Heilmagnetismus: Die Kraft in DIR – Johanna Arnold

von Thomas

ArnoldBild1Ist Geistheilung, also die energetische Heilung durch Handauflegen oder Gebete, eine FĂ€higkeit, die nur wenige haben? Oder ist im Grunde das Potenzial dazu in jedem von uns angelegt? Die Autorin und Heilerin Johanna Arnold ist davon ĂŒberzeugt. In ihrem Artikel blickt sie zurĂŒck in die Geschichte und zeigt, dass diese Art der Heilung zu allen Zeiten bekannt war.

von Johanna Arnold

Seine königliche Hoheit Prinz Charles hielt am 23. Mai 2006 anlĂ€sslich der Welt-Gesundheits-Konferenz in Genf einen bemerkenswerten Vortrag. Darin stellt er unter anderem fest: „Ich glaube (
) dass es nun eine ungeheuer dringende Notwendigkeit ist, das fragile, aber lebendige Gleichgewicht zwischen Menschheit und Natur wieder herzustellen durch eine ganzheitliche AnnĂ€herung zwischen dem besten Wissen des Alten und dem Wissen des Modernen. Ich bin ĂŒberzeugt, dass dies von außerordentlich entscheidender Bedeutung fĂŒr die Gesundheit der Allgemeinheit in allen LĂ€ndern ist.“

Prinz Charles setzt sich seit vielen Jahren fĂŒr die Integration alternativer und ĂŒberlieferter Heilweisen ein und appelliert mit Eindringlichkeit, dass diese Vorgehensweise zu einem betrĂ€chtlichen Teil dazu beitragen wĂŒrde, die allgemeinen Kosten im Gesundheitswesen zu reduzieren, denn „gemĂ€ĂŸ WHO sterben jĂ€hrlich 58 Millionen Menschen weltweit, eine erschĂŒtternde Anzahl von 35 Millionen durch chronische Krankheiten!

Alternative Heilmethoden, heute als KomplementĂ€rmedizin tituliert (komplementĂ€r, also ergĂ€nzend zu den Methoden der Schulmedizin), folgten schon immer dem Motto: „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Wenn diesem Ansatz GenĂŒge getan wird, entstehen von vornherein keine chronischen Krankheiten! „Die orthodoxe Medizin kann von der komplementĂ€ren Medizin lernen. Der Westen kann vom Osten lernen und die neuen Traditionen von den alten“, sagt Charles. „Viele der heutzutage angewandten komplementĂ€ren Therapien wurzeln in alten Traditionen, welche intuitiv die Notwendigkeit einer Harmonie und eines Gleichgewichtes zwischen Körper, Seele, Geist und der Natur erkannten. Ein großer Teil dieses Wissens, welches oft nur in mĂŒndlicher Überlieferung bestand, ist leider schon verloren gegangen, die Schulmedizin hĂ€tte so viel daraus zu lernen. Es ist tragisch, dass in dem unaufhörlichen Drang zur Modernisierung viele nĂŒtzliche, heilsame Methoden, welche ausprobiert und getestet wurden und sich als effektiv erwiesen haben, einfach zur Seite gestellt wurden, weil sie als ,altertĂŒmlich‘ oder ,irrelevant‘ fĂŒr die heutigen BedĂŒrfnisse gehalten wurden.“


Eine altertĂŒmliche Heilkunst?

Speziell die Kunst des Heilmagnetismus fĂ€llt heutzutage unter die Beurteilung „altertĂŒmlich“. Doch zu Unrecht. „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“, sagte Gustav Mahler – und diese Worte treffen im Besonderen auch fĂŒr den Heilmagnetismus zu.

Die Möglichkeit, mit den eigenen HĂ€nden andere Menschen und sich selbst zu heilen, bzw. Beschwerden zu lindern, beruht auf den Erkenntnissen des Arztes Franz Anton Mesmer (1734 – 1815). Er fand heraus, dass der Mensch selbst die gleichen Eigenschaften hat, wie sie sich am mineralischen Magneten zeigen. Mesmer stellte fest: „Im menschlichen Körper findet man Eigenschaften, die mit demjenigen des Magneten ĂŒbereinstimmen. Man unterscheidet darin gleichfalls entgegengesetzte Pole, welche mitgeteilt, verwandelt, zerstört und gestĂ€rkt werden können.“ Nach ihm wird eine Behandlung mit Heilmagnetismus auch oft als Mesmerismus bezeichnet.

Franz Anton Mesmer ist im Zusammenhang mit Magnetismus und der Wiederentdeckung des Heilmagnetismus eine ĂŒberragende geschichtliche Persönlichkeit. Wiederentdeckung deshalb, da EnergieĂŒbertragung durch menschlichen Magnetismus und geistige Kraft uraltes Wissen darstellt, das in allen Kulturen praktiziert wurde und deshalb auch als Urheilmittel bezeichnet werden kann. Wir finden dessen Anwendung abgebildet auf Darstellungen in Griechenland und vor allem auch in Ägypten. Wie erfolgreich Mesmers Behandlungsweise damals eingesetzt wurde, zeigt die Tatsache, dass es Anfang des 19. Jahrhunderts in Berlin sogar eine Klinik fĂŒr Heilmagnetismus unter der Leitung von Prof. Dr. Karl Christian Wolfart gab, einem getreuen SchĂŒler von Mesmer.

Außerdem gab es  LehrstĂŒhle fĂŒr Heilmagnetismus an folgenden deutschen UniversitĂ€ten:

Berlin (Dr. Wolfart))
Bonn (Dr. Christian Friedrich Nasse)
Halle (Dr. Peter Krukenberg)
Gießen (Dr. Johann Bernhard Wilbrand)
Jena (Dr.Kieser)


Hilfe zur Selbsthilfe

„Vorbeugen ist besser als Heilen“: Unser Gesundheitswesen platzt aus den NĂ€hten. Die Kosten steigen ins Unermessliche. Aus diesem Grunde ist es dringend notwendig, dass jeder Mensch wieder Eigenverantwortung ĂŒbernimmt. Die Anwendung des Heilmagnetismus kann hier fĂŒr jeden Einzelnen und fĂŒr jede Familie eine wunderbare und vor allem auch vorbeugende Hilfe zur Selbsthilfe sein. Der Schöpfer hat uns dazu alles in die Wiege gelegt.


Das Grundprinzip „Ordnung“

ArnoldBild2Wie wunderbar organisiert ist unser Körper! Er wĂ€chst heran durch die Verbindung zweier Zellen, er teilt, unterteilt, entwickelt, organisiert, formt und bildet ein menschliches Wesen. Ununterbrochen werden Informationen ausgetauscht in einem ĂŒberaus fragilen Informationsnetz, das alle Zellen erreicht und durchdringt. GerĂ€t im Körper irgendein System in Unordnung – schon laufen die Informationen in Richtung Wiederherstellung der ursprĂŒnglichen Ordnung.

Ordnung – das Grundprinzip ĂŒberhaupt! Wir finden die Ordnung in geometrischen Strukturen der Materie, in Pflanzen, Mineralien, im Himmel und auf Erden. Wie im Großen, so im Kleinen. Und auf ganz wunderbare Weise und Analogie fĂŒhren uns mineralische Magnete das „Prinzip Ordnung“ vor Augen: Hier sind die Elementarteilchen so geordnet, dass alle mit ihrem Spin (Drehrichtung) gleichgerichtet sind! Wer erinnert sich nicht an dieses Experiment: Wir nehmen feine EisenspĂ€ne und legen sie auf ein Blatt Papier, ziehen darunter einen Magneten und alles ordnet sich in eine einzige harmonische Richtung.

Machen wir uns nun außerdem bewusst, dass der Ursprung des Materiellen im Geistigen liegt, und dass es also das Wirkungsprinzip des Geistigen ist, welches ordnend, kraftspendend und lebenserhaltend wirkt. Dann wĂ€re es doch naheliegend, eben dieses „geistige Prinzip“ zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit einzusetzen. Und genau darum geht es! Denn alles Geistige ist magnetisch!


Nicht entwickelte Anlagen

Leider aber haben wir heutige Menschen viele in uns schlummernde Anlagen nicht entwickelt oder verkĂŒmmern lassen. Zum Beispiel die FĂ€higkeit, uns – wie viele Tiere – am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Dass wir das könnten, darauf weisen winzigste Magnetitspuren hin, die Wissenschaftler auch im menschlichen Gehirn gefunden haben. Auch natĂŒrliche Telepathie – Fernkommunikation durch GedankenĂŒbertragung – kennen wir nicht mehr. Der Zulu-Schamane Credo Mutwa sagt, dass diese FĂ€higkeit der „Buschtelepathie“ bei den afrikanischen Einwohnern frĂŒher selbstverstĂ€ndlich war. Wir verlassen uns heute lieber auf unsere Handys.

Selbst operative Eingriffe in den menschlichen Körper mit bloßen HĂ€nden, wie sie uns heute durch die philippinischen Heiler wieder bewusst gemacht wurden, kannte schon Paracelus. Er schrieb in einem Kapitel ĂŒber diese Art von „magischer Kunst“: „Nun wisset ferner von der vierten, dass sie derjenige beherrscht, welcher in einen Menschen hineingreifen kann, ohne ihn zu verletzen, das ist, ohne dass eine sichtbare Öffnung da wĂ€re, in gleicher Weise, wie einer ins Wasser greift und einen Fisch herausnimmt und das Wasser kein Loch bekommt, oder wie einer etwas ins Wasser hineinlegt und es auch kein Loch bekommt. Dieser beherrscht die vierte Spezies der Nigromantie, das heißt, er kann in den Leib hineingreifen und etwas herausnehmen, hineingreifen und etwas hineinlegen und diese Spezies heißt mit ihrem rechten Namen Clausura nigromantica.“

Doch zurĂŒck zum Einfachen, zurĂŒck zum Ordnungsprinzip, zurĂŒck zum Magnetismus. Wenn der menschliche Körper also die FĂ€higkeit hat, sich selbst zu reparieren, neu zu organisieren und zu heilen, so können wir diese FĂ€higkeit mit eigenen HĂ€nden unterstĂŒtzen – in Form heilmagnetischer Behandlungen. Der Ausspruch: „Den Kranken werden sie die HĂ€nde auflegen und diese werden gesund werden.“ (Markus, l6:18) hat GĂŒltigkeit fĂŒr jeden Menschen.

Diese in der Bibel beschriebene FĂ€higkeit des Handauflegens ist natĂŒrlich in ganz besonderem Maße dazu berufenen Menschen geschenkt. Doch auch in jedem Einzelnen schlummern FĂ€higkeiten, die nur auf Entfaltung und Entwicklung warten. Johann Wolfgang von Goethe meinte dazu: „Der Magnetismus ist eine allgemein wirkende Kraft: ein jeder Mensch besitzt sie, nur nach seiner IndividualitĂ€t etwas verschieden und seine Wirkungen erstrecken sich auf alles und auf alle FĂ€lle. Die magnetische Kraftwirkung des Menschen erstreckt sich auf alle Menschen, auf Tiere und Pflanzen. Ja, der Mensch weiß es nicht, was er ist, aber ebenso wenig was er besitzt und was er kann. Darum ist er so elend, so ohnmĂ€chtig und ungeschickt.“ (aus: „Maximen und Reflexionen“)

Und Franz Anton Mesmer sagt uns, ergĂ€nzend zu Goethes Worten: „Von allen Körpern in der Natur wirkt auf den Menschen am allerwirksamsten der Mensch selbst. Ihn kann kein beseelter noch unbeseelter Körper ersetzen!“


Ein verwirrendes Angebot an Therapien  

Es gibt heute sehr viele Angebote fĂŒr energetische Therapieverfahren, ob sie nun aus Japan, China, Amerika, Indien oder Europa kommen. Dies kann sehr verwirrend sein, vor allem auch durch die verbreitete Meinung, es bedĂŒrfe einer besonderen „Einweihung“, um „begnadet“ zu werden, solche Verfahren anzuwenden. Es tauchen auch immer wieder neue Techniken auf, die mit der sogenannten „Lebenskraft“, Chi, Prana oder Energie arbeiten. Doch lĂ€sst sich diese Vielfalt letztlich auf einfache GesetzmĂ€ĂŸigkeiten zurĂŒckfĂŒhren, die im Zusammenhang mit dem Heilmagnetismus und der magnetischen Ausrichtung in Wechselwirkung stehen. Ich selbst habe im Laufe meiner jahrelangen PraxistĂ€tigkeit ein Konzept fĂŒr die Anwendung von Heilmagnetismus entwickelt, das fĂŒr jeden erlernbar, ĂŒbertragbar und anwendbar ist. Die wesentlichen GrundzĂŒge dieses Konzepts habe ich in meinem Buch „Mit Deinen HĂ€nden heilen – Heilmagnetismus praktisch angewandt“2 illustriert dargestellt. Dabei habe ich bewusst einen großen Bogen gespannt vom Makrokosmos zum Mikrokosmos, da es im Großen wie auch im Kleinen magnetische Felder sind, die sowohl die einzelnen Schöpfungsebenen als auch die verschiedenen Körper des Menschen ĂŒber ihre Ausstrahlungen magnetisch miteinander verbinden. Mit Hilfe dieses einfachen und in sich geschlossenen Systems können Störungen des Organismus wieder in ihre eigene Ordnung zurĂŒckgefĂŒhrt werden.


Heilmagnetismus

„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhĂ€ngt.“ formulierte der Physiker Werner Heisenberg. Und diese ordnende Kraft ist meines Erachtens von immer grĂ¶ĂŸerer Wichtigkeit. Wir Menschen mĂŒssen mit den immer schneller sich ereignenden UmwĂ€lzungen sowohl im Innern (bedingt durch den evolutionsmĂ€ĂŸig verstĂ€rkten Druck des Lichtes) als auch im Außen (Abnahme des erdmagnetischen Feldes) konform gehen.

Diese andauernd erneut geforderte Anpassung kostet Kraft, und viele Menschen sind dem nicht mehr gewachsen. Durch die Anwendung der einfachen heilmagnetischen Behandlung kann sich der Organismus jedoch immer wieder selbst justieren und in seine eigene Ordnung finden. Das ist fĂŒr die heutige Zeit ein großer Segen. Wie ordnend und regulierend eine einfache heilmagnetische Behandlung wirken kann, zeigt sich vor allem bei Kindern, die ja durch viele EinflĂŒsse auf ihr doch oft zartes Nervensystem schwer geschĂ€digt werden.

Ein Beispiel: Kornelia (Name geĂ€ndert), 4 Jahre alt, lebhaft, aufgeschlossen und aufgewachsen in einem behĂŒteten und der freien Entwicklung dienenden Umfeld, fĂ€ngt plötzlich zu stottern an. DafĂŒr findet sich dem ersten Anschein nach keine Ursache. Nach lĂ€ngerem Nachforschen zeigt sich jedoch ein Schockerlebnis, das schon einige Wochen zurĂŒckliegt. Eine einmalige heilmagnetische Behandlung bringt das gestörte Gleichgewicht wieder, Kornelia stottert seither nicht mehr.

Im Einfachen liegt die Kraft! Jede Mutter kann diese Behandlung ihren Kindern von Zeit zu Zeit zukommen lassen, Kostenlos! „WĂ€re ich ein König und wĂŒsste es nicht, so wĂ€re ich kein König“, sagte der deutsche Mystiker Johannes Tauler. In der Anlage unserer FĂ€higkeiten sind auch wir Menschen Königinnen und Könige. Nur mĂŒssen diese FĂ€higkeiten geweckt und bewusst gemacht werden. NĂŒtzen Sie Ihre HĂ€nde, die Sie zur „Be-hand-lung“ so segensreich einsetzen können

Das Aufladen, Entladen, Reinigen und Ordnen des Energieflusses und der magnetischen Verbindungen durch den Heilmagnetismus des Menschen geschehen durch:

* Handauflegen am Körper direkt oder 6-10cm ĂŒber dem Körper einströmend
* Durch gezielte Striche am oder ĂŒber dem Körper
* Durch kreisende Bewegungen


Anwendungsgebiete des Heilmagnetismus

Der Heilmagnetismus beeinflusst im Grunde jede Erkrankung positiv. Zusammenfassend lÀsst sich sagen, dass folgende Beschwerden gelindert werden können:
‱ bei einem allgemein geschwĂ€chten Immunsystem
‱ bei Störungen des vegetativen Nervensystems
‱ psychosomatische Störungen wie MigrĂ€ne, Verdauungsprobleme,
‱ Hautprobleme, Allergien
‱ bei konkreten Schmerzen an Gelenken, RĂŒcken
‱ bei psychischen Beschwerden wie ErschöpfungszustĂ€nde/Burn-out,
‱ Mattheit, Niedergeschlagenheit,
‱ bei allen Beschwerden die schulmedizinisch nicht begrĂŒndet werden können.

„Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der grĂ¶ĂŸte und
genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und es ist eben das grĂ¶ĂŸte Unheil der neueren Physik, dass man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß dem, was kĂŒnstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja was sie leisten kann, dadurch beschrĂ€nken und beweisen will.“ Johann Wolfgang von Goethe

Von Johanna Arnold


www.mit-deinen-haenden-heilen.de

2 Kommentare

Ähnliche BeitrĂ€ge

2 Kommentare

Hans-werner Clausen 22. Februar 2014 - 19:01

Endlich Leben wir das im AlltÀglichen was wir schon lange gesehen & auch praktizieren wollten,nur ohne Ego

Reply
Helga Pöll 6. Januar 2014 - 20:54

Je Ă€lter ich werde – bin ich immer mehr bereit zu lernen. Ich bedanke mich fĂŒr einen neuen Anstoß die Möglichkeiten der eigenen Kraft zu schĂ€tzen.

Reply

Schreibe einen Kommentar zu Hans-werner Clausen Cancel Reply