Spirit Humor III: Inkarnationsvertrag – Jo Conrad

Hier ein weiterer wunderbarer Klassiker des Spirit Humors, diesmal von Jo Conrad: Diese Verpflichtungen gehen Sie ein, wenn Sie sich für eine Inkarnation hier auf Erden einlassen möchten. Nun ja, da Sie dies lesen, haben Sie wohl zugestimmt…


INKARNATIONSVERTRAG

Es ist hilfreich – über JEDEN einzelnen Satz nachzudenken.

§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

§2 Sie erhalten ein Gehirn.
Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

…§3 Sie erhalten ein Herz.
Die besten Resultate erzielen sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§4 Sie erhalten Lektionen.
Niemand bekommt exakt dieselben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§5 Sie können tun, was sie wollen.
Alles was Sie anderen tun, kommt zu Ihnen zurück.

§6 Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde.
(auch Inkarnationsübergreifend)

§7 Dieser Vertrag ist für alle gleich.
Es gibt keine Privilegien – auch wenn manche das behaupten.
(Handschriftliche Änderungen haben keinerlei Gültigkeit)

§8 Sie bekommen Spiegel um zu lernen.
Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper.
Sie sind nur dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§9 Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen.
(Es kann zu Wartezeiten kommen)

§10 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden
Ergebnis geführt haben.

§11 Was befriedigend ist – bestimmen SIE!


Nützliche Hinweise und Tipps:

Ziel ist es NICHT, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

Regeln sind dazu da, um überprüft zu werden.

Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

Sie können nichts falsch machen! Es kann höchstens länger dauern.

Zeit ist eine Illusion!

Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in ihrem Herzen.

Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

Niemand kann Ihnen Ihre Verantwortung abnehmen.

Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

Drogen (legal oder illegal) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

Nur weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht heißen, dass es richtig ist.

Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

Es gibt keine Extraklauseln – für niemanden.

Sie werden geliebt (auch wenn sie in der Bronx oder in Somalia sind). Alles andere ist Täuschung.

Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln. Keine böse Absicht.

Andere in ihrer Entwicklung zu behindern, bringt keinerlei Vorteil.

Sie bekommen (vorzugsweise Nachts) Gelegenheit, Ihren Körper zu verlassen.

Herumspielen an Ihrem eigenen Körper ist Ihr gutes Recht!

An den Körpern anderer – erfordert deren Einwilligung!

Abgucken ist sinnlos!

Wer Ihnen eine Lebens-versicherung andreht, ist ein Betrüger.

Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

Es geht nicht darum, erster zu sein.

Es geht nicht darum, cool auszusehen.

Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben,
ist es unnütz sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

Jo Conrad, März 2002


Jo Conrad ist Autor, Moderator und Kritiker allzu etablierter Weltvorstellungen

www.joconrad.de

www.bewusst.tv

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  10 Kommentare für “Spirit Humor III: Inkarnationsvertrag – Jo Conrad

  1. Paula
    14. April 2012 um 21:04

    Schön, hier Jo Conrad zu lesen!
    Etwas ernster aber sehr ähnlich von der Grundaussage her ist das Gedicht „Das Leben, das ich selbst gewählt“ von Hermann Hesse.

  2. 8. Mai 2012 um 13:39

    Der Text ist so herrlich wahr ! er erreicht Herz und Gemüt und löst eine fröhliche Zustimmung aus. Weil s so ist ! Danke
    Danke

    hildegard Klimmer

  3. Flora Wolf
    13. Mai 2012 um 22:35

    Ich finde es wunderschön,kurz und bündig. Danke
    flora wolf

  4. 3. August 2012 um 22:23

    Ich finde das dass, was der Joe hier geschrieben hat, Pflichtlektuere in jeder Schule sein sollte!
    In jedem Glückskeks stehen sollte und auf jeder Burgerpackung )))))

    Jürgen Zeller Freiburg

  5. Esther
    11. September 2012 um 11:11

    Bin heute erstmals auf diese Seite gestossen und habe mich ein wenig durch gelesen. Konnte mir was zupfen zur weiteren Lernsprüngen 🙂 Dieser Inkarnationsvertrag begeistert mich……..so einfach und verständlich. Väterliche und Mütterliche Liebe erwählt nicht aus ihren gemeinsamen Kinder nur wenige aus, die dann als Auserwählte betitelt werden und somit Recht auf irgendetwas haben.
    Mütter und Väter sind Begleiter, Berater ihrer Kinder und wenn die Kinder Ratschläge in den Wind schlagen, ist das ihr gutes Recht auf eigene Erfahrungen. Die Hoffnung das Kinder aus ihren eigenen Fehlern lernen versagt nie, denn die Liebe ist langmütig, gütig, geduldig und freut sich mit den Glücklichen.

    Alles in Allem, fröhliche Zustimmung meinerseits, kann gar nicht glauben das so ein Vertrag eine klärende Wirkung hat……….lach.

    Ein Dank an den Verfasser/In.

    Allen einen herrlichen Tag und ein lachendes Herz.

  6. micha
    16. September 2012 um 13:05

    „Warnung: Einige Erfahrungen können ihrem Körper schmerzhaft erscheinen. Danken Sie ihm für die Benachrichtigung und machen Sie weiter, wie zuvor.“

    😀

  7. evelyn
    17. September 2012 um 00:22

    da kommt freude auf. danke Jo, für diese interpretation .
    und danke an Alle, die kommentierten und es noch tun werden.
    Namaste

  8. friedvoller Krieger
    21. September 2012 um 22:17

    Wie wahr,wie wahr,fast wie im Leben. (;-)
    Es kann ja in naher Zukunft vielleicht doch den Weg finden ins Schulzimmer,in jeden Glückskeks,auf Verpackungen u.s.w.(lol)
    Weiter so !!!
    FG

  9. 9. Oktober 2012 um 01:35

    Aus dem Licht, ins Leben um Lieben zu lernen, und dann zurück ins Licht.

    Eigentlich gibt es nur einen Paragraphen. Dieser heisst:

    §1 Lerne Lieben.

    Irgend wann in der Vegangenheit gab es „Baustellen“ die die Seelen fragmentiert haben. Es gilt, deine Chance zu nutzen, diese wieder zu rekonstruieren.

    Wählst du diesen Weg, so kennst du bei Antritt bereits dein Ziel, das Fahrzeug, und du hast immer alles was du brauchst in deinem Geschenk und deiner Gabe. Nutze sie in ALLEN Lebenslagen.

    In-karnieren ist eigentlich nur eine Art Verkleiden spielen, und wäre mit Sicherheit um so einiges leicher, wenn man sich im gewählten Kostüm wohlfühlen würde, an statt sich immer zu beschweren, wovon man immer schwerer wird, bis man dann vor lauter Übergewichtigkeit die wirkliche Wichtigkeit des von Anbeginn der jungen Lebenszeit erhaltenen Geschenks, und die der Gabe, ignoriert.

    Wenn man sie nur wertschätzen würde, kultivieren würde, dann wüssten die Eltern bessere Webgegleiter zu sein, müssten die Kinder weniger Rebellion inszenieren, und Ärger verspüren, weil man ihnen anstatt die Flügel zu knippen, dem Wind anVertrauen würde.

    Das Geschenk, das man mit der Geburt erhält, würde nicht vergessen werden. Man wüsste was Liebe ohne Bedingungen bedeutet.

    Und man würde sich selbst nicht blockieren, und somit von der natürlichen Gabe der inneren Lehrens gebrauch machen. Denn auch diese Gabe wird uns von Anbeginn unseres Da-Seins auch mit auf den Weg gegeben: die In-Tuition. Wieviele Worte könnte man sich dann sparen. 😀

    Und wir würden uns vielleicht plötzlich bewusst werden: unser Da-Sein ist nur abhängig davon wie wir es meistern DA zu sein.
    Für uns selbst, für andere, und im Hier und Jetzt.

    Aber geschmunzelt wird schon bevor wir den Vetrag unterzeichnen. Denn wir wissen, keiner kommt lebend davon.
    Aber das ist ja eigentlich nebensächlich!

    Wir, die Glückskekse in Schulzimmern haben die Wahl, wenn wir den Mund aufmachen, ob wir schweigend Burger reinschieben wollen, oder uns trauen, das DA-Sein so zu leben wie es ist. Denn würden wir das nicht tun, wäre es nur ein Da-Schein.

    Egal was auf den Burgerverpackungen steht: wir alle recyclieren Wissen, Wahrheit und am Ende geht’s zurück ins Licht … oder eben nicht!

    Liebe Grüsse,
    Ein Glückskeks

  10. Berti
    29. Juni 2015 um 09:39

    Danke für diesen netten, auf den Punkt gebrachten Überblick über unser Leben hier. Vor allem DANKE für: „Was befriedigend ist – bestimmen SIE!“
    Nur ein Widerspruch gegen einen – wie ich immer finde sehr unüberlegten – weit verbreiteten Satz: Zeit ist eine Illusion! Zeit ist KEINE Illusion!!! Nur weil die Zeit vielleicht von einem anderen Betrachtungsstandpunkt aus nicht existiert, heißt es nicht, dass sie überhaupt nicht existiert. ZEIT ist einfach der Begriff, den wir uns gewählt haben, um der Veränderung der Materie ein Maß zu geben. Wäre es wahr, dass Zeit eine Illusion ist, wäre Veränderung eine Illusion. Und wenn Veränderung eine Illusion wäre, dann wäre die ganze Entwicklung einer Seele eine Illusion und damit alles, was Sie hier geschrieben haben. Bei der Seele ist es die gleiche Verwirrung wie bei der Zeit. Auch sie ist von einem anderen Betrachtungsstandpunkt aus längst vollkommen und bräuchte eigentlich gar keine Entwicklung. Trotzdem existiert diese Entwicklung. Es handelt sich bei all diesen Widersprüchen nur um gleichzeitiges und gleichwertiges Existieren verschiedener Aspekte ein und desselben, die nicht gegeneinander aufwägbar sind. Liebe Grüße von Berti

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