechtlich liebender Mensch sei nicht „normal“ als kollektive Angst, zu seinem wahren Selbst zu stehen, macht es Menschen schwer, genau das zu tun. Und findet sich eben auch in der Hervorhebung von Mann und Frau als „Dualseelenpaar“ wieder. Ein wichtiger Entwicklungsschritt ist, sich von diesen Zuordnungen und aufgestellten Normen zu befreien.

    Ich zum Beispiel erlebe die Begegnung mit dem zweiten Anteil der Dualseele, der in diesem Leben auch als Frau inkarniert ist. Es gibt dieses sichere Gefühl in mir, dass es so ist. Diese Liebe, die ich wahrnehme, hat keine sexuelle Komponente. Und ich bin, was die menschlich verstandene Liebe betrifft, sehr offen. Lebe meine aktuelle langjährige Partnerschaft als Frau mit einer Frau. Bei dem von mir wahrgenommenen zweiten Anteil der Dualseele handelt es sich um eine andere.

    In Momenten von Unsicherheit, wenn in mir die Sehnsucht nach Klarheit mal wieder präsenter wird und ich mein Vertrauen in meine Wahrnehmung mal wieder verliere, suche ich z. Bsp. auch in veröffentlichten Texten nach Rückversicherung. Weil jedoch die meisten beide Teile gegensätzlichen Geschlechtern zuordnen, muss ich solche Texte sehr von derartiger Zuordnung befreien, um mich/uns darin wieder finden zu können.
    Daher spreche ich an dieser Stelle meine Bitte aus, die Thematik Dualseele von der Geschlechtlichkeit zu trennen und uns als geschlechtslose Energiewesen zu betrachten.

  9. Lindi
    20. März 2016 um 08:48

    Hallo Wiebke!*
    Dein Beitrag ist fantastisch! (Habe das leider erst jetzt gelesen).
    Ich möchte diese Sichtweise, noch um eine weitere Komponente ausdehnen.
    Dieses Thema kann man jetzt schon in den KINDERSEELEN wahrnehmen.
    Sie kommen heute als starke Persönlichkeiten, um ihren Eltern zu helfen.
    Gott bewahre sie vor „Ritalin“ und anderen „Psychodramen“, die sich abspielen, wenn dies unerkannt bleibt.
    „WO WISSEN UND WEISHEIT VERSAGT, BLEIBT NUR DIE LIEBE!“ *♡* (B.Pascal)
    Wer nichts erwartet, kann auch nicht enttäuscht werden! Die „bedingungungslose“ Liebe macht dies möglich. „Werdet wie die Kinder“… Eure LIN*♡*

  10. tone
    20. Juni 2016 um 10:20

    Liebe Dualseelen im Julian-Forum, lieber Julian, habt Dank fuer Eue Beitraege. Um mich herum haben sich mehrere Herzmenschen – in diesem Fall Freundinnen – versammelt. Die einzige ohne Kontakt seit 2 Jahren bin ich. Eine harte Zeit. Ich war ernsthaft erkrankt vor Schmerz bzw. Widerstand. Eine Herzmenschfreundin ist im Kontakt und nun auch IM Kontakt krank geworden. Ihr Dual testet u triggert unermuedlich. Es ist fast schon Zwanghaft, so kommt es uns vor. Ich selbst sehe u erlebe, welch riesige Aufgabe wir uns da auferlegen. Will ich fuer mich das noch? will ich eine zweite Chance, obgleich ich dieses Leid der Freundin im Kontakt miterlebe?????! ich fuerchte, JA. Aber erst, wenn die Zeit wirklich reif ist u ich absolut in meiner Staerke u Selbstliebe angekommen bin!!! wir erleben hier Dinge u Gemeinsamkeiten – auch in der Wortwahl – des jeweiligen maennlichen Duals. Das ist schon fast unheimlich. Wir sind tatsaechlich irgendwie vernetzt…. nun aber zu meiner Frage: Wie gehen wir mit dem wohlmeinenden Umfeld, sprich Kinder um? die sind traumatisiert durch Trennung, Scheidung etc. Die spueren da was, naehern sich an. Dann kommt der Rueckzug des Duals. Bleibt man im Kontakt? Die Kinder werden doch immer irritierter? ich finde das bedenklich. Sehr bedenklich. Eine grosse Verantwortung. Wer hat Rat? alles liebe und Schutz und Fuehrung GOTTES fuer Euch alle!!!

    • Vicky
      28. Juni 2016 um 13:23

      Hallo Tone. Auch ich hab den Trennungsschmerz zu den Kindern des DS Partners als sehr schlimm erlebt. Ich selbst habe leider keine und ich habe so ein inniges Gefühl zu den Kindern (unbewusst) und sie zu mir aufgebaut innerhalb ein paar Monaten. Es ist ein Gefühl als wäre ich mit seiner Ursprungsfamile verwandt, seine Kinder auch iwie mit mir verbunden. Jedenfalls war ich wegen der DS Trennung traurig und vermisste genauso seine Kinder. Ich konnte es manchmal spüren dass sie nach mir fragen ( er schrieb mir kurz nach dem Gefühl eine email und ließ mir einen lieben Gruß seiner Tochter ausrichten) deshalb konnte ich mein Gefühl mit den Kindern im nachhinein verknüpfen. Nachdem mir bewusst war, dass es hier auch eine Verbindungsebene gibt, sprach ich in Gedanken zu ihnen, beruhigte sie und ließ sie wissen wie sehr ich sie immer noch lieb habe. Ich muss sagen, dass ich damit klar komme und ich das Gefühl habe, die Tochter konnte es gut aufnehmen und spürt dass ich immer da bin…wenn auch nicht körperlich. Wenn die DS Theorie stimmt, werden wir uns aber in diesem Leben wieder sehen und finden. Bis dahin müssen wir Herzensmenschen eine alternative Kommunikation zu/ mit den Kindern finden um ihnen Vertrauen zu vermitteln anstatt weitere Trennungsängste. Alles Liebe!

  11. Klaus P.K
    25. Oktober 2016 um 19:47

    “OHNE Ziel glaubt d. Gehende an die Schritte, kommt mit jedem Schritt ans Ziel..“ +Sprichwort der Fulpe, Westsahara

    PS. täglich·stündlich·pausenlos*in diesem Moment*

    Das ist die KUNST …

  12. Petra
    7. Dezember 2016 um 19:24

    Hallo,
    meine Dualseele und ich haben es nicht leicht da ich schon lange verheiratet und absolut treu bin und er seit Jahren Single ist.
    Wir vertrauen uns von Anfang an.
    Es gibt immer wieder wunderschöne unbeschreibliche Glücksmomente und genauso extrem schreckliche Zeiten. Aber durch unsere bedingungslose Liebe und das tiefe Vertrauen können wir beide heilen ohne uns zu trennen oder gar zu verletzen. Ich bin sehr dankbar eure Erfahrungen lesen zu dürfen und wünsche allen viel Kraft und Energie.

  13. Nils
    25. März 2017 um 18:12

    Hallo,
    Ich bin (evtl. überraschenderweise) als Mann der Herzmensch in unserer Dualseele. Ich habe meine eigenen Seelenwunden schon sehr ordentlich selbst geheilt und meine wahren Grenzen zeigen sich immer deutlicher. Ich würde also sagen, dass ich gut präpariert bin für den nächsten Schritt.

    Nun zur Frage, ich weiß, dass meine Dualseele, der Verstandsmensch, dass sie ebenso an sich selbst arbeitet. Ich glaube allerdings auch, dass ich als Herzmensch ihren Heilungsprozess erleichtern kann, da es bereits einige Situationen gab, in der ich ihr wahre Grenzen aufzeigen konnte.

    Meine Frage ist: Kann/soll ich mich ihr nun wieder nähern, nachdem ich nun schon seit längerer Zeit lediglich auf mich selbst geachtet habe? ODER ist dies eher nicht ratsam, da sie sich zur Zeit in der Selbstheilung befindet und ihren Weg von sich aus zu mir finden wird?

  14. Elena
    30. März 2017 um 12:52

    Hallo,
    ich würde auch mal sehr gerne das Thema loswerden, da ich des schon seit 11 Jahren mit mir rumtrage!!!!
    Als ich meine DS kennenlernte, war ich 16 und er 49 Jahre alt!!!! Er war verheiratet, also war ich nur seine heimliche Affäre! 5 Jahre lang hat er mich versteckt!!! Ich habe mich ganz für ihn aufgegeben! Als dann 2010 unser gemeinsamer Sohn auf die Welt kam, hat er endgültig den Kontakt zu uns beiden abgebrochen!!! Er wollte das Kind nicht mal und hat mir sogar gedroht, wenn ich jemals mit jemanden darüber rede!!!! Er hatte mich total unter seiner Kontrolle! Jetzt (bald 7 Jahre später) hab ich mir mal ans Herz gefasst und schreibe hier!!!! Ich muss echt gestehen, dass meine Angst vor ihm, mir den Weg zu mir selbst versperrt…….. Es ist unglaublich, wie sehr er noch Kontrolle über mich hat!!!!!

    Würde mich über jeden Rat freuen!!!!

    Vielen Dank fürs Lesen!!!!

  15. 18. April 2017 um 21:08

    Ich erkenne mich sehr genau…ich als der Herzensmensch von uns beiden. Diese Beschreibung trifft genau mitten ins Herz. Während diesem ganzen Prozess, der bei mir genau 10 Jahre dauerte, hatte ich oft das Gefühl zu zerbrechen…der Schmerz war so gross, es fühlte sich an, als ob ich Auseinanderfallen würde. Und da war sie immer wieder, diese unermüdliche Kraft in mir… heute bin ich glücklich, voller Dankbarkeit dass ich mich diesem grossen Lernprozess hingegeben habe und in der Tiefe die Heilung geschah. Ich nenne es Meinen gesunden Eigenliebeweg.

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