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MYSTICA Essays Macht oder Ohnmacht? – Dr. Ruediger Dahlke

Macht oder Ohnmacht? – Dr. Ruediger Dahlke

von Thomas

neuesdahlkebildMit „Aufruf zum Aufwachen“ veröffentlichten wir vor einigen Tagen ein Plädoyer von Dr. Ruediger Dahlke, das im Netz schnell die Runde machte. Der bekannte Arzt und Psychotherapeut machte seinem Ärger über so manche Umstände in Politik und Gesellschaft Luft, vergaß aber nicht, vor seiner eigenen Haustür zu kehren, sich seinem eigenen Schatten zu stellen. Hier nun einige ergänzende Gedanken von ihm, auch als Reaktion auf die vielen Kommentare auf youtube & Co.

Anschließend ein Nachtrag, der die Brücke zum Inneren wieder schließt – über „Innere und äußere Kriege“

 

von Dr. Ruediger Dahlke


Sie fragen vielleicht mit Recht: „Was regt er sich denn jetzt so auf? Soll er sich doch aus der Politik heraushalten und bei dem bleiben, was er gelernt hat und kann, Medizin und Psychosomatik nämlich. Und in seinen Büchern sagt er doch, alles ist in Ordnung inklusive aller Symptome und Probleme und braucht nur gedeutet zu werden.“

Und zu dieser Haltung stehe ich auch. Sie ist sogar die der höheren Warte. Genau deswegen habe ich zuletzt meine Zeit vor allem in die Überarbeitung von „Krankheit als Symbol“ gesteckt, eine neue Einführung in diese „Integrale Medizin“ geschrieben und das ganze Nachschlagewerk erweitert und vertieft. Tatsächlich fällt uns – nach den „Schicksalsgesetzen“ – alles gesetzmäßig zu und ist insofern in Ordnung. Daraus folgt, im Sinne von Katie Byrons „Lieben was ist“: Alles hat seinen Sinn und will verstanden werden, um Konsequenzen daraus zu ziehen.

Soweit ist der Rat „Schuster bleib bei deinem Leisten“ nachvollziehbar. Und das gilt grundsätzlich auch für den ganzen Rest der Probleme, wie ich es im „Das Buch der Widerstände“ ja auch ausdrücklich sage. Aber in dem Buch kommen ja auch schon Partner-Kriege und dergleichen zur Sprache…

Wenn ich mich mit Ernährung im Sinne von „Peace-Food“ beschäftige, ist das insofern für einige schon inkonsequent, denn mit pflanzlich-vollwertiger Kost versuchen wir bereits, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen und bestimmte Krankheitsbilder allein dadurch unmöglich zu machen – wie etwa Typ I Diabetes – dass wir ihre Voraussetzungen eliminieren, in diesem Fall von Anfang an auf Milch(-produkte) verzichten. Tatsächlich wissen wir inzwischen, dass wir über Ernährung sogar das Erbgut beeinflussen können, wie es die Epigenetik belegt.

Aber können wir das Schicksal so austricksen? Sicher nicht. Aber wir können Verantwortung für uns und unsere Gesundheit übernehmen und über Ernährung tatsächlich unser Bewusstsein beeinflussen, wie ich ein Leben lang selbst erlebe. Unser Hirn besteht zu über 2/3 aus Fett, also sollten wir uns die richtigen Fette genehmigen für richtiges Denken und zur Vermeidung von Demenz. Das darf und soll ich sogar als Arzt fördern im Sinne von Hippokrates: „Eure Nahrung sei eure Medizin, eure Medizin eure Nahrung“. Diesem Satz fühle ich mich durchaus verpflichtet.

Und jetzt mische ich mich auch noch in die Politik ein, das ist sicher nicht weise und wahrscheinlich auch nicht geschickt, aber es entspricht meinem Verantwortungsgefühl. Wenn Gabriele Krone-Schmalz, die ich aus der Zeit der Friedensuniversität in Berlin noch persönlich kenne und die über viele Jahre ARD-Korrespondentin in Russland war, heute sagt, das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine müsse diese zerreißen und wir hätten das wissen müssen und zugleich ihre heutigen Journalisten-Kollegen für die Dämonisierung Putins verantwortlich macht und fairen Journalismus einfordert, macht mich das sehr nachdenklich.

Wenn Peter Scholl-Latour, der alte Weise unter Deutschlands Journalisten, ganz richtig bemerkt, dass die alte Regierung der Ukraine immerhin gewählt war, die neue aber nicht, die unsere US-hörigen Politiker nun so vehement unterstützen, obwohl deren Chef die Andersdenkenden im Land als Untermenschen abqualifiziert und das eigene Volk bombardieren lässt, dann sorgt mich das.

Wenn Ex-Kanzler Helmut Schmidt offen zum Putsch gegen die inkompetente kriegstreiberische EU-Bürokratie aufruft, dann sollte uns das schocken, oder nicht? Mich also schon. Wenn der neue Papst Franziskus sagt, wie alle großen Imperien bräuchte der Kapitalismus immer wieder Kriege und wenn es zu einem großen nicht reiche, würden eben kleinere inszeniert, finde ich das mutig von ihm, aber auch schrecklich, dass wir da mitspielen.

Als ein aus den 68-er Jahren in die eigenen 60-er gekommener Kriegsdienstverweigerer möchte ich mich da immer noch verweigern, auch wenn mich schon längst keiner mehr auf dem Schlachtfeld will… Und wenn ich weiß, dass in über 100 Städten Deutschlands Montags-Friedens-Demonstrationen mit Zehntausenden von Teilnehmern stattfinden, die in den Nachrichten gar nicht vorkommen, dann sehe ich inzwischen auf Seiten der Politik und ihrer Mainstream-Medien mehr Manipulation als ich gewöhnt bin. Wenn mein Assistent aus Thüringen sagt, „das ist wie bei uns damals in der DDR, denen da oben kannst Du kein Wort glauben“, finde ich das erschütternd. Wenn die Wahrheit nur noch in Kabarett und Satire vorkommt und der Chefredakteur der ehemals liberalen Wochenzeitung „Zeit“ per einstweiliger Verfügung versucht, deren Vertreter mundtot zu machen, ja was ist dann eigentlich los?

Also ich komme dann aus der Ruhe, auch wenn das – von ganz hoher Warte betrachtet – alles gut und in Ordnung ist, aber vielleicht doch auch dafür, uns endlich aufzuwecken. Wenn die da oben jetzt einen Krieg herbeireden und schreiben, der von Anfang an absehbar nur ein paar US-Konzernen nützt, entsetzt mich das, und dann verlasse ich ganz absichtlich die Position entspannter innerer Ruhe und finde, dass wir uns überall dort wehren sollten – mit dem was wir essen, was wir lesen, was wir bezahlen – und nicht nur mit dem Wahlzettel….

Und ich denke an die Geschichte vom Frosch, der sofort herausspringt, falls man ihn in heißes Wasser wirft, sich aber kochen lässt, wenn man langsam genug die Temperatur erhöht. Ich finde die Temperatur ist jetzt schon so gestiegen, dass wir bald springen müssen, wenn wir uns nicht ganz abkochen lassen wollen.

Was wäre denn gewesen, wenn man uns vor 30 Jahren, als die erste E-Mail nach Deutschland verschickt wurde und wir gerade „Krankheit als Weg“ auf den Weg gebracht hatten, das tatsächliche Programm verkündet hätte, etwa so: „Ihr bekommt zu Eurem Besten und ohne dass wir Euch das näher erklären oder auch nur sagen den Himmel voller Chemiestreifen gemalt, damit euch nicht so heiß wird, wegen der Erderwärmung, die wir mit unserer Politik fördern werden, und gleichsam als Ausgleich werden wir das Erdreich mit Chemie aufmischen, um etwas Frackinggas herauszupressen, damit Euch nicht so kalt wird, wenn der Russe euch den Gashahn abdreht, den wir solange provozieren werden, bis er das bestimmt tut. Und eure Nahrung(s-Pflanzen) werden wir euch so mit Giften verpesten, dass sie das nur noch mit umprogrammierter Genetik ertragen können im Gegensatz zu Euch, die ihr immer kränker werdet, was eure Kassen bald nicht mehr finanzieren werden. Aber Ihr werdet erst Mal nicht kürzer leben, sondern, im Gegenteil, nur viel länger sterben. Und wenn ihr dann gestorben seid, werdet ihr gleichsam ganz anders weiterexistieren als die Religionen euch das versprachen, eher wie die Amerikaner, deren Leichen vor lauter Konservierungsstoffen schon kaum mehr verwesen.

Zugleich werden wir Euch den Druck in den Firmen so erhöhen, dass ihr Euch immer etwas mehr engagieren müsst und Eure Kerzen an beiden Seiten anzündet. Und wenn ihr dann ausgebrannt seid, werden wir schon neue Kerzen finden.

Das könnt ihr übrigens im Kinderroman „Momo“ nachlesen, nur werden wir ein besseres Ende finden – für uns natürlich. All das wird dazu führen, dass über 70 Prozent der deutschen Angestellten innerlich kündigen werden, aber das wird denen nichts nützen, denn sie werden sich weiter zur Arbeit schleppen, weil sie aus der sicheren Mühle, die wir ihnen bauen werden, bis dahin nicht mehr herausfinden. Und dann werden wir euch Banker engagieren, die euch nicht etwa helfen werden, wenn ihr wirklich Geld braucht, sondern die sich selbst immens bereichern werden über kleine Gutis oder Boni und die euch auch unter immer mehr Druck setzen. Die werden euch Dinge versprechen und finanzieren, um Euch anschließend mit den Zinsen über den Tisch zu ziehen. Aber auch wenn ihr das ahnt, werdet ihr darauf hereinfallen, denn bis dahin werdet ihr euch bereits an ein Leben gewöhnt haben, das über minderwertige Ernährung euer Denken behindert. Und so wie wir Euch den Himmel vernebeln, wird das auch mit Eurem persönlichen Himmel, nämlich dem Hirn, passieren. Ihr werdet mehr Schlaf brauchen und der wird schlechter sein und ihr werdet ihn auch nicht bekommen, denn wir werden den Druck weiter erhöhen…“

Und wer sind die?

Das sind letztlich wir, die Mitläufer, die immer mitlaufen und alles mit sich machen lassen und zum Schluss nicht dabei gewesen sein wollen, die nie Schuld sind, sondern immer arme Opfer… die feige und passiv wie die Schafe zur Schlachtbank trotten und alle dasselbe Lied blöken, das die euch vorgesungen haben…

Und die anderen, das sind keine Unholde, sondern die Mainstream –Typen, die all das ertragen und das Spiel mitspielen. Das sind wir, die wir nicht endlich etwas dagegen unternehmen und aussteigen, aufbegehren und auf den Tisch hauen, uns empören ob dieser empörenden Zustände.


Also mir fehlen sowohl die notwendige Ruhe als auch vor allem die Erleuchtung, all das offenen Auges zu sehen, ohne vorher ein paar bissige Kommentare loszuwerden, in der Hoffnung, dass ein paar Gebissene vom Schmerz erwachen. Und wenn es doch einfach so weitergeht und wir die da oben weitermachen lassen und in den dritten Weltkrieg hinein pennen, werde ich hoffentlich noch vorher den Abflug hinbekommen und mich endlich ganz der Meditation widmen. Jetzt setzt das noch mehr innere Ruhe voraus als ich habe und eine so weit fortgeschrittene Entwicklung, die mir in mancher Hinsicht heute leider einfach noch fehlt.

Das führt aber bei mir noch nicht so weit, dass ich die andere Seite – etwa Putin – zur Lichtgestalt erhebe. Unter dessen Knute möchte ich weder schreiben noch leben müssen. Nur möchte ich nicht gegen dessen Demokratur Krieg führen müssen, weil unsere lieben US-Freude das für ihre entgleiste Wirtschaftsbilanz brauchen und unsere dämlichen Politikerschafe dazu einstimmig „yes“ blöken.

Und da ich die Möglichkeit habe und im Augenblick viele Menschen erreichen kann, errege ich mich öffentlich – und auch, um Hoffnung zu machen, denn wir müssen nicht alles mit uns machen lassen.

Würden wir nur massenweise aufhören, die Fernseh-Gebühren zu zahlen – die dort würden sofort aufwachen und sich an uns und unser Bedürfnis nach fairer Information erinnern. Und wenn wir aufhören die bisherigen Mainstream-Medien zu kaufen und zu lesen, werden die erst mal zum Mini-stream und dann wahrscheinlich zur Einsicht kommen, denn es kann ja nicht daran liegen, dass plötzlich alle Journalisten mit Blindheit und Blödheit oder auch nur Einseitigkeit geschlagen sind. Da wären sicher ganz viele ganz froh, wenn sie die Wirklichkeit wieder von beiden Seiten beleuchten dürften…

und das geht so weiter: Hören wir auf, Fertignahrung zu kaufen, hört die auch auf,…

Wie wir unsere gut bezahlten Kriegshetzer auf EU-Ebene in den Griff bekommen, weiß ich auch nicht, aber irgendwie müssten sich doch so gefährliche inkompetente Typen loswerden – und vielleicht umschulen – lassen. Aber wo hin dann mit denen? Vielleicht wären das Fälle für reduzierte Frühpension – oder für 1-Euro-Jobs – irgendwo im Entwicklungsdienst in praktisch menschenleeren Gebieten, vielleicht in der Arktis? Aber wahrscheinlich würden die über kurz oder lang dann der Antarktis den Krieg erklären und die wenigen verbliebenen Eisbären gegen die Pinguine (auf)hetzen…

Also vielleicht doch lieber gut bewachte Schrebergärten – aber dazu ist das Riesenheer überflüssiger EU-Beamten wieder zu groß.

Vielleicht doch lieber betreutes Trinken in der Sahara?

Es bleibt also durchaus Hoffnung für alle und es gibt doch Platz für jeden. Muss doch nicht immer gleich die Regierungsbank sein… andererseits, warum eigentlich nicht, dafür braucht man nicht mal englisch zu können, unter besten Freunden reicht ja schon das Wörtchen „yes“, wann immer sie etwas von uns wollen.

Deswegen finde ich es auch ungerecht, hier von Verantwortungslosigkeit zu sprechen, die tragen die ganze Verantwortung für dieses gebetsmühlenartige„yes“. Und die Konsequenz nehmen wir ihnen dann ab. Natürlich haben diese Freunde uns auch schon mal aus einem Kriegsdilemma erlöst, aber gibt ihnen das jetzt das Recht, uns in ein anderes hineinzuschieben, während sie weit weg sind…?


So jetzt rege ich mich auch wieder ab und meditiere und anschließend rätsele ich, was das alles mit mir zu tun haben könnte … muss es nämlich irgendwie … in mir muss es tatsächlich Persönlichkeitsanteile geben, die mich an diese Banker, EU-Beamten und Politiker erinnern – „das Schattenprinzip“ ist wirklich das schwierigste von allen und auch wirklich ausgesprochen unästhetisch, ja ekelhaft kommt es mir heute Abend vor… und trotzdem: gute Nacht!


Nachtrag:

Über innere und äußere Kriege

Natürlich kenne ich den Satz des Vorsokratikers Heraklit: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge“. Aber das heißt in meinen Augen und auch nach der Philosophie der „Schicksalsgesetze“ nicht, dass wir zusehen müssen, wie Schlachtfelder vorbereitet und militärische Kriege herbeigeredet und -geschrieben werden.

Heraklit meint damit ganz offensichtlich das Ur- oder Lebensprinzip des Krieges, Mars. Und wie jedes Lebensprinzip hat auch dieses erlöste und unerlöste Ebenen. Der Krieg auf irdischen Schlachtfeldern ist genau wie der kalte Krieg in den Köpfen dem unerlösten Pol zuzurechnen. Der Heilige Krieg, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ego und Schatten, den jede Religion kennt, ist die erlöste Variante. Auch Christen sind laut Bibel aufgerufen, mit dem Engel zu ringen, um die 7 Sprossen der Jakobsleiter zu erklimmen, die wohl nicht zufällig mit den 7 Chakren des Ostens übereinstimmen und von unserer Beckenschale über eben diese 7 Stufen zum obersten Kronen-Chakra hinaufführen.

Dem Buddha ist dieser Aufstieg gelungen, sein Scheitel-Chakra ist offen, was oft mit der Königskobra symbolisiert wird, die hinter ihm aufsteigt und seinen Kopf überragt. Seine Kundalini- oder Energie-Schlage ist erwacht und hat seinen Tausendblättrigen Lotus zum Erblühen gebracht. Deshalb nennt man ihn den Erwachten.

Bei Christus verdeutlicht der Heiligenschein dasselbe Phänomen. Verwirklichte Menschen sind als Sieger aus ihrem heiligen Krieg hervorgegangen. Wer sich mit dem Unfrieden in sich auseinandersetzt, den er am Unfrieden in seiner (Um)Welt erlebt, ist auf einem ganz guten Weg, solange er den entscheidenden Krieg innen führt. Jede neuerliche (Zen-)Meditation empfinde ich als einen Kampf um Bewusstheit im großen Krieg ums Erwachen, die Erleuchtung.

Aber auch das geht ungleich besser, wenn „die da“ oben, die uns im Moment so unangenehm, ja abstoßend unsere Schattenseiten spiegeln, Frieden halten, statt draußen kalte Kriege zu inszenieren oder gar heiße zu entfachen. Ich sehe also nur Gründe, gegen die Kriegshetzer zu schreiben, selbst für meinen persönlichen inneren Krieg mit meinem Ego brauche ich da draußen Frieden. Ich kann die Kriegshetzer in mir lokalisieren und sie anerkennen und bearbeiten, ja mit in meinen entscheidenden Krieg mit dem Ego nehmen, denn da braucht es jede Verstärkung und vor allem Achtsamkeit und Wachheit. Solides Verständnis vom „Schattenprinzip“ und tiefes Verständnis für den Gegenpol, denn alle, die einen Vater haben, brauchen auch eine Mutter, und das ist in diesem Fall offensichtlich die Liebes- und Friedensgöttin Venus, die dem Kriegsgott Mars direkt gegenüber steht.

Ihre gemeinsamen Kinder sind Harmonia und Eros, Phobos und Daimos. Auch darin finden wir wieder die Polarität und „Das Schattenprinzip“. Wer sich nicht mit Harmonia und Eros einlassen will, bekommt es nicht selten mit Phobien und seinen Dämonen zu tun – den eigenen natürlich, die sich draußen nur spiegeln.

Also natürlich werden wir so oder so dem Krieg nicht entgehen, aber ich würde unbedingt weiter den inneren empfehlen, wie ich es schon seit Jahrzehnten tue. Den sich jetzt wieder anbahnenden äußeren können und sollten wir uns (er)sparen und Menschen, die sich diesen Zusammenhängen noch verschließen, durch unseren Protest klarmachen, dass wir ihnen auf ihren unerlösten Umwegen ins Elend äußerer Kriege nicht folgen wollen.

Und es ist nicht so, dass die inneren Kriege dagegen das reine Vergnügen sind, aber ihr Ergebnis ist so unendlich viel lohnender.

Und schließlich weiß ich seit ein paar Stunden auch noch Papst Franziskus I auf unserer Seite, denn anlässlich seiner kürzlichen Verkündung von 10 Punkten zum Glücklich werden fordert er uns unter Punkt 10 auf, hart für den Frieden zu arbeiten. Interessanterweise sagte er, Frieden müsse laut sein und sich Gehör verschaffen. „Die Forderung nach Frieden muss gerufen werden. Frieden erweckt manchmal den Eindruck, leise zu sein, aber er ist niemals leise. Frieden ist immer proaktiv“.

Soweit der Papst.
Auch ohne eingeschriebener Katholik zu sein, folge ich ihm da gern.

Ihr Ruediger Dahlke



Hier finden Sie das Video zum Text: „Aufruf zum Aufwachen“

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1 Kommentar

Sieglinde Lorz 26. August 2014 - 18:07

Wunderbar! Rüdiger Dahlke ist authentisch. Er ist, wie er ist, ohne einen Schein wahren zu wollen. Dazu braucht es Mut. Es ist der Mut den viele nicht haben aus Überlebensangst. Und natürlich kann er sich in die Politik einmischen. Das kann jeder, denn Politik betrifft unser tägliches Leben und über unser tägliches Leben können wir wohl alle urteilen, ohne es studiert haben zu müssen.
Und ja wir sind mächtig und diese Macht sollten wir langsam anerkennen und leben. Verantwortung für unser Denken und Handeln übernehmen. Noch ist keiner so gross, alleine durch sein Denken die Welt verändern zu können. Selbst Jesus ging auf die Strasse predigte und empörte sich. Wir brauchen heute noch beides die lauten Worte und die leisen Taten. Ersteres erfordert einfach viel mehr Mut.

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