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MYSTICA Artikel Indische Tempel und menschlicher Körper – Frank Timmermann

Indische Tempel und menschlicher Körper – Frank Timmermann

von Thomas

Timmermann_Tempel_MYSTICA_1Die jahrtausende alte indische Weisheitslehre ist die Mutter allen spirituellen Denkens unserer Tage. So nimmt es nicht Wunder, dass auch vedische Tempel interessantes „Wissen in Stein“ beinhalten. Der Autor beschäftigte sich lange mit diesen Themen und enthüllt für uns die verborgenen Parallelen zwischen Tempelaufbau und menschlichem Körper.

Von Frank Timmermann

 

Seit meinem ersten Besuch in Indien im Jahre 1996 machte ich mir über die wahre Bedeutung der indischen Tempel meine Gedanken. Die Frage, die mich seit dieser Zeit bewegte und nicht mehr los lies war: „Was war der Grund für die Erbauung dieser Tempel und was haben sich die Erbauer gedacht, als sie jene Architektur geschaffen haben, die einer immer wieder kehrenden und logischen Anordnung von Kammern, Gängen, Flächen, Toren, Symbolen, Statuen und Zeichen unterliegt und sich in vielen Tempel Indiens wiederfindet?“.

Immerhin sind viele dieser Tempel mehrere tausende Jahre alt, und ich konnte mir seit dem ersten Kontakt mit einem dieser kunstvoll geschaffenen Bauwerke einfach nicht vorstellen, dass man diese wundervollen Kraftorte nur als Treffpunkte geschaffen hatte, um Menschen in allen Zeiten die Möglichkeit zu geben, um Opfergaben zu bringen, zu meditieren, sich energetisch aufzutanken, zu feiern oder um den zahlreichen, aus Granit geformten Gottheiten zu huldigen und um sie zu verehren. Mir war aus irgendeinem Grunde klar, dass hinter all dem noch eine tiefere Bedeutung existieren musste, die weit über die Bedeutung hinausgeht, die uns im Allgemeinen bekannt ist.

Bei einem Besuch einer besonders energetisierenden Tempelanlage im August 2014 wurde mir die wahre Bedeutung jener faszinierenden Bauwerke endlich klar. Wie im Jahre 1996, so standen uns auch dieses Mal wieder zahlreiche Tempelbesuche bevor, an denen wir unsere Pujas (Opfergaben) machen sollten, wie es uns in unseren Palmblättern vorgelesen wurde. Und bereits beim Betreten des ersten Tempels war es wieder dieses selten empfundene tiefe Gefühl des Friedens und der Geborgenheit, das einen überwältigt, wenn man sich innerlich dafür öffnet. Nicht vergleichbar mit der Kälte und Dunkelheit, die uns hierzulande in den Kirchen begegnet.

Das Betreten der inneren Kammern der Tempel versetzt noch tiefer ins Erstaunen, zumal ich nun das erste Mal die Gelegenheit bekam, ein mehrere tausende Jahre altes Heiligtum betreten zu dürfen, das für Nicht-Hindus normalerweise nicht zugänglich ist. So wurde ich erneut im Innersten der Anlage von einer noch stärker pulsierenden oder vibrierenden Energie oder Schwingung überrascht, die auf eine Art unsere Körper und unsere Seele berührte und in uns ein regelrechtes Kribbeln entstehen ließ und ganz offensichtlich von der göttlichen Quelle oder Statue auszugehen schien, von der Mutter Agilandeswar nach der auch diese Tempelanlage benannt ist. Mutter Agilandeswar – siehe das Bild links oben – repräsentiert  Gott in einer bestimmten, weiblichen Form und wird im Hinduismus wie eine Mutter abgöttisch verehrt. So ist es kein Wunder, dass viele Hindus sich gerne in ihrer Nähe aufhalten und diesen Tempel gerade Freitags in großer Zahl besuchen.

Es war ein Fest für unsere Augen und unsere Seelen, sich im Innersten der Tempelanlage aufhalten zu dürfen. So war der heiligste Schrein, den wir nur durch die Erlaubnis unsere Swamis betreten durften, umgeben von einer Art schwarzem, seidenmattem Granit, der auf wundervolle Art verziert war und Formen und Intarsien aufzeigte, die eine Fertigungsqualität in den Details und Kanten aufwies, wie sie, wenn überhaupt, höchstens von unseren heutigen Technologien erreicht werden könnte. Es fehlten einem sprichwörtlich die Worte, wenn man direkt davor stand und sah, was vor tausenden von Jahren auf scheinbar unerklärliche Weise entstand. Denn diese Fertigungsqualität muss man gesehen haben. Nach Rückfrage meines Swamis meinte er, es sei ein Werk der Rishis gewesen. Niemand anderes hätte so etwas erschaffen können. Wundervoll und Wundersam zugleich.

Doch woher kam diese Energie, die nicht nur mich so sehr emotional packte und sicherlich auch der Grund dafür ist, warum so viele Menschen diesen Tempel so oft aufsuchen? Offensichtlich schien diese Energie von einem sog. „Wasserlingam“ auszugehen, der sich unterhalb des Tempels befand. Diese Kraftquelle stellte einen energetischen Punkt dar, an dem durch einen göttlichen Schöpfungsakt Wasser unmittelbar materialisiert wird und immerwährend vorhanden ist. Es fühlte sich an, als würde man in Nähe dieser Quelle von einer höheren Macht liebevoll durchströmt.

Es ist bestimmt kein Zufall, dass die Erbauer die Gottheit Mutter Agilandeswar exakt an der Stelle des Tempels positioniert haben, die den Übergang zwischen der geistigen und materiellen Welt, genannt „Vimana“, im heiligsten Bereich des Tempel symbolisiert. Vimana ist der Ort in den Tempeln, wo die Seele den Übergang zum Göttlichen findet.

All diese Fakten, sowie die Architektur selbst, bestätigten meinen Verdacht, dass es sich an jenem Ort und durch diese dreimal täglich stattfindenden Opfergaben, um eine ganz besondere Bedeutung handeln müsse. So bekam ich immer mehr das Gefühl, auch geistig mit den Erbauern in Kontakt zu kommen, die nicht nur mir, sondern uns allen, eine sehr wichtige und ernstzunehmende, geistige Botschaft hinterlassen haben. So fing ich an mich geistig von Agasthiya führen zu lassen, um den Tempel weiterhin in Bezug auf seine wahre Bedeutung hin zu erforschen und wahrnehmen zu können. Agasthiya ist einer der 18 bedeutendsten Rishis Indiens, dem wir u.a. das bekannte Ayurveda und vieles mehr zu verdanken haben. Er ist gleichzusetzen mit Rishis wie Patanjali, Bogar, Thirumula, und vielen weiteren. Agasthiya übermittelte Babaji das Kriya-Yoga. Babaji übermittelte sein Wissen an Lahiri Mahasaya. Er wiederum lehrte Sri Yukteswar, dessen bekanntester Schüler Yogananda Paramahansa war.

Ich begann also mit einem geöffneten Herzen und allen Antennen auf Empfang gestellt, alles zu hinterfragen, was ich zu sehen bekam, ohne dabei groß oder unangenehm auffallen zu wollen. So „hörte“ ich genau hin, was diese vielen Objekte (Gopuram, Prakarem, Dwajasthambam, Bali Peetham, Nandhi, Mandapam, Vimana), die sich in jedem Tempel befinden mir sagen wollten, welche Bedeutung sie haben. Relativ schnell fiel mir auf, dass sie alle auf einer unsichtbaren geraden Linie angeordnet waren, die am Eingang des Tempels (Gopuram = Fuß des Menschen) begann und bei der heiligsten Gottheit (Vimana = Kopf des Menschen), in diesem Fall bei Mutter Agilandeswar, endete.

Dieses Prinzip konnte ich im Laufe der Besuche weiterer Tempel immer wieder nachvollziehen, selbst dann, wenn diese Symbole nicht immer so akkurat angeordnet waren wie in dieser Tempelanlage. Doch in fast allen Tempeln sind diese Zeichen annähernd zu 100 % identisch und geradlinig ausgerichtet. Also, schien es sich hier doch um ein architektonisches Grund-Konzept zu handeln, das sich in jedem Tempel wiederholt. Doch aus welchem Grund, und um was für eine Architektur handelte es sich überhaupt? Warum waren all diese Symbole in einer Linie aufgereiht und was wollten sie uns aufzeigen?

Eine der oben erwähnten Hauptpujas zu Ehren von Mutter Agilandeswar, an der ich teilnehmen durfte, warf zudem weitere Fragen auf, ließen aber das Bild auch schlüssiger werden. Bei dieser Puja wird die Statue von Mutter Agilandeswar mit 9 verschiedenen Flüssigkeiten bestehend aus verschiedenen Ölen, Milch, Wasser und einer unbekannten Flüssigkeit gereinigt, die ihr zum Schluss eine goldene Anmutung verlieh. Dieser Mix aus den einzelnen Flüssigkeiten wird dann über einen sich seitlich befindlichen Abfluss nach außen abgeleitet, sprich aus der göttlichen Kammer hinausgeleitet.

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Abbildung rechts: Abfluss-Stutzen aus dem Heiligen Schrein „Vimana“. Zu sehen ist der Abfluss der die „Toxischen“ Reinigungsflüssigkeiten nach Außen ableitet, was symbolisch auf die Reinhaltung unseres Körpers und Geistes hindeuten soll. Es scheint, als würde ein aus der Wand blickender Dämon alles Toxische aus unserem Heiligtum ausspeien. Auch schön zu sehen die Filigranität der bereits erwähnten Baukunst, die jedoch auf dem Foto nicht so gut zur Geltung kommt. Wenn man mit dem Finger über die Oberflächen fährt, fühlt es sich so an, als würden man über einen glatten Tisch gleiten.

 

 

 

Diese Abflüsse konnte ich auch in anderen Tempeln erkennen, als z. B. im Brihadeshware Temple in Thanjavore reine Ziegenmilch nach Außen abgeleitet wurde, die zur Reinigung von Shiva in Form eines Shiva-Lingams, im Innersten Heiligtum auch dieses Tempels (Vimana) verwendet wurde.

Nach dem Vorgang der Reinigung wurde Mutter Agilandeswar in feinste Stoffe gekleidet und mit Schmuck und Blumen geschmückt und mit höchsten Mantren von den allerhöchsten Priestern gepriesen, um von ihr einen heiligen Segen zu erhalten.

Um das Rätsel letztendlich zu lösen, bat mir die materielle Betrachtung vs. der geistigen Betrachtung unglaublich viele Vorteile, um diese Wahrheit zu erkennen. Was allein diese Puja von Mutter Agilandeswar betrifft, deutet dieser Vorgang symbolisch auf einen Reinigungsprozeß hin, der aufzeigen soll, dass der Mensch sich geistig und materiell rein halten soll, in dem er das Toxische was ihn auf all seinen Ebenen geistig, kausal, astral und materiell, in Form von niederen Gedanken, niederen Eigenschaften, niederen Muster, schlechter Gefühle, Ängste, Hass, Neid, Gier, Unwissenheit, als auch alles an niederer grob- und feinstofflicher Nahrung, sowie jegliche Form niederer Informationen, die er über seine 9 Öffnungen (auch die 5 Sinne) in sich aufnehmen kann, tunlichst durch ein Bewusstwerden dessen, aus sich herausleitet soll bzw. erst gar nicht in sich eindringen lässt, um sich seiner innewohnenden Göttlichkeit überhaupt bewusst werden zu können. Ja, um sich überhaupt an das wahre Sein des Menschen erinnern zu können und um letztendlich ein vollkommener Mensch werden zu können. Unter 9 Körperöffnungen befinden sich jeweils 2 Augen, 2 Ohren, 2 Nasenlöchern, Mund, Anus und die Harnöffnung, über die wir uns unbewusst verunreinigen können. All diese Öffnungen sind mit unseren Sinnen bzw. den Sinnesorganen verbunden, die wiederum auf unser gesamtes Sensorium, das Karma und unsere Seele eine enorm weitreichende Wirkung haben.

Somit deuten diese Tempelanlagen ganz konkret auf einen anderen Tempel hin, was mich restlos ins Erstaunen versetzte.

Fakt ist als, dass die Architektur der Tempelanlagen bzw. die Anordnung der Höfe, Räume, Symbole in den Tempeln Indiens eindeutig auf die Architektur bzw. den Aufbau eines liegenden oder sitzenden Menschen hindeuten! (siehe unsere Abbildung)

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Sie zeigen auf, wie ein Mensch aufgebaut ist, wo seine Chakren sind, das er das Niedere, was ihn von seiner eigenen Göttlichkeit abhält, opfern soll und sie zeigen mit Vimana den Bereich des Kopfes das wiederum das Bewusstsein darstellen soll, auch den Ort der Seele, die es dem Mensch ermöglicht, sich mit dem Universum oder der Allmacht „bewusst“ verbinden zu können. Vimana symbolisiert den Ort des 3. Auges, unseres höchsten Sinnes.
Indische Tempel symbolisieren demnach nichts anderes als einen menschlichen Körper, der auf dem Boden liegt oder sitzt. Spätere Recherchen nach meiner Rückkehr aus Indien bestätigten meine Erkenntnis, dass es sich tatsächlich um die Architektur eines menschlichen Körpers handelt.
Somit steht fest, dass die Erbauer der Tempel uns die Wahrheit über das Sein unseres wahren Wesens in dieser Symbolik hinterlassen haben.

Somit bestehen keine Zweifel, dass es im Leben hauptsächlich darum gehen sollte – noch bevor wir uns den Aufgaben des Lebens stellen – sich das hohe Geistige Wissen anzueignen, dass unserem wahren Kern entspricht und das uns schon immer von den Botschaftern wie Jesus, Buddha und anderen Botschaftern Gottes auf Erden über verschiedene Wege und eben diese Symbole hinterlassen wurde.

Für viele dürfte dies eine vermutlich bittere Wahrheit sein, dass man Gott in keinem Tempel auf der Welt finden kann, außer in seinem eigenen Körper selbst. Vielleicht sind diese alten Tempel einige der wenigen Formen, welche die Materie hervorgebracht hat, die wirklich Sinn machen, da sie in ihrer Symbolik auf den Menschen und seine wahre Göttlichkeit hinweisen und nicht wie alles andere, das wir an Materie kennen, uns eher von unserer wahren göttlichen Persönlichkeit, wegführen. Schade nur, dass dies in Vergessenheit geraten ist und in unserer Zeit nicht mehr übermittelt wird!

Bilder und Artikel von Frank Timmermann

 

 

TimmermannBuchImpressionen zum Kapitel 9.3 aus dem Buch:
„MAKE IT HAPPEN! Der Ausweg aus der Unwissenheit zu Göttlichen Gedanken und Verhaltensmustern“, ISBN-978-3-945833-35-3

Hier können Sie das Buch bestellen.

 

 

 

 

 

Über Frank Timmermann:
Der Autor ist seit über 20 Jahren in der IT-Branche tätig. Beinahe zeitgleich begann seine spannende Suche nach der Antwort auf die Fragen: Was ist der Grund für unsere Widergeburten? Wer sind wir wirklich? Wo kommen wir her und wo gehen wir eines Tages hin? Durch Aneignung und Anwendung eines seit langem verborgen geglaubten Wissens, sowie der Nutzung der vedischen Meditation, gelang es dem Autor geistig in diese, uns unter normalen Umständen verborgene Welt einzudringen, um dort jene Antworten auf all seine Fragen zu erhalten. Sein Motto lautet: „Mit dem Kopf im Himmel und mit den Beinen auf dem Boden“, um so dem Alltag friedlich und liebevoll entgegenwirken zu können. Das Buch ist auf selbe Art entstanden und erhebt den Anspruch, vielen Suchenden einen zielführenden Weg aus der Vernetzung der Dunkelheit aufzuzeigen.
www.frank-timmermann.com

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4 Kommentare

Anna 20. Januar 2016 - 22:57

Hallo, toller Artikel. So habe ich diese wundervollen Tempelanlagen noch nicht betrachtet. Auch ich habe im Meenakshi Tempel starke Energien verspürt. Leider durfte ich nicht in das ‚Herz‘ des Tempels der ja nur für Hindus zugänglich ist. Ja, alles befindet sich in unserem inneren und wartet darauf nach außen getragen zu werden. Vielen Dank für diesen Artikel!
Anna

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Frank Timmermann 21. Januar 2016 - 16:38

Hallo Anna,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir hatten wirklich Glück, denn wir hatten einen sehr einflussreichen Swami und Leser an unserer Seite, für den es keine Grenzen gab. Durch ihn durfen wir in mehreren Tempeln bis in das Heiligste vordringen, damit wir unsere Pujas machen konnten, die uns in vorherigen Palmblatt-Lesungen als Aufgaben aufgetragen wurden. Auch durften wir mit einigen hohen Priestern gemeinsam Speisen, nachdem sie mit ihren langen Pujas fertig wahren. Es war faszinierend, mitten in den Tempeln, völlig allein die letzten Minuten vor der Schliessung in den Abendstunden zu erleben. Einmal waren wir in einem Shiva-Tempel, der tief in die Erde hineingebaut wurde. Draussen war es schon stockdunkel und plötzlich gingen innen die Lichter aus. Es hab nur noch eine Lichtquelle. Dieses Licht kam von der Shiva-Figur, die etwa 200 Meter von uns entfernt war. Sie trug um Ihr Haupt einen großen, runden goldfarbenen Reflektor, der das Licht einer – wirklich nur einer einzigen Kerze – hundertfach wiederspiegelte. Wir durften uns vor Ihr platzieren und meditieren. Ein wundervolles Erlebnis in unvorstellbarer Ruhe, durchdrungen von leicht gehauchten Mantren, die unser Swami zu besten gab. Villeicht werde ich in Zukunft auch solche Meditationsabende anbieten. Muss mal schauen.

Doch bei den Tempeln handelt es sich um eine Symbolik, die auf unser eigentliches Heiligtum, was sich in uns befindet, aufmerksam machen möchte. Den Ort, den wir Nicht-Hindus in den Tempeln nicht betreten dürfen symbolisiert paradoxer Weise das Heiligtum in uns. Es ist die Schnittstelle zwischen uns und der Allmacht. Es ist der Ort, an dem wir unseren Körper zurücklassen und durch tiefe Meditation im Zustand des Samadhi mit unserem Vater in Verbindung kommen können. Es ist der Ort andem wir mit dem göttlichen Licht in Berührung kommen und alles über uns und die Welt erfahren können. Es ist der Übergang in unsere wahre Heimat. Dies erfahren zu können, ist nur eine Frage des Bewusstseins. Je mehr wir unser Bewusstsein erhöhen, je reiner wir werden, desto höher werden wir uns geistig bzw. bewusstseinstechnisch „vernetzen“ können. Das Schöne ist, das wir – einmal diesen Zugang erlangt – zu jeder Zeit und an jedem Ort so oft wir möchten, dort hingehen können. Auch fernab aller wundervollen indischen Tempel.

Herzliche Grüße
Frank Timmermann

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maya gerber 21. Januar 2016 - 09:50

lieber frank
ich fühle mich immer sehr wohl in den tempeln südindiens ( besonders im tempel in tiruvanamalay)!!
wenn ich an indien denke, kommen immer zuerst bilder vom tempel . Spannender bericht – ich werde
mir das buch bestellen! Ich hoffe, es ist auch in der schweiz über den buchhandel erhältlich.
namaste
maya

Reply
Frank Timmermann 21. Januar 2016 - 15:53

Liebe maya,
vielen Dank für Deine Antwort. Das Buch sollte auch in der Schweiz erhätlich sein.
Ein guter Bekannter von mir, der in Zurüch lebt, hat es sich schon mal bestellt.
Es wartet viel spannendes auf Dich und ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen!
Herzliche Grüße,
Frank Timmermann

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