Tai-Chi

Tai-Chi (chines.)

Ähnliches wie für das → Hatha-Yoga gilt auch für die chines. Bewegungsmethoden Chi-kung und Tai-Chi (moderne Schreibweisen: → Qigong und Dai Qi). Tai-Chi-Chuan entstand wahrscheinlich im 14. Jh. aus einer Methode der Selbstverteidigung und wurde zur Bewegungsmeditation umgewandelt. Außer dem meditativen Tai-Chi gibt es immer noch Tai-Chi-Selbstverteidigungstechniken.
Die bekannteste Tai-Chi-Chuan-Übung ist eine Einzelübung, die als „Form“ bezeichnet wird. Sie besteht aus fließend ineinander übergehenden Körperstellungen und hat verschiedene Abschnitte. Die Stellungen tragen den Namen der mit ihnen verbundenen Technik, wie Stoßen, Abwehren, Zurückrollen. Chuan heißt ja übersetzt „boxen“, deshalb nennt man Tai-Chi auch „Schattenboxen“, wobei es mit unserem Boxen nichts zu tun hat. Andere Stellungen heißen „Goldener Hahn“, „Spiel der Laute“ usw. Diese sanften Bewegungsformen, die zum Teil auch Tierbewegungen nachempfunden sind, führen in Verbindung mit dem → Atem und Atemtechniken in eine tiefe, heilsame körperliche Entspannung.

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