Y

Yoga, Yoga-Wege

„Du hast ein Recht auf Handeln, aber nur auf das Handeln an sich, niemals auf dessen Früchte. Lass nicht die Früchte zum Beweggrund deines Wirkens werden! Und sei nicht der Untätigkeit verhaftet. Fest gegründet im Yoga, vollbringe deine Taten als einer, der jegliche Haftung aufgegeben hat und gleichmütig geworden ist hinsichtlich Misslingen und Erfolg! Denn…

Yogananda, Paramahansa

Yogananda, Paramahansa (1893-1952) Verbreitete schon in den 1920er-Jahren den → Yoga im Westen, insbesondere in den USA. Mit 21 Jahren trat er einem Mönchsorden bei. Sein Guru Sri Yukteswar (1855-1936) weihte ihn in das Yoga-Wissen ein und verlieh ihm den Titel Paramahansa (Sk. „der höchste Schwan“), eine Bezeichnung für den höchsten Stand des → Sannyasin.…

Y – Ypsilon

Entspricht als Zeichen dem hebr. ajin (Auge), Zahlenwert 70. Ein typisch semitischer Laut, der in unserer Phonetik schwer wiederzugeben ist. Er ähnelt einem Ü oder einem kurz ausgestoßenen O, weshalb das Griechische diesen Laut teils als Omikron (kleines O), teils als Ypsilon (kleines Ü) in seine Lautreihe übernahm. Das Wort existiert im Sk. als ajna…

Yantra

Ein Yantra ist die Visualisierung eines → Mantras und unterliegt keiner Geheimhaltung. Es ist ein geometrisches Diagramm, ein Abbild des kosmischen Geschehens, ein Symbol des Göttlichen sowie seiner Aspekte und Kräfte. Es wird v.a. im → Tantra benutzt. „Das erste aller Yantren ist das Sri-Yantra. Es ist eine magische Waffe (shastra) der Schamanen und ein…

Yin und Yang

Die beiden Urkräfte im daoistischen und chines. Denken (→ Tao, → Feng Shui). Die ursprüngliche Nichtkraft Wuji (Wu-Chi), der Urgrund, in dem alle Unterschiede noch ungeschieden nebeneinander vorhanden sind, wird symbolisch als Kreis (0) dargestellt. Aus diesem absoluten Nichtsein geht das Taiji (Tai-Chi), der Uranfang, das Eine (1) hervor, das sich dann in die zwei…