Dr. Ruediger Dahlke – Den Schatten integrieren (Video)


In einem unterhaltsamen und durch originelle Bilder unterstützten Vortrag beleuchtete der Arzt, Psychotherapeut und Autor Dr. Ruediger Dahlke auf dem MYSTICA Kongress „Der Neubeginn“ in München die Bedeutung des Schattenprinzips. Bevor ein Neustart, eine Veränderung möglich ist, empfiehlt es sich, den Schatten zu erkennen und sich mit ihm zu versöhnen — also all die Gefühle, Gedanken oder Eigenschaften, die wir an uns nicht sehen, dadurch nicht annehmen und manchmal ins außen projizieren. Auch in der Gesellschaft gibt es diese Schatten, Themen, die nicht sein dürfen. Sie zu erkennen und als Teil des Persönlichkeit oder Gesellschaft anzuerkennen macht frei…


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  4 Kommentare für “Dr. Ruediger Dahlke – Den Schatten integrieren (Video)

  1. 15. Januar 2013 um 11:17

    Danke für das video! War schon sehr interessiert an dem Buch,
    hat ein Bekannter erwähnt, aber dann kam es nicht dazu dass ich mirs borgen konnte …
    Vom Titel her erinnert es mich – kenne Schattenarbeit bisher nur von:
    Debbie Ford: Die dunkle Seite der Lichtjäger …

  2. Petra
    15. Januar 2013 um 13:28

    Die Schattenarbeit ist ein wichtiges und tiefgehendes Thema. Auch wenn ich manches Mal eine andere Sicht habe wie Dr. Dahlke, hat mir der Vortrag gut gefallen. Es war für mich eine Freude zuzuschauen und zuzuhören. Danke.

    Grüsse, Petra

  3. Hans Reuter
    24. März 2015 um 17:36

    Zunächst sollte sich Dahlke bewusst sein, dass Licht keine Schatten wirft sondern dadurch entsteht indem sich dem Licht etwas entgegenstellt. Wieso er ein sogn. Polaritätsgesetz meint über ein Resonanzgesetz stülpen zu müssen ist unverständlich. Hier dann auch die Frage was ist Polarität. Polarität sind zwei Dinge, welche sich in ihrem Wesen unterscheiden, aber einander bedürfen. Mann und Frau z.B. sind Polaritäten, welche sich durch ihre Unterschiede anziehen und im Idealfall ein Ganzes bilden. Demgegenüber stehen Gegensätzlichkeiten. Diese sind keine Polaritäten, Sie bedürfen einander nicht. Ein guter Mensch entsteht nicht deswegen weil es böse Menschen gibt. Und wenn ein Mephisto in Goethes Faust sagt, dass wenn er schlechtes tue, damit das Gute schaffe, ist dies natürlich eine Täuschung. Ein Himmel bedarf für seine Existenz keiner Hölle. Ebenso wie eine brennende Kerze nicht der Dunkelheit bedarf um zu brennen, auch wenn sie dann besser ahrgenommen wird. Das ein Mensch seine Schatten identifiziert, i.e erkenne dich selbst, ist sehr wichtig, aber keinesfalls um Uebles in die Persönlichkeit zu integrieren, sondern bestenfalls sie abzustreifen und loszuwerden.

  4. Hans Reuter
    24. März 2015 um 18:10

    Schätze Dahlke sehr, für mich ist allerdings unverständlich warum er meint einem Resonanzgesetz ein Polaritätsgesetz über stülpen zu müssen. Dahlke sollte bedenken, dass Licht eben keine Schatten wirft sondern Schatten nur entstehen wenn sich dem Licht etwas entgegen stellt. Und wenn Goethe in seinem Faust den Mephisto sagen lässt, dass wenn er das Schlechte tue damit doch das Gute schaffe, ist dies natürlich eine Täuschung. Ein Himmel bedarf zu seiner Existenz keiner Hölle, genau wie eine Kerze nicht der Dunkelheit bedarf um zu brennen, ungeachtet dem Umstand, dass man sie besser sieht. Und wenn Dahlke über Polarität spricht, ist zu überlegen was dies ist. Polaritäten sind zwei Dinge welche einander bedürfen und zusammen ein Ganzes bilden. Ein Beispiel wäre hier Mann und Frau, welche sich in ihrer Andersartigkeit ergänzen und im Idealfall ein Ganzes bilden. Polaritäten sind aber keine Gegensätzlichkeiten. Diese bedürfen einander nicht und können unabhängig von einander existieren. Deswegen halte ich auch den Spruch Gegensätze ziehen sich an für falsch und es müsste eher heissen Andersartigkeiten ziehen sich an. Ein guter Mensch wird nicht von übler Gesellschaft angezogen. Was seine „Schatten“ betrifft halte ich deren Identifikation für sinnvoll, im Sinne von erkenne dich selbst, aber keinesfalls um hier alles zu integrieren. Mancher tut besser daran seine Schatten los zu werden. Wie heisst so schön, der Mensch in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Und bestimmte Schatten los zu werden, mag dem Menschen dann auch manches Leid ersparen.

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