Der Weg der inneren Nahrung – Equiano

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©Wickelbär / photocase.de

Essen oder nicht essen – ist das hier die Frage, wenn wir von Lichtnahrung sprechen? Filme wie „Am Anfang war das Licht“ zeigen, was im Bereich des Möglichen liegt und doch nicht für Jeden geeignet scheint. Sicher ist, dieser junge Mann hier hat seine Antwort zum Thema gesucht und gefunden.

von Equiano

 

 

Ja, das ist die Frage, die sich wohl jeder früher oder später stellt, wenn er davon hört, dass es möglich ist, ohne feste Nahrungsmittel zu leben. Diejenigen, welche dem Thema auf Anhieb zugeneigt sind, werden mit ihrem rationalen Verstand wahrscheinlich sehr schnell an ganz praktische Vorteile denken. Man spart Zeit und vor allem Geld. „Hey, stell dir vor, ich hätte nicht mehr all die Nahrungsmittelkosten! Das sind so und so viel Euro pro Monat, ich würde jede Menge sparen! Und ich hätte auch mehr Zeit für dies und das! Kein Kochen, kein Abspülen, kein Einkaufen, das ist ja super – das möchte ich!“ Wiederum andere werden dem Thema vielleicht auf Anhieb abgeneigt sein. „Was, nie wieder essen? Das ist doch absurd, essen ist doch so was Tolles! Außerdem koche ich doch so gerne, und vor allem das Zusammensein beim Essen mit den anderen möchte ich auf gar keinen Fall missen. Ich meine, wofür haben wir denn Zähne, Kaumuskeln und einen endlos langen Darm bekommen? So ein Quatsch!“

Bei der Erstkonfrontation mit dem Thema der inneren Nahrung lassen sich zumeist zwei Hauptreaktionen beobachten. Entweder Zuneigung, offene strahlende Augen und sofortiges Interesse, mehr darüber zu erfahren, oder aber Abneigung, Widerstand, sofortige Kritik oder Wegrationalisieren dieser Möglichkeit.
Da die meisten Menschen es gewohnt sind, alles Neue und Unbekannte sehr schnell mit dem Verstand zu beurteilen und in eine Schublade zu stecken, sehen sie natürlich zuerst die oberflächlichen Vor- oder Nachteile. Je nachdem, was sie dabei zuerst empfinden. Und genau bei dem Stichwort empfinden kommt man der Sache auf den Grund. Wenn jemand das Wort „Lichtnahrung“ nämlich zum ersten Mal hört, wird es definitiv bei den meisten etwas im Innern auslösen. Wenn man diesen Gefühlen dann tiefer auf den Grund geht, wurzeln alle Empfindungen am Ende in einem dieser beiden Dinge: Sehnsucht oder Angst.

Und auf der Grundlage dieser Empfindungen reagieren Menschen mit rationalen Argumenten. An dieser Stelle steht zudem folgende Frage im Raum „Welche Stimme spricht da eigentlich in unserem Inneren?“ Gibt es vielleicht eine Instanz im Menschen, welche über seine Gefühle mit ihm kommuniziert? Eine Art Navigator, der ihn auf bestimmte Dinge in seinem Leben aufmerksam machen möchte? Jeder kennt vielleicht die Situation, im Auto zu sitzen, sich verfahren zu haben und auf einmal ist da so ein Gefühl, nach rechts fahren zu wollen. Und schon ist man irgendwie am Ziel angelangt. Ist es das, was man gemeinhin als Intuition bezeichnet? Doch, wenn der logische Verstand nicht wissen konnte, dass es nach rechts ging, woher weiß es dann diese Intuition?

Es ist also mehr als wahrscheinlich, dass es tief im Menschen etwas gibt, das ihn stets führt und ihm in aller Liebe gut gesonnen ist. Doch zu oft ist der Mensch so sehr beschäftigt, gestresst und unruhig, dass er diese sanfte, aber klare Kommunikation nicht hören kann. Und da die wenigsten Menschen sich heutzutage freiwillig bewusst der Stille und Ruhe widmen, kommen glücklicherweise ab und zu auch mal ein paar Krankheiten, Unfälle oder andere unangenehme Vorfälle in ein Menschenleben. Leben kann einfach, angenehm und fließend sein, wenn es durch die innere Stimme geführt ist. Und wie beschwerlich und frustrierend es sein kann, wenn man diese Stimme missachtet. Ohne den inneren Navigator als ständigen Wegbegleiter endet ein Mensch immer wieder in dem Gefühl, ein Opfer des Lebens zu sein – ausgeliefert! Andersherum erfährt er immer wieder das, was manche Leute vielleicht als Glück oder Gnade bezeichnen würden.

Um wieder auf die üblichen Reaktionen Angst und Sehnsucht bezüglich dem Lichtnahrungsthema zurückzukommen, möchte der Autor Equiano einen Schritt weg von der rationalen Reaktion aufgrund dieser Empfindungen machen und von seiner persönlichen Erstkonfrontation mit der Inneren Nahrung berichten. Als er zum ersten Mal von der Möglichkeit, „von Licht zu leben“ hörte, war er wie vom Blitz getroffen, hatte sperrangelweit geöffnete Augen und war ganz Ohr. Equiano wollte gleich mehr wissen und hatte interessanterweise nicht eine Sekunde lang Zweifel, dass das möglich sein könnte. Er spürte also sofortige Resonanz in sich. Erst später wurde ihm klar, dass seine innere Stimme ihm damit sagen wollte, dass das Lichtnahrungsthema bereits ein Teil seines spirituellen Wachstumsweges sein würde. Auch er reagierte erst einmal mit den typischen Verstandesargumenten Geld, Zeit usw., doch spürte er in sich auch eine Art aufregendes Glücksgefühl, das er damals noch nicht so recht zu deuten wusste. Ganz unabhängig davon, ob Equiano je den Lichtnahrungsprozess verwirklichen würde, gab es da wohl irgendetwas an dem Thema, das von ihm erforscht, angesehen und erfahren werden wollte. Irgendetwas, das größer ist als die Frage „Essen oder Nicht-Essen?“. Und seither ließ es ihn auch nicht mehr los. So, wie es immer mehr Menschen geht, wenn die Innere Nahrung auf innere Resonanz trifft!

Doch ist es auch gut nachvollziehbar, wieso sich manche Leute von dem Thema sofort wieder abwenden oder gleich Widerstand zeigen. Wenn die innere Stimme einfach ein klares Signal gibt, dass das Lichtnahrungsthema momentan nicht von Relevanz ist, dann würde es an ihrer Stelle wohl auch keinen Sinn machen, dem jetzt nachzugehen. Vielleicht an anderer Stelle in ihrem Leben, aber eventuell auch gar nicht, wer weiß?

Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch mehr oder weniger ausgeprägt die Sehnsucht nach dem Zustand, von innen heraus genährt zu sein, in sich trägt. Warum das? Ganz einfach, da auch anzunehmen ist, dass sich jeder Mensch nach einem friedvollen und lebendigen Seinszustand sehnt. Bewusst oder unbewusst sehnt sich jeder Mensch nach dieser besonderen Quelle, die manche Gott, universelle Lebenskraft oder anders nennen. Natürlich gibt es unzählige Wege, sich dieser Quelle zu nähern – manche tun das ganz bewusst und andere wiederum eher auf Umwegen. Doch bleibt am Ende die Richtung die gleiche – der Fluss fließt zum Meer! Und da es so viele Wege zum Meer gibt, klingelt die innere Stimme bei einigen einfach, wenn sie vom „Leben von Licht“ hören. Genauso wie es bei anderen nicht klingelt, da sie entweder ganz bewusst auf einem anderen Weg gehen, welcher sie stetig ein Stück erfüllter macht und sie bereits so eine ähnliche Lebenserweiterung erfahren wie die, die man auf dem Weg der inneren Nahrung erfahren kann. Dies sind wahrscheinlich die wenigsten. Oder es klingelt nicht, da der angstvolle Verstand und weltliche Geschäftigkeit die innere Kommunikation so sehr unterbinden, dass gar kein Raum für diesen Wachstumsweg da ist. Dies wird wahrscheinlich noch die Mehrheit sein.

An dieser Stelle sei auch klar betont, dass die Lichtnahrung kein notwendiger Prozess ist, um glücklich zu sein oder etwa Gott näher zu kommen. Doch enthält der Weg der inneren Nahrung sämtliche Geschenke für jene, die gewillt sind sich selbst und ihrer tiefsten Wahrheit näher zu kommen – eine sehr zielführende Reise in das Mysterium des Menschseins.

 

Was nährt mich wirklich? Die 7 Säulen der inneren Nahrung

Es ist eine Sache den physischen Körper zu nähren, doch wer kennt das nicht: An manchen Tagen kann ein Mensch alles Mögliche in sich hineingeben, doch er wird einfach nicht satt. Was ist da los? Nähere Beobachtungen von Wissenschaften und Gesundheitsphilosophien über den menschlichen Körper aber auch spirituelle Praktiken, lassen einen roten Faden erkennen, wenn es darum geht, gut genährt zu sein. Folgende sieben Dinge braucht der Körper des Menschen regelmäßig um sich wohl und genährt zu fühlen. Diese sieben Säulen decken sowohl grobstoffliche, als auch feinstoffliche Ernährungsbereich zufriedenstellend ab.

1. Stille und Ruhe: Der heutige Mensch lebt oftmals in einer geschäftigen Zeit und die meisten führen einen Lebensstil, der bei weitem nicht genügend Ruhephasen bietet. Mit Stille ist in erster Linie gemeint, dass keine Informationsströme auf einen Menschen einprasseln. Neben dem Schlafen ist Meditation oder das Sitzen im Wald und dem Lauschen eines angenehmen Vogelgezwitschers eine Wohltat für das menschliche Sein und nährt sehr subtile Bereiche des Hungers.

2. Atmen: Das bewusste Atmen ist wohl eines der Dinge, die am meisten unterschätzt werden und man könnte meinen das wäre einfach nur eine weitere Praxis, um sich selbst näher zu kommen. Doch weit gefehlt, denn bewusstes Atmen verbindet mit dem Zustand des einfachen Seins in diesem Moment. Die Lunge ist in der chinesischen Medizin nicht umsonst dem weiblichen zugeordnet und ist das Organ, welches für die Ausdauer im Leben steht. Besonders viel Computerarbeit, lange Autofahrten, Stress und chronische emotionale Tumulte führen zu Flachatmigkeit. Die freie Energie in der Luft macht einen Großteil unseres Genährtseins aus und bewusste Atemübungen können die Lebensqualität eines Menschen erheblich steigern.

3. Töne machen: Was als Kleinkind noch schamfrei und ganz normal war, ist heute eher ungewöhnlich. Wie oft im Alltag unterdrückt ein Mensch seine Töne und blockiert damit die in ihm freifließende Energie. Sowohl das Singen, als auch bewusstes Tönen öffnen Herzens und Verstand, sodass sich wieder eine sanft schwingende Energie im Menschen breitmacht. Ein Paradebeispiel vom Verständnis des Töne Machens sind buddhistische Mönche, die immer wieder das Wort OM tönen.

4. Berührung: Der menschliche Körper sehnt sich nach Berührung. Mit wem und mit was? Ja, zum einen mit anderen Menschen, doch das ist nicht alles. Die meisten Menschen hungern nach Berührung, da sie, wenn überhaupt, mit ihrem Partner Körperkontakt haben. Doch kann dieser niemals ihr gesamtes Berührungsbedürfnis abdecken, da der menschliche Körper sich nach Berührung mit allen lebendigen Dingen sehnt! Neben der Berührung mit anderen Menschen möchte er mit der gesamten Natur in Kontakt sein. Mit den Pflanzen, den Tieren, der Sonne und dem Mond. Aber auch mit den Elementen. Allen voran ist ein angenehm brennendes Feuer oder ein Bad in einem kühlen Fluss ein besonderer Schmaus für das menschliche Gesamtsystem.

5. Schwitzen: Gerade Menschen, die täglich jede Menge an Informationen aufnehmen und viele rationale Tätigkeiten ausführen, sollten öfters Schwitzen. Ob Sauna oder durch körperliche Betätigung, wenn der Körper schwitzt leitet er massiv unbrauchbare Informationen aus seinem System und macht wieder Platz. Neben einem Entgiftungseffekt werden dadurch unbemerkte Körperanspannungen gelöst und endlose Gedankenströme kommen zur Ruhe. Die danach empfundene Leichtigkeit rührt daher, dass der Körper ein nährendes Gefühl von Lebendigkeit hat, es ist seine Art sich zu freuen.

6. Bewegung: Der menschliche Körper wünscht sich zudem Bewegung. Doch nicht jede Art von Bewegung ist ihm wirklich dienlich. Konditionierte Bewegungen, wie sie bei den meisten Arbeiten oder Sportarten betrieben werden, strengen den Körper eher an und pressen ihn in eine bestimmte Bewegungsform. Doch sehnt sich der Körper nach unkonditionierter Bewegung wie es beispielsweise ein Kind macht, wenn es in der Natur frei umherläuft und sich auf, unter und über alle möglichen Dinge bewegt. Aber auch traditionelle Praktiken wie Yoga oder QiGong schenken dem Körper einen Bewegungsablauf, der energetisierend und nährend wirken kann.

7. Physische Nahrung: Die festen Nahrungsmittel sind also lediglich eine Säule von sieben wichtigen Nahrungs- und Energetisierungsquellen. Da fast alle Menschen es zum einen so gewohnt sind und zum anderen ihre Zellerinnerung vieler vorangegangener Generationen so konditioniert ist, glauben die Meisten man müsse so und so viel feste Nahrung zu sich nehmen um gut genährt zu sein. Gewiss muss man sich viel zuführen, wenn ein Mensch einen „hungrigen Lebensstil“ führt. Was das ist? Allen voran Folgendes: Wenn man tagtäglich Tätigkeiten ausführt, die man lediglich aus Überlebensgründen macht und nicht, weil man morgens bereits voller Inspiration für den Tag aufwacht und sich auf sein Wirken freut, dann kommt der Körper innerhalb weniger Jahre in einen chronisch hungrigen Zustand, in dem ihm so und so viel feste Nahrungsmittel zugeführt werden müssen, damit er irgendwie „gesund“ bleibt. Doch am Ende hat dies nichts mit wahrer Gesundheit zu tun, sondern lediglich mit einem Betäuben eines unerfüllten Lebens.

Beim Thema der inneren Nahrung sei deutlich hervorgehoben, dass die Lebensmittel der Erde Geschenke sind und es wundervoll ist, wenn Menschen diese in vollen Zügen genießen! Am Ende wäre es schade, das Essen aufhören zu wollen. Doch sei auch kritisch die Fragegestellt: Brauchen Menschen tatsächlich so viel, wie es derzeit üblich ist? Gewiss nicht und der Weg der inneren Nahrung ist ein eindrückliches Werkzeug, um zum einen frei zu werden vom vorherrschenden Ernährungskrieg und welche Ernährungsphilosophie denn „die Beste“ sein soll und zum anderen gibt solch ein Weg dem Menschen wieder seine ursprüngliche Wahlfreiheit, Essen zu genießen, wenn er das möchte aber auch das Nichtessen in vollen Zügen genießen zu können.

Weitere gravierende und angenehme Vorteile des Weges der inneren Nahrung sind, dass der Körper schneller regenerieren kann, am Ende mehr Energie zur Verfügung steht, Emotionen ausgeglichener sind und ein Mensch öfters ein sanft schwingendes, freudiges Körpergefühl hat.
Ob man dabei zwingend die Erdung verliert? Dem wiedersprechen die vielen positiven Erfahrungen von Menschen auf dem Weg der inneren Nahrung, da dies nicht wirklich mit dem Essen oder Nichtessen zusammenhängt, als vielmehr mit einem erdigen Lebensstil eines Menschen.

Also: „Isst du noch oder nährst du dich schon?“

 

Über Equiano
Nach dem erfolgreichen Abbruch seines unerfüllenden Studiums, entschied er sich seinen Traum zu leben und ging für ein Jahr in die nordamerikanische Wildnis. Dort lebte er ohne Zivilisation und Technik in einem Clan aus 25 Erwachsenen und 17 Kinder, ähnlich einem Naturvolk. Auf seinen späteren Selbstfindungsreisen besuchte eines indischen Ashrams, Costa Rica und Peru. Heute teilt der Buchautor, Naturpädagoge, Inspirationscoach und psychotherapeutische Heilpraktiker  seine Erfahrungen und ermutigt Menschen die wahre Schönheit ihres Seins zu erkennen, sich selbst bedingungslos zu lieben und ihren tiefsten Traum zu leben. Er freut sich, wenn mehr Menschen die Umstellung auf den Weg der inneren Nahrung selbst erleben möchten und bietet hierfür Seminare an.

www.equiano-intensio.com

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