Anne Heintze – Zwischenzeit (Video)

von Thomas

Viele Menschen, die sich in einer Wendezeit, einem tiefen Wandel befinden, empfinden die Zeit dazwischen als eine Herausforderung: Auszuhalten, noch nicht zu wissen, wie es weiter geht. Diese LĂŒcken im kleinen und Großen zu schĂ€tzen kann zu einem vertieften inneren Weg, manchmal zu einer spirituellen Transformation fĂŒhren. Die Autorin Anne Heintze befindet sich mitten in solch einer Wendezeit und spricht im offenen Talk mit Thomas Schmelzer darĂŒber, was uns hilft, solch einen Wandel auszuhalten und postitiv zu unterstĂŒtzen.

„Der Sinn ist in diesen LĂŒcken“ – LĂŒcken zwischen den Gedanken und Lebensphasen, in denen alles möglich werden kann…

In diesem Video erzÀhlte Anne Heintze erstmals von ihrer Wendezeit.

 

Anne Heintze ist fĂŒhrende Expertin fĂŒr Hochbegabung, HochsensibilitĂ€t und HochsensitivitĂ€t bei Erwachsenen in Deutschland. Sie arbeitet seit 1988 erfolgreich als Menschenlehrerin: erst als Therapeutin, dann als Heilpraktikerin, Coach und Ausbilderin. Als GrĂŒnderin und Inhaberin der Open Mind Akademie berĂ€t und unterstĂŒtzt Anne Heintze außergewöhnliche Menschen dabei, ihr Potential voll auszuschöpfen. Anne Heintze lebt und arbeitet in der NĂ€he von MĂŒnchen.

http://open-mind-akademie.de/

Hier finden Sie BĂŒcher von Anne Heintze

 

 

6 Kommentare

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6 Kommentare

Meike 8. Februar 2016 - 22:08

Danke liebe Anne, deine warmen Worte haben mich sehr berĂŒhrt.
NamastĂš
Meike

Reply
Wiebke 13. Januar 2016 - 02:51

Oh, wie wunderbar es passt, dass ich genau jetzt mal wieder nach neuen Interviews geschaut habe!!!
Auch ich bin in genau so einer Phase meines spirituellen Prozesses, in dem sich doch alle menschlichen Energiewesen befinden, denke ich. Nur ist es etlichen noch nicht so bewusst. Gleichzeitig steigt die Bewusstheit mehr und mehr. Es ist eine tolle, spannende Zeit, in der wir gerade inkarniert sind, finde ich.
Ich möchte so viel erzĂ€hlen, dass ich vielleicht lieber ein Buch schreiben sollte oder auf andere Weise Raum fĂŒr GesprĂ€che darĂŒber entstehen lasse. Mein Eintrag hier wird sicherlich sehr lang. Bin gespannt, ob er dennoch frei geschaltet wird.

Mir ging es so, dass ich in einer langjĂ€hrigen fĂŒr mich bedeutsamen Beziehung eine heftige ErschĂŒtterung durch Krise bis hin zu meiner Entscheidung von Trennung erlebte. Dieser Mensch mit seinem Verhalten aus der Persönlichkeit heraus hatte mich ĂŒber die Maße verletzt, retraumatisiert. Wie mir etwas spĂ€ter und seit dem immer nal wieder bewusst wird, wenn ich die Stille erfahre und sich mir der seelische Raum öffnet, ist, dass dieser Mensch als Seele meiner Seele einen sicherlich vor unserer jetzigen Inkarnation vereinbarten Dienst erwiesen hat: Mich zu erschĂŒttern. Und wĂ€hrend dieser Erkenntnismomente kann ich tiefe Dankbarkeit dieser Seele gegenĂŒber empfinden.
Durch diese ErschĂŒtterung gerieten meine bisherigen Illusionen bzgl. bestehenden Beziehungen sowohl im Freundeskreis als auch im Berufsleben, bzgl. meiner Lebensgestaltung, meinen Verhaltensmustern aus prĂ€genden ganz frĂŒhen Zeiten heftig ins Wanken. Erstmalig ließ ich meine vorher schon oft auftauchende Eigendiagnose Depression wirklich zu und ging zum Facharzt, der es mir bestĂ€tigte. Nicht dass ich Schulmedizin als erste Wahl fĂŒr mich betrachte, doch ich nahm diese Diagnose jetzt „irgendwie“ gerne an, konnte mich darĂŒber erstmal selbst ernst nehmen, um mich dann dafĂŒr zu öffnen, dass in Wahrheit ein bewusstheitserweiternder Prozess mit akuter… hm, ich nenne es mal Bewchleuigung dahinter, darunter oder darĂŒber liegt.
Aus diesr Erkenntnis wiederum heraus konnte ich das, was ich empfand noch besser und eindeutiger wahrnehmen: Es geht JETZT um ein pointiertes Stirb und Werde. Alles Alte, alle Illusion bricht weg. Das Neue, mein wahres Selbst, das ich bisher nicht leben durfte/konnte, kann ich noch nicht verlĂ€sslich sehen, greifen. Ich schwebe wie in Schwerelosigkeit in dieser Leere, im Zwischenraum. Ich kann mich darin ausgeliefert fĂŒhlen, verloren, verzweifelt, hoffnungslos. Und viele erlebte Situationen mit erlittenen Verletzungen aus frĂŒheren Zeiten, die diese Empfindungen auch nach sich zogen, werden jetzt angetriggert, tauchen wiedermal auf. Der Unterschied zu vorherigen Kontaktmomenten, wo ich noch nicht so bewusst war: JETZT traue ich mich, sie zuzulassen. Ich kann diese GefĂŒhle zulassen, mich hindurch spĂŒren und beobachten, wie sie sich langsam, StĂŒck fĂŒr StĂŒck auflösen bzw. von grobstofflicher Energie in feinstoffliche transformieren. So eine tolle Erfahrung!!
Ja, auch das alles ist anstrengend. Einerseits ist es ganz leicht, wenn es mir wirklich gelingt. Andererseits ist das Loslassen so schwer, weil die „GefĂŒhlshand“ immer noch zuerst reflexartig festhalten will. Und in jedem Moment taucht die Angst vor dem Loslassen auf, vor dem mich fallen lassen in die Leere…, weil mein Urvertrauen noch nicht ausreichend groß ist. Es ist mir als Kind förmlich entrissen worden und wĂ€chst nur gaaanz langsam wieder neu. Doch es ist schon so ausreichend da, dass ich mich auf das, was jetzt ansteht, einlassen kann. Es ist nicht eneut ganz zusammen gebrochen bei der letzten ErschĂŒtterung. Ich konnte mich aufgrund dieses vorhandenen bisschens Urvertrauen selbst aus dem tiefen ersten Loch heraus ziehen. Auch weil mir plötzlich nein zu mir gehörender Mut zu Hilfe kam.
JETZT ist es mir plötzlich wichtig, MICH und mein Heilwerden ernst und wichtig zu nehmen. Es fehlt mir nach den letzten Jahrzehnten tatsĂ€chlich zunĂ€chst noch die Kraft fĂŒr lebenswichernde Pflichten sprich Job. Zu viel Energie war in das FunktionierenmĂŒssen geflossen. JETZT kann ich es nicht mehr und WILL es auch nicht mehr. Das ist der wahre Wandel. Ich nehme nun jede erdenkliche UnterstĂŒtzung, mir meinen Raum zu lassen, gerne an, gebe alles, um mich vom Gedanken ans Arbeiten gehen zu distanzieren. NatĂŒrlich nicht fĂŒr immer. Doch JETZT möchte ich erst dann wieder einsteigen, wenn ICH dafĂŒr bereit bin und nicht, wenn es von mir erwartet wird. Meine finanzielle Sicherheit kann mir immer noch Angst machen. Ich versuche, ruhig und tief weiter zu atmen, versuche, weiter zu vertrauen. Ich weiß, wir alle in allem aufgehoben sind und Trennung nur Illusion ist. Ich als Seele weiß um meinen Zugang zu diesem All-Wissen, spreche aus, was von dort in mir aufsteigt. Das von meiner Persönlichkeit erfahrene Vertrauen hĂ€ngt ein wenig hinterher.
Stirb und Werde. Aushalten des Zwischenraums, der Leere, der Stille zwischen den Formen. – Auch Eckhart Tolle fast das fĂŒr mich wunderbar stimmig zusammen. – Und mir bei jeder kleinsten Bewegung in dieser Schwerelosigkeit sagen: „Alles ist okay. Hab keine Angst. Ich als Seele habe mir genau diese Herausforderung fĂŒr dieses Leben vorgenommen und Du bist JETZT so weit, hast zur VerfĂŒgung, was nötig ist fĂŒr diesen Quantensprung.“

Ja, es tut ungemein gut, darĂŒber sprechen und schreiben zu können. Auch wenn es noch nicht sooo viele Menschen in einem Umkreis gibt, die damit etwas anfangen können, weil sie selbst bewusst in diesem Prozess sind an irgendeiner Stelle…. in diese Leben oder es in einem vorherigen schon waren. Ich vermisse das oft fast schon schmerzhaft. Doch es tauchen solche Seelen auf und manchmal war vielleicht auch schon eine in meiner NĂ€he, doch ich habe ihr Bewusstseinsfeld noch nicht erkennen können, auch weil meine Scheu nich zu groß war. Auch die löst sich mehr und mehr auf.
Einiges wird jetzt sichtbar, was sich vorher in Dunkelheit nicht nicht abzeichnete. Lichtvolle Energie weitet sich aus und strahlt immer mehr von oben, so dass die Schattenfelder immer kleiner werden, sich Dunkelheit transformiert und die Seelenenergie mehr und mehr transzendiert.

Ich wĂŒnsche mir selbst, dass ich mich mehr und mehr von Formen lösen kann, mir meinen fĂŒr mich stimmigen Raum einrichte und erhalte, mein zu mir gehörendes Tempo berĂŒcksichtige, mich in Gelassenheit und Vertrauen ĂŒbe und nicht aufgebe. Das wĂŒnsche ich allen Seelenmenschen!
Wir sind alle auf unserem ganz individuellen spirituellen Weg zur Selbstliebe, zur bedngungslosen Liebe von allem-was-ist.

Mein herzlichster Dank an Anne und Thomas fĂŒr das Tragen der zum Bersten angefĂŒllten Leere in die Herzen aller Menschen, die es nicht mehr aushalten, sich nicht berĂŒhren zu lassen und zu berĂŒhren.

Namasté
Wiebke

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Toni Reichenbach 7. Januar 2016 - 10:35

Liebe Alle
Ist es? Es ist! …. Zeit(los)lassen
Das Eis schmilzt, die innere KlimaerwĂ€rmung lĂ€sst mein HerzHinterUnterGrund“Denken“
auftauchen.
Wetterprognose fĂŒr kommende Tage:
Herzstrahlen durchwĂ€rmen die leer…rĂ€ume der TĂ€ler und HĂŒgel….. das Wasser fliesst…. die Blumen blĂŒhen…. die Nuss wird geöffnet… das Ei(n)chhorn ist….

Herzensdank an Anne und die Mystica Redaktion fĂŒr die KlimaerwĂ€rmungsbeitrĂ€ge!
Toni Reichenbach

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Bianca Rogoll 6. Januar 2016 - 16:42

Hallo und vielen Dank fĂŒr das tolle Buch „außergewöhnlich normal“… Ja, ich finde mich darin und bin sehr, sehr dankbar. Ich bin 47 Jahre alt, Alleinerziehende, drei Kinder, arbeite seit kurzem in einem Kinderheim fĂŒr traumatisierte Kinder.
Im Moment weiß ich, dass ich wieder an einem Scheidepunkt angelangt bin… Ich fĂŒhle so sehr viel, auch bei den Kindern … Wie ich jetzt damit umgehe, weiß ich noch nicht genau, denn im Moment bin ich körperlich und sich seelisch ziemlich kraftlos, obwohl ich weiß, dass ich sehr weit gekommen bin und ich bin dankbar…

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Ingo T. Herzig 6. Januar 2016 - 13:59

Ein sehr interessantes Thema. Aber Anne Heintze schildert hauptsĂ€chlich ihre eigenen Erfahrungen und liefert wenig, was auch fĂŒr andere hilfreich sein kann.

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Thomas 7. Januar 2016 - 00:47

Na ja, aber manchmal ist gerade so eine subjektive Geschichte schon Inspiration genug fĂŒr andere…

Viele GrĂŒĂŸe
Thomas Schmelzer

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