Erklärungsmodelle zum Astralreisen – Markus Schira

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Astralreisen – ein reales Phänomen? Können wir alle unseren „materiellen“ Körper verlassen und durchs All reisen? Oder gelingt dies bewusst nur wenigen? Markus Schira beschreibt den heutigen Kenntnisstand und einige eigene Erfahrungen mit der AKE.

Von Markus Schira.


Die Außerkörperliche Erfahrung (AKE; englisch: out-of-body-experience) beschreibt den Zustand, sich mit seinem Bewusstsein außerhalb des physischen Körpers in einem Energiekörper, bzw. Astralkörper durch Raum und Zeit bewegen zu können. 20–30 Prozent aller Erwachsenen weltweit geben an, solche außerkörperliche Erfahrungen zumindest einmal schon bewusst erlebt zu haben.

In Grenzsituationen wie Nahtoderfahrungen oder bei schweren physischen Krankheiten treten diese Zustände am häufigsten bewusst auf. Aufgrund dieser Tatsache stehen AKEs in unmittelbarer Verbindung zur Reinkarnationsforschung, die wissenschaftlich versucht, sich dem Thema der Wiedergeburt zu nähern.

Parapsychologisch wird es als energetisches Phänomen deklariert, ähnlich wie Telekinese und Telepathie. In manchen Religionen hingegen gelten diese Erfahrungen als „geistige Höherentwicklung“, andere Religionsrichtungen wiederum glauben an eine dämonische Beeinflussung.

Neurologisch sprechen die Fachleute von „Nervenechos“, bzw. Restreizen.

Psychologisch wird es als Illusion und phantasievolle Einbildungen abgetan, manche Meinungen gehen sogar einen Schritt weiter und reden von Realitätsflucht.

Rein spirituell gelten außerkörperliche Erfahrungen als Ausdruck für Astralreisen oder Astralprojektion, die jede Nacht bei jedem Menschen unbewusst auftreten. Mit etwas Training, am besten mit fachlicher Anleitung, kann man diese ganz natürlichen Erlebnisse bewusst erleben und beeinflussen.

Wissenschaftlich werden außerkörperliche Erfahrungen mehrheitlich als Träume, bzw. Klarträume oder Halluzinationen eingestuft. Die AKE ist eine „Fehlinterpretation“ des Gehirns, so die Skeptiker. Allerdings gibt es mittlerweile etliche Experimente unter Laborbedingungen (z.B. Ablesen eines Zettels, der sich außerhalb der Sicht- und Reichweite befand oder sogar Versuche mit Tieren, die über verschiedenste Reaktionen auf den Astralkörper berichten).

Ferner gibt es inzwischen eine große Anzahl von seriösen Berichten und Statistiken, welche AKE- Indizien darlegen – von unzähligen persönlichen Berichterstattungen bis zu einigen professionellen Studien. Viele Informationen, die außerkörperlich gesammelt worden, haben sich im Nachhinein als richtig heraus gestellt. Unabhängig von Glaubenssystemen und Bildungsstand ergeben sich weltweit gemeinsame Indizien.

Trotz aller Fakten kann man den ultimativen Beweis lediglich für sich selbst entdecken nach dem Motto: „Glaube an nichts, forsche selbst und mach Deine eigenen Erfahrungen“. Nur diese Selbsterfahrungen verwandeln Annahmen in Wissen.

Die IAC (International Academy of Consciousness) ist weltweit gemeinnützig aufgestellt und widmet sich bereits seit Jahrzehnten dem wissenschaftlichen Studium des menschlichen Bewusstseins (Essenz, Seele) und der außerkörperlichen Erfahrung. Weitere Schwerpunkte sind die Arbeit mit dem persönlichen Energiekörper und die Erforschung der Evolution des Bewusstseins.

Die IAC geht von folgenden Grundannahmen aus: wir sind Bewusstseine, wir werden wiedergeboren (Multiexistetialität). Wir haben mehrere Körper, mit denen wir Zugang zu unterschiedlichen Dimensionen erhalten (Physischer Körper, Emotionalkörper, Energiekörper oder Astralkörper und der Mentalkörper). Sie betrachten die AKE und weitere Parawahrnehmungen als natürliche Phänomene, die jeder Mensch „erlernen“ kann und Werkzeuge für die persönliche spirituelle, bewusstheitliche Entwicklung sind. Deren Kurse und Bewusstseinsentwicklungsprogramme sollen die Selbstkenntnis steigern.

Ich selbst habe hier sehr viele Kurse und Unterrichtseinheiten besucht, um ein besseres Verständnis über die multidimensionale Realität zu entwickeln. Hier einige Praxisbeispiele aus meinem persönlichen Astralreise – Tagebuch:

August 2010: Nach mehreren Wochen Recherche und Übungen befand ich mich einige Sekunden in meiner ersten außerkörperlichen Erfahrung. Ein angenehmes Rauschen war zu vernehmen, Desorientierung macht sich breit, ich befand mich kurzzeitig in der Häuserwand und schnellte in den physischen Körper zurück, da ich an ihn dachte.

Oktober 2010: Schlafzimmererkundung mit meinem Astralkörper, ich berühre Schränke, Wände und letztendlich die Decke. Drücke Daumen und Zeigefinger in die Decke und verspüre etwas Widerstand (etwa wie in einem Eimer Wandfarbe). Ich will unbedingt zum Spiegel, denke in dem Moment an das evtl. Spiegelbild und lande als „Bestrafung“ leider wieder im physischen Körper.

März 2011: Erster Ausflug ins Nachbarzimmer. Seltsamer Weise konnte ich mich diesmal aus der Bauposition trennen und nahm sehr luzid meinen eigenen Energiekörper wahr, eine Kopie des physischen, nur wesentlich heller. Der kleine Spaziergang beinhaltet einen Ausflug zu meiner Tochter. Ich ging also durch die astrale Tür ins Nachbarzimmer und beugte mich über ihr Gesicht, in dem Moment nahm ich eine Art Ruf aus meinem Schlafzimmer wahr, der mich in meinen Körper zurück schnellen ließ.

Zu guter Letzt sei erwähnt, und dabei sind sich alle Forscher einig, dass AKE´s den Menschen positiv beeinflussen, wie auch immer sie aus verschiedenen Richtungen gedeutet werden. Einige positive Auswirkungen: Die Überwindung der Angst vor dem Tod, positive tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen, erhöhte Kreativität, erhöhte Intelligenz, gestiegene Empathie zu Mitmenschen, materialistisch geschrumpfter Stellenwert.


Zur Person:
„Mein Name ist Markus Schira und ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter (Elisa: 4J. und Selina: 7J.). Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem wissenschaftlichen Studium des menschlichen Bewusstseins. Ein Parapsychologie- Studium (richtig atmen, entspannen, Bewusstseinserweiterung, Imagination, Telepathie, Aura Wahrnehmung, Klarträume und Astralreisen) und viele Bücher von z.B. William Buhlmann, Robert Monroe, Johannes von Buttlar, Bettina Lempke, Wolfgang Zimmer, E. Tolle, Frederick AE. Dodsen und etliche Workshops haben zu meinem jetzigen Wissenstand hervorragend beigetragen.“

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  2 Kommentare für “Erklärungsmodelle zum Astralreisen – Markus Schira

  1. schatzer Marialma
    13. Februar 2015 um 10:19

    hallo Markus hatte selber viele ausserkörberliche erfahrungen für mich war es eines der wichtigsten erfahrungen im leben konnte vor allem der angst tot in den augen schauen u. vieles mehr daduch geschah erwachen.

  2. Johannes S. Waggo
    29. März 2017 um 17:40

    Ich glaubte zunächst nicht daran, in Youtube bin ich auf Marko Huemer gestoßen. Dort habe ich sehr viel über Astralreisen lernen können. Schließlich habe ich seinen Online Kurs gekauft, dort habe ich viele Techniken kennengelernt und eine hat bei mir zur ersten Astralreise geführt. Seit dem erlebe ich durch die speziellen Techniken jede Woche 1-2 gezielte Astralreisen. Ich bin dankbar dafür die Angst vor dem Tod überwunden zu haben und vor allem die extreme Bewusstseinserweiterung hat mein sein massiv geprägt. Ich kann allen Skeptikern nur sagen Astralreisen sind echt! Habe viele Experimente mit Nachbarn durchgeführt und die Leute sind verwundert wie ich zb. wissen konnte was in ihrem Schlafzimmer auf der Komode liegt.

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