M

Mi (griech.), Mim (arab.), Mem (hebr.)

Zahlenwert 40, Bedeutung „Wasser“. Die ägyptische Hieroglyphe für M ist eine doppelte Wasserwelle. Wasser ist die Matrix, die Mutter des Lebens. In der hebr. Genesis heißt es: „Und die Elohim schwebten über dem Wasser.“ Der Begriff elohim beginnt mit dem Aleph (e und a sind im hebr. austauschbar) und endet mit dem Mem. Dazwischen ist…

Maria

„Die Väter der christl. Kirche setzten der Verehrung Marias erheblichen Widerstand entgegen, denn sie waren sich darüber im klaren, dass Maria aus einer Mischung verschiedener althergebrachter → Göttinnen bestand; zu diesen Göttinnen gehörte Mariamne, die semitische Gottesmutter und Himmelskönigen, Aphrodite-Mari, die syrische Version von Ishtar, Juno, die gesegnete Jungfrau, Isis als Stella Maris … und…

Mother Meera

Mother Meera (geb. 1960 in Südindien) Weltweit bekannte → Avatarin der Göttlichen Mutter. Bereits als Kind hatte sie das Gefühl, eine Verkörperung der göttlichen Mutter zu sein (→ Shakti), obwohl ihre Eltern nicht besonders religiös waren. Sie sagt, dass sie bereits als Kind im Zustand des → Samadhi gewesen sei. Als Jugendliche lebte sie mit…

Magie

„Der menschliche Wille wird durch die Tätigkeit entwickelt und gestärkt. Um wahrhaft zu wollen, muss man handeln; die Tat beherrscht die Trägheit immer und reißt sie mit sich fort. … Wissen, wagen, wollen und schweigen sind die vier → kabbalistischen Worte, die den vier Buchstaben des Tetragramms (JHWH) entsprechen.“ (Eliphas → Levi, 1966, 162) Wenn…

Maya

Maya (Sk. „Täuschung“, „Illusion“) Universales Prinzip der → Vedanta-Philosophie, die Basis von Denken und Materie. Maya ist die Kraft (→ Shakti) → Brahmans und so ewig untrennbar mit Brahman verbunden. Maya und Brahman zusammen werden Ishvara genannt, die Vorstellung eines persönlichen Gottes, der das Universum schafft, erhält und wieder auflöst. Als Nichterkenntnis, kosmische Illusion oder…

Mudra

Ksepana = Geste des Bespringens mit dem Nektar der Unsterblichkeit. unten: Ultarabodhi = das Zeichen höchster Erleuchtung.

Eine Meditationshilfe (→ Meditation) sind die Mudras. Darunter versteht man symbolische Handgesten als körperlichen Ausdruck einer bestimmten Energie. Die Mudra bringt den Meditierenden mit der entsprechenden Kraft oder Energie der gewünschten Eigenschaft in Kontakt. Am bekanntesten ist die Mudra Namaskara (oder Namaste). Dabei werden die Flächen beider Hände aneinander gepresst und vor der Brustmitte gehalten.…

Magische Symbole und Objekte

In allen spirituellen Richtungen und Glaubenssystemen werden Symbole und Objekte dazu benutzt, mit geistigen Kräften, Gottheiten, Ahnen, → Geistern und → Dämonen in Verbindung zu treten, sie zu beschwören oder gegen sie zu wirken. Die Symbole und Objekte wirken nur in einem rituellen Zusammenhang, der sich auf den Kontext des → Bewusstseinsfelds bzw. des Glaubenssystems…

Meditation

„Wenn ihr euren Geist in jedem Moment rein haltet, wird euch nichts verwirren“ (Sheng Yen). Meditation ist eine Methode, die zur Erfahrung eines veränderten → Bewusstseinszustandes führt. Die Grundidee ist die Beruhigung des Geistes, sodass der Meditierende in jene spirituelle Dimension gelangt, aus der alles entsteht, den Bereich jenseits des Bewusstseins. Klassisch setzt sich Meditation…

Muktananda, Swami

Muktananda, Swami (1908-1982) Bekannter Lehrer der Shaiva (→ Shiva). Er gehört der alten indischen Tradition des Siddha-Yoga an und war Schüler von Bhagawan Nityananda. Er übte das so genannte shaktipat aus, die direkte Übertragung der Shakti-Kraft auf den Schüler, um bei diesem die → Kundalini-Energie zu wecken. Die Siddha-Meditation ist eine sehr einfache und leichte…

Mahamudra

Mahamudra (Sk. „das große Siegel“) Meditationstechnik der Kagyüpa-Richtung des → tibetischen Buddhismus und soll in die Leere (→ Shunyata) oder das → Nichtsein führen und dadurch in die Freiheit vom Kreislauf der Geburten. Gleichzeitig lehrt Mahamudra auch die Einheit aller Erfahrungen. Die Mahamudra-Lehre wurde von dem Yogi und Übersetzer Marpa (1012-1097) an seinen Schüler Milarepa…