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Zen, die Schulen

Die Übertragungslinie der Südlichen Schule des chines. Zen fächerte sich in die „Fünf Häuser, Sieben Schulen“ auf, die sich in Details voneinander unterscheiden. Von diesen Linien gelangten die Rinzai-Schule und die Soto-Schule nach Japan. Einer der herausragenden Meister des japan. Zen war Hakuin Ekaku (1685-1768), der den Rinzai-Zen im 18. Jh. reformierte. In der Rinzai-Schule…

Zirbeldrüse

Zirbeldrüse (Hypophyse) Meist mit dem „dritten Auge“ (→ Chakras) in Verbindung gebracht. Der amerikanische Arzt Dr. Rick Strassmann erforschte die Zirbeldrüse über lange Jahre. Nach seinen Forschungen hat nicht nur Melatonin eine Wirkung auf diese Drüse, sondern auch die psychoaktive Substanz DMT (der Hauptwirkstoff von → Ayahuasca; → Psychedelische Erfahrung).

Zoroaster

Zwei mazdaische Priester und der Baum des Lebens mit dem Symbol von Ahura Mazda (Flügel und Sonne).

Zoroaster (griech. „ein Besitzer alter Kamele“, auch: Zarathustra, selten: Zarduscht; um 630 – um 550 v.u.Z.) Persischer Prophet, der in einer Familie von Viehzüchtern und Nomaden aufwuchs. Daher finden sich in seiner Lehre auch Elemente des → Schamanismus (z.B. die Vorstellung von → Geistern) und der frühen polytheistischen Religion des indischen → Brahmanismus. Im Bereich…

Zeta (griech.), Zajin (hebr.)

Zahlenwert 7. Zajin spricht sich wie ein stimmhaftes, weiches S und bedeutet wörtlich „Waffe, Pfeil“. Die Sieben ist in der Zahlenmystik von großer Bedeutung (→ Zahlen, → Oktavengesetz). Vom Schreibzeichen her entspricht es am ehesten der Gibor-Rune (→ G), die wie ein Z mit einem kleinen Strich in der Mitte geritzt wurde. Das G ist…

Zahlen, Zahlenmystik

„Eine Zahl und die ihr innewohnenden Kräfte zu kennen, ermöglichte es dem Menschen, sich der mit ihr zusammengehörigen Macht zu bedienen, zu zaubern oder seinen Gebeten stärkere Wirkungskraft zu verleihen. Die Kenntnis geheimer Bedeutungen der Zahlen spiegelt sich im Volksglauben ebenso wider wie in der hohen Literatur und kann in der mittelalterlichen Architektur ebenso entdeckt…

Zazen

Zazen (japan.) Meditationsübung. Eigentlich zenna (japan.), abgeleitet von dhyana (Sk.). In Dhyana steckt die Sprachwurzel dhi, „wahrnehmen“, „nachdenken“, „kontemplieren“, „den Geist auf einen Gegenstand richten“. Dhyana bedeutet also den Geist sammeln, die Gedanken nicht abschweifen lassen. → Aufmerksamkeit geht im Zen nur zusammen mit bewusster, entschlossener Anstrengung. Aufmerksamkeit ist das besondere Instrument des Willens zur…

Zeit

„Zeit“ ist ein Phänomen, das Schamanen, Philosophen, spirituelle Denker und Naturwissenschaftler schon immer beschäftigt. Auch dieses Lexikon kann keine Antworten geben, aber einige Fragen aufwerfen. Zeit kann nicht wahrgenommen werden (→ Wahrnehmung), auch wenn die Menschen ein Konzept davon haben und Uhren, um sie zu „messen“. Zeit ist kein Bestandteil der Existenz, d.h. der existierenden…

Zen-Buddhismus

Der klassische Buddhismus (→ Theravada) wurde bereits im 6. Jh. n.u.Z. in Japan eingeführt und beeinflusste im Laufe der Jahrhunderte die ganze intellektuelle, ästhetische und spirituelle japan. Kultur. Der Zen, der sich aus dem → Mahayana-Buddhismus entwickelt hatte, gelangte über China – wo er sich mit dem → Taoismus verband – erst im 12. Jh.…

Zen und Kampftechniken

Der chines. Zen wird zudem auch in Form von Übungen und → Atemtechniken praktiziert, die gemeinhin unter dem Oberbegriff → Qigong (alte Schreibweise: Ch’i-kung) laufen. Übersetzt heißt der Begriff: „Arbeit mit Energie“. Aus den ursprünglichen Bewegungsformen entwickelte sich das Wu-shu als Selbstverteidigungstechnik, die sich zu Kung-Fu, zum Schwertkampf und anderen Formen der Kampftechnik weiterentwickelten. In…