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Forscher und Heiler Horst Krohne (Portrait und Interview)

2. Februar 2010

„Ich will wissen, um zu helfen“ – das ist Leitspruch und Motivation von Horst Krohne. Keiner hat so viel für das Verständnis und die Verbreitung der Geistheilung in Deutschland getan wie der 1934 geborene, nach wie vor äußerst aktive Heiler, Autor und Referent. Bereits in den 1970er Jahren begann er systematisch mit einigen Gleichgesinnten die Wirkungsweise Geistiger Heilung zu erforschen, gab seine Karriere in einer führenden Position als Verkaufs- und Marketingleiter auf, um sich auf seinem Anwesen auf Teneriffa ganz dieser Forschung zu verschreiben. Zehn Jahre lang lud er Heiler aus aller Welt ein, sah ihnen bei der Arbeit zu und suchte wissenschaftliche Erklärungen für „Wunderheilungen“ aller Art. 1998 gründete er die „Schule der Geistheilung nach Horst Krohne®“, in der mittlerweile mehr als 7.000 Menschen ausgebildet wurden. Er schrieb zehn Bücher zum Thema – und forscht unermüdlich weiter…

Autor: Thomas Schmelzer

 

Wenn es eine Vorstellung gibt, wie ein Geistheiler aussehen könnte – Horst Krohne entspricht dieser sicher nicht. Vom Wesen her ist er ein sympathischer, bescheidener, pragmatisch denkender Herr – und gerade diese bodenständige Art ermöglichte es ihm, fernab von esoterischen Traumgespinsten die energetische und geistige Wirkungsweise der Heilung zu erforschen. Dabei blieb es nicht: Mit der Zeit entwickelten sich auch bei ihm Fähigkeiten, mit denen er anderen Menschen helfen konnte, wie Chakrensichtigkeit und das Talent, oft in wenigen Minuten die Ursache einer Krankheit erkennen zu können.

Viele Schritte auf seinem Lebensweg schienen dem Prinzip der Notwendigkeit zu folgen. In den 1980er Jahren begann er, sein Wissen als Referent weiterzugeben. Sein Lehrprogramm, das er zusammen mit Ärzten, Psychologen und Psychiatern erarbeitete, erfreute sich immer größerer Beliebtheit, die Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren ausgebucht und es zeigte sich immer deutlicher, dass Horst Krohne diesen Ansturm allein nicht mehr bewältigen konnte. Er begann, die besten seiner Schüler auf die Dozententätigkeit vorzubereiten und seine Erfahrungen und Erkenntnisse niederzuschreiben. Sein erstes Werk „ Die Schule der Geistheilung“, ein Grundlagenwerk zum Thema, ist nach wie vor ein Bestseller.  Ein Höhepunkt seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Heiler und Lehrer war die Gründung der „Schule der Geistheilung nach Horst Krohne“®. Fast gleichzeitig mit der Gründung der Schule wurde nach 25jährigem Bestehen das große Anwesen, sein „Zentrum für Lebenshilfe“ auf Teneriffa verkauft.

Nach wie vor ist Horst Krohne ein gefragter Referent auf internationalen Heilerkongressen. Es ist sicher auch seiner Öffentlichkeitsarbeit zu verdanken, dass Geistheilung heute immer mehr Beachtung findet und seit einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 2004 als anerkannter Beruf gilt. Mittlerweile organisiert und beschließt er Vieles zusammen mit seiner Frau Anneli, die ihn seit Gründung der Schule verwaltend und redaktionell unterstützt. Die Schule blüht und gedeiht – in den Seminaren werden mehr als 20 Heilmethoden gelehrt. Besonders erfolgreich funktionieren die Behandlungen von Allergiekranken und die Raucherentwöhnung. Laut Horst Krohne ist Allergie eine Unverträglichkeit, ein Erregungszustand der Seele, der körperliche Störungen auslösen und Funktionen zum Entgleisen bringen kann. In mehr als 70 Prozent der Fälle reicht eine Sitzung, um die Allergie zu „löschen“, indem die Kommunikationsstörung, d.h. die Übertragung von Informationen vom Geist zur Seele und von der Seele zum Körper, behoben wird.

Horst Krohne sieht sich in erster Linie als Lehrer und Forscher, und immer wieder gelingen ihm neue Erkenntnisse und Methoden, die er zusammen mit Teams und durch einen immer intensiveren Kontakt zu anderen Ebenen des Seins erarbeitet. Der „Lebenskalender“ beispielsweise ist nach Horst Krohne eine bisher unbekannte Zone im Energiekörper des Menschen, in der alle unerlösten Konflikte, Traumata und Schockerlebnisse nach Lebensjahren geordnet, gespeichert sind und Turbulenzen erzeugen können. Der Heiler kann diese medial spürbaren Turbulenzen harmonisieren und damit belastende Lebensthemen endgültig erlösen. Auch die „Organsprache“ ist ein von ihm entwickeltes System, basierend auf der Erfahrung, dass jedes Organ über Bewusstsein verfügt, mit dem man sprechen kann.

Das klingt recht esoterisch, und doch basiert dies auf Erfahrungen, die Horst Krohne im praktischen Heilen mit Patienten herausgefunden hat. Einer seiner wichtigsten Grundsätze: Jede Krankheit hat einen Verursacher – also einen Auslöser – und die Aufgabe des Heilers ist es, diesen herauszufinden. Dabei muss er sich ganz zurücknehmen, Anteil nehmen am Menschen, und Mitteilen. Alles ist Information – eine weitere Erkenntnis von Horst Krohne – und Mitteilen heißt, die Heilinformation an den Körper, den Geist oder die Seele des Menschen weiterzugeben, die dieser benötigt, um wieder gesund zu werden: „Als Heiler tun wir nichts anderes, als die Arbeit der Seele unterstützen.“ Dieses innerliche Zurücktreten des Behandlers klingt einfach, ist aber ein Lernprozess: „Der Erfolg liegt im Nicht tun – aber man muss viel tun, um da hin zu kommen!“

Manchmal kann es geschehen, dass der Heiler nur noch zum Kanal wird für höhere Kräfte. Dann spricht auch der realistisch bodenständige Forscher mit leiser Stimme vom Göttlichen. Überhaupt scheint ihn die kindliche Neugier über das Wunder des Lebens, das so viel mehr ist, als wir mit unserem menschlichen Verstand erfassen können, nie verlassen zu haben. So zitiert er in einem seiner Bücher eine „geistige Quelle“, die Folgendes zu ihm sprach: „Seid euch bewusst, dass Ihr viel größer und vollkommener seid, als ihr denken könnt. Der Teil, der euch bewusst ist, macht weniger als ein Millionstel eures gesamten Bewusstseins aus, und doch ist es dieser winzige Teil, der euch Menschen klein, krank und unvollkommen erscheinen lässt. Versucht also, den Teil in euch zu finden, der wahrhaft großartig ist, ja sogar göttlich, denn ihr seid es.“

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Interview mit Horst Krohne

Über Ihre Kindheit sagten Sie mal: „Das Übersinnliche war völlig normal für mich“…

Meine Großmutter mütterlicherseits arbeitete mit schamanischen Methoden, Kräutern und Heilanwendungen. Und alle Ihre Geschwister hatten unterschiedliche mediale Begabungen.

Wurden Sie auch selbst einmal von ihrer Großmutter behandelt?

Im Alter von neun Jahren hatte mich der Arzt aufgrund einer Hals- und Nasendiphterie für tot erklärt, denn seit zwei Tagen lag ich bewusstlos und atmete nicht mehr. Meine Großmutter wollte meinen Tod nicht wahrhaben, sie  hat sich mit mir über Nacht im Zimmer eingeschlossen und begann mit ihren schamanischen Techniken, Ritualen und Wärmebehandlungen. Nächsten Morgen, als der Arzt kam um den Totenschein auszufüllen, konnte er nicht glauben, was er sah. Ich saß im Bett und war fit!

Später hatten Sie zunächst eine ganz normale Berufslaufbahn, lernten Feinoptiker, Betriebs- und Verkaufspsychologie und waren zehn Jahre lang Verkaufsleiter eines mittelständischen Unternehmens in Berlin. 1970 dann beendeten sie diese Karriere – warum?

Das geschah vor allem durch Begegnungen mit anderen Menschen. Ich las viel und wollte mehr wissen, suchte nach dem Sinn des Lebens. Nach zwei Jahren leitete ich eine Gruppe mit „parapsychologischen Experimenten“. Wir wollten herausfinden, ob das, was der Parapsychologie Joseph B. Rhine veröffentlicht hatte, funktioniert. Eines Tages brachte ein Mitglied unserer Gruppe Filmberichte von philippinischen Heilern mit. Das wollten wir selbst erleben! Ich lud daraufhin in meinem Gästehaus auf Teneriffa Heiler und Schamanen ein, ließ sie wirken und habe zugeschaut – jahrelang!

Sie haben also ganz bodenständig als Forscher angefangen.

Es war Neugier und die Suche nach einer wissenschaftlichen Erklärung. Ich war der Erste, der über Frequenzen der Meridiane geschrieben hat.

Auf ihrem Weg der Forschung haben sich allmählich auch bei Ihnen Fähigkeiten entwickelt. Sie lernten beispielsweise, Chakren zu sehen.

Das entsteht einfach, wenn man tief in diese Materie geht und in Experimenten und Meditationen erkennt, welche Bewusstseinsinhalte im Verborgenen liegen, die uns vom Tagesbewusstsein her nicht zugänglich sind. Wer wirklich sucht, findet auch! Die größten Erkenntnisse kamen aber, als ich mit Menschen gearbeitet habe und lernte, Krankheiten zu diagnostizieren.

Wie geschieht diese Diagnose?

Es ist ein Verfahren, über Biofelder den Hintergrund einer Krankheit aufzudecken. Meiner Meinung nach ist der Körper nur Spielball unseres Bewusstseins, ein Trainingsfeld der Seele. Sie lernt durch und mit dem Körper. Das Leben im stofflichen Bereich ist die Ausdrucksform unseres schöpferischen Geistes in uns. Je nach Entwicklungsstand des Gesamtbewusstseins kommt die Seele mit dem Körper und dem Tagesbewusstsein klar. So wird alles von einer höheren Warte aus gesteuert, wobei die Ebenen Körper – Seele – Geist ihre eigenen Bewusstseinsinhalte entwickeln und auch einen freien Willen haben.

Diese Unterscheidung von Körper – Seele – Geist scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein, der schon im Neuplatonismus betont wurde. Heute spricht man, wenn überhaupt, fast nur von zwei Ebenen – dem Körper und dem Geist, zu dem man auch oft einfach die Seele, alle Gedanken und höheren Ebenen zählt.

Es muss diese drei Ebenen geben. Die Seele ist nicht unser Ich, nicht das Höhere Selbst. Ich verstehe sie als eine Art Dolmetscher zwischen Geist und Körper. Sie hat große Erfahrung darin, die Ideen des Lebens, die aus dem Geiste kommen, in die Materie umzusetzen. Zum Glück liefern langsam die Naturwissenschaften Erkenntnisse, die die Geisteswissenschaften bisher nicht finden konnten, weil sie sich zu sehr dem Geist und dem Immateriellen zugewandt hatten.

Und doch gibt es ja so etwas wie die geistige, spirituelle Ebene, die vielleicht zunächst nur mit dem Herzen erfahrbar ist – so etwas auch wie göttliche Gnade…

Ich bin mir da nicht so sicher. Alles basiert auf einer Ordnung. Ich glaube, dass uns Menschen in unserem Bewusstsein „Gnade“, „Gottvertrauen“, „Liebe“ im Sinne außerhalb des Körperlichen gegeben ist, damit wir überhaupt unter den schweren Bedingungen zurechtkommen. Denn auch in den höchsten Formen der Geistheilung, die ich erleben durfte – wo beispielsweise Materialisationen oder Entmaterialisationen stattfinden, die ich niemals selbst erzeugen könnte – verläuft alles nach einer Art mathematischen Ordnung. Dabei entstehen keine Gefühle, und weil die Liebe ein Gefühl ist, auch keine Liebe. Verstand, Wille und Liebe sind im direkten Heilvorgang nicht mit einbezogen. Das was da geschieht, ist…

…neutral?..

…ja, ungefähr. Was dann aber als Resultat entsteht, ist wieder voller Liebe!

Es wird ja auch gesagt, die letztendliche Wahrheit ist mit Worten gar nicht zu vermitteln. Namenlos, das Numinose, fern jeglicher Beschreibungsmöglichkeit…

Wir können Gott nicht denken. Schon allein das, was lebt und in uns geschieht, können wir nicht mit unserem Ratio erfassen. Ein gesunder Mensch ist in der Lage, zwischen acht und neun Millionen Zellen in der Sekunde zu erneuern. Dann die chemischen Prozesse: Das Leben beherrscht etwa 10.000 davon – allein 20.000 laufen in jeder Sekunde in jeder Zelle ab! Und das 60 Billionen Mal, denn so viele Zellen hat der menschliche Körper. Dahinter steht eine Ordnung, die wir nicht begreifen können. Wir haben also Fähigkeiten, die weit über das Rationale hinaus gehen.

Sie sagen, Heilung ist nur möglich, wenn der Verursacher gefunden wurde. Ist das ausschließlich so?

Ja, ausschließlich. Die Ursache ist immer eine innere Disharmonie, eine Einstellung zu sich selbst, zum Leben oder zu den Umständen – eine Unerfahrenheit. Jede Krankheit ist in ihrer Fehlfunktion eine Unwissenheit des Gesamtbewusstseins, eine Unordnung. Ob das von der Seele kommt, aus dem Körperbewusstsein oder von einer höheren Instanz, das sei dahingestellt. Alle unsere Messungen zeigen, dass jede Form von Krankheit eine Kommunikationsstörung der verschiedenen Energiefelder ist. Wir können es mit einem elektronischen Gerät vergleichen: Ich muss suchen, wo die Kommunikationsstörung ist, wo die Schaltung nicht richtig funktioniert. Dazu muss ich aber wissen, wie der Schaltplan funktioniert und die Kommunikation ablaufen soll. Und so ist es auch bei der Heilung. Ob es das Tagesbewusstsein ist, und uns klargemacht wird, dass wir uns anders ernähren sollen oder unsere Lebensgewohnheiten verändern sollen, oder ob es das Unbewusste ist, das Informationen bekommt, wie vielleicht die Blutzusammenstellung besser gesteuert werden sollte, oder die Entgiftung optimaler abläuft – all das sind Regelwerke, die Bewusstsein benötigen. Diese Bewusstseinsübertragung führt zu Heilung, weil dann der Verursacher, die Unwissenheit, durch Bewusstheit ergänzt wird.

Muss da auf der Seite des Klienten ein bewusstes Verstehen geschehen, damit Heilung funktionieren kann?

Nein, wenn er aber fragt, „Warum leide ich?“, dann geht alles viel besser und nachhaltiger. Der größte Teil der Krankheiten liegt ja nicht im Tagesbewusstsein. Es ist nicht immer falsche Ernährung oder Lebensweise, sondern die uns am Leben erhaltenden unbewussten Kräfte, die über 99 Prozent ausmachen. Wir denken uns nicht gesund – das macht unser Bewusstsein, unsere Seele, unser Geist.

Auch in diesen Bereichen findet ein Lernprozess statt. Wir entwickeln uns, und so entsteht mehr Bewusstsein über uns und über die Vorgänge, die uns meistens völlig unbewusst bleiben. Solche Lernschritte kann man unterstützen, und man kann den Weg weisen. Gehen muss immer der Mensch selbst! Wir können keine Heilung direkt übertragen, sondern nur Informationen, die zur Regulierung der Fehlfunktion führt. Heilung ist immer eine Selbstheilung – mit den Ausnahmen, wenn die höhere geistige Ebene eingreift, wenn wirklich große Veränderungen stattfinden, die unerklärlich sind, sogenannte Wunderheilungen.

Eine eher persönliche Frage: Wie gehen Sie damit um, wenn sie merken, dass eine Projektion geschieht, wenn also ein Patient sie als seinen Heiler verehrt?

Ich meide bei der Behandlung alles, das etwas Derartiges auslösen könnte. Denn diese Personen- Abhängigkeit ist ein Problem für einen Patienten. Ich muss beim Heilen alles tun, dass dieser Vorgang etwas ganz Selbstverständliches ist. Ich mache ihm auch klar, dass nicht ich es bin, der heilt – dass ich nur als Kanal wirke und einen Weg gefunden habe, Heilinformationen zu übermitteln, weil ich mich mit der Quelle verbinden kann, die Heilungsenergie liefert.

Wie ist es, wenn ein besonders begabter Heiler, der vielleicht nur mit der Stimme heilt, zu ihnen kommt. Kann er mit seiner Heilweise weitermachen, und was hilft ihm die Ausbildung?

Er kann seine Methode fortführen, aber was er bei uns lernen kann, ist die Aufdeckung der Krankheit, die Ursachenfindung. Wir lassen die Menschen Schritt für Schritt in die einzelnen bioenergetischen Dimensionen hinein fühlen. Wir vermitteln nicht nur Theorie – wobei die natürlich dazugehört – sondern alles wird durch Übungen und durch Erlebnisse untermauert und plötzlich machen die Menschen in der Meditation und in den praktischen Anwendungen Erfahrungen, die weit über das hinausgehen, was der Verstand bisher angenommen hat.

Kann wirklich jeder Mensch heilen?

Ja, denn wir heilen uns täglich selbst!

Wie meinen Sie das?

Sie machen im Leben jede Menge an Krankheiten durch. Ihre Heilungskräfte überwinden beispielsweise Viren, Bakterien oder Mikroorganismen, können den Körper entgiften oder heilen Verletzungen aus. Das sind Prozesse, die kein Mensch für den Kranken machen kann. Die macht er selber. Selbst ein Arzt mit seinen Mitteln heilt nicht, er unterstützt nur die Heilungskräfte des Kranken. Heilen kann nur der liebe Gott – mit diesen Wundern, die manchmal bei wirklich guten Heilern auftauchen. Ansonsten ist jede Anwendung eine Hilfe für den Kranken, um die Selbstregulation, die Lebenskraft, die Vitalität wieder herzustellen. Wir haben im Lauf der Zeit viel Material zusammengetragen, wie das auf der informativen energetischen Ebene funktioniert. Damit hat die Geistheilung, so wie wir sie lehren und praktizieren, einen völlig anderen Stellenwert bekommen. Wir haben mehr als ein paar Hundert Menschen einen Job gegeben, die erfolgreich ihre Heilpraxis führen, weil sie das Thema gut verstanden haben. Seit 2004 kann der Geistheiler seinen Beruf ausüben, ohne eine medizinische Prüfung machen zu müssen, weil wir nie in das Physische eingreifen, sondern nur die steuernden Energien die das Leben erhalten, optimieren.

„Schulmedizin und Geistheilung können nicht miteinander verglichen werden“, haben Sie mal gesagt. Warum eigentlich?

Die Schulmedizin ist einseitig, weil sie nur das körperliche Geschehen behandelt und nicht die energetischen Muster, die das körperliche Geschehen steuern. Wohl hat die Schulmedizin das Nervensystem im Griff, aber sie lässt eine Sache außer Acht: Die Physik erklärt uns, dass es Elektrizität und Magnetismus allein nicht geben kann, nur Elektromagnetismus. In allen Computern und Maschinen sind steuernde Elemente. Diese Steuerung, alles, was die Elektrizität bringt, ist eine Wechselwirkung der Elektrodynamik. Diese entsteht, indem wir von einem Pol zum andern wechseln – vom Magnetismus zum Elektrischen. Aus großen Magneten und Lichtmaschinen wird Strom gemacht und im Motor wird der Strom wieder in Magnetismus umgewandelt. Da aber auch wir Menschen energetische Lebewesen sind und ein Nervensystem haben, was eine beträchtliche Watt zahl hat, muss es auch hier die magnetische Komponente geben. Und diese war im Grunde schon seit Viertausend Jahren bekannt. In den Akupunkturbahnen fließt nämlich Biomagnetismus.

Wie es ja auch um 1775 der berühmte Arzt und Heiler Mesmer nannte: „Animalischer Magnetismus“.

Ja, aber dies wurde bald wieder abgelehnt. Das Handicap beim Magnetismus ist, dass er sehr unterschiedlich ist in der Leitfähigkeit. Elektrizität braucht Leitungen wie Nervenbahnen oder Draht. Magnetismus braucht keine Leiter, er regelt sich selbst über sogenannte Feldlinien. Damit ist er nicht so greifbar wie Elektrizität und wurde deswegen vernachlässigt. Eine richtige Diagnostik und Heilmethode über den Biomagnetismus hat die Schulmedizin nie entwickelt.

In Großbritannien ist es schon seit einiger Zeit in ca. 2000 Krankenhäusern gang und gäbe, dass Geistheiler mit Medizinern zusammenarbeiten. Welche Entwicklung sehen sie da bei uns?

Es braucht seine Zeit. Mittlerweile haben auch viele Ärzte Bedenken, ob ihr System noch gut ist. Sie erleben Dramen und Entmündigungen durch Gesetze, Gerätehersteller und die Pharmazie, die das Gesundheitswesen einseitig verzerren und sind eingebunden in ein System, bei dem der Profit einen zu hohen Stellenwert hat. Und jetzt kommt ein Geistheiler, der nicht ein so langes Studium hinter sich hat wie ein Arzt und schmälert dem System die Einnahmen. Was also tun? Sollten wir Geistheiler nur noch dort arbeiten, wo die Schulmedizin am Ende ist – also mit Schwer- und Todkranken? Viel wichtiger wäre doch, vorbeugend den Menschen zu helfen. Deswegen habe ich unsere Schule gegründet. Je mehr Menschen wir in den Grundzügen des Geistigen Heilens ausbilden, umso gesünder wird die Volksgesundheit.  Wir wissen, dass 60 Prozent aller Erkrankungen nur vorübergehende Krankheiten sind, die wir ohne ärztliche Hilfe schaffen können. Bei Erkältung, Schnupfen, Hexenschuss braucht man einfach nur Ruhe und eine „Wärmflasche“. Die Mediziner haben dann mehr Zeit, sich wirklich um die Kranken zu bemühen, die sehr schwer zu therapieren. So wäre eine Zusammenarbeit von Geistheilung und Schulmedizin möglich!

Also die Selbstheilungskräfte unterstützen?

Ja, deswegen vermitteln wir in unserem Ausbildungsprogramm: „Die Heilkraft liegt in Dir!“ Wir zeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt, wenn wir mit unseren Heilungskräften zusammenarbeiten, deren Arbeit akzeptieren, verstehen und anerkennen: „Prima, das hast Du gut gemacht!“ In unserem Aufbaukurs kann man lernen, wie man in der Familie wirken und helfen kann. Manche unserer Teilnehmer, wie Kosmetiker oder Masseure, aber auch Ärzte und Psychologen lernen so noch zusätzliche Therapiemöglichkeiten für ihre praktische Arbeit

Gibt es heute mehr Geistheiler als vor 20 Jahren?

Deutlich mehr – vor allem: Deutlich mehr gute! Allein schon die Literatur trägt dazu bei, dass Heiler über ihre Tätigkeit nachdenken. Die Geistheilung hat einen Vorteil: Sie kann jede andere Heilart unterstützen und hat keine Nebenwirkungen.

Wie geht es Ihnen heute? Haben sie noch viel vor?

Ich glaube, wenn man geistig wach bleibt, hat man immer Visionen, und das hält einen in Schwung. Im Moment beschäftigen mich die Fragen: Warum gibt es so große Unterschiede im Leid? Warum werden einige Menschen gesund, und andere bleiben chronisch krank? Wie die Seele lernt, und was notwendig ist, um Krankheiten heilen zu können – das ist der Ansatz im neuen Buch „Geistheilung – Dialog mit der Seele“. Und dann lauern noch ein paar Erkenntnisse, die ich mit den Patienten gemacht habe…

Wir sind gespannt. Vielen Dank für das Gespräch!

© 12/2009  Thomas Schmelzer – Artikel erschienen in BIO MAGAZIN 2/2010

 

Infos über Horst Krohne und seine Arbeit finden Sie hier: www.schule-der-geistheilung.de

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Forscher und Heiler Horst Krohne (Portrait und Interview), 3.7 out of 5 based on 34 ratings
Kategorie: Artikel, Gesundheit • Schlagworte: ,

2 Ihre Meinungen zu Forscher und Heiler Horst Krohne (Portrait und Interview)

  1. Roland Klaus Imfeld on 5. August 2014 at 00:33

    Ich war ca. 2003 bei Horst Krohne an einem Kurs am Thunersee zusammen mit Coiffeurkollegen. Es ging damals ums Erlernen von Strahlenfinden. Horst hat mit Hilfe eines Pendels unsere Aura ausgemessen und war sehr erstaunt über meine starke Aurastrahlung. In der Zwischenzeit habe ich durch verschiedene Erlebnisse Zugang in Schmerzpunkte, die ich intuitiv erkenne, gefunden.

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  2. Roland Klaus Imfeld on 5. August 2014 at 00:47

    Machte mich damals aufmerksam, dass ich eine grosse Gabe habe, um Mitmenschen zu helfen (“heilen”). inzwischen war ich bei Richard Bartlett und machte mit demselben unsichtbaren aber existierenden Kräften Bekanntschaft, so wie Horst es in seinen Büchern schildert.
    Daran glauben und loslassen. Es ist eine grosse Freude und Glück, wenn wir Anderen das weitergeben dürfen.
    Wünsche Horst noch lange Gesundheit um seine Visionen, die er noch hat, zu verwirklichen!

    Mit lb. Grüssen roland k. Imfeld

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