Eurhythmie

Die tänzerische Eurhythmie wurde von Rudolf → Steiner ab 1912 zusammen mit seiner Frau Marie Steiner-von Sivers (1867-1948) entwickelt. Sie wird im musischen Unterricht auch in den Rudolf-Steiner-Schulen gelehrt. Die fließenden Körperbewegungen lehnen sich an den Ausdruckstanz der damaligen Zeit an. Die Eurhythmie sollte allerdings nicht verwechselt werden mit der Rhythmik, die zur gleichen Zeit von dem Schweizer Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze entwickelt wurde.
Die Ursprungsidee der Eurhythmie war es, in Verbindung mit dem Drama, dem Mysterienspiel, das Hereinwirken des Übersinnlichen zu ermöglichen. Siehe auch: → Anthroposophie.

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